Gerüste

Nur Mut zur Dachsanierung im Winter

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchte ich Ihnen gerne einen Gast-Beitrag  meines Mitgesellschafter und Geschäftsführer Herr Dirk Eckart  der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH vorstellen.

Warum im Winter Dachsanierungen recht interessant für Bauherren sein können!

Die meisten Dächer und Häuser werden in den Schönwettermonaten des Jahres saniert oder umgebaut, haben Sie schon einmal nachgedacht dies terminlich in die Schlechtwetterzeit zu legen ?

Einige Argumente sprechen sogar dafür.

Den Mehraufwand an Kosten für ein Wetterschutzdach, können  kontinuierlich durchgeplante Arbeitsabläufe über einen kurzen Zeitraum der gesamten Handwerker größtenteils amortisieren. Eine Sanierung kann ohne Unterbrechung über die gesamte Bauzeit erfolgen und verkürzt diese sicherlich um ein vielfaches.

Weiterhin sind auch sehr viele Handwerksbetriebe bereit im Winter einen günstigeren Preis für Ihre Leistung anzubieten, da diese ebenfalls eine durchgehende Beschäftigung im Winter anstreben und sogar durch die Klimatischen Bedingungen unter einem Wetterschutzdach eine höhere Leistung erzielen als bei Eis Schnee oder Regen im Außenbereich. Mit einer ausreichenden Beleuchtung kann hier sogar im 2 Schichtsystem ohne Wettereinfluss gearbeitet werden.

Durch den verminderten Absatz vieler Lieferanten können auch Baumaterialien im Winter günstiger eingekauft werden, auch dies sollte bei der Überlegung mit einkalkuliert werden eine Umbaumaßnahme in die Schlechtwetterzeit mit Hilfe eines Wetterschutzdachs zu terminieren.

 

Dirk Eckart

Auftragskalkulation im Gerüstbau

Seminar über die Auftragskalkulation im Gerüstbau-Handwerk

Ich habe die Ehre, am kommenden Freitag und Samstag (18./19.10.2013) ein Seminar über die Auftragskalkulation im Gerüstbau-Handwerk zu geben. Begleiten wird mich dabei Herr Gildo Uerschels von der Bundesinnung für Gerüstbau-Handwerker. Ort der Veranstaltung ist die Hansestadt Hamburg.

Im Frühjahr und Herbst 2014 werden weitere Seminare zur Auftragskalkulation für Mitglieder der Bundesinnung für Gerüstbau-Handwerk angeboten.

Das Gerüstangebot ist nicht das wirtschaftlichste

Das Gerüstangebot ist nicht das wirtschaftlichste.“ Diese Nachricht erhalten Gerüstbau-Unternehmen in der Regel von staatlichen Stellen, wenn sie an einer öffentlichen Ausschreibung teilgenommen haben.

Was heißt wirtschaftlich? Schlicht, dass das Unternehmen nicht das beste Angebot abgegeben hat. Es wurden Gerüstpreise verglichen, die teilweise eine Differenz von bis zu 80% aufweisen. In die engere Wahl kommen nur die drei preiswertesten Unternehmen. Die haben dann auf dem Formblatt 223 eine Aufschlüsselung ihrer Einzelpreise zu erbringen.

Allerdings wird von staatlicher Stelle eine wesentliche Frage beim Auswahlprozess ausgeklammert: Es wird nicht geprüft, welche Einsparungen die Gerüst-Lösung für das Gesamtprojekt bringt.

Wir, von der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH machen uns bei jeder Planung Gedanken darüber, wie wir unsere Gerüste so konstruieren können, dass sie die Arbeit erleichtern und die Gesamtbauzeit verkürzen.

Viele fragen sich, was man an einem Gerüst optimieren kann. Das folgende Beispiel soll unsere Arbeitsweise einmal exemplarisch aufzeigen: Ausgeschrieben wird ein 1.000qm Fassadengerüst W 06 für Dachdeckerarbeiten, 100m Dachschutz und Vorhaltezeiten für Fassadengerüst und Dachschutz.

Angeboten haben wir ein Fassadengerüst W 09 mit einer Außentreppe, Raumgerüst 3x3m für Materiallagerung und einen Dachschutz. Die Preisdifferenz zum Mitbewerber lag bei 26%, genau 1.846 EUR. Wenn das Ingenieurbüro einen Stundensatz von 100 EUR und der Dachdecker von 50 EUR hat – was sind dann 1.846 EUR Mehrkosten für das Gerüst? Allein der Zugang über eine bequeme Podest-Treppe statt eines engen Leiteraufganges wiegt den Mehrpreis auf.

Der Winter macht nicht nur den Tieren zu schaffen, sondern auch dem Gerüstbau-Unternehmen

Von Oktober 2012 bis März 2013 gab es anhaltend Schnee und kaltes Wetter. Da kommen so manche Gerüstbau-Unternehmen in die Krise:

Das Arbeiten auf den Fassadengerüsten ist gefährlich durch Eis und Schnee. Umsätze durch Montage und Demontage von Gerüsten sind ebenfalls kaum zu generieren. Mieteinnahmen durch die Vermietung von Gerüsten sind in Deutschland so gering, dass Personal und laufende Kosten daraus nicht bezahlt werden können: Zur Zeit werden für Fassadengerüst W06 Lastklasse 3 zwischen 0,10 – 0,25 Euro pro qm und Woche bezahlt. Um Abschreibung, Reparaturkosten, Zinsen bezahlen zu können, benötigen die Gerüstbauer mindestens 0,40 – 0,55 Euro pro qm und Woche.

Wenn Sie sich sichere und moderne Gerüste auf Ihren Baustellen wünschen, empfehle ich Ihnen, nur Gerüstbauer mit einer ordentlichen Gerüstmiete zu beauftragen. Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen ist in Gefahr, wenn die Gerüste-Teile nicht ordentlich auf Sicherheitsmängel kontrolliert werden.

Walter Stuber
www.spezialgeruestbau.de