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Vom Tyrann zum Ermutiger

Wie ich mich als Chef verändert habe

„Sie sind entlassen!“ Noch vor ein paar Jahren musste gar nicht  viel passieren, dass ich einem Mitarbeiter diesen Satz an den Kopf geschleudert habe und er seine Papiere holen konnte. Manchmal reichte es, dass wir unterschiedlicher Meinung waren. Auch sonst war mein Führungsstil eher schroff. Meine Ideen mussten sofort umgesetzt werden.

Wenn etwas nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte, ging ich schnell unter die Decke und habe auch manches Mal mein Gegenüber angebrüllt. Entweder richtig oder gar nicht – das war mein kompromissloses Motto bei allem.

Kurzum: Als Chef war ich ein Tyrann!

Worauf es wirklich ankommt!

Gott sei Dank ist das Vergangenheit. Heute ist es mir wichtig für unsere Mitarbeiter, die Kunden und auch im privaten Bereich ein Ermutiger zu sein. Der Weg hierhin war voller dramatischer Ereignisse: ein tödlicher Arbeitsunfall;  ein Kalkulationsfehler mit schweren Folgen und eine Erkrankung, die mich fast in den Rollstuhl gebracht hätte. Deshalb wurde ich ganz plötzlich ins Krankenhaus eingewiesen und musste mich einer schweren Operation unterziehen.

Diese ungewollte Auszeit war der Anfang meiner Veränderung. Mir wurde klar, wie einsam ich war, auch dass ich vieles nicht geregelt hatte. Was würde nach dem Tod kommen? Diese Frage beschäftigte mich stark. Damals entdeckte ich meinen christlichen Glauben wieder und nahm Kontakt auf mit „Christen in der Wirtschaft“ www.ciw.de , die ich im Internet gefunden hatte. Hier konnte ich mich mit anderen Unternehmern austauschen,  die ebenfalls Christen waren und bekam wertvolle Anregungen, wie sich der Glaube in meinem Unternehmeralltag widerspiegeln kann.

 Mein Umdenken verändert das Betriebsklima

Seitdem hat sich vieles bei mir und im Unternehmen zum Positiven verändert. Ich bin dankbar, dass ich heute Aufgaben abgeben kann, ich nicht mehr ständig alles und jeden kontrollieren muss und dass ich viel entspannter bin. Das bestätigen meine langjährigen Mitarbeiter. Jetzt arbeiten sie gerne in der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH und müssen keine Angst mehr vor dem cholerischen Chef haben!

Das bedeutet nicht, dass wir uns nicht auch von Mitarbeitern trennen müssen. Das bleibt im Berufsalltag leider nicht aus. Aber bevor ich jemanden entlasse, bekommt er oder sie mindestens eine Chance, dass wir wieder zusammen finden. Klappt das nicht, dann bekommt derjenige ganz sachlich die Kündigung ausgesprochen.

Zur Vergangenheit stehen –  über das Neue berichten

Meinen  Kontakt zu CiW hat sich über die Jahre intensiviert und ich profitiere bis heute von diesem Netzwerk. Deshalb referiere ich auch sehr gerne am 15.März 2017 im Rahmen des „CiW Forum Dresden“. Mein Thema: „Wie lebe ich meinen Glauben im Unternehmen?“.

Das Treffen beginnt um 19.30 Uhr im Gewandhaus Dresden.

Im Kostenbeitrag von 25 Euro im VVK und 30 Euro an der Abendkasse ist ein reichhaltiges Buffet enthalten. Infos und Anmeldung hier: http://www.ciw.de/fileadmin/Regionalgruppen/Dresden/2017_03_Forum_Dresden-Flyer.pdf  Ich freue mich auf eine persönliche Begegnung mit Ihnen in Dresden!

Von unerfüllten Erwartungen

Warum ich lernen musste, nicht mehr auf ein „Danke“ zu warten und wie (m)ein echter Freund dabei helfen kann

Volldampf voraus! Das ist mein Motto! Mein Leben lang habe ich alles gegeben und war dabei nie selbstsüchtig. Immer habe ich geschaut, dass es den anderen gut geht. Oft habe ich selber dafür zurück gesteckt. Auch, dass andere meine Ideen bewusst kopiert haben und für eigene Zwecke eingesetzt haben, ist nicht selten vorgekommen.

Leider hörte ich selten ein „Dankeschön“ für mein Engagement oder für meinen Input. Darauf hatte ich gewartet. Das Ausbleiben hat mich immer getroffen und letztlich auch einsam gemacht. Als mir das klar wurde, wollte ich das ablegen. Denn es hat mich blockiert. Ich wollte keine Dankbarkeit mehr erwarten, wenn ich mich für ein bestimmtes Ziel engagierte.
Mutmacher – ohne Freunde
In einem Seminar mit Boris Grundl http://www.borisgrundl.de/ bekam ich Hilfe und Anleitung. Damals wurde mir auch klar, dass ich Ermutiger für andere sein möchte und das tue ich immer wieder und gerne.
Trotzdem erlebe ich, dass Menschen um mich herum, sogar gute Freunde, sich immer mehr von mir zurückziehen.

Es macht mich traurig, wenn man sich den Slogan „Wer gibt gewinnt“ oder „Geben ist seliger als Nehmen“ auf die Fahnen schreibt und dann das Gegenüber als Freund vergessen wird. Natürlich frage ich mich, warum? Ist es womöglich der Neid auf das, was ich beruflich erreicht habe? Es ist mir ein Rätsel. Ich merke nur, dass die echten Freunde immer weniger werden. Dabei brauche ich sie doch, wie jeder andere auch!
(M)ein echter Freund
Von Tag zu Tag wird mir deutlicher, wie gut es ist, dass ich einen wirklichen Freund in Jesus Christus gefunden habe. Er hört sich meine Sorgen an. Er kennt keinen Neid. Er sieht meine Schwächen – aber verurteilt mich nicht! Er nimmt mich so, wie ich bin.

Weil ich diesen echten Freund habe, kann ich mich auch weiterhin frohen Herzens für andere einsetzen, sie ermutigen – ohne auf ihren Dank angewiesen zu sein.

Erfolgreicher Gerüstbauer: aber nicht schwindelfrei!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Erfolgreicher Gerüstbauer: aber nicht schwindelfrei!

Vor vielen Jahren war ich bei einem Dachdecker in München angestellt. Wir hatten gerade das Dach auf  einem 20 Meter hohen Haus fertig eingedeckt. Für die Schlussrechnung fehlte nur noch das Erstellen des Aufmaßes. Das Problem war nur: Die Gerüste rund um das Haus waren schon abgebaut!

In luftiger Höhe

Kurzerhand entschied mein Chef mit mir zusammen aus dem Dachfenster hinauszusteigen und – ohne Absicherung – die nötigen Maße zu nehmen. Ich weiß noch heute, dass ich mit zitternden  Knien auf der Dachgaube stand. Ich habe gebetet, dass ich nicht weiter gehen musste! Da wusste ich genau, dass ich nicht schwindelfrei bin!

Gerüste – meine Profession

Damals habe ich mir geschworen, dass ich nur noch über sichere Gerüste auf Hausdächer gehen werde! Nach dieser Erfahrung habe ich dort gekündigt. Mein Weg ging zurück in den Gerüstbau. Seit 38 Jahren bin ich jetzt schon erfolgreich in dieser Branche tätig. Schwindelfrei bin ich nach wie vor nicht.

Problem: Zu Schwächen stehen

Heute gebe ich das offen zu. Es gab Zeiten, da war ich diesbezüglich nicht „schwindelfrei“. Schwächen verschweigt man lieber. Fehlentscheidungen als Chef erst recht!  Das kenn ich leider auch. Einmal wollte ich unbedingt einen großen Auftrag bekommen. Allerdings habe ich mich dabei kräftig verkalkuliert. Alle wussten das, nur ich wollte mir (und den anderen) das nicht eingestehen.

Vor dem Abgrund

Ich ging damals alleine auf dieses schwankende Hängegerüste. Es ging mir schlecht. Da wurde mir klar, dass ich nicht nur hier oben „nicht schwindelfrei“  bin, sondern auch in meinem Leben!  Ich war am Ende! Kurz überlegte ich, ob ich einfach springen sollte. Aber dann habe ich an meine Familie gedacht, was ich ihr  damit antun würde.

Neuer Mut

Ich bin vom Gerüst runter und bin an einen ruhigen Platz gegangen. Dort  habe ich gebetet. Ich habe Gott gefragt, wie ich aus diesem Chaos herauskommen kann. Um Vergebung für meine Lügen habe ich auch gebeten. Tatsächlich hat sich danach die Lage verändert.

Lerneffekt

Ich habe damals viel gelernt: Keine  Lügen mehr!  In schwierigen Lebenslagen will ich zuerst mit Gott reden! Ich will zu meinen christlichen Werten und meinem Glauben stehen und danach handeln.

Es menschelt

Aber ich bin auch nur ein Mensch. Wenn ich merke, dass ich dabei bin eine „Notlüge“ zu formulieren, dann halte ich inne, schwenke innerlich um und sage, wie es wirklich ist.

Schwindelfreies Leben

Dass ich auf Gerüsten nicht schwindelfrei bin, kann ich nicht ändern. Aber im Alltag lege ich großen Wert auf die Schwindelfreiheit!

beste Grüße

Walter Stuber

 

Disziplin, Konsequent, mit Demut und einem starken Glauben an Jesus Christus

Hallo meine Freunde und Fans!

Wichtig, wenn du trotz allen Anstrengungen nicht abnimmst oder im Leben sich nichts verändert:

Disziplin, Konsequenz, Demut, an dir selbst dran bleiben, und ein starker Glaube an Jesus Christus, gibt mir in allen Lebenslagen viel Kraft.

Ich habe oft 2 – 4 Monate kein Gramm abgenommen, zum Teil sogar ein oder zwei Kilogramm wieder zugenommen.

Ich bin aber stolz, dass ich in einem Jahr 50 kg abgenommen habe und in dem letzten  halben Jahr nur noch rund 5 kg. Ich möchte noch 13 kg abnehmen – aber wenn es jetzt noch ein Jahr oder länger dauert, ist dies für mich auch in Ordnung.

War gestern in einem spannenden Vortrag bei Christen in der Wirtschaft im Rahmen des Festtages in Würzburg bei der Psychologin Monika Bylitza.

Sie hat über Psychologie und Spiegelneutronen referiert, und dort wurde gesagt, dass Veränderungen im Leben 2 – 3 Jahre dauern bis Sie umgesetzt sind und Leben gelebt werden.

http://www.monika-bylitza.de/

Viele geben, wenn Sie keinen Erfolg haben, oft nach 3 Monaten enttäuscht auf.

Hier eine Webseite, die Dir 5 Gründe aufzeigen, warum Du nicht abnimmst.

http://blog.myfitnesspal.de/2015/01/5-ungewohnliche-grunde-warum-du-kein-gewicht-verlierst/

Hast du Fragen, die kann ich Dir gerne beantworten. Ich bin in vielen Netzwerken unterwegs.

Einfach „Walter Stuber“ eingeben. Ich helfe Euch gerne – mein Motto “ Wer gibt, gewinnt.“

Viele Grüße und einen gesegneten Sonntagmorgen

Euer Walter Stuber

Brauchen wir wirklich Fernsehen und Internet?

Meine Schwester und mein Schwager sind im fortgeschrittenen Alter. Sie haben in diesem Jahr ihre goldene Hochzeit gefeiert. Dabei hatten sie in ihren über 50 Ehejahren noch nie einen Fernseher oder einen Computer im Haus. Über einen Internetanschluss verfügen sie auch nicht und ebenso wenig über die dazugehörigen Endgeräte.

Jetzt, zur goldenen Hochzeit, wurden Sie von Ihren Kinder mit einfachen Seniorenhandys für Notfälle ausgestattet.

Beide sind immer noch sehr aktiv und bewirtschaften Haus und Hof. Täglich hören Sie mit Ihrem zweiten Radio, das über DAB verfügt, in der Frühe Nachrichten und Wetter für den Garten und die Feldarbeit. Am späten Abend lauschen sie dann Gottes Wort beim Evangelium Rundfunk ERF (zu finden im Netz unter www.erf.de).

Meine Schwester und ihr Mann leben ohne Fernsehen und Internet – aber bestimmt nicht hinter dem Mond. Können Sie sich vorstellen, heutzutage so zu leben?