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„Tafelsilber“ statt „Altes Eisen“: Ältere, langjährige Mitarbeiter

Warum unser Unternehmen auch Arbeitskräfte braucht, die auf die Rente zu gehen

 „Chefs schätzen ältere Mitarbeiter“ – so lautete eine Überschrift im April diesen Jahres auf dem Online-Portal  „DeutscheHandwerksZeitung“ http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/chefs-schaetzen-aeltere-mitarbeiter/150/3099/326642

Laut Recherche der „Wirtschaftszeitung für den Mittelstand“  sind ein Fünftel aller Mitarbeiter in mittelständischen Unternehmen über 54 Jahre. Sie sind vor allem wegen ihrer Zuverlässigkeit beliebt.

Das entspricht vollkommen meinen Erfahrungen! Wir haben einige Mitarbeiter, die zu dieser Altersgruppe gehöre. Sie sind  teilsweise seit mehr als  20 Jahren mit uns unterwegs. Da ist zum Beispiel Jens Mann. Angefangen hat er als Lagerarbeiter. Seine Zuverlässigkeit war enorm und er war bereit sich weiterzubilden. Er qualifizierte sich zum geprüften Gerüstbau – Kolonnenführer mit Ausbilder-Eignung!

Unser Spezialist für Gerüste bei laufenden Produktionen

Sein  Spezialgebiet ist mittlerweile der Bau von Gerüsten bei laufender Produktion, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Oftmals müssen Maschinen umgerüstet werden, die anderen Produktionsbereiche müssen aber weitergehen. Dann sind Staub- und Schallschutzwände notwendig. Beim Auf- und Abbau ist höchste Präzision erforderlich, damit es nicht zu Störungen im Produktionsprozess kommt.

Jens Mann ist unser Mann für die Kunden mit absolut hohen Ansprüchen! Seine Freundlichkeit und Fachkompetenz ist bei unseren Auftraggebern mittlerweile so bekannt, dass mancher sich sogar auf eine Wartezeit einlässt,  nur damit Jens Mann das Projekt leiten kann!

Industriegerüst

Mit dem Unternehmen vertraut zu sein, schafft Vertrauen

Solche Mitarbeiter sind für mich als Geschäftsführer ein Glücksgriff!

Ich kann mich 100 % auf sie verlassen, weil wir seit vielen Jahren miteinander unterwegs sind, kennen ich ihre Stärken. Ich arbeite gern mit einem Team in dem viele sind, die lange dabei sind und bei uns von der Pike auf gelernt haben!

Dass diese Mitarbeiter dann auch etwas älter sind, liegt auf der Hand. Aber für mich gehören die über 50 Jährigen sowieso nicht zum „alten Eisen“ , sondern „zum Tafelsilber“ – wie  es Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe, in dem oben erwähnten Artikel, formuliert hat. Denn in den meisten Fällen hat man in ihnen loyale, pflichtbewusste und zuverlässige Kollegen.

Absicherung als Anerkennung

Wir arbeiten mit der ABC-Mitarbeiter-Analyse www.abc-strategie.de von Prof. Jörg Knoblauch. Unsere A-Mitarbeiter, die durch besondere Leistungen und Ideen auffallen (darunter viele Ältere), bekommen von uns  eine Existengrundversicherung mit allen Sozialbeiträgen bezahlt. Das ist eine finanzielle Absicherung für den Arbeitnehmer, falls er mal mehr als 18 Monate krank ist.

So zeigen wir, wie wir unsere Mitarbeiter und ihr Engagement schätzen! Und gerade für die „alten Hasen“ ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass man im Falle einer längeren Krankheit versorgt ist.

Ältere Mitarbeiter bringen ihre reichhaltigen Erfahrungen ins Unternehmen ein. Davon können alle profitieren!  Deshalb schätze auch  ich sie sehr!