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Inselflucht

Gastbeitrag von Sabine Langenbach

Drei Minuten zur Ruhe kommen im Weihnachtsstress mit einer Geschichte von Sabine Langenbach

„Hab’ ich auch nichts vergessen?“, murmelte sie vor sich hin. Ihr Blick schweifte über das Bett, wo sich T-Shirts und kurze Hosen stapelten. Die Wettervorhersage, die gerade aus dem Radio dröhnte, passte gar nicht zu der Kleiderauswahl: „4 Grad, Regen – so bleibt es auch die nächsten Tage. Weiße Weihnachten, ade!“

Sie pfiff vor sich hin. Morgen um diese Zeit lag sie schon auf La Palma in der Sonne. Endlich raus aus diesem Schmuddelwetter und der ganzen weihnachtlichen Gefühlsduselei! Danach stand ihr in diesem Jahr nicht der Sinn: Ihre Ehe war in die Brüche gegangen und vor ein paar Wochen war ihre Mutter plötzlich gestorben. Sie fühlte sich verlassen und allein. Das „Fest der Liebe“ – das konnte sie sich dieses Jahr wirklich schenken!

Ein paar Stunden später schaute sie aus dem Flugzeugfenster. Der strahlende Sonnenschein über den Wolken vertrieb die traurigen Gedanken. Sie freute sich auf die kommenden Tage. Die Insel, das Meer, das Wetter – alles war perfekt. Nur dass die weihnachtlich geschmückte Pinie auf der Hotelterrasse sie immer wieder daran erinnerte, woran sie lieber nicht denken wollte: Morgen war Heiligabend.

In ihrem Zimmer lag sogar eine Einladung zum Weihnachtsgottesdienst im Hotel. Erst hatte sie den Zettel achtlos zur Seite geworfen, dann nahm sie ihn doch noch einmal in die Hand und ein Lächeln umspielte ihre Lippen. „Warum eigentlich nicht?“, dachte sie. Ihr Ent­schluss stand fest.

Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ging sie am 24. Dezember nachmittags zum Weihnachts­gottesdienst. In ihr war ein Gefühlschaos, eine Mischung aus Neugier, Wut, Trauer – und Trotz. Deshalb hatte sie sich nicht schick gemacht, son­dern ihre ältesten Shorts und ein Schlabber-Shirt angezogen. Die anderen Hotelgäste schauten sie ein wenig irritiert an, als sie sich in diesem Outfit unter die Gottesdienstbesucher mischte.

Der Pastor begrüßte die Hotelgemeinde: „Vermutlich sind Sie hier auf der Insel, weil Sie keine Lust auf Weihnachten haben. Und sicherlich haben Sie nicht damit gerechnet, dass hier ein Weihnachts­gottesdienst auf Deutsch angeboten wird. Ich freue mich, dass Sie trotzdem hier sind! Die Botschaft von Weihnachten ist zu Hause genau dieselbe wie hier auf La Palma: Gott wurde Mensch – aus Liebe zu Ihnen!“

„Aus Liebe zu Ihnen!“, hallte es in ihr nach. Auf der Flucht vor Weihnachten hatte sie auf La Palma den Sinn dieses Festes gefunden. Oder hatte Gott vielleicht hier auf sie gewartet?

Weitere Advents- und Weihnachtsgeschichten von Sabine Langenbach finden Sie in  „24 Begegnungen zum Staunen im Advent“, erschienen im Neufeld-Verlag erhältlich im Buchhandel für 9,90 € oder Sie schreiben eine Mail an: stuber@spezialgeruestbau.de – unter den Mailschreibern verlosen wir 2 Exemplare des Buches.

Infos zur Autorin gibt es unter www.sabine-langenbach.de

 

Weihnachtsfest oder Winterfest

Sehr geehrte Freunde und Fans,

unsere Gesellschaft passt sich immer mehr an ausländische Gäste an (damit meine ich neu aufgenommene Einwohner aus dem Ausland).

Warum sollen wir unsere Werte im christlichen Abendland hier in Deutschland aufgeben? Wenn das so weiter geht, darf Weihnachten in ein oder zwei Jahren nicht mehr Weihnachten heißen.

Ich glaube nicht, dass Kulturen, wie der Islam in Afrika oder aus dem Nahen Osten ihre eigenen Werte und ihre Feste für Deutsche oder Christen verändern, die aus aller Welt bei ihnen wohnen.

Ich möchte mich politisch nicht rechts oder links einordnen. Ich möchte nur auf unsere deutschen christlichen Werte aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.

Schon heute gehen wir nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt, sondern zum Wintermarkt. An Ostern sagen wir demnächst Hasenfest. Und unser nächstes Weihnachten? Heißt das dann Winterfest?

Wollen wir das wirklich ?

Ich befürworte eine Zuwanderung von Bürgern aus aller Welt. Allerdings sollen sie in Frieden kommen und unsere christlichen und freiheitsliebenden Werte akzeptieren.

Es geht mir nicht darum, günstige Arbeitnehmer zu bekommen. Unser Land blutet aus, da heute Karriere vor dem persönlichen Glück steht. Junge Frauen und Männer entscheiden sich bewusst gegen Kinder, da sie das Leben genießen wollen.

Und genau diese Generation wird mal froh sein, wenn sie im hohen Alter von zugereisten Einwanderern im Pflegeheim betreut wird.  Darüber möchten sie sich heute noch keine Gedanken machen, aber genauso wird es kommen.

In dem Buch von Lothar Seiwert

Das neue Zeit-Alter
Warum es gut ist, dass wir immer älter werden

Seiwert http://www.lothar-seiwert.de/top-10-publikationen/das-neue-zeit-alter/

ist es bestens beschrieben. Ich habe das Hörbuch bereits zweimal gehört und glaube, dass es ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk für unsere Jugend ist.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein glückliches und gesundes neues Jahr

Ihr Walter Stuber