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Kritik und Vertrauen

Warum eine gute Hausbank  ihr Geld wert ist

Als Dirk Eckart und ich die Geschäftsführung der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH im Jahr 2001 übernommen haben, war der Aufschwung im Osten nach der Wende  schon vorbei  und ein weiterer Bauboom  war nicht in Sicht. Als Finanzpartner hatten wir die Sparkasse Döbeln mit ins Boot geholt. Allerdings sah die Vorstandsvorsitzende Reingard Pöhnitzsch unsere Firmen-Übernahme damals sehr kritisch.

Aber sie gab uns einen Vertrauensvorschuss und wir konnten loslegen. Eine gute Entscheidung für beide Seiten. Natürlich gab es in den 16 Jahren unseres Bestehens Höhen und Tiefen. Dabei war beruhigend: Wir konnten uns  immer auf unsere Hausbank verlassen!  Allerdings wurde jede Kreditanfrage kritisch hinterfragt  und wir  wurden auf mögliche Folgen hingewiesen.

Verlässliche Partner

Meist war es Reingard Pöhnitzsch, der wir Rede und Antwort stehen mussten bezüglich der benötigten Summen. Seit 1996 steht sie der Sparkasse Döbeln vor. Ende Mai geht sie nach 49 erfolgreichen Arbeitsjahren in den Ruhestand. Nicht nur unserem Unternehmen wird sie als treue Begleiterin in Finanzfragen in guter Erinnerung bleiben. In den vergangenen Jahren sind wir von ihr immer gut und fair betreut und beraten worden. Dafür sind wir ihr sehr dankbar!

Jetzt sagen Sie vielleicht:  „Dafür bekommt das Geldinstitut  ja auch nicht wenig Geld!“ Das ist richtig! Aber für mich spielen Zinsen und Gebühren dann eine untergeordnete Rolle, wenn ich mich auf meine Hausbank vollends verlassen kann und keine Angst haben muss, hängen gelassen zu werden! Ich muss meiner Bank vertrauen können! Im Gegenzug ist für mich Ehrlichkeit das wichtigste Prinzip bei allem, was ich tue.

„Eine Bank ist nur so gut, wie ihre Mitarbeiter.“

Von meinen Eltern, bodenständigen Bauern, habe ich einen Grundsatz übernommen: „Eine Bank ist nur so gut, wie ihre Mitarbeiter!“ Auch ein Grund, warum wir so gerne mit der Sparkasse Döbeln zusammenarbeiten. Bisher mit dem Vorstand Uwe Krahl und Reingard Pöhnitzsch. Ich bin mir sicher, auch mit ihrem Nachfolger Thomas Gogolla werden wir das gleiche Vertrauensverhältnis aufbauen können!

Praxistipp

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die hin und wieder finanzielle Engpässe in ihrer Firma erleben (das gehört zum Unternehmersein nun mal dazu!):

Wenn Sie sehen, dass innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate Liquiditätsprobleme auftauchen könnten, dann gehen Sie am besten sofort zu Ihrer Hausbank und warten nicht bis auf den letzten Drücker! Denn langfristig können viel bessere und effektivere Lösungen gefunden werden als wenn alles schnell gehen muss. Wenn Sie so eine Hausbank haben wie wir, dann sind solche finanziellen Krisen schnell im Griff!