Gastbeitrag

Gastbeitrag / 22. September 2026

Bonität ist kein Hexenwerk und warum sie über Kredite, Aufträge und Zahlungsziele entscheidet

Warum ich Gastbeiträge auf meinem Blog veröffentliche

Mein Blog soll nicht nur meine eigene Stimme widerspiegeln.

Mir sind gute Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und echtes Netzwerken wichtig. Wenn ich Menschen kennenlerne, deren Arbeit ich schätze, deren Haltung zu mir passt und die etwas zu sagen haben, dann gebe ich ihnen gern auch auf meinem Blog Raum und Sichtbarkeit.

Denn ich glaube: Reichweite sollte man nicht nur für sich selbst nutzen. Man kann sie auch teilen.

Mathias Weinreuther kenne ich inzwischen seit rund 13 Jahren über das BNI-Netzwerk. Über diese lange Zeit ist eine vertrauensvolle Verbindung entstanden. Genau solche Beziehungen sind für mich ein gutes Beispiel dafür, was Netzwerken wirklich bedeutet: nicht nur Visitenkarten austauschen oder Geschäfte machen, sondern Menschen über viele Jahre begleiten, voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und auch einmal Türen füreinander öffnen.

Gerade als Unternehmer habe ich immer wieder erlebt, wie wertvoll es ist, Wissen weiterzugeben, Kontakte zu verbinden und anderen eine Bühne zu bieten.

Hinzu kommt: Manche Themen meiner Gastautoren beschäftigen auch mich selbst in meiner heutigen Unternehmensberatung. Sie betreffen Unternehmerinnen und Unternehmer ganz konkret und können dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Genau darum geht es mir bei Gastbeiträgen: nicht um Werbung um der Werbung willen, sondern um echten Mehrwert.

Der folgende Beitrag von Mathias beschäftigt sich mit einem solchen Thema: der Bonität eines Unternehmens und der Frage, welche Auswirkungen sie auf Kredite, Zahlungsziele und sogar Aufträge haben kann.

Ich freue mich, Matthias dafür auf meinem Blog eine Stimme und Sichtbarkeit geben zu können.

Denn gute Beziehungen werden wertvoller, wenn wir nicht nur voneinander profitieren, sondern auch füreinander Türen öffnen.

Warum ist das Thema gerade jetzt so aktuell?

Im ersten Halbjahr 2026 haben in Deutschland so viele Unternehmen Insolvenz angemeldet wie seit 2013 nicht mehr. Laut einer aktuellen Studie der Creditreform 1Wirtschaftsforschung stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 7,8 Prozent auf 12.900 Fälle. Viele dieser Betriebe standen wirtschaftlich solide da. Manche sind schlicht daran gescheitert, dass ihre Bonität im entscheidenden Moment nicht ausgereicht hat, um eine Finanzierungslücke zu schließen.

Bonität klingt nach Bankgespräch und Jahresabschluss, betrifft aber jeden Betrieb im Alltag, oft ohne, dass es jemand bemerkt. Sie entscheidet über Kreditkonditionen, über Zahlungsziele bei Lieferanten und manchmal sogar über den Zuschlag bei einer Ausschreibung. Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Zeit, in der Banken genauer hinschauen, lohnt sich ein Blick auf die eigene Bewertung mehr denn je.

Was ist der Bonitätsindex, und wer nutzt ihn?

Der Bonitätsindex ist eine Kennzahl, die zeigt, wie zuverlässig ein Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt und wie stabil seine wirtschaftliche Lage ist. Wirtschaftsauskunfteien wie die Creditreform oder CRIF Bürgel errechnen diesen Wert aus verschiedenen Datenquellen und aktualisieren ihn laufend. Der Kreis derer, die anschließend darauf schauen, ist deutlich größer, als die meisten Betriebe vermuten. Versicherungen prüfen ihn vor Abschluss einer Gewerbe- oder Kautionsversicherung, Leasinggesellschaften vor der Finanzierung neuer Maschinen oder Fahrzeuge. Auch bei einer Unternehmensnachfolge werfen potenzielle Käufer oder Investoren zuerst einen Blick auf diesen Wert. Neue Geschäftspartner ziehen ihn heran, bevor sie sich auf eine engere Zusammenarbeit einlassen.

Wie kommt die Bewertung zustande, und was schwächt sie unbemerkt?

In die Bewertung fließen unter anderem die Zahlungshistorie, zentrale Bilanzkennzahlen und das bisherige Auskunftsverhalten des Unternehmens ein. Genau beim Auskunftsverhalten liegt eine der häufigsten Stolperfallen: Viele Betriebe schwächen ihre Bonität, ohne es zu merken. Eine veraltete Selbstauskunft bei der Creditreform gehört zu den häufigsten Ursachen, ebenso eine unklare Bilanzstruktur, die den Wirtschaftsauskunfteien eine faire Einschätzung erschwert.

Was bringt eine gute Bonität konkret? 

Ein guter Bonitätsindex öffnet Türen. Banken bieten bessere Kreditkonditionen an, der Verhandlungsspielraum bei Finanzierungen wächst, und Geschäftspartner vertrauen dem Unternehmen schneller. Gerade im Handwerk und Mittelstand, wo Investitionen oft fremdfinanziert werden, macht dieser Unterschied sich schnell bemerkbar, besonders in wirtschaftlich angespannten Phasen, in denen Banken ihre Vergabekriterien verschärfen. 

Was kostet eine schlechte Bonität? 

Die Kehrseite zeigt sich meist erst, wenn es darauf ankommt. Höhere Zinsen verteuern jede Finanzierung, Kreditlinien fallen enger aus als nötig, und im schlechtesten Fall lehnt die Bank die Anfrage ganz ab oder ein Auftrag geht an einen Mitbewerber mit besserer Bewertung. Angesichts der aktuellen Insolvenzzahlen zeigt sich, wie schnell aus einer engen Finanzierungslage eine existenzielle Situation werden kann. 

Warum lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Bonitätsindex schon jetzt und nicht erst im Ernstfall? 

Die eigene Bonität zeigt sich in der Regel erst beim nächsten Kreditantrag, wenn kaum noch Zeit für Korrekturen bleibt. Wer schon vorher aktiv gegensteuert, geht mit einer deutlich besseren Ausgangslage in das nächste Bankgespräch und verschafft sich damit gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten einen spürbaren Vorsprung. Wer beispielsweise einmal jährlich die eigene Selbstauskunft prüft, gewinnt wertvolle Zeit für Korrekturen, lange bevor die nächste Finanzierungsanfrage ansteht. Gerade in wirtschaftlich angespannten Phasen wie aktuell reagieren Banken empfindlicher auf jede Unklarheit in den Unterlagen. Ein guter Bonitätsindex lässt sich selten über Nacht aufbauen, wohl aber gezielt und Schritt für Schritt verbessern, wenn genug Vorlauf bleibt. 

Wie sieht das in der Praxis aus? 

Zwei Unternehmer kaufen den gleichen Lkw. Trotzdem zahlt einer der beiden monatlich 200 Euro weniger als Rate. Beide wählen dieselbe Ausstattung und investieren die gleiche Summe. Beide kaufen sogar beim selben Händler. Der Unterschied liegt in der Vorbereitung. Der Unternehmer mit den besseren Konditionen hatte seine Bonitätsdaten vorher bei der Creditreform aktualisieren lassen. Er korrigierte fehlerhafte Einträge und reichte aktuelle Zahlen ein. Das Ergebnis waren spürbar bessere Kreditkonditionen für exakt denselben Lkw. Entscheidend war allein, welches Bild die Wirtschaftsauskunftei von seinem Unternehmen hatte. 

Wie lässt sich die eigene Bonität verbessern?

Der erste Schritt ist einfach. Die Selbstauskunft kann einmal im Jahr kostenfrei, bei Änderungen auch mehrfach, bei der Creditreform abgerufen werden.  

Wer darüber hinaus Unterstützung möchte, findet in meinem Ratgeber „Bonität ist kein Hexenwerk“ eine verständliche Einführung in das Thema, auf 48 Seiten und ohne unnötigen Fachjargon. 

Hier sind weitere Informationen dazu: 

https://liquiditaetsgarant.de/ratgeber-bonitaet  

 

Gastbeitrag / 21. Juli 2026

Ein Stasi-Mord in Thüringen und seine unerwarteten Folgen

Bild: Siloha-Hof

Gastbeitrag von Christian Schaube Mitgründer von SILOAH

Jörg, 21 Jahre jung, lebte in Erfurt, seine Eltern in Wahlwinkel, einem Dorf im Kreis Gotha.
Im Oktober 1987 erfuhr Jörg zufällig, von Stasispitzeln innerhalb der Thüringer Kirchenleitung.

Er rief seinen Vater an: „Papa, ich muss dir und unserem Pfarrer dringend was erzählen. Ich komme morgen heim!“ Am selben Abend wurde Jörg in seiner Wohnung ermordet. Zu seiner Beerdigung kam das Auto mit dem Sarg zu spät; dann ging alles sehr schnell. Jörg war das einzige Kind im Haus.

Von seiner Stasiakte fand man später nur noch den leeren Aktendeckel, der Inhalt war vernichtet. Zwei Wochen später kam ich als junger Diakonenschüler zum Gemeindepraktikum in das dortige Pfarramt. Ich lernte die frisch verwaisten Eltern kennen und konnte sie seelsorgerlich begleiten.

Später übernahm ich im Nachbardorf meine erste kirchliche Stelle als Kreisjugendwart. So wuchs eine Lebensfreundschaft zwischen uns als Familie und Jörgs Eltern, Herbert und Brünhilde. Sie wurden wie Großeltern für unsere 4 Söhne.

Als Herbert 2020 starb sagte Brünhilde zu mir: „Christian, irgendwann werde ich dir ja mal meinen Hof vererben.“ Meine Antwort hat Brünhilde völlig überrascht. Ich sagte: „Nein, Brünhilde, wenn ich den Hof später mal erbe, muss ich ihn verkaufen, weil wir als Familie schon ein Haus haben. Dann bin ich in unserer SILOAH-Gemeinschaft der Reichste und der Chef bin ich auch noch. Beides will ich nicht. Bitte schenk mir den Hof und seine Flächen und zwar sofort.“

Brünhilde war fast empört: „Du kannst dein Erbe wohl nicht früh genug kriegen?“ Dann berichtete ich ihr von meinem Traum, den ich seit Jahrzehnten im Herzen trug: Ich wollte „stiften gehen“…eine Stiftung gründen, als wäre ich ein reicher Unternehmer. Und Brünhilde als erste „Stiftsdame“ auf dem Stiftsgut sollte noch miterleben, was aus ihrem großen Vier-Seiten-Hof werden soll. So kam es dann. Sie schenkte mir den Hof, wir zahlten die Steuern und dann habe ich mit dem Hof die SILOAH-Stiftung errichtet. Brünhilde wird 90 und lebt noch heute in ihrem Geburtshaus zusammen mit einer jungen geflüchteten Familie. Einmal sagte sie nach allem Leid, das sie zu tragen hatte: „Christian, so gut ging es mir in meinem ganzen Leben noch nicht!“ Die Stiftung übernimmt alle Verwaltungsaufgaben, Versicherung, Reparaturen, Investitionen, Strom, Wasser, Müll, Heizung… und die Bewohner zahlen nur einen kleinen Monatsbeitrag.

Jetzt ganz aktuell suchen wir Unterstützung für einen neuen Wachstumsschritt: Das Nachbarhaus unmittelbar neben dem Stiftsgut, auch 1937 gebaut, soll verkauft werden. Wenn es uns gelingt, dieses Grundstück zu erwerben, wäre dort später Platz für eine Gemeinschaft in 2 Häusern mit 4 Wohnungen. Wir rechnen mit 170.000 € Kaufpreis und müssen das Haus dann noch sanieren.

SILOAH-Stiftung

Kreissparkasse Gotha
IBAN: DE09 8205 2020 0300 1016 51

Aus der jungen SILOAH-Stiftung soll ein „Gewächshaus“, eine Schule des gemeinsamen geistlichen Lebens in verschiedenen Generationen werden, die nur 15 Minuten von der Familienkommunität SILOAH entfernt ist. Möchte uns jemand beim Erwerb des Hauses helfen?

Ihr wisst ja, was sich nicht fügt, ist Unfug!

In Zuversicht und Hoffnung,

Christian Schaube 
pfarramt@siloah-hof.de
0173/6790751

Bildindex: Siloha-Hof

Gastbeitrag / 7. Juli 2026

Abschied von einem Stück Kindheit

Bild: Grit Beer

Manche Immobilien sind weit mehr als Grundstücke, Mauern und Dächer. Sie sind Erinnerungen, Geschichten und ein Teil der eigenen Lebensgeschichte.

So geht es mir mit einem alten Bauernhof in einem kleinen Dorf im Altkreis Döbeln, von dem ich mich nun schweren Herzens trennen muss.

Dort habe ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht. Fast jedes Wochenende, alle Ferien und viele besondere Momente verbinden mich mit diesem Ort. Ich bin mit Gartenarbeit, Tieren und dem Leben auf dem Land groß geworden. Schafe, Hühner, Enten und Hasen gehörten ganz selbstverständlich dazu. Mein eigenes kleines Beet war damals mein ganzer Stolz. Wenn ich es pflegen wollte, holte ich meine Gartengeräte aus einem kleinen Nebengebäude und machte mich an die Arbeit. Heute weiß ich, dass es sich dabei um das sogenannte Auszugshaus handelt.

Der Hof war jedoch weit mehr als ein Ort der Arbeit. Hier wurde Gemeinschaft gelebt. Geburtstage, Kirmes, Familienfeiern und viele andere Anlässe brachten die Familie zusammen. Meine Oma war dabei der Mittelpunkt. Sie schaffte es, Menschen zusammenzuhalten und machte diesen Ort zu einem Zuhause für mehrere Generationen.

Auch nachdem meine Eltern im Dorf ein eigenes Haus gebaut hatten, blieb die Verbindung bestehen. Über Jahrzehnte wurden weiterhin Tiere gehalten, Haus und Grundstück gepflegt. Alles zusammen bedeutete Verantwortung, Freude und eine tägliche Aufgabe.

Ich selbst konnte mich von diesem Hof nie wirklich lösen. Zu viele Erinnerungen hängen daran. Besonders der riesige Dachboden faszinierte mich schon als Kind. Dort stand ich oft und stellte mir vor, wie man diesen außergewöhnlichen Raum gestalten könnte.

Heute haben sich die Lebensumstände verändert. Meine Eltern sind inzwischen pflegebedürftig, und neben meinem eigenen Haus mit Grundstück ist die Verantwortung für insgesamt drei Anwesen dauerhaft nicht mehr zu bewältigen. Deshalb muss ich mich von diesem besonderen Ort verabschieden.

Erst durch die Gespräche mit Fachleuten wurde mir bewusst, dass diese alten Gebäude viel mehr sind als sanierungsbedürftige Häuser. Sie sind Zeitzeugen. Die Spuren früherer Generationen sind noch heute in den Balken, Wänden und Konstruktionen ablesbar. Es war faszinierend zu erleben, wie Experten die Geschichte eines Hauses nahezu wie aus einem offenen Buch lesen können. Auch bei der Einsicht der alten Bauakten im Kreisarchiv wurde vieles zur Entstehung im jetzigen Zustand klarer.

Dadurch habe ich den Hof noch einmal mit anderen Augen gesehen. Sein Charakter, seine Geschichte und sein Potenzial beeindrucken mich heute mehr denn je. Wenn ich dreißig Jahre jünger wäre und jemanden an meiner Seite hätte, der diese Vision mitträgt, würde ich dieses Projekt vermutlich selbst angehen. Doch jede Lebensphase hat ihre Zeit.

So bleibt ein weinendes Auge, weil ich mich von einem Stück Kindheit verabschiede. Gleichzeitig gibt es aber auch ein lachendes Auge. Ich hoffe, dass sich jemand findet, der die Geschichte dieses Hofes weiterführt, ihm neues Leben einhaucht und seinen besonderen Charakter wieder zum Strahlen bringt.

Lange Zeit habe ich den Denkmalschutz eher als Herausforderung betrachtet. Heute sehe ich darin die Chance, Geschichte zu bewahren und gleichzeitig von attraktiven Förder- und Abschreibungsmöglichkeiten zu profitieren. Gemeinsam mit dem Makler Ben Kaminski suche ich daher Menschen, die den besonderen Charakter dieses Hofes zu schätzen wissen und diesem außergewöhnlichen Ort eine neue Zukunft geben möchten. 

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: Immobilienscout24 

Grit Beer

Gastbeitrag / 13. Januar 2026

Sabine Langenbach – die Dankbarkeitsbotschafterin: Mehr „Danke“ im Alltag und im Business

Foto Sabine Langenbach

Nörgeln ist laut. Dankbarkeit ist leise. Und genau deshalb verändert sie alles, wenn du sie bewusst lebst – privat, im Team, in der Führung.

In der Podcastreihe „Christsein im Business“ sprechen Walter Stuber und Kathleen Kitsche  https://www.kekila.de/unternehmen/ mit Gästen darüber, wie Glaube und Arbeitswelt zusammengehen – ehrlich, praktisch, ohne fromme Show. In dieser Folge ist Sabine Langenbach zu Gast: die Dankbarkeitsbotschafterin.

👉 Zur Folge: https://youtu.be/bqe-nGqcOak?si=Agi04CL0KyMLxzPa

Sabine macht klar: Dankbarkeit ist nicht „nett“. Dankbarkeit ist Entscheidung. Haltung. Übung. Und manchmal auch Kampf – gerade dann, wenn es nicht läuft.

Warum „Danke“ Führung verändert

Dankbarkeit ist kein Weichspüler. Sie ist ein Führungswerkzeug, weil sie den Blick korrigiert:

  • Du siehst wieder, was funktioniert – statt nur, was fehlt.
  • Du stärkst Menschen, weil Anerkennung Energie freisetzt.
  • Du baust Kultur, weil der Ton im Unternehmen spürbar kippt: weg von Anspruch, hin zu Wertschätzung.
  • Du bleibst handlungsfähig, weil Dankbarkeit dich aus dem Opfermodus holt.

Sabine spricht oft von der „Brille der Dankbarkeit“: Nicht, weil dann alles schön ist – sondern weil du klarer siehst, was wirklich zählt. Mehr zu Sabine findest du hier: http://sabine-langenbach.de

Drei einfache Schritte, die sofort wirken

  1. Starte bei dir – jeden Morgen 30 Sekunden.
    Schreib dir 3 konkrete Dinge auf: Wofür sage ich heute „Gott sei Dank“? (konkret, nicht allgemein)
  2. Mach Dankbarkeit im Team sichtbar.
    Ein Satz pro Woche reicht:  „Danke an ___, weil ___ möglich wurde.“
    Das ist keine Romantik – das ist Kulturarbeit.
  3. Lern aus dem, was schiefgeht – ohne dich selbst zu zerlegen.
    Scheitern ist manchmal nicht das Ende, sondern eine Kurskorrektur. Dankbarkeit heißt nicht „alles gut“. Dankbarkeit heißt: Ich sehe trotzdem Sinn, Lernen, nächste Schritte.

Wir suchen christliche Führungskräfte

Wenn du Führung nicht nur „managen“, sondern mit christlichen Werten gestalten willst – und du echten Austausch suchst statt Phrasen – dann bist du gemeint.

Melde dich, wenn du als Führungskraft/Unternehmer:in christlich unterwegs bist und Lust auf eine starke Runde hast (Praxis, Austausch, Ermutigung).

Und jetzt die entscheidende Frage zum Schluss:

Wofür bist du heute dankbar?

Euer Walter Stuber

Foto: Sabine Langenbach

Gastbeitrag / 2. Dezember 2025

Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Beeindruckende Offenheit  – Ein Vorwort von Andrea Ballschuh 

Seit fast 30 Jahren moderiere ich im Fernsehen. 2019 habe ich mich nebenbei als Videocoach selbständig gemacht, mit viel Leidenschaft, aber wenig Ahnung von Unternehmertum. Ich wurde zwar schnell erfolgreich, habe aber viele Fehler gemacht, falsche Entscheidungen getroffen und 2022 rutschte ich in eine tiefe Krise. 

In dieser Zeit habe ich Gott gefunden und erlebt, dass er trägt, gerade dann, wenn wir selbst nicht mehr weiterwissen. Als ich Walters Geschichte las, habe ich gedacht:  Hätte ich dieses Buch doch schon früher gehabt.

Denn genau das, was mir damals Halt gegeben hätte, steckt zwischen diesen Seiten: Mut, Ehrlichkeit und der unerschütterliche Glaube, dass Gott auch im größten Chaos einen Weg öffnet. 

Walter Stuber nimmt Sie mit auf seine Lebensreise. Geprägt von Erfolgen und Niederlagen, von Verlusten und Neuanfängen. Er erzählt von Krisen, die ihn an den Abgrund brachten, und von Momenten, in denen er Gottes Eingreifen so deutlich gespürt hat, dass kein Zweifel blieb: Wir sind nie allein. Was mich an Walter so beeindruckt, ist seine Offenheit. Er beschönigt nichts, redet seine Fehler nicht klein und verschweigt auch nicht, wie schwer es manchmal 10 war. 

Gerade dadurch wird seine Geschichte so wertvoll. Denn sie zeigt: Glaube ist kein theoretisches Konstrukt, sondern eine Kraftquelle mitten im Alltag  – in Führungsetagen, auf Baustellen, in Familien und Freundschaften. 

Dieses Buch macht Mut, das eigene Leben ehrlich anzuschauen. Es ermutigt, in Krisen nicht aufzugeben, sondern Hoffnung zu schöpfen. Es inspiriert, Gott eine Chance zu geben, auch wenn man bislang dachte, das sei nichts für einen. 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Lesen nicht nur Walters Lebensweg entdecken, sondern auch etwas für Ihr eigenes Leben mitnehmen:  Hoffnung, die bleibt. Mut, der trägt. Und den Frieden, der entsteht, wenn man Gott vertraut.  

Andrea Ballschuh
TV-Moderatorin, Videocoach

Das Buch kann direkt bei Mutmacher.jetzt, sowie bei den verschiedenen online Anbietern oder bei Ihrer  Buchhandlung  vor Ort bestellt werden.