Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 27. April 2021

Mein „Warum“: Wissen weitergeben, Menschen helfen

Warum

„Warum bin ich auf dieser Welt? Was will ich bewegen?“ Um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, der visionär denkt und als Mensch und Christ, der verantwortungsvoll auf dieser Erde leben will, muss ich diese Fragen für mich geklärt haben. Wenn ich mein „Warum“ kennen, will ich alles daransetzen, dass ich es auch umsetze.

Das ist mein „Warum“ : Ich möchte mein unternehmerisches und privates Wissen jetzt und über meinen Tod hinaus weitergeben. Mit diesem Wissen und ganz praktischer Unterstützung will ich Menschen helfen.

Von Walter Stuber

Werbung in eigner Sache oder Business-Tipps

Eine Möglichkeit das zu erreichen bieten die sozialen Medien. Ich kommentiere, schreibe, rate in vielen Gruppen. Das kommt nicht immer gut an. Bei Facebook bin ich zum Beispiel in einer Gerüstbauer-Gruppe. Dort hat man mir schon öfters unterstellt, dass ich mit meinen Kommentaren nur Werbung machen wollte für mein Unternehmen.

Mir geht es aber nur darum zu zeigen, was wir im Laufe der Jahre – teilweise durch bittere Erfahrungen – gelernt und umgesetzt haben. Davon sollen andere profitieren. Vor einiger Zeit hatte ich gepostet, dass bei uns Mitarbeiter einen Bonus bekommen, wenn sie nicht rauchen und wenig oder gar nicht krank waren. Das hat sich bei uns bei uns bewährt. Danach habe ich entdeckt, dass andere Gerüstbauunternehmen das übernommen haben. Genau das entspricht meinem „Warum“ und es freut mich, wenn meine Anregungen angenommen werden.

Mein Einsatz für andere

Ich unterstütze und helfe gerne, auch ohne, dass ich darum gebeten werde. Zum Helfen brauche ich keinen direkten Auftrag. Das wird nicht immer wahrgenommen oder manchmal merke ich, dass es Menschen nicht recht oder unangenehm ist, wenn ich mich für sie einsetze. Damit muss ich leben.

Ich liebe den Gerüstbau und als Christ unterwegs zu sein. Diese doppelte Begeisterung will ich mit anderen teilen und da helfen, wo es nötig ist. Mal finanziell, mal mit einem ermutigenden Wort und mal mit einem Ratschlag. An erster Stelle steht bei mir immer der Mensch, den ich unterstützen möchte. Wenn der ein oder andere darin eine „Werbemasche“ sieht, kann ich das leider nicht ändern

Allgemeine Themen / 20. April 2021

Früher „No-Go“ – heute Corona-Alltag: Geschäftliche Meetings abends und am Wochenende! Ich mache nicht mit!

Meetings

Mein Arbeitstag beginnt seit vielen Jahren morgens um 7 Uhr und endet normalerweise um 15 Uhr. Das bedeutet nicht, dass ich nachmittags faul auf der Couch liege. So mancher würde das, was dann in meinem Terminplan steht, auch als „Arbeit“ bezeichnen. Für mich sind Kontakte knüpfen, Menschen bei ihrer Weiterentwicklung unter die Arme greifen und im Internet unterwegs sein, so etwas wie ein Hobby.

Natürlich gab es früher auch mal Abendtermine, ganz selten welche am Wochenende. Seit durch die Corona-Pandemie die persönlichen Geschäftstermine von Zoom-Meetings abgelöst wurden, bekomme ich immer öfter Anfragen für Video-Konferenzen wochentags zwischen 16.00 und 22.00 Uhr. Wenn ich daran denke, dass ich sowieso schon acht Stunden vor meinem PC verbracht habe und dann auch noch Nachmittag- und Abendstunden dort verbringen soll, um Absprachen zu treffen, dann wehrt sich in mir alles und deshalb nehme ich solche Termine nicht mehr an!

Von Walter Stuber 

Pausen müssen sein!

Tatsächlich schreckt so mancher Geschäftspartner auch nicht davor zurück am Samstag oder Sonntag zwischen 10.00 bis 17.00 Uhr zur Besprechung per Zoom einzuladen. Vielleicht denkt derjenige, dass man das doch „mal eben“, bequem von zu Hause aus, machen kann. Man muss ja schließlich nicht weg.

Aber was ist mit dem Familienleben? Mit der Work-Life-Balance? Irgendwann muss doch auch mal Pause sein! Auf Dauer hält das niemand aus, ständig gefordert zu sein. Immer Arbeiten macht kaputt! Der Sonntag war ja mal als Ruhetag gedacht. Nicht ohne Grund! Auch Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen mal Pause! Ich genehmige mir notwendige Auszeiten!

Meine Forderung: Kernzeiten für Video-Konferenzen

Wie wäre es, wenn Unternehmer mit ihren Kunden (und umgekehrt) Videokonferenzen nur werktags zwischen 10.00 und 15.00 Uhr ansetzen würden? Davor und danach kann jeder seinen Tag individuell gestalten. Mein Apell: Keine Zoom-Meetings wochentags bis in die späten Abendstunden und keine Termine am Wochenende!

Das Leben ist mehr als Geld verdienen und Wachstum meines Unternehmens! Ich habe begriffen, dass ich nicht mehr überall mitmischen muss. Es ist viel wichtiger, meinen Werten und Wünschen treu zu bleiben, meine verrückten Ideen und Ziele zu verfolge und sie Stück für Stück umsetze, damit andere Menschen glücklicher werden! Das funktioniert nur, wenn ich mit meinen Kräften haushalte und Pausen mache.

Mein Tipp:

Schwimmen Sie nicht einfach mit dem Strom, sondern haben Sie Mut Grenzen zu ziehen, wenn es um Termine nach Ihrem Feierabend und am Wochenende geht. Sie haben das Recht auf Entspannung und ein Privatleben.

Nehmen Sie sich bewusst Pausen vom Unternehmeralltag und vergessen Sie die Angst, Sie könnten einen wichtigen Geschäftsabschluss verpassen, weil Sie an einem Meeting nicht teilnehmen! Möglicherweise gibt es viel bessere Möglichkeiten für Sie, die Sie noch gar nicht im Blick haben! Und in jedem Fall wird es Ihrem Körper guttun, wenn er sich mal ausruhen kann!

Allgemeine Themen / 13. April 2021

Umweltschutz fängt beim Einkaufen an!

Umweltschutz

Mehr als die Hälfte der Fläche von Sachsen wird landwirtschaftlich genutzt. Meine Wahlheimat Mittelsachsen nennt man sogar „Die Kornkammer Sachsens“. Die guten Böden sorgen schon seit Jahrhunderten für ertragreiche Ernten. Das prägt unsere Landschaft. Früher konnte man überall große Getreidesilos sehen. In den letzten Jahrzehnten wurden sie oft durch flache Fahrsilos ersetzt, die besser zu befüllen sind.

Und noch etwas gehört zum von der Landwirtschaft geprägten Sachsen: Die Hügel mit Autoreifen auf den Feldern. Dort wird Grünfutter und Mais gelagert. Die Reifen dienen zum Beschweren der isolierenden und schützenden Plastikplanen. Aber Moment mal! Plastik und Altreifen auf den Feldern? Da wo irgendwann wieder Getreide, Mais angebaut werden sollen? Was ist mit Schadstoffen, die ins Grundwasser gelangen können?

Von Walter Stuber

Obst und Gemüse der Saison

Die Wasserbehörden werden das im Blick haben. Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, wie eng Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz miteinander verknüpft sind. Natürlich hat jeder an seinem Platz Verantwortung zu tragen, dass unsere Schöpfung bewahrt wird. Das sollte auch Auswirkungen auf mein Konsumverhalten haben. Wenn ich Obst, Gemüse, Getreide, das umweltbewusst angebaut wurde oder Fleisch essen möchte, das nicht aus Massentierhaltung stammt, muss ich bereit sein mehr dafür zu bezahlen.

Es spielt auch eine Rolle, was ich kaufe! Früher war klar, dass es Erdbeeren und Spargel ab Mai gibt. Heute kann ich beides das ganze Jahr über kaufen, eingeflogen z.B. aus Peru. Was für eine Umweltbelastung! Muss ich wirklich immer alles zur Verfügung haben, was ich gerne esse? Kann ich nicht auch mal verzichten? Ich bin mir sicher, durch den Verzicht, lerne ich das Produkt wieder viel mehr zu schätzen! Deshalb finde ich es sinnvoller, wenn sich mein Speiseplan mehr nach den saisonalen Angeboten richtet.

Hofladen statt Discounter

Ich möchte bewusster, umweltfreundlicher leben und lieber regionale Produkte kaufen. Am besten direkt vom Erzeuger oder in einem Hofladen, wie der auf Gut Gadewitz in der Nähe von Döbeln, wo Maja Horlacher Regionales anbietet. Sie kennt alle Produzenten ihrer Lebensmittel persönlich und legt wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Mit dem Kauf in solchen Hofläden oder direkt beim Erzeuger, leiste ich einen kleinen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Und nicht zu vergessen unterstütze ich damit letztendlich auch unsere Landwirte! Auf dass Mittelsachsen noch lange seinen Ruf als „Kornkammer Sachsens“ gerecht werden kann!

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Wie können Sie Ihren Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz leisten?

Auf was wollen Sie – der Umwelt zu Liebe – verzichten?

Allgemeine Themen / 6. April 2021

Mindestens 5 Dinge, die die meisten nicht über Apfelsaft wissen

Apfelsaft

Schon als Teenager war ich dabei, wenn bei uns auf dem Hof die Äpfel geliefert wurden. Leute aus der ganzen Region brachten ihre Ernte. Mit 13 Jahren stand ich selber schon an den Maschinen und presste Saft. Mein Vater hatte 1986, noch zu DDR-Zeiten, die Genehmigung bekommen eine Kelterei als Alleinunternehmer zu betreiben.

Die Wende war ein Segen für unsere Familie und auch für unseren Betrieb. Für mich war schon immer klar, dass ich hier einsteigen wollte. Ich wurde Fachkraft für Fruchtsafttechnik. Im Jahr 2000 absolvierte ich mit Erfolg meine Meisterprüfung. Am 1. Januar 2018 übernahm ich von meinem Vater die Geschäftsleitung von KEKILA. Der Name beschreibt alles, wofür wir stehen: KE steht für Kelterei, KI für Kitsche und LA für Lauba, der Ort, an dem wir leben und arbeiten.

Ein Gastbeitrag von Kathleen Kitsche, Geschäftsführerin KEKILA, Lawalde-Laube/Oberlausitz

Das macht den Geschmacksunterschied

Wir stellen Säfte, Nektare und erfrischende Fruchtgetränke her aus Äpfeln, Birnen, Rhabarber, Beeren, Kirschen, Aronia, Orangen und Mango. Unser Hauptprodukt ist und bleibt der Apfelsaft. Für den guten Geschmack kommt es auf das Zucker-Säure Verhältnis an. Deshalb ist die Mischung der Sorten wichtig. Zum Beispiel ergibt Streuobst eine süße und auch saure Zusammensetzung, die bei jeder Produktion anders ist.

Deshalb schmecken unsere KEKILA- Säfte immer unterschiedlich. Das hängt mit der Apfelsorte zusammen. Ein sogenannter „Zwischenapfel“ am Anfang einer Ernte ist nicht so süß wie ein November-Apfel, der viel mehr Sonne abbekommen hat. Das macht den großen Unterschied zu Säften aus dem Discounter. Dort werden oft Konzentratsäfte verwendet, die immer den gleichen Geschmack haben. Unser Direktsaft variiert im Geschmack, ist dafür aber deutlich natürlicher und vor allem umweltfreundlicher, weil wir aus der Region für die Region abfüllen.

Vom Apfel zum Saft

Die Äpfel, die bei uns verarbeitet werden, kommen weiterhin von regionalen Obstbauern und deren natürlichen Streuobstwiesen. Sie bringen ihre Ernte zu unseren Sammelstellen oder auch direkt zur Kelterei. Wer Obst abgibt, bekommt Gutscheine für Saft. Bei der Annahme der Früchte achten wir darauf, dass diese reif und von guter Qualität sind. Denn nur aus einwandfreiem Obst können wir gute Qualitätssäfte herstellen. Die Äpfel werden schnellstmöglich verlesen, gewaschen und zerkleinert. Es entsteht die Maische, die gepresst wird. Der dadurch gewonnene Fruchtsaft wird als naturtrüber Apfelsaft gesammelt.

Wenn klarer Apfelsaft hergestellt werden soll, muss der Saft noch gefiltert werden. Damit der Saft haltbar wird, muss er auf ca. 80 Grad erhitzt werden. Heiß wird er in Glasflaschen abgefüllt und sofort verschlossen. Durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum, so wird der Saft haltbar. Mit unserer modernen Anlage füllen wir 3000 Flaschen pro Stunde ab, früher waren es 2000 Flaschen am Tag. Stellt sich die Frage, wie viele Äpfel braucht man für eine Flasche KEKILA Apfelsaft? Wir benötigen ungefähr ein Kilogramm für eine 0,7 l Flasche. Das sind 6-8 Äpfel. Hätten Sie es gewusst?

Mehr als ein Saftladen

Seit 1997 betreiben wir einen Hofladen. Heute gibt es bei uns die unterschiedlichsten, regionalen Produkte und natürlich auch unsere frischabgefüllten Säfte, Nektare, Fruchtgetränke und Obstweine, darunter auch den exklusiven MUTMACHER-Apfelsaft, der nicht nur aus Äpfeln aus der Oberlausitz hergestellt wurde, sondern auch mittelsächsische beinhaltet. Das ist eine ungewöhnliche Gemeinschaftsproduktion der Gemeinhardt-Service GmbH in Roßwein und KEKILA.

Gedacht war der Saft als Ergänzung der MUTMACHER-Angebotspalette von Walter Stuber und Dirk Eckart. Es stellte sich heraus, dass auch bei unseren Kunden die Botschaft des Produkts gut ankommt: Mut machen! Das passt zu KEKILA. Ohne eine große Portion Mut hätte mein Vater vor 35 Jahren nicht den Schritt gewagt, Alleinunternehmer zu werden! Ich bin stolz, dass ich in der zweiten Generation unser Familienunternehmen KEKILA weiterführen kann.

Allgemeine Themen / 30. März 2021

Kostenlos, trotzdem wertvoll: „DANKE“ sagen

Danke

Manche Zeitgenossen, egal ob Mann oder Frau, bekommen dieses Wort nur schwer über ihre Lippen: Danke. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum Beispiel wird Hilfe als selbstverständlich genommen, jemand hat es nicht gelernt sich zu bedanken, der eine ist gedankenlos oder der andere meint ein Recht auf die Zuwendung zu haben. Ich habe damit kein Problem. Ich bedanke mich grundsätzlich gerne und auf unterschiedliche Art und Weise. Mal verschicke ich Blumen oder eine Postkarte.

Mal ist es ein gutes Wort am Morgen, das ich meinen Mitarbeiter*innen sage und ein zusätzliches „Danke“. Es gibt Menschen, denen habe ich einiges zu verdanken, Wegbegleiter, die ihr dafür gesorgt haben, dass ich zu dem Walter Stuber wurde, der ich heute bin. Dankbar bin ich auch für meinen Mitgesellschafter Dirk Eckart www.dirk-eckart.de. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes schon durch dick und dünn gegangen. Danke dafür, Dirk!

Von Walter Stuber

Menschen, die einem am nächsten stehen nicht vergessen

„Danke“ sage ich auch immer wieder meiner Frau Burgunda. In unseren vierundzwanzig Ehejahren haben wir natürlich auch schwere Zeiten erlebt. Zum Beispiel als es vor zwanzig Jahren darum ging, ob ich zusammen mit Dirk Eckart die Niederlassung in Roßwein übernehmen sollte. Sie hat daran geglaubt, dass wir das schaffen.

Auch als wir Jahre später fast in die Insolvenz geraten sind und ich meine private Altersvorsorge und Privatvermögen in die Rettung der Firma gesteckt habe, konnte ich auf sie zählen. Wenn ich sehe, wie viele Ehen geschieden werden aufgrund von finanziellen Problemen oder weil es Schwierigkeiten mit den Kindern gibt, bin ich umso dankbarer, dass meine Burgunda und ich so lange miteinander unterwegs sind. Deshalb an dieser Stelle mal ganz öffentlich:

DANKE, liebe Gundi, dass Du mir die ganze Zeit beiseite gestanden und mich unterstützt hast. Ich weiß, Du hast auf vieles verzichtet. DANKE, dass Du mein Leben so bereichert hast und es immer noch tust!

Gott sei Dank – für alles!

Neben meiner Frau gibt noch jemanden, dem ich nicht aufhören kann, danke zu sagen! Ich meine Gott, den Vater von Jesus Christus. Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich nicht tief im Innern gewusst hätte, dass Gott mich nie im Stich lassen wird, selbst dann nicht, wenn ich nur mein eigenes Ding durchziehen wollte und Gott vergessen hatte. Deshalb an dieser Stelle ein von Herzen kommendes: „Gott sei Dank“ dafür!

?! Wer hat Ihr „Danke“ schon lange nicht (mehr) gehört? Holen Sie es noch heute nach!