Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 17. November 2020

Instagram, TikTok und Influencer

TikTok

Instagram, TikTok und Influencer – Als Unternehmer*innen am Puls der Zeit bleiben

Keiner spricht im Moment mehr groß darüber, aber das Problem besteht nach wie vor: Es herrscht ein großer Fachkräftemangel. Besonders im Handwerk mangelt es außerdem an Nachwuchs. Mein Geschäftspartner Dirk Eckart und ich sind bekannt als die „verrückten Unternehmer“. Klar, dass wir auch ungewöhnliche Wege in Sachen Mitarbeitergewinnung gehen.

Mit Kinospots, Pizzakartons und kostenlosen CityCards haben wir schon neue Mitarbeiter gesucht. Auch via Facebook sind wir auf unseren unterschiedlichen Seiten aktiv um neue „Teamplayer“ zu finden.

Von Walter Stuber

Ziel: 10.000 Follower bis Ende 2021

Schon lange hatte ich die Idee, eine professionelle Kampagne auf Instagram zu starten. Das ist eine weitere gute Möglichkeit neue Azubis zu gewinnen. In diesem Jahr konnten wir das zusammen mit Ben Robner von EKR.DESIGNZ umsetzen. Seine Aufgabe ist es bis Ende nächsten Jahres 10.000 Follower für uns auf diesem Kanal zu gewinnen.

Das Nutzerverhalten in den sozialen Medien ändert sich gerade in der jungen Generation rasant. Eben war noch Instagram angesagt, jetzt ist es bei vielen eher TikTok. Deshalb probiere ich momentan auch dieses Medium www.tiktok.com/@spezialgeruestbauer aus. Wer weiß, vielleicht starten wir da auch irgendwann eine ähnliche Kampagne wie bei Instagram.

Das Beste Alter

Als Unternehmerinnen und Unternehmer müssen wir immer das Ohr am Puls der Zeit haben und einen Blick dafür haben, was gerade uptodate ist. Deshalb schaue ich mir unterschiedlichste YouTube Videos und Kanäle an, lese Bücher oder frage meine Azubis, was gerade angesagt ist. Meine Offenheit für Neues und mein Wissensdurst sind ungebrochen. Das war bei mir schon immer so, das ändert sich auch nicht, nur weil ich nächsten Jahr „schon“ 60 werde.

Das ist genau das richtige Alter, dass ich mich noch stärker als bisher als Influencer engagiere. Warum? Mein ganzes Leben lang wurde ich durch Menschen geprägt und ermutigt, die mir gezeigt haben, dass man etwas anders und besser machen kann, als ich es bis dahin getan habe. Sie haben mich mit meinen Ansichten oder Geschäftspraktiken oftmals sogar in Frage gestellt. Aber genau das hat mich und unser Unternehmen weitergebracht.

DAS ist Gold wert

Zum Beispiel treffe ich mich regelmäßig mit einem Gerüstbau-Unternehmer, der mir immer wieder einreden will, dass unser Unternehmen nichts wert ist, weil es im Osten Deutschlands liegt. Er sieht nur, dass die Bodenpreise bei uns niedrig sind und man für Gerüstmaterial nicht viel Geld bekommt. Aber was er nicht verstanden hat: Unser Unternehmen ist mittlerweile bundesweit bekannt. Mein Kompagnon Dirk Eckart und ich haben die Personenmarken „die verrückten Unternehmen“ aufgebaut, wir sind als MUTMACHER bekannt, die bald drei eigene MUTMACHER-Büchern geschrieben haben, persönlichen Blogs, diverse Homepages und YouTube Kanäle haben. Das alles zusammen ist Gold wert!

Dieser Kollege, der eigentlich ja negativ redet, beeinflusst mich tatsächlich positiv. Durch ihn wird mir immer wieder klar, dass der Wert eines Unternehmens nicht nur an die äußeren Gegebenheiten gekoppelt ist, sondern dass der Wert wesentlich mit den Menschen zu tun hat, die es leiten und denen, die den Laden am Laufen halten. Wenn jemand das erkennt, ist unser Unternehmen leicht an den Mann oder die Frau zu bringen – und das zu einer angemessenen Summe!

Die nächste verrückte Idee

War das jetzt etwa die Überleitung, dass wir unser Unternehmen verkaufen wollen? Ganz und gar nicht! Aber natürlich überlegen wir, wie es mit unserer Firma weitergehen soll, wenn wir uns als Geschäftsführer mal zurückziehen.

Am liebsten wäre uns, wenn sich die Mitarbeiter als Team zusammen finden würden um das Unternehmen selber zu leiten. Das klingt verrückt – und das passt ja zu uns! Tatsächlich gibt es in Deutschland schon ein paar Firmen, die statt Verkauf, dieses Modell umsetzen. Man muss halt mit der Zeit gehen.

Allgemeine Themen / 10. November 2020

Nichts ist mehr planbar

planbar

Nichts ist mehr planbar– Flexibel bleiben als Chance privat und beruflich Neues zu entdecken

Eine Flusskreuzfahrt nach Ungarn statt großer Familienfeier. Schon vor einem Jahr haben meine Frau Burgunda und ich uns entschlossen, dass wir ihren 60. Geburtstag zu zweit alleine und ganz besonders verleben wollen. Alles war gebucht. Die Vorfreude war groß.

Dann kam Corona. „Das wird bis Oktober alles besser!“, dachten wir zunächst. Im Sommer sah es auch gut aus. Aber dann gab es wieder steigende Infektionszahlen und Reisebeschränkungen. Wir wussten nicht, ob die Reise stattfinden könnte. Bis acht Tage vor Reiseantritt war alles unklar. Dann bekamen wir die Information von Phönix Reisen, dass die Flusskreuzfahrt auf der Donau gecancelt wurde. Man bot uns an entweder das Geld zurückzuzahlen oder umzubuchen. Wir hatten die Wahl zwischen fünf verschiedenen Reisen. Eine davon passte genau in unseren ursprünglichen Reisezeitraum. Wir planten also um.

Von Walter Stuber

Rhein und Mosel statt Donau

Am 10.Oktober ging es los. Einschiffung war in Köln. Wir konnten unser Auto auf dem Parkplatz der Globus Group, einem Partner von Phönix Reisen, abstellen. Ganz bequem wurden wir von dort aus mit unserem Gepäck zum Anleger gefahren. Der Transfer klappt sowohl bei der An- als auch bei der Abreise super.

Unserer Flusskreuzfahrt auf der „Adora“ ging von Köln über Koblenz durch das Moseltal nach Tier und wieder zurück. Der Preis für diese Tour war günstiger als die nach Ungarn, deshalb haben wir 15% Rabatt angeboten bekommen. Darauf habe ich verzichtet. Als Unternehmer weiß ich, wie schwer es ist in diesen Corona Zeiten Geld zu verdienen.

planbar

Verwöhnen lassen

Die Fahrt war herrlich. Wir schipperten bei bestem Wetter vorbei an Weinbergen, die sich in herrlichem Herbstlaub präsentierten, romantischen Dörfern, Städten und Burgen. Wir fühlten uns sehr wohl auf dem Schiff und haben die persönliche Atmosphäre sehr genossen. Es war wie ein Geburtstagsgeschenk für meine Frau, dass statt der sonst üblichen 192 Gäste, gerade mal 78 an Bord waren. Natürlich wegen Corona.

Das Essen war einfach himmlisch. Mittags und abends sind wir mit einem wunderbaren 4-Gang-Menü verwöhnt worden. Ich kann nur jedem empfehlen vor so einer Kreuzfahrt abzunehmen! Sonst passt womöglich irgendwann nicht mehr die mitgebrachte Kleidung.

Der besondere Tag

Dann kam der 13.Oktober, der 60.Geburtstag meiner Frau. Ich hatte diesen besonderen Tag angemeldet, sogar auf den Blog verwiesen, den ich vor kurzem dazu veröffentlicht hatte. Ich erwartete, dass man den Tisch schön dekorieren würde, es vielleicht eine kleine Torte geben würde oder sogar ein Ständchen der Crew. So wie man das vom ZDF-Traumschiff kennt. Aber nichts dergleichen passierte. Noch nicht mal eine Karte oder ein Händedruck zum Geburtstag. Wir waren enttäuscht.

Am nächsten Tag wies ich das Begleitpersonal darauf hin, dass man wohl meine Frau und ihren Geburtstag vergessen hätte. Es stellte sich heraus, dass man sich mit dem Datum vertan hatte. Leider wurde auch nicht im Nachhinein gratuliert. Es zeigt: Auch bei einem so renommierten Anbieter läuft nicht alles perfekt. Aber so etwas kann passieren und es wird uns nicht davon abhalten, nochmal bei Phönix Reisen zu buchen.

Mein Fazit:

Unsere vor einem Jahr geplante Reise auf der Donau fiel zwar ins Wasser. Unsere Planung wurden zerschlagen. Das, was wir auf Rhein und Mosel erleben durften, war aber nicht nur ein Ersatz, sondern genau das Richtige für uns. Das zeigt mir, wie wichtig es ist, nicht immer an Plänen festzuhalten, sondern flexibel zu bleiben. Dadurch kann sich mir die Chance bieten, Neues zu entdecken. Wir hätten zum Beispiel nicht gedacht, dass es rund um Rhein und Mosel so schön ist!

Auch als Unternehmer habe ich durch das Erlebnis gelernt: Es ist wichtig beweglich zu bleiben. Halte ich immer nur starr an dem fest, was einmal beschlossen wurde, verhindere ich womöglich, dass sich mein Unternehmen weiterentwickelt. Corona zwingt uns beruflich und privat dazu anders zu agieren, als wir es von „früher“ gewohnt sind. Sehen Sie darin nicht nur das Negative, sondern die neuen Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben!

Allgemeine Themen / 27. Oktober 2020

Was ich durch Corona für mich und mein Unternehmen lerne

Corona

Was ich durch Corona für mich und mein Unternehmen lerne

Viele Menschen, Unternehmen, Verbände, Kirchen und Vereine verschieben ihre Veranstaltungen auf 2021 mit der guten Hoffnung, dass bis dahin das Virus von dieser Welt verschwunden ist oder es einen Impfstoff, ein Medikament, gibt. Dann ist alles gut und wir können weiter machen, wie vor Corona. Und wenn nicht?

Ich sehe das so: Corona hat die Welt ausgebremst. Aber eigentlich will keiner den Fuß vom Gas nehmen! Wir haben vieles noch nicht richtig verstanden. Nicht immer höher, weiter und schneller bringt uns an Ziel. Wir müssen einen Gang zurückschalten, vielleicht sogar zwei, wenn wir die Welt retten wollen!

Von Walter Stuber

Die Welt in der Schieflage

Schon vor Corona war einiges in unserer Welt in Schieflage gekommen. Müssen wir um jeden Preis täglich zehn bis zwölf Stunden arbeiten? Denken wir mal an die LKW-Fahrer, die von Ost nach West, von Nord nach Süd Tonnen von Lebensmitteln durch die Gegend fahren. Wir werfen laut Verbraucherzentrale Jahr für Jahr 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weg – und in anderen Ländern herrschen Hungersnöte und die Menschen sterben! Muss das wirklich sein?

Ich bin mir sicher, dass wir einigen Jahren mit Blick auf unsere Wasservorräte überlegen werden, ob das tägliche, manchmal mehrmalige, Duschen notwendig ist und dass wir es einschränken werden (müssen). Wir haben bei uns in Deutschland zu wenig Niederschläge. Ein Blick in unsere Wälder mit den vielen vertrockneten Bäumen, sind ein deutliches Zeichen, was das für Konsequenzen hat.

Ein Leben mit dem Virus

Mich beschäftigt die Frage, was wir unseren Kindern und Enkelkindern für eine Welt hinterlassen, wenn wir so weitermachen wie bisher! Ist Covid-19 womöglich eine Art Vorzeichen, eine Warnung, für das, was da noch kommt?

Wir werden mit Corona leben müssen, so wie mit der Grippe und anderen ansteckenden Erkrankungen. Wenn ein Impfstoff gefunden wurde, ist die nächste Schwierigkeit, dass alle Menschen eine Impfung bekommen. Und dann sind da auch noch diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen…. Dieses Virus werden wir vermutlich nicht mehr los.

Global denken und handeln

Große Herausforderungen liegen vor uns. Auch als Unternehmer ist es schwierig unter den genannten Umständen die nächsten Monate oder das komplette kommende Jahr zu planen. Einfach alles auf sich zukommen zu lassen, ist sicherlich keine Option. Dafür haben wir zu viel Verantwortung.

Planen sollten wir auf jeden Fall. Aber bevor wir das tun, sollten jeder, der eine Firma leitet, seine Ziele überdenken und gegebenenfalls neu formulieren. Nicht nur unser Wohl sollte im Vordergrund stehen, es ist an der Zeit immer global zu denken. Bei allen Plänen, die wir haben, sollten wir in höchstem Maße flexibel bleiben. Nur so werden wird unser Unternehmen diese und weitere Krisen überstehen.

Allgemeine Themen / 20. Oktober 2020

Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer ohne Studium

Studium

Holt sie auf die Bühne: Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer ohne Studium

Wer mich kennt, weiß, dass das „Lebenslanges Lernen“ mein Motto ist. Weil mir Lernen so am Herzen liegt, besuche ich gerne Seminare, Fortbildungen und Kongresse wie im September „SINN|MACHT|GEWINN – der Unternehmenskongress für eine Wirtschaft von morgen“.

Wie immer war alles bestens organisiert und es wurde viel geboten: Drei Keynotes, zwölf Workshops, 16 Sessions im Barcamp. Die Sprecher waren hochkarätig. Die Vorträge haben mich berührt. Besonders spannend waren für mich als Netzwerker die Gespräche am Rande. So mancher Kontakt konnte neugeknüpft oder aufgefrischt werden.

Von Walter Stuber

Eine nagende Frage

Trotzdem hat sich bei mir keine Zufriedenheit oder Dankbarkeit eingestellt, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Sonst war das immer der Fall. Ich bin sogar früher abgereist, weil ich innerlich aufgewühlt war und deshalb nichts mehr Neues aufnehmen konnte. Zu Hause hatte ich Zeit zum Reflektieren. Mir wurde klar, dass es an den Vorträgen lag, dass ich nicht zur Ruhe kam. Sie hatten einen Gedanken in mir ausgelöst, der an mir nagte: Du hast zwar einiges erreicht, aber reicht das auch?

Die Referenten des Kongresses waren durch die Bank Männer zwischen vierzig und fünfzig mit abgeschlossenem Studium. Danach hatten sie Unternehmen aufgebaut, die sehr erfolgreich wurden und später haben sie Stiftungen gegründet. Das ist wirklich beachtlich, lobenswert und der Erfolg ist verdient.

Der andere Weg zum Erfolg

Aber mein Mitgesellschafter Dirk Eckart und ich haben eine ganz andere Geschichte. Wir können, was die akademischen Abschlüsse angeht, nicht mithalten. Trotzdem leiten wir seit 2001 unser Unternehmen. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, waren fast insolvent. Nur durch die Einlage unseres gesamten Privatvermögens haben wir es damals aus der Krise herausgeschafft.

Mutig waren wir schon immer und Mut beweisen wir auch aktuell in dem wir sagen, dass wir keinen Wachstum mehr wollen. Wir wollen uns so viel wie möglich für das Gemeinwohl einsetzen. Aber im Kleinen. Wir werden keine Stiftung gründen, nur um sagen zu können, dass wir eine Stiftung gegründet haben.

Mut machen zur Selbstständigkeit

Wir sind der lebende Beweis, dass man es auch ohne abgeschlossenes Studium als Unternehmer schaffen kann. Aber wo sind auf Business-Kongressen solche Männer und Frauen wie wir? Warum holt man sie nicht auf die Bühne? Es würde doch gerade den jungen Menschen Mut machen in die Selbstständigkeit zu starten, die z.B. ein Handwerk gelernt haben oder im Einzelhandel tätig sind und nicht an einer Universität oder Hochschule waren.

Letztlich kommt es nicht darauf an, ob man ein Diplom oder Master hat, wenn man ein erfolgreicher Unternehmer werden will, sondern auf das fachliche Können, innovative Ideen, Durchhaltevermögen, Herzblut und Menschenkenntnis. Wissen, kann man sich anlesen oder Seminare besuchen.

Die Mischung macht es

Der SINN|MACHT|GEWINN Unternehmenskongress lief für mich dieses Mal ganz anders als ich es erwartet hatte. Aber dadurch ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mir wünsche, dass Unternehmer aus der Deckung herauskommen und davon erzählen, wie sie erfolgreich geworden sind – auch ohne Studium. Es gibt doch nicht nur einen Weg zum Erfolg!

Ich hoffe, dass die Organisatoren solcher Kongresse und Meetings das vor Augen haben und vermehrt Unternehmer mit unterschiedlichen Laufbahnen auf die Bühnen holen. Ob ich 2021 bei SINN|MACHT|GEWINN dabei sein werde, weiß ich noch nicht. Das ändert aber nichts daran, dass ich jedem Geschäftsmann und jeder Geschäftsfrau, die Inspiration suchen, diesen Kongress wärmstens weiterempfehle!

Allgemeine Themen / 13. Oktober 2020

Burgundas Geburtstag 

Geburtstag

Zu zweit allein statt in großer Gesellschaft – Warum wir den runden Geburtstag meiner Frau anders feiern

In diesem Monat hat meine Frau Burgunda einen besonderen Ehrentag. Schon im November letzten Jahres haben wir uns Gedanken gemacht, welche Wünsche sie für diesen Tag hat. Schließlich kristallisierte sich heraus, dass dieser runde Geburtstag nur uns beiden gehören soll.

Schon lange hat meine Frau davon geträumt eine Flusskreuzfahrt auf der Donau zu machen. Lange Zeit wusste ich nichts davon. Als ich dann davon erfuhr, war klar, dass das der richtige Rahmen für den besonderen Anlass sein würde. Da uns Monika Bylitza von den Kreuzfahrten mit Phönix-Reisen vorgeschwärmt hatte, für die sie schon mehrmals als Referentin tätig war, haben wir bei diesem Anbieter geschaut und genau das Passende gefunden.

Von Walter Stuber

Wir sind dann mal weg

Wir machen uns also aus dem Staub am Ehrentag meiner Frau! Ich schreibe diesen Blog vier Wochen bevor die Flusskreuzfahrt los gehen soll. Wir hoffen, dass das Schiff ablegt. Corona kann uns noch einen Strich durch die Rechnung machen, z.B. wenn sich in Regionen, die angesteuert werden sollen, die Fallzahlen erhöhen und es neue Reisewarnungen ausgegeben werden.

Wenn das passiert, steht für uns fest: Am Geburtstag werden wir trotzdem nicht zu Hause sein! Es gibt auch in Deutschland schöne Ecken, wo es sich zu zweit gut feiern lässt, wie zum Beispiel das Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa, ein Sehnsuchtsort von uns beiden. Ob wir im Falle der Absage der Kreuzfahrt wirklich dort hinfahren oder ganz wo anders, das bleibt unser Geheimnis.

Freimachen von den Erwartungen anderer

Realistisch betrachtet haben wir beide noch viermal die Chance unsere runden Geburtstage miteinander zu feiern. Es ist weise sich klar zu machen, dass wir nicht ewig leben, so wie Sabine Langenbach das in diesem YouTube-Video deutlich gemacht hat.

Das ist auch ein Grund, warum am Ehrentag meiner Frau das im Vordergrund steht, was sie möchte und nicht das, was andere von ihr/uns erwarten! Auf eine Feier muss übrigens keiner verzichten, die werden wir zusammen mit der Zwillingsschwester meiner Frau nachholen! Aber eben später!

Ihre Meinung ist gefragt

Wie gehen Sie mit der Herausforderung um, dass bei besonderen Anlässen große Feiern erwartet werden, aber jeder weiß, dass Sie als Gastgeber gar nicht richtig zum Feiern kommen vor lauter Organisation und allem Kümmern?

Wie feiern Sie Ihre runden Geburtstage oder besonderen Hochzeitstagen? Große Feiern? Fahren Sie weg und feiern dann nach? Verzichten Sie ganz auf ein Fest? Wie gehen Sie mit den Erwartungen der Familie und der Freunde um?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Mails