Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 7. April 2020

Resilienz in Corona-Zeiten: Mein Kraftort Wald

Wald

Resilienz in Corona-Zeiten: Mein Kraftort Wald

Dass ein kleines Virus so viel durcheinander bringen kann, hätte wohl keiner gedacht. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte am Donnerstag, dass er mit einem Konjunktureinbruch rechnen würde. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) könnte unter den niedrigen Stand in der Wirtschaftskrise 2009 gelangen. Keine rosigen Aussichten. 

Viele Unternehmer spüren schon jetzt die Auswirkungen der Corona-Krise. Eine große Last liegt auf Unternehmensleitungen und Führungskräften. Es geht ja nicht „nur“ um den Fortbestand einer Firma. Dahinter stehen Menschen, für die man Verantwortung trägt. Dazu kommen die persönlichen Sorgen und Fragen, die jeder in diesen Tagen mit sich herumträgt.

Von Walter Stuber

Durch schwere Zeiten kommen 

Die große Gefahr ist, dass irgendwann alles über einem zusammenbricht und man innerlich nicht unbeschadet durch diese Zeiten kommt. Ich kenne das von mir selber nur zu gut. Vor einigen Jahren war mein Leben aus den Fugen geraten: Ein tödlicher Arbeitsunfall, ein Kalkulationsfehler mit schweren Folgen und dann wäre ich fast dauerhaft im Rollstuhl gelandet. Eine komplizierte Operation konnte das verhindern. 

Ich war am Ende und brauchte neue Kraft. Die fand ich im christlichen Glauben, den ich nach Jahrzehnten ohne Gott, damals wiederentdeckt habe. In einem früheren Blog und bei der ERF-TV Sendung „MenschGott“ habe ich darüber berichtet. Und auch jetzt hilft mir das Vertrauen auf Gott. 

Faszinierende Bäume 

Gottes Kraft spüre ich besonders in der Nähe von alten Bäumen. Wenn ich sie mir anschaue, stelle ich mir gerne vor, was mir so ein hundert Jahre alter Baum erzählen könnte über Stürme, Unwetter, Hagel und Sonnenschein. Das hat er alles überlebt, genauso wie Kriege und unterschiedliche Regierungen.  

Bäume faszinieren mich: Raue Rinde, weicher Kern; manche sind gerade, andere ganz krumm; die einen wachsen scheinbar in den Himmel hinein, die anderen bleiben eher in Bodennähe. So unterschiedlich die Bäume sind, so unterschiedlich hat Gott auch uns Menschen geschaffen. Vielleicht spüre ich deshalb zwischen den Bäumen besonders Gottes Nähe und bekomme dadurch Kraft für den Alltag, die ich in diesen Wochen ganz besonders brauche. 

„Tankstellen“ suchen und finden 

Haben Sie auch einen Ort, wo Sie (göttliche) Kraft tanken können, sich Gott, dem Schöpfer der Welt, ganz nahe fühlen? Wenn nicht, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, dass Sie sich auf die Suche danach machen!  

Um unbeschadet durch diese Zeiten zu kommen, brauchen wir solche „Tankstellen“, um psychische Widerstandskraft zu bekommen, also die Fähigkeit ohne anhaltendende Beeinträchtigung diese schwierige Lebenssituation zu überstehen. Nichts anderes bedeutet übrigens das (Mode-) Wort: Resilienz.

Ich wünsche Ihnen so einen Kraft-Ort mitten in diesen bewegten Zeiten!  

Allgemeine Themen / 31. März 2020

Tag der Buchlesung

Buchlesung

Nicht die Masse macht´s – Wir wollen den Einzelnen begeistern

Business Network International (BNI) in der Region San Francisco, die Rotary-Clubs, die deutsche Botschaft, die deutschen Schulen und viele andere mehr haben wir eingeladen zu unserer MUTMACHER-Buchlesung in der Sankt Matthäus Kirche in San Francisco Anfang Oktober 2019. Die Werbetrommel wurde im Vorfeld also kräftig gerührt. Die Erwartungen waren hoch, was die Besucherzahl anging.

Allerdings hatten wir bei der Wahl des Termins manches nicht bedacht: In den USA ist der 6.Oktober „German-American Day“, der an das deutsche Erbe in Nordamerika erinnert. Für die Deutschen in Kalifornien ein wichtiger Tag, der viel dazu genutzt wird, sich zu besuchen. Außerdem gab es in San Francisco zeitgleich ein Konzert eines Chores aus Kiel.

Von Walter Stuber

Weniger Besucher als erwartet

Was wir nicht wissen konnten: Dieser 6.Oktober präsentierte sich mit außergewöhnlich schönem Wetter. Zu einer „Indoor-Veranstaltung“ hatte mancher schlichtweg keine Lust. Das alles zusammen genommen sorgte dafür, dass der Saal nicht, wie erhofft und gewünscht, reichlich mit Besuchern gefüllt war.

Wir haben selbstverständlich wie geplant unser MUTMACHER-Buch präsentiert. Dankbar waren Dirk Eckart und ich, dass unser PR-Berater Peter Dyroff und Sabine Ulbrich die Übersetzung ins Englische übernommen hatten. Die Besucher waren interessiert und bei der Sache. Wir konnten neue Kontakte knüpfen und ermutigen.

Viel bedeutet nicht unbedingt erfolgreich

Mir ist dabei wieder einmal bewusst geworden, dass der Erfolg einer Buchlesung nicht von der Höhe der Besucherzahl abhängt! Wir wünschen uns Zuhörer, die von unseren verrückten Ideen begeistert sind und sie in ihrem Arbeitsalltag umsetzen. Wir wollen, dass Gründerinnen und Gründer durch unsere Impulse Hilfestellungen für ihr Business bekommen.

Wir möchten zur Selbstständigkeit ermutigen, das ist unser Ziel. Was hätten wir davon, wenn ein Saal brechend voll wäre, aber Dreiviertel der Leute denken würden: „Lass die mal machen! Das funktioniert doch sowieso nicht bei mir!“ Der Funke muss bei jedem persönlich überspringen. Deshalb ist die Anzahl der Besucher für mich kein Indikator für eine erfolgreiche Veranstaltung!

Ich würde es wieder tun!

Würde ich nochmal eine Einladung zur MUTMACHER-Buchlesung in die Sankt Matthäus-Kirche in San Francisco bekommen, ich würde wieder hinfliegen. Ich würde auch in jeder anderen Stadt der Welt unser Buch vorstellen.

Warum? Ich finde es so enorm wichtig, dass wir deutschen Handwerker weltweit uns zu Wort melden! Eine gute, solide Ausbildung, wie sie bei uns üblich ist, wäre auch andernorts eine große Hilfe aus der Armut heraus zu kommen und eine gesunde Basis für die Selbstständigkeit zu schaffen.

Weiter unterwegs für das Gemeinwohl

Aber es muss ja nicht gleich Übersee sein! Ich freue mich, wenn wir erstmal in Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit unseren Lesungen einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten könnten!

Wenn Sie uns zu einer MUTMACHER-Buchlesung einladen wollen, schicken Sie mir bitte eine Mail!

Allgemeine Themen / 24. März 2020

Meine Kernkompetenz: Bücher für Unternehmer

Bücher

Meine Kernkompetenz: Bücher für Unternehmer

Ein Fax veränderte vor rund 20 Jahren mein Leben. Darin wurde ich gefragt, ob ich Interesse hätte die alteingesessene Buchhandlung Jung in Reutlingen zu übernehmen. Ich war damals als Vertreter eines Wirtschaftsverlages angestellt und hatte immer wieder mal darüber nachgedacht in die Selbstständigkeit zu wechseln. Aber diese direkte Anfrage hat mich dann doch kalt erwischt.

Ich fuhr nach Baden-Württemberg und schaute mir die Buchhandlung mit der mehr als 100 jähriger Tradition an. Ich war begeistert. Als die Banker grünes Licht gaben, habe ich den Schritt gewagt und bin als gebürtiger Chemnitzer ins „Ländle“ gezogen. Das war genau die richtige Entscheidung.

Ein Gastbeitrag von Andreas Weigel, Spezialist für Unternehmerliteratur, Inhaber der Buchhandlung JUNG, Reutlingen

Veränderungen im Buchhandel

Durch die Lage auf dem Campus der Hochschule Reutlingen wurden in meiner Buchhandlung JUNG traditionsgemäß Studierende mit Fachliteratur versorgt. Aber auch die Bürger der Stadt nutzten das Angebot. Es ist unumstritten, dass sich der Buchmarkt in den letzten Jahren durch eBooks und Online-Anbieter stark verändert hat. Aber etwas sehr wichtiges kann das Internet nicht bieten: Man kann nicht mit Menschen reden, bekommt keine persönlichen Tipps und Empfehlungen.

Bücher

Das gibt es eben nur im Buchladen vor Ort wie in der Buchhandlung JUNG. Unser Team recherchiert auch professionell nach antiquarischer Literatur. Wir versuchen jedem Kunden das gewünschte Buch zu beschaffen! Egal ob alt oder neu, persönlich, telefonisch, per Mail oder Homepage. Dabei sind wir mindestens so schnell wie andere Onlinehändler! Wenn bis kurz vor 17:30 Uhr bei uns eine Bestellung eingeht, liegt sie am nächsten Morgen zum Abholen bereit oder wird an die gewünschte Adresse gesendet.

Eine neue Geschäftsidee

Ich habe gelernt, dass ich mich als Buchhändler weiterentwickeln und neue Chancen ergreifen muss. Solch eine neue Möglichkeit ergab sich durch meine Mitgliedschaft beim Unternehmernetzwerk Business Network International. Ich wurde immer öfter bei unseren Treffen gebeten, Bücher zu besorgen oder Buchtipps speziell für Unternehmer zu geben.

Das weitete sich aus, sodass ich überregional aktiv und bekannter wurde. Daraus entwickelte sich die Geschäftsidee in den sozialen Medien und bei Kongressen spezielle Literatur für Unternehmer anzubieten und Online noch präsenter zu sein. Es wurde mein zweites Standbein zusätzlich zur Buchhandlung in Reutlingen.

BNI – Mehr als Geschäftskontakte

Es sind aber nicht nur der neue Geschäftszweig oder die Geschäftskontakte, die ich BNI verdanke. Ich habe dort neue Freunde gewonnen. Das wurde mir besonders deutlich als ich vor knapp sieben Jahren einen schweren, unverschuldeten Verkehrsunfall hatte.

Von vielen „BNI Reutlingen Jupiter“ Mitgliedern gab es in der Zeit nach meiner Operation und während der Genesung enormen Zuspruch, der mich ermutigte. Als ich endlich wieder zu unserem Frühstückstreffen am Dienstag kommen konnte, war das wunderbar. Ich habe ganz deutlich gemerkt: Hier geht es nicht nur um das Geschäft!

Mein Buch-Tipp

Als Spezialist für Unternehmerliteratur darf ein Lese-Tipp am Schluss natürlich nicht fehlen! Meine Empfehlung stammt aus der Feder des norwegischen Philosophen und Publizisten Anders Indset: „Wildes Wissen – Klarer denken als die Revolution erlaubt

Er schreibt: „Die Führungskräfte von heute brauchen die Philosophie von gestern gepaart mit der Wissenschaft und der Technologie von morgen.“ Ich wünsche viel Gewinn beim Lesen!

Bücher

Ganz Privat / 17. März 2020

Erst skeptisch, dann begeistert: Unser Drei-Generationen-Urlaub in Kärnten

Urlaub

Oma, Opa, erwachsene Kinder und Enkel gehen zusammen auf Reisen. Was ist Ihr erster Gedanke? Ich gebe zu: Nach unserem letzten Urlaub mit Enkeln in einem Ferienhaus auf Rügen dachte ich, dass ich so etwas nie wieder machen würde. Heute bin ich dankbar, dass ich nicht bei meiner Einstellung geblieben bin! Denn dieses Mal lief alles viel entspannter und es war schön.

Meine Frau Burgunda und ich sind zusammen mit Tochter Sindy, unseren Enkeln Ian und Ole, Sohn Andy, Sohn Ingolf mit Schwiegertochter Janine und den Enkelinnen Josefine und Isabella nach Kolbnitz/Kärnten gefahren. Von Mittelsachsen aus sind das 750 km. Erstaunlicherweise konnten wir die Strecke mit nur einem Stau und einer gemütlichen (und leckeren!) Mittagspause im Klosterhof Niederaltaich in zehn Stunden bewältigen.

Von Walter Stuber

Abwechslungsreiches Urlaubsprogramm

Wir wussten, was uns in der Panoramapension Platzer erwarten würde. Meine Frau und ich waren schon zwei Mal dort zu Gast. Wir konnten hier immer gut abschalten vom Alltag. Wie sich jetzt zeigte, funktioniert das nicht nur als Paar, sondern auch in der Großfamilie.

Es gab viele Ausflugsmöglichkeiten. Wir waren z.B. im nahgelegenen Schneegebiet Mallnitz, zum Schwimmen im Warmbad in Villach und sind auch mal in der Stadt herumgeschlendert. Auch wenn wir in der Pension waren, wurde es den Kindern nicht langweilig. Im Stall und rund ums Haus gab es für sie immer etwas Neues zu entdecken. So haben wir nicht ständig beieinander gesessen und es war zwischendrin Zeit für uns. Das war sehr erholsam.

Urlaub

Ein Ort zum Wohlfühlen

Alle waren zufrieden, weil bei den unterschiedlichen Aktivitäten für jeden das Passende dabei war. Die Panoramapension in Hattelberg war für uns neun der ideale Urlaubort. Auch was das Essen anging. Frühstück und Abendessen werden hier immer frisch zubereitet mit Produkten aus eigener Herstellung.

Vielleicht fühlten wir uns auch deshalb so wohl, weil die Familie Platzer-Groger einen Sohn hat, der wie meine Enkelin Josefine, eine Behinderung hat. Viele Jahre litt er an Epilepsie und konnte nicht sprechen. Seit er anfallsfrei ist, kann der heute Zwölfjährige reden! Das hat uns allen Mut gemacht, dass so etwas auch bei Josefine möglich sein kann!

Die Woche in Kärnten hat mir gut getan. Ich kann nur jedem empfehlen so einen Urlaub mit den erwachsenen Kindern und den Enkeln zu machen. Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen! Deshalb hier:

Meine 5 Tipps für den Drei-Generationen-Urlaub

  • Verzichten Sie auf eine Flugreise und suchen Sie sich ein Ziel, das Sie in maximal zehn Autostunden erreichen können. Wenn man Pausen an schönen Orten einplant, wird die Anfahrt schon zum Gemeinschaftserlebnis!
  • Suchen Sie sich eine Unterkunft, in der man sich auch mal aus dem Weg gehen kann. Wenn es unterschiedliche Bedürfnisse (auch nach Ruhe) gibt, ist das Gold wert!
  • Schulkinder sollten sich im oder rund um das Haus auch mal alleine beschäftigen können. Es „reicht“ eine Tischtennisplatte, Gesellschaftsspiele, ein Spielplatz oder ein Stall mit Tieren. Auch in der Natur gibt es so viel zu entdecken! Es muss keine professionelle Kinderanimation sein!
  • Machen Sie nicht dort Urlaub, wo alle zu dieser Jahreszeit hinfahren. Wenn weniger Menschen um einen herum sind, ist der Erholungswert auch mit Kindern größer. Außerdem haben die Gastleute mehr Zeit und freuen sich über Sie – und die Einnahmen in schwacher Belegungszeit.
  • Buchen Sie langfristig. Ich empfehle ein Jahr im Voraus. Dann bekommt man garantiert das Quartier, das man haben möchte und alle in der Familie können weitere Termine so planen, dass der gemeinsamen Zeit nichts im Weg steht!

Viel Freude beim Planen und in den Urlaub fahren mit Kindern und Enkeln!

Allgemeine Themen / 10. März 2020

Vor- und Weitsicht statt Panikmache – Unternehmer und das Coronavirus

Coronavirus

Mancher kann das Wort und die Nachrichten darüber schon nicht mehr hören oder lesen: Coronavirus. Alles andere, was in der Welt gerade vor sich geht, scheint hinter diesem Virus zurücktreten zu müssen. Wie die Maus auf die Schlange starren viele auf die Zahl der Infektionen und so mancher sieht mit Schrecken, dass „es“ immer näher kommt oder schon die direkte Nachbarschaft erreicht hat!

Ich halte nichts von Hysterie und Panikmache. Aber ich denke, dass keiner so tun sollte, als ob nichts wäre. Es gilt einen kühlen Kopf zu bewahren. Als Unternehmer muss ich mir bewusst machen, dass ich Verantwortung trage: Für meine Mitarbeiter und für die Gesellschaft. Diese muss und will ich wahrnehmen. Vorsicht und Weitsicht gehören für mich untrennbar zusammen.

Von Walter Stuber

Was wäre, wenn…

In unserer MitarbeiterApp haben wir die aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zum Coronavirus eingestellt, verbunden mit dem Hinweis besonders auf die Hygiene zu achten. Die ersten SARS-CoV-2-Infektionen sind in Sachsen zu verzeichnen. Als Geschäftsführer haben wir im Blick, dass auch unsere Mitarbeiter aufgrund des Virus ausfallen und wir Aufträge nicht fristgemäß ausführen könnten.

Wir würden dann zunächst versuchen mit anderen Gerüstbaufirmen zu kooperieren. Wenn es doch Verzögerungen auf den Baustellen gäbe, würden wir auf das Verständnis unserer Kunden setzen, mit denen wir ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis pflegen.

Coronavirus

Lieferkette aus Fernost unterbrochen – was dann?

Aber es könnte noch andere Gründe geben, dass auf unseren Baustellen nicht gearbeitet werden könnte. Nämlich dann, wenn uns wichtige Materialien fehlen. Noch kommen Überseecontainer aus Fernost bei uns an. Aber die Stahlproduktion gerät dort durch die Firmenschließungen nach und nach ins Stocken, irgendwann kommt alles vielleicht zum Erliegen.

Die spannende Frage ist: Was passiert, wenn die Lieferkette unterbrochen wird? Mancher denkt dabei vermutlich an die Asienkrise 1998, die auch enorm negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und die Arbeitslosenzahlen hatte.

Miteinander nicht gegeneinander

Wenn kein Stahl mehr aus Asien bei uns ankommen würde, bliebe meiner Meinung nach nur eins: Alle Unternehmen im Bausektor müssten miteinander arbeiten. Nicht gegeneinander.

Damit meine ich konkret: Jede Firma, die Restbestände an rarem Baumaterial hätte, die sie nicht für die eigenen Aufträge benötigen würde, sollte bereit sein, Material mit anderen Unternehmen abzugeben oder auszutauschen. Außerdem wären die Unternehmer-Netzwerke, wie Business Network International, gefragt, Kooperationen und gegenseitige Hilfe zu fördern.

Wenn es finanziell eng wird

Die Entwicklung in China zeigt, dass dort viele Klein-und Mittelständische Unternehmen durch die Epidemie in finanzielle Schieflage geraten sind, bis hin zur Insolvenz. Durch das wochenlange Schließen der Betriebe, wurden alle Rücklagen aufgebraucht. Auch wenn es bei uns nicht so extrem werden wird, kann es zu Engpässen kommen.

Hier kann ich nur jedem Unternehmer raten, nicht bis auf den letzten Drücker zu warten, wenn sich Finanzprobleme anbahnen. Zeit ist ein wichtiger Faktor, um gute Lösungen zu finden! Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber der Hausbank sind das Gebot der Stunde. Übrigens ein Grundsatz, mit dem ich auch im normalen Geschäftsalltag die besten Erfahrungen gemacht habe!

Immer gut gerüstet

Weitere hilfreiche Tipps und Links für Arbeitgeber hat Stefan Merath, Unternehmer, Unternehmercoach und Autor, auf seiner Homepage „Coronavirus- Praxisratgeber für Unternehmer“ zusammengestellt. Diese Seite wird ständig aktualisiert. Auch auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann man Wissenswertes erfahren.

„Immer gut gerüstet“ – so unterschreiben wir bei der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH unsere Mails und Briefe. Das passt zur aktuellen Lage: Lassen Sie nicht alles irgendwie auf sich zukommen, sondern werden Sie aktiv. Ohne Panik und Hysterie – aber mit Vor- und Weitsicht sind Sie immer gut gerüstet!