Aus dem Gerüstbauer-Leben

Allgemeine Themen / 8. September 2026

Wenn Gott eine neue Tür öffnet

Seit ungefähr 14 Jahren bin ich bei faktor c – Christen in der Wirtschaft dabei. Ich habe in dieser Zeit viele Veranstaltungen besucht, Menschen kennengelernt und erlebt, wie wertvoll der Austausch zwischen Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften sein kann.

Seit Holger Voigt im vergangenen Jahren das Unternehmernetzwerk in Dresden aufgebaut hat, bin ich dort regelmäßig dabei. Beim nächsten Afterwork am 10. September 2026 treffen sich wieder Menschen, die Wirtschaft gestalten und ihren christlichen Glauben dabei nicht an der Garderobe abgeben.

Dresden: https://www.faktor-c.org/veranstaltungen/dresden-afterwork-09/

Vor einiger Zeit habe ich darüber auch in meinem Podcast „Christsein im Business“ mit Kathleen Kitschke und Antje Stengel gesprochen. Wer bis zum Ende zugehört hat, konnte hören, wie plötzlich eine Idee entstand:

Warum eigentlich nicht auch Leipzig?

Und genau diese Tür ist aufgegangen.

Am 24. September 2026 um 19:30 Uhr findet das erste faktor-c-Afterwork in Leipzig statt. Unternehmerinnen, Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte und Menschen mit Unternehmergeist sind eingeladen. Es wird einen kurzen Impuls geben, aber vor allem viel Raum zum persönlichen Kennenlernen und Austausch. Jeder darf erzählen: Wer bin ich? Was beschäftigt mich? Und was wünsche ich mir von diesem Netzwerk?

Leipzig und Anmeldung: https://www.faktor-c.org/veranstaltungen/afterwork-leipzig-september/

Ich glaube, Leipzig kann mehrere gute Unternehmernetzwerke gebrauchen. Sie müssen keine Konkurrenten sein. Sie können sich ergänzen und voneinander profitieren.

Ich selbst habe Gott immer wieder gefragt: Was soll ich mit meiner Unruhe, meiner Erfahrung und meiner Zeit noch anfangen?

Manchmal funktioniert eine Idee nicht. Dafür öffnet sich plötzlich eine andere Tür, die man vorher überhaupt nicht gesehen hat.

Natürlich wäre Döbeln oder Mittelsachsen für mich viel näher. Aber vielleicht hat Gott mit mir gerade an einem anderen Ort etwas vor.

Deshalb freue ich mich riesig auf diesen ersten Abend in Leipzig.

Mein Wunsch ist nicht einfach ein weiteres Netzwerk.

Ich wünsche mir einen Abend für Jesus Christus. Einen Ort, an dem Glaube und Unternehmertum zusammengehören und an dem Gott Menschen miteinander verbindet.

Und ich bete darum, dass sein Segen auf diesem Start liegt.

Vielleicht gehörst du genau an diesem Abend mit dazu.

Glauben / 9. Juni 2026

Was Leser mitnehmen – und was ich loslassen muss

Beim Lesen von „Herztöne – Lauschen auf den Klang des Lebens“ von Martin Schleske hat mich ein Satz im Vorwort getroffen. Nicht nett. Nicht poetisch. Sondern wahr.

Die Dinge können wahrgenommen, aufgenommen, angenommen werden. Aber man hat keinen Zugriff darauf. 

Genau das erlebe ich auch beim Schreiben. Und noch stärker beim Veröffentlichen meines Buches „Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel“.

Ein Buch entsteht nicht aus Kalkül. Nicht aus Strategie. Nicht aus Marketinglogik. Die inneren Worte lassen sich nicht konstruieren. Die Bilder nicht erzwingen.
Sie kommen – oder sie kommen nicht.

Ich habe mein Leben aufgeschrieben: Baustelle und Bibel. Führung und Zweifel. Erfolg und Brüche. Glauben mitten im Alltag.

Was Leser daraus machen, entzieht sich meiner Kontrolle.

Natürlich wünsche ich mir Rückmeldungen. Ich möchte wissen:

  • Welche Geschichte hat berührt?
  • Welcher Abschnitt hat etwas ausgelöst?
  • Wo hat jemand innegehalten?

Aber ich merke: Das Entscheidende passiert im Stillen. Im Inneren des Lesers.
Dort, wo ich keinen Zugriff habe.

Und das ist kein Mangel. Das ist eine geistliche Wahrheit.

Nicht ich wirke.
Nicht mein Buch verändert Herzen.
Ich säe. Gott wirkt.

Auch wenn ich nie erfahre, was jemand angenommen hat – Gott weiß es.
Er kennt den Weg des Lesers. Und er kennt meinen.

Loslassen gehört dazu.
Vertrauen auch.

Vielleicht ist genau das der tiefere Sinn von Büchern, die aus dem Leben geschrieben sind:
Sie gehen ihren eigenen Weg.
Wie ein Samen im Boden.

Und manchmal sieht man die Frucht.
Oft nicht.

Aber sie wächst trotzdem.

Glauben / 29. April 2026

Blütenfest, Begegnung und ein Ort mit Haltung

Bild: Walter Stuber
Bild: Walter Stuber

SILOAH Hof

2 Stunden und 15 Minuten Fahrzeit von Leisnig – und es hat sich gelohnt. Am 26.04. war ich zum ersten Mal auf dem Blütenfest auf dem SILOAH Hof. Und ich sage es direkt: Das war keine Veranstaltung. Das war ein Erlebnis.

Gefunden habe ich diesen Ort nicht durch Zufall, sondern geführt.

Im Sommer 2025 wurde mir ein Video auf YouTube angezeigt. Thema: Nachfolge.
Wir müssen euch was sagen…  Genau mein Thema zu dieser Zeit. Was mich sofort gepackt hat: Da spricht jemand öffentlich über Dinge, über die sonst geschwiegen wird. Klar. Offen. Echt.

Ich habe das weiterverfolgt. Monat für Monat.

Die Nachfolge auf SILOAH war kein Hochglanzprojekt, sondern ein ehrlicher Weg mit Fragen, Herausforderungen und Entscheidungen. Genau das hat mich angesprochen.

Dass einige meiner Biker vom CMS christliche Motorradfahrer Sachsen e.V.  den Hof schon kannten, hat meine Neugier noch verstärkt. Also bin ich hingefahren – und wollte mir selbst ein Bild machen.

Was ich erlebt habe

Über 200 Menschen haben dieses Blütenfest auf die Beine gestellt. Und das hast du gespürt. Keine Show. Keine Fassade. Sondern Einsatz, Herz und echte Gemeinschaft.

Meine Frau Burgunda – sie liebt Blumen – war sofort begeistert.
Was dort gestaltet wurde, hatte nicht nur Stil, sondern Seele.
Und mittendrin: klare geistliche Impulse.
Nicht aufgesetzt. Nicht versteckt. Sondern präsent.

In der Festpredigt hat Valentin Bilz etwas gesagt, das hängen bleibt: Für jeden gespendeten Euro gibt ein Großspender einen dazu.

Über 40.000 Euro sind bereits zusammengekommen – für eine neue Großküche.

Warum das wichtig ist? Weil dort bis zu 80 Jugendliche übernachten können. Für Kid-Camps, Begegnungen, Konfi-Freizeiten, Klassenfahren, Pilgern.

Das ist Zukunftsarbeit. Direkt. Wirksam.

Was mich wirklich bewegt hat

Über 30 Jahre haben die Gründer aufgebaut.
Und jetzt? Lassen sie los.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Ich weiß genau, wovon ich spreche.

Loslassen ist kein Moment.
Loslassen ist ein Prozess. Ein innerer Kampf. Und gleichzeitig eine Entscheidung für die Zukunft.

Hier wird genau das gelebt.

Mein Fazit

Ich war zum ersten Mal dort.
Aber sicher nicht zum letzten Mal.

Ich will wiederkommen.
Nicht nur schauen – sondern verstehen.

Was bewegt Menschen, ihr Leben so zu gestalten?
Warum entscheiden sie sich bewusst für Gemeinschaft, Verantwortung und Glauben?

Diese Antworten bekommst du nicht online.
Die bekommst du nur im Gespräch vor Ort.

Meine Einladung an dich

Schau dir den Hof selbst an: SILOAH Hof 

Lies dich ein. Fahr hin. Sprich mit den Menschen.
Und wenn du etwas bewegen willst:

Unterstütze das Projekt Großküche.
Kennwort: Küche ist wichtig

Küchen-Update: Wir haben eine gute Nachricht!!!

Denn hier entsteht etwas, das größer ist als ein Hof.

Hier entsteht Wirkung für die nächste Generation.

Euer Walter Stuber

Netzwerken / 3. Februar 2026

Unternehmer für Unternehmer

Hör auf, dich berieseln zu lassen. Komm dahin, wo echte Erfahrung auf den Tisch kommt.

Am 27. Februar 2026 treffen sich Unternehmer in Chemnitz – nicht zum Smalltalk, sondern zum Klartext. Ort: Atrium-Saal im Chemnitzer Hof. Stilvoll. Konzentriert. Auf Augenhöhe. Drei Gänge Menü, ein Abend, der wirkt.

Hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es um gelebtes Unternehmertum, um Entscheidungen unter Druck, um Verantwortung für Menschen – und um die Frage, was trägt, wenn Zahlen, Projekte und Erwartungen gleichzeitig an dir ziehen.

Im Mittelpunkt steht mein Buch Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel. Kein frommes Beiwerk. Keine weichgespülten Erfolgsgeschichten. Sondern ein ehrlicher Blick auf ein Unternehmerleben zwischen Baustelle, Führung, Scheitern, Glauben und Neuausrichtung.

Ich erzähle,

  • warum Erfolg ohne innere Klarheit leer bleibt,
  • was mich Jahrzehnte im Spezialgerüstbau gelehrt haben,
  • weshalb Führung ohne Werte irgendwann kippt,
  • und warum Mut nicht laut sein muss, aber konsequent.

Das ist kein Vortrag zum Zurücklehnen. Das ist ein Impulsabend für Unternehmer, die Verantwortung tragen – für ihr Unternehmen, ihre Familien und sich selbst. Für Menschen, die wissen: Führung beginnt innen.

Für wen dieser Abend ist:

  • Unternehmer und Unternehmerinnen
  • Führungskräfte mit Entscheidungsdruck
  • Menschen, die mehr wollen als Umsatz und Status

Für wen er nichts ist:

Für alle, die schnelle Parolen, Motivationstricks oder Business-Blabla suchen.

Die Plätze sind begrenzt. Wer dabei ist, entscheidet sich bewusst für einen Abend mit Substanz.

👉 Melde dich an.
Nicht irgendwann. Jetzt.
Chemnitzer Hof in Chemnitz am 27. Februar 2026.
Unternehmer für Unternehmer.

Referent Walter Stuber: immer gut gerüstet | UfU – Unternehmer für Unternehmer – Tickets gibt es bei EVENTIM!

Jetzt Ticket sichern!

Allgemeine Themen / 8. Oktober 2025

Eine Reise ins Herz der Innovation

Bild: Walter Stuber

Mit Tempus Consulting und Büro-Kaizen im Silicon Valley

Es gibt Reisen, die verändern den Blick auf die Welt – und auf sich selbst.

Die Tempus-Innovationsreise, organisiert in Zusammenarbeit mit Büro-Kaizen, war genau so eine. Eine Woche zwischen Las Vegas und San Francisco, zwischen Vision und Wirklichkeit, zwischen Künstlicher Intelligenz und Menschlichkeit.

Tag 1: Las Vegas – Eintauchen in eine Welt aus Licht und Ideen

Schon der Auftakt war spektakulär: The Sphere in Las Vegas – das größte kugelförmige Gebäude der Welt, ausgestattet mit 16K-LED-Wänden und 360°-Sound. Ein multimediales Gesamterlebnis, das zeigte, wie Technologie Emotion wecken kann.

Ein gelungener Start in eine Woche, die unter einem klaren Motto stand:

Zukunft beginnt dort, wo Staunen und Verstehen sich begegnen.

Tag 2: Vom Minihaus zur Megavision

Am nächsten Morgen ging es zu BOXABL – einem Startup, das den Wohnungsbau revolutioniert. In der Fabrik in North Las Vegas entstehen faltbare, transportfähige Minihäuser („Casitas“), komplett ausgestattet und hoch energieeffizient.

Praktisch, visionär, skalierbar – und ein Sinnbild dafür, was Kaizen, also ständige Verbesserung, in Reinform bedeutet.

Danach führte die Reise weiter nach San Francisco, ins Hotel Zelos, das für die kommenden Tage unser Zuhause wurde.

Tag 3 & 4: Lernen von Visionären

Zwei volle Tage mit Christoph Burkhardt standen auf dem Programm – Unternehmer, Autor und Zukunftsdenker. Seine Workshops verbanden Tiefgang mit Praxisnähe:

Wie entwickelt man eigene KI-Strategien? Wie bleibt man als Führungskraft handlungsfähig, wenn sich die Welt ständig verändert?

Er erinnerte daran, dass echte Innovation dort beginnt, wo Menschen ihre Komfortzone verlassen – nicht nur im Denken, sondern im Handeln.

„Künstliche Intelligenz kann rechnen, analysieren, simulieren – aber sie kann nicht hoffen. Das bleibt unser Job.“

Der Tag endete mit einer Fahrt zur University of California, Berkeley.

Der Campus, Sitz der renommierten Berkeley Haas School of Business, atmet Geschichte und Zukunft zugleich. Bei einer Keynote von Gregory LaBlanc, Professor an der Schnittstelle von Recht, Technologie und Finanzen, wurde klar: Innovation ist nie Zufall – sie ist Haltung.

Tag 5: Google, Stanford & Zoom – Lernen von den Besten

Der fünfte Tag begann im Circuit Launch in Oakland – einem 3.000 m² großen Innovations-Hub für Start-ups im Bereich Robotik, 3D-Druck und Hightech-Hardware.

Es folgten Highlights im Minutentakt:

  • Besuch des Computer History Museum – wo man sieht, dass jede große Zukunft mit kleinen Ideen begann.
  • Austausch im Google Visitor Center und Keynote von Aprajita Jain, Brand & Creative Evangelist bei Google.
  • Lunch im Bus – pragmatisch, amerikanisch, effizient – und weiter zur Stanford University, wo Michael Barry, Gründer von Quotient, über Design Thinking sprach.

Später führte uns der Weg ins Zoom Experience Center in San Jose. Hier wurde spürbar, wie schnell Kommunikation sich wandelt. Zoom transformiert sich von einer Videoplattform hin zu einem intelligenten Ökosystem für hybride Arbeit – KI-gestützt, intuitiv, fast schon selbstverständlich.

Tag 6: Plug and Play, Apple & das House of AI

Der nächste Morgen brachte ein weiteres Highlight: Plug and Play Tech Center – einer der wichtigsten Start-up-Hubs der Welt. Hier trafen wir Gründer, die mit brennender Leidenschaft an der Zukunft tüfteln.

Nach dem Lunch dort führte die Route zum Apple Visitor Center und zur legendären HP Garage in Palo Alto – dem Geburtsort des Silicon Valley.

Am Nachmittag besuchten wir das House of AI in San Francisco. Gründer Christian Byza hat dort einen Ort geschaffen, an dem KI-Startups, Entwickler und Führungskräfte gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten. Innovation zum Anfassen – inspirierend, kollaborativ, offen.

Tag 7: Abschied mit Weitblick

Am letzten Tag, beim gemeinsamen Frühstück im Hotel Zelos, wurde deutlich:
Diese Reise war kein einmaliges Event, sondern ein Impuls.
Ein Aufruf, Neugier zu führen – nicht Kontrolle.

Die Gespräche, die Menschen, die Orte – alles diente einem Zweck:
zu verstehen, wie KI die Welt verändert, ohne den Menschen aus dem Mittelpunkt zu drängen.

Künstliche Intelligenz zeigt uns, was möglich ist.

Doch menschliche Intelligenz entscheidet, was sinnvoll ist.

Dankbarkeit

Ich bin dankbar für die Organisation durch Tempus Consulting, die exzellente Begleitung durch Büro-Kaizen, und für alle Mitreisenden, die diese Woche so besonders gemacht haben.

Als Gehbehinderter war ich auf Hilfe angewiesen – und habe sie auf selbstverständliche, liebevolle Weise erfahren. Diese Gemeinschaft hat gezeigt: Fortschritt ist nichts ohne Menschlichkeit.

Fazit

Diese Reise hat mich gelehrt:

  • KI ist Werkzeug, nicht Ziel.
  • Führung braucht Mut zur Veränderung.
  • Und Innovation entsteht, wenn Wissen und Werte zusammenfinden.

Wer Zukunft gestalten will, sollte sie gesehen haben – dort, wo sie entsteht.

Im Silicon Valley, auf den Spuren von Google, Apple, Stanford & Co.

Mit Menschen, die Fragen stellen, bevor sie Antworten suchen.

Weiterführende Links: 

Bild: Walter Stuber

Bild: Walter Stuber

Bild: Walter Stuber

Bild: Walter Stuber

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