Aus dem Gerüstbauer-Leben

Allgemeine Themen / 3. Juli 2018

Business-Kontakte knüpfen: 2. Sächsische Netzwerkwoche

Vier Tage kompakt: Frühstück und Business-Kontakte knüpfen
2. Sächsische Netzwerkwoche: Ein Rückblick und Aufruf selber Gastgeber zu werden

von Walter Stuber

„Es war großartig, wie immer sehr gut organisiert und eine gute Stimmung.“ „Vielen Dank für die Möglichkeit über 250 Unternehmer zu treffen und Empfehlungen auszutauschen.“
Zwei Feedbacks auf Facebook zur 2. Sächsischen Netzwerkwoche, die vom 19. bis 22. Juni auf dem Gelände unserer Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH stattfand. Das war wieder eine spannende Woche für uns. Vor allem für unser Büro-Team, das einmal mehr bewiesen hat, dass es große Events perfekt ausrichten kann.

Das Ganze ist ja auch eine logistische Herausforderung. Damit haben wir als Gerüstbauer beste Erfahrungen. Allen voran mein Mitgesellschafter und Geschäftsführer Dirk Eckart. Er war verantwortlich für die Organisation des großen Zeltes, samt Tische und Bänke, den Toilettenwagen (muss auch sein….) und er heuerte, wie schon im letzten Jahr, Lars Lemke an, damit unsere Gäste wieder ein erstklassiges, reichhaltiges Frühstück genießen konnten.

Erstmals Gewerbeschau

Neuerung in diesem Jahr: Eine kleine „Gewerbeschau“. Wir hatten Unternehmern aus der Umgebung angeboten ihre Dienstleistungen und Produkte an den vier Tagen zu präsentieren. Mit dabei waren die Firmen: KENTER Müller GmbH, Reinigungssysteme/ Brandis, Silke Gebhardt Coaching Domain/ Ostrau, Alfred Brasse, Sonnenschutzanlagen/ Leisnig, Autohaus Ertl GmbH/ Döbeln, büroperfekt Chemnitz , BNI Regionaldirektion Südost/ Dresden; Müllers Büro GmbH /Altmittweida und Fischer´s Fine Interiors/Chemnitz.

Schöner und gewollter Nebeneffekt: Diese Firmen waren gleichzeitig auch unsere Sponsoren, damit die Kosten für Zeltmiete etc. für uns niedrig gehalten werden konnten.

Handschriftliche Einladungen

Im Vorfeld haben wir breitflächig eingeladen: Unsere Lieferanten, Kunden und alle Business Network International (BNI) Gruppen im Raum Sachsen. Nicht etwa per Mail oder ausgedrucktem Brief.

Unsere Mitarbeiterin Nicole Lange und unsere Auszubildende Sandra Naumann haben rund 150 Postkarten per Hand geschrieben. Mit Erfolg: Allein am erstem Morgen der Sächsischen Netzwerkwoche war unser Zelt gut gefüllt mit 86 Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften. Auch Mittwoch, Donnerstag und Freitag ließen sich viele einladen.

Strukturierter Ablauf

Um 7 Uhr begann unser Frühstück mit der Begrüßung und der Aufforderung sich am Buffet zu bedienen, damit um Punkt 7.15 Uhr mit dem Programm begonnen werden konnte. Wie es bei Netzwerktreffen von Business Network International (BNI) üblich ist, hatte auch hier jedes Mitglied die Möglichkeit sich und sein Business in maximal einer Minute zu präsentieren. Außerdem stellten sich die Gäste vor und es gab Informationen rund um BNI.
Pünktlich um 8.30 Uhr war dann das offizielle Programm beendet. Für diesen strukturierten Ablauf, der schon mit dem Kassieren des Frühstücksbeitrags begann (Danke an Ulrike Eckart, Dirk May, Ingolf Stuber und Katrin Fay), haben wir viel Lob von unseren Gästen bekommen. Im Anschluss gab es natürlich noch die Möglichkeit persönlich ins Gespräch zu kommen, sich von Dirk Eckart die Geschichte unseres Unternehmens erzählen zu lassen oder unseren Lagerplatz sowie unseren Gerüstpark zu besichtigen.

Erfolgreich Business-Kontakte knüpfen – Machen Sie es wie wir

Fazit: Die 2. Sächsische Netzwerkwoche war ein voller Erfolg und ich empfehle Ihnen sehr, so etwas selber durchzuführen.
• Wenn Sie neue Geschäftsbeziehungen, Kontakte suchen, machen Sie eine Netzwerkwoche auf Ihrem Betriebsgelände, in Ihrer Fabrikhalle oder in Ihrer Firma.
• Laden Sie Freunde, Kunden und Lieferanten ein und netzwerken Sie nach dem Vorbild von BNI. Wenn Sie Anregungen und Tipps dazu benötigen, dann stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
• Bitte bedenken Sie: Der Erfolg kommt nicht sofort. Business-Kontakte knüpfen, Beziehungen aufbauen braucht seine Zeit und erst recht bis aus einer Geschäftsbeziehung ein Geschäft wird.
• Haben Sie auch vor Augen, dass Sie durch solche Veranstaltungen sichtbarer werden für Nachbarbetriebe, Mitbewerber und nicht zuletzt auch für neue Kunden.
• Gerade in Zeiten, wo Ihre Auftragsbücher bis zum Anschlag voll sind, macht es Sinn solche Veranstaltungen durchzuführen. Denn Sie sorgen damit vor für die konjunkturschwachen Zeiten.

Hier gibt es übrigens einen visuellen und akustischen Eindruck von unserer Netzwerkwoche.

Ich wünsche erfolgreiches Kontakte knüpfen.

Netzwerken / 18. Juni 2018

Netzwerken: verlässliche Geschäftsbeziehungen und gegenseitiges Empfehlen

Warum Netzwerken im BNI für mich so wertvoll ist

von Walter Stuber

„Volle Auftragsbücher im Handwerk – Kunden müssen Geduld haben“ – diese Schlagzeile ging Anfang des Jahres durch alle Medien.
Die Frage ist nur, wie geht es weiter, wenn alle ihre Gelder, die auf den Banken keinen Gewinn bringen, in Renovierung, Umbau, Hausbau, usw. gesteckt haben?
Wohl dem, der jetzt schon für die „Zeit danach“ vorsorgt. Zum Beispiel in dem er sich in Business Netzwerken engagiert, wo Geschäftsempfehlungen Gang und Gäbe sind. Ich mache das seit vielen Jahren mit Erfolg. Leider treffe ich dort wenig Handwerker.

Ja, natürlich, die Auftragsbücher sind voll, da wird jede Hand gebraucht. Aber das war auch schon vorher so, als nicht so viel zu tun war. So manchem Handwerker – aber auch dem ein oder anderen Unternehmer – der einen Betrieb mit wenigen Mitarbeitern hat, fällt es schwer, sich aus dem Geschäft zu lösen und wenn es nur für zwei Stunden ist. Die Strategie, dass 80% von dem, was der Unternehmer tun soll, nicht IM sondern AM Betrieb stattfinden soll, haben leider viele noch nicht verinnerlicht.

Nichts für Langschläfer

Rund viermal in der Woche bin ich bei Netzwerktreffen. Bei Business Network International (BNI) sind es Frühstückstreffen, die zwischen 6.30 Uhr 7.15 Uhr beginnen. Für mich als Frühaufsteher kein Problem. Für Nachteulen ist es allerdings eine Herausforderung. Ich nehme auch weitere Wege in Kauf, um unterschiedliche Gruppen und Unternehmer kennenzulernen. Netzwerken ist meine Leidenschaft!

Ein fester Programmpunkt bei allen BNI-Treffen ist, dass jeder in maximal 60 Sekunden sein Business präsentiert. Auch wenn ich das schon unzählige Male gemacht habe, es ist jedes Mal für mich eine wunderbare Übung. Hilft es mir doch für jeden verständlich und ohne Fachchinesisch auf den Punkt zu bringen, welche Kernkompetenzen wir als www.spezialgeruestbau.de haben.

Mein Markenzeichen – Dank Netzwerktreffen

Natürlich schätze ich auch die Geschäftsempfehlungen, die ich nach solchen Treffen bekomme und die Kontakte, die ich knüpfen kann. Zum Beispiel habe ich bei einem BNI-Treffen eine Farb- und Stilberaterin getroffen. Ich habe mich dann später von ihr beraten lassen. Ihr habe ich zu verdanken, dass mein Erscheinungsbild so schnell keiner vergisst: Ich bin der Mann mit der roten Brille, dem roten Hemd und dem blauen Anzug.

Kein Witz: So werde ich jetzt vielfach wahrgenommen. Bei Kongressen treffe ich Menschen, die rufen mir schon von weitem zu: „Ich bin mit Ihnen bei Facebook und Xing verbunden. Sie sind doch der Walter Stuber mit der roten Brille und dem roten Hemd!“ Das ist also zu meinem Markenzeichen geworden. Und ich will eine Marke sein, mich abheben von der Masse. Natürlich nicht nur durch Äußerlichkeiten – vor allem durch meine Werte, für die ich auch bei diesen Treffen einstehe.

Einladung zur 2.Sächsischen Netzwerkwoche 19.-22.Juni 2018

Wenn Sie sich gerne mal selber einen Eindruck verschaffen wollen, wie solche BNI-Netzwerktreffen ablaufen, dann gibt es in dieser Woche eine ganz besondere Gelegenheit dazu. Vom 19. – 22. Juni 2018 jeweils ab 6.30 Uhr findet die 2.Sächsische Netzwerkwoche auf unserem Firmengelände in Roßwein statt. Natürlich mit einem leckeren Frühstück und vielen interessanten Unternehmerinnen und Unternehmern. Mehr Infos gibt es hier.

Ich freue mich auf ein Kennenlernen oder Wiedersehen bei uns in Roßwein!

Aus dem Gerüstbauer-Leben / 22. Mai 2018

Süchtig oder „ganz normal“?

Von Walter Stuber

Frühmorgens aufstehen und dann erstmal die Mails checken und schauen, was es Neues in den sozialen Medien gibt! Ich gebe es zu: Ich gehöre zu den Menschen, die noch vor dem Frühstück im World Wide Web anzutreffen sind. Seit acht Jahren bin ich aktiv bei Facebook, Twitter, Xing und in den letzten Jahren auch vermehrt bei LinkedIn und Instagram.

Ich betreue 6 Facebook-Seiten und 10 eigene Facebook Gruppen. Regelmäßig poste und kommentiere ich hier und dort, wo es gerade passt Bis zu vier Stunden verbringe ich damit am Tag. Wenn ich das erzähle, höre ich öfters den Kommentar „Das ist bei dir ja wie eine Sucht!“ Und tatsächlich frage ich mich das manchmal auch.

Als Marke wahrgenommen werden

Wir als Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH wollen unsere Firmen-Marke weiterausbauen. Auch die Personen-Marken von meinem Mitgesellschafter Dirk Eckart www.dirk-eckart.de und mir sollen von einem breiten Publikum wahrgenommen werden.

Ohne Präsenz in den sozialen Medien funktioniert das heute nicht mehr. So etwas geht auch nicht von jetzt auf gleich. Ein langer Atem und aktives „online“ sein zu unterschiedlichsten Zeiten sind dafür einfach notwendig – und es macht mir obendrein auch noch Spaß!

Klappern gehört zum Handwerk“

Das alte Sprichwort hat immer noch Gültigkeit – sogar in Bezug auf die modernen Medien! Werte, die wir in unserem Unternehmen leben und die wir als Geschäftsführer vertreten, unsere Kompetenz und unser Sachverstand müssen „unters Volk“. Wenn wir nicht davon in unseren Blogs und Kommentaren schreiben, kann ja niemand wissen, welche Ziele wir verfolgen, für was wir stehen und was wir alles können!

Deshalb hat unser Unternehmen gleich sechs Blogs am Start, die von unterschiedlichen Personen betreut und inhaltlich gefüllt werden! Mit jedem erreichen wir anderen User! Mir ist es wichtig alle Portale im Blick zu haben, zu reagieren kommentieren und zu posten, manchmal auch bis spät in die Nacht hinein.

Der Erfolg kommt

Ganz langsam sehen wir, dass unsere Aktivitäten auf Facebook und Co ankommen, dass sich dadurch Kontakte ergeben, die sich am Ende auch in unseren Auftragsbüchern niederschlagen werden.

In unserem Buch „MUTMACHER – Das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmern“ , das es auch als eBook und Hörbuch gibt, haben wir uns in Kapitel 8 ausführlich mit den Fragen rund um Positionierung und Markenbildung beschäftigt!

Meine Unternehmer-Tipps für Facebook und Co

Unterschätzen Sie die sozialen Medien auf keinen Fall, wenn Sie Ihre Marke oder die Ihrer Firma aufbauen, bekanntmachen oder verstärken wollen!

„Anfängern“ empfehle ich ganz langsam einzusteigen und nicht sofort mit mehreren Seiten aufzuwarten. Damit würden sie sich überfordern. Ich habe auch erst mit einem persönlichen Profil begonnen und habe mich Schritt für Schritt in die Materie eingearbeitet. Als ich in diesem kleinen Bereich fit war, konnte ich mit Leichtigkeit weitere Firmenseiten dazu nehmen.

Wenn Sie etwas erreichen wollen, dann machen Sie sich mit den Abläufen z.B. bei Facebook vertraut.

Wie bekomme ich maximale Reichweite?

Was sind die Schlüsselworte (keywords), die ich benutzen muss?

Seien Sie mutig und provozieren Sie auch mal mit einer Aussage!

Fordern Sie zum Antworten und Stellung beziehen heraus!

Vom Erfahrungsschatz anderer profitieren

Um noch mehr Sicherheit zu bekommen, habe ich Social-Media-, Markenbildung- und Positionierungs-Seminare besucht. Danach war ich noch schneller und effizienter im Netz unterwegs, wusste worauf ich achten musste und konnte zielorientierter kommentieren.

Es gibt viele Anbieter, hier stellvertretend zwei: Monika Bylitza www.monika-bylitza.de/consulting/ an und  Rainer Wälde www.gutshof-akademie.de/akademie/weiterbildung/marketing/

Viel Spaß und Erfolg im World Wide Web – und das rechte Maß für Ihre Aktivitäten.

 

Aus dem Gerüstbauer-Leben / 3. April 2018

Als Spezialgerüstbauer auf der Leipziger Buchmesse

von Walter Stuber

„Das Frühjahrsereignis der Buch- und Medienbranche. Autoren, Leser und Verlage treffen zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen und Neues zu entdecken.“   Mit diesen Sätzen warb die Leipziger Buchmesse. Erstmals waren wir von der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH hier  mit einem Stand vertreten!

Vielleicht schütteln Sie den Kopf und fragen sich: Was haben Spezialgerüstbauer auf der Buchmesse zu suchen haben? Das haben sich vermutlich viele gefragt! Ist doch ganz klar: Wir wollten unser erstes Buch „MUTMACHER – Das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmern“ https://www.neufeld-verlag.de/de/mutmacher.html präsentieren.

Marke stärken durch Präsenz

Ich gebe ehrlich zu: Die wenigsten Besucher, mit denen wir an unserem Stand ins Gespräch gekommen sind, haben sich zuerst für unser Erstlingswerk interessiert. Trotzdem war es goldrichtig, dass wir die vier Tage in Leipzig präsent waren. Sichtbarkeit  gehört dazu, wenn man eine Marke aufbauen will. Gerade auch an Orten, wo man nicht mit uns rechnen würde!

Wie sich  herausstellte, haben wir mit unserer Buchmessen-Präsenz  gleich mehrere Marken gestärkt: die der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH, unseren Spezialgerüstbau im Allgemeinen und überraschend kamen noch unsere Personenmarken „Dirk Eckart“ und „Walter Stuber“ dazu.

Die Kosten

Wir beiden Geschäftsführer waren die ganze Zeit über vor Ort. 4 Tage, von 10 – 18 Uhr. Das bedeutete im Vorfeld viel Organisation, denn normalerweise hätten wir genügend andere Termine gehabt. Wir mussten auch viel Geld in die Hand nehmen. Unser 6 Quadratmeter Stand hat 1800 € Miete gekostet. Dazu benötigten wir den passenden Aufbau. Und wieder waren 5000 € weg. Wie gut, dass wir diesen Stand auch bei zukünftigen Messeauftritten noch einsetzen können.

Auch bei den Personalkosten kam einiges zusammen.  An allen Tagen waren wir beiden Geschäftsführer  ständig vor Ort dazu  immer zwei Angestellte, für die Überstunden und Sonntagszuschlag  gezahlt werden mussten. Nicht zu vergessen die Kosten für Werbung und Pressearbeit rund um den Messeauftritt.

Ist der Aufwand gerechtfertigt?

Die Frage ist berechtigt! Urteilen Sie selbst: Wir haben in diesen Tagen mehr als 400 Gespräche geführt. Viele davon fingen damit an, dass neugierig gefragt wurde, was denn Spezialgerüstbauer auf der Buchmesse machen und warum Handwerker ein Buch schreiben!  Vielfach konnten wir auch auf unseren Spezialgerüstbau hinweisen.

Nicht zuletzt durch die Filme aus unserem Gerüstbau.TV,  die  wir während der Messe auf einen großen Bildschirm gezeigt haben, bekamen die Besucher einen Eindruck von unserer Kompetenz in Sachen Gerüstbau. So mancher ist stehengeblieben und hat gestaunt über die Arbeit, die unsere Gerüstbauer verrichten!  Auch hierüber sind wir ins Gespräch gekommen und konnten dann auch auf unser MUTMACHER –Buch hinweisen.

Neue Sichtbarkeit

Die vielen persönlichen Gespräche sind die eine positive Bilanz der Buchmessetage, die andere ist das Medieninteresse. Das hat für neue Sichtbarkeit gesorgt  und uns als Unternehmer und das Unternehmer wieder ein Stück bekannter gemacht hat.

Ostsachsen.TV hat ein gut 10 minütiges Gespräch mit uns aufgezeichnet https://www.youtube.com/watch?v=051_lDvEHLk&feature=share

Die BILD-Zeitung Leipzig hat auch ein Interview gemacht. Außerdem waren wir mit unser Facebook-Mutmacher – Seite in den Buchmesse-Tagen ständig präsent und haben für Aufmerksamkeit gesorgt mit unseren „Ich bin ein Mutmacher“ – Fotos. https://www.facebook.com/deutschlandsmutmacher .  Schauen Sie doch mal rein!

Als Gerüstbauer auf der Buchmesse, ja, ich gebe es zu, es war ein ungewöhnliches Projekt. Aber es passt zu uns! Wir müssen schließlich unserem Ruf als „verrückte Unternehmer“  gerecht werden!

Trotz „platter Füße“ und der Anstrengung, die Tage in Leipzig waren für uns  erfolgreich.

 

 

 

 

Aus dem Gerüstbauer-Leben / 26. Dezember 2017

Auf ein Neues!

Von Walter Stuber

Früher bin ich  dienstlich pro Jahr locker 100.000 km gefahren. Diese Menge kam zusammen, weil ich oft zusätzliche Fahrten gemacht habe, um auf den Baustellen nach dem Rechten zu sehen. Ich wollte jeden Bauabschnitt, jeden Schritt überprüfen und kontrollieren, ob die Mitarbeiter alles genauso machen, wie ich es wollte.

War das nicht der Fall, gab es nicht nur ein Donnerwetter, sondern auch die ein oder andere Kündigung. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich über mich selber den Kopf schütteln. Was war das eine aufreibende Zeit, extrem nervend und anstrengend! Am liebsten würde ich diesbezüglich die Zeit zurück drehen und alles ungeschehen machen.

Das ist natürlich nicht möglich. Aber ich bin froh, dass ich dieses Verhalten hinter mir lassen konnte und eine zweite Chance bekommen habe. Dafür hat eine plötzliche Krankheitszeit gesorgt. Die hat mich barmherziger gemacht  im Umgang  mit den Mitarbeitern. Eine oder mehrere Chancen gibt’s es jetzt immer bei mir! Auch in anderen Bereichen bin ich nicht mehr der, der ich damals war. Gott sei Dank dafür – im wahrsten Sinne des Wortes!

Vertrauen neu gelernt

Heute fahre ich nur noch rund 50.000 km im Jahr. Die Extratouren kann ich mir sparen!  Ich habe gelernt, dass ich meinen Bauleitern Dirk May, Robert Gebhardt und Ingolf Stuber, meinen Sohn, vollends vertrauen kann. Sie leben die Werte, die unser Unternehmen stark machen. Vertrauen und Freiheit gewähren, das gehört für mich mittlerweile zusammen.

Dirk May

Robert Gebhardt

Ingolf Stuber

Das gilt nicht nur für die Führungskräfte, sondern für alle Beschäftigen! Ich kann mir sicher sein, dass vom Lagerarbeiter über die Gerüstbauer, den Damen im Büro bis hin zu uns Geschäftsführern alle unsere Firmenphilosophie kennen und verinnerlicht haben. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir unsere Kunden nicht nur irgendwie zufriedenstellen wollen, sondern dass wir sie lieben! Unseren Anspruch an unsere Arbeit haben wir zusammengefasst in dem Satz: „Das beste Gerüst für den besonderen Zweck mit den tollsten Mitarbeitern!

Starker Unterstützer

Unser Leitsatz, die Firmenphilosophie: Vielleicht fragen Sie sich, wie ich auf solche Ideen komme?  Sie würden es vielleicht „Eingebung“ oder „Inspiration“ nennen. Für mich ist es mehr als das. Ich habe einen starken „Unterstützer“, dem ich zutiefst vertraue, der mir auf unterschiedliche Weise neue Wege zeigt und mich auch vor Gefahren warnt oder mir mal  – bildlich gesprochen – ein STOP-Schild vor die Nase hält, wenn ich zu sehr vorpresche.

 

Vielleicht klingt es in Ihren Ohren gewöhnungsbedürftig: Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist mein Helfer mitten im Alltag. Der christliche Glaube drückt sich für mich aber nicht dadurch aus, dass ich sonntags in die Kirche gehe oder irgendwelche religiöse Übungen vollbringen, sondern dass ich mich mitten im Alltag an die Maßstäbe der Bibel halte und jederzeit mit Gott reden kann. Das nennt man beten. Das mache ich besonders gerne bei langen Autofahrten(Dabei muss man nämlich nicht unbedingt Augen schließen und die Hände falten J. ).

Stuber und der liebe Gott

Nicht nur Sorgen und Nöte sage ich im Gebet. Ich habe auch ganz viele Gründe zum Danken:  Dass ich eine Arbeit habe, die mir Spaß macht; für meine Mitarbeiter, für Lieferanten und Kunden; dass ich leben darf und immer wieder neue Dinge ausprobieren kann und vieles mehr! Für mich ist Beten kein „reden vor die Wand“! Ich habe schon auf unterschiedlichste Weise erlebt, dass sich eine Situation positiv verändert hat oder ich eine neue Sicht bekomme habe, nachdem ich Gott davon erzählt habe.

Vielleicht lächeln Sie jetzt und denken: „Der Stuber und der liebe Gott!“

Das ist okay. Aber gerade dann ist mein Tipp: Probieren Sie es selber aus! Beginnen Sie das Gespräch mit dem Chef der Welt. Egal zu welche Uhrzeit und an welchem Ort! Sagen Sie ihm, was Ihnen auf dem Herzen liegt und wofür Sie dankbar sind. Und seien Sie gespannt, was sich verändert.

Meine „Zweite Chance“ in Blick auf meinen Kontrollzwang  ist auf jeden Fall so zustande gekommen und auch dass ich geduldiger gegenüber Mitarbeitern geworden bin.

Über Anmerkungen und Fragen zu diesem Blog freue ich mich! Schicken Sie mir einfach eine Mail!