Alle Beiträge von Walter Stuber

Allgemeine Themen / 13. Januar 2026

Sabine Langenbach – die Dankbarkeitsbotschafterin: Mehr „Danke“ im Alltag und im Business

Foto Sabine Langenbach

Nörgeln ist laut. Dankbarkeit ist leise. Und genau deshalb verändert sie alles, wenn du sie bewusst lebst – privat, im Team, in der Führung.

In der Podcastreihe „Christsein im Business“ sprechen Walter Stuber und Kathleen Kitsche  https://www.kekila.de/unternehmen/ mit Gästen darüber, wie Glaube und Arbeitswelt zusammengehen – ehrlich, praktisch, ohne fromme Show. In dieser Folge ist Sabine Langenbach zu Gast: die Dankbarkeitsbotschafterin.

👉 Zur Folge: https://youtu.be/bqe-nGqcOak?si=Agi04CL0KyMLxzPa

Sabine macht klar: Dankbarkeit ist nicht „nett“. Dankbarkeit ist Entscheidung. Haltung. Übung. Und manchmal auch Kampf – gerade dann, wenn es nicht läuft.

Warum „Danke“ Führung verändert

Dankbarkeit ist kein Weichspüler. Sie ist ein Führungswerkzeug, weil sie den Blick korrigiert:

  • Du siehst wieder, was funktioniert – statt nur, was fehlt.
  • Du stärkst Menschen, weil Anerkennung Energie freisetzt.
  • Du baust Kultur, weil der Ton im Unternehmen spürbar kippt: weg von Anspruch, hin zu Wertschätzung.
  • Du bleibst handlungsfähig, weil Dankbarkeit dich aus dem Opfermodus holt.

Sabine spricht oft von der „Brille der Dankbarkeit“: Nicht, weil dann alles schön ist – sondern weil du klarer siehst, was wirklich zählt. Mehr zu Sabine findest du hier: http://sabine-langenbach.de

Drei einfache Schritte, die sofort wirken

  1. Starte bei dir – jeden Morgen 30 Sekunden.
    Schreib dir 3 konkrete Dinge auf: Wofür sage ich heute „Gott sei Dank“? (konkret, nicht allgemein)
  2. Mach Dankbarkeit im Team sichtbar.
    Ein Satz pro Woche reicht:  „Danke an ___, weil ___ möglich wurde.“
    Das ist keine Romantik – das ist Kulturarbeit.
  3. Lern aus dem, was schiefgeht – ohne dich selbst zu zerlegen.
    Scheitern ist manchmal nicht das Ende, sondern eine Kurskorrektur. Dankbarkeit heißt nicht „alles gut“. Dankbarkeit heißt: Ich sehe trotzdem Sinn, Lernen, nächste Schritte.

Wir suchen christliche Führungskräfte

Wenn du Führung nicht nur „managen“, sondern mit christlichen Werten gestalten willst – und du echten Austausch suchst statt Phrasen – dann bist du gemeint.

Melde dich, wenn du als Führungskraft/Unternehmer:in christlich unterwegs bist und Lust auf eine starke Runde hast (Praxis, Austausch, Ermutigung).

Und jetzt die entscheidende Frage zum Schluss:

Wofür bist du heute dankbar?

Euer Walter Stuber

Foto: Sabine Langenbach

Ganz Privat / 31. Dezember 2025

Es ist vollbracht

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Nach über 1,5 Jahren intensiver Vorbereitung haben wir die Betriebsübergabe vollzogen. Mein Sohn Ingolf Stuber wird gemeinsam mit Dirk Eckart, Gemeinhardt Service GmbH künftig zu gleichen Anteilen führen.

Es war ein langer, bewusster Prozess – begleitet von vielen Gesprächen, ehrlichem Austausch und wertvoller Unterstützung. Besonders dankbar bin ich René Brix, der die Finanzierung des Verkaufs meiner Geschäftsanteile professionell begleitet hat. Auch Andreas Ginger hat uns mit Seminaren zu Teamtraining und Unternehmerstolz geholfen, unser Team auf die neue Ära vorzubereiten.

Ich selbst habe parallel unser KI-Nachfolgebot weiter gefüttert – ein digitales Vermächtnis, das mein Wissen und meine Erfahrungen als Geschäftsführer bewahrt.

Doch nun ist es Zeit, loszulassen. 

Ich möchte allen Unternehmerinnen und Unternehmern sagen: Gehen Sie. Lassen Sie den Junior machen. Vertrauen Sie. 

Mein Sohn weiß, dass er jederzeit bei uns zu Hause vorbeikommen kann – aber ich selbst werde nicht mehr ins Unternehmen gehen. 

Das ist kein Rückzug aus Enttäuschung, sondern ein Schritt in eine neue Lebensphase.

Ich beginne neu – als Teilzeit- und Unruhe-Unternehmer mit Joanna Miklitz bei Top-Mastmind.com. Und ich lerne, mehr Zeit für meine Frau und ihre Interessen zu haben. Nach 29 Jahren Ehe hoffe ich, dass wir das „Mehr Zuhause“ gut meistern. 

Ruhestand muss man lernen. 

Ich bete darum, dass ich ruhiger werde, dass meine Gedanken Frieden finden.

„Es ist vollbracht“ – dieser Satz hat für mich als Christ eine tiefe Bedeutung. Er steht für Hingabe, Vertrauen und Vollendung. Ich danke Gott für diesen Weg und hoffe, dass er auch den neuen Abschnitt segnet.

Euer Walter Stuber

 

Gastbeitrag / 2. Dezember 2025

Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Beeindruckende Offenheit  – Ein Vorwort von Andrea Ballschuh 

Seit fast 30 Jahren moderiere ich im Fernsehen. 2019 habe ich mich nebenbei als Videocoach selbständig gemacht, mit viel Leidenschaft, aber wenig Ahnung von Unternehmertum. Ich wurde zwar schnell erfolgreich, habe aber viele Fehler gemacht, falsche Entscheidungen getroffen und 2022 rutschte ich in eine tiefe Krise. 

In dieser Zeit habe ich Gott gefunden und erlebt, dass er trägt, gerade dann, wenn wir selbst nicht mehr weiterwissen. Als ich Walters Geschichte las, habe ich gedacht:  Hätte ich dieses Buch doch schon früher gehabt.

Denn genau das, was mir damals Halt gegeben hätte, steckt zwischen diesen Seiten: Mut, Ehrlichkeit und der unerschütterliche Glaube, dass Gott auch im größten Chaos einen Weg öffnet. 

Walter Stuber nimmt Sie mit auf seine Lebensreise. Geprägt von Erfolgen und Niederlagen, von Verlusten und Neuanfängen. Er erzählt von Krisen, die ihn an den Abgrund brachten, und von Momenten, in denen er Gottes Eingreifen so deutlich gespürt hat, dass kein Zweifel blieb: Wir sind nie allein. Was mich an Walter so beeindruckt, ist seine Offenheit. Er beschönigt nichts, redet seine Fehler nicht klein und verschweigt auch nicht, wie schwer es manchmal 10 war. 

Gerade dadurch wird seine Geschichte so wertvoll. Denn sie zeigt: Glaube ist kein theoretisches Konstrukt, sondern eine Kraftquelle mitten im Alltag  – in Führungsetagen, auf Baustellen, in Familien und Freundschaften. 

Dieses Buch macht Mut, das eigene Leben ehrlich anzuschauen. Es ermutigt, in Krisen nicht aufzugeben, sondern Hoffnung zu schöpfen. Es inspiriert, Gott eine Chance zu geben, auch wenn man bislang dachte, das sei nichts für einen. 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Lesen nicht nur Walters Lebensweg entdecken, sondern auch etwas für Ihr eigenes Leben mitnehmen:  Hoffnung, die bleibt. Mut, der trägt. Und den Frieden, der entsteht, wenn man Gott vertraut.  

Andrea Ballschuh
TV-Moderatorin, Videocoach

Das Buch kann direkt bei Mutmacher.jetzt, sowie bei den verschiedenen online Anbietern oder bei Ihrer  Buchhandlung  vor Ort bestellt werden. 

Ganz Privat / 4. November 2025

️ Der Raum am Ende des Grundstücks – ein Traum vom Loslassen und Neubeginn

Bild KI generiert

Neulich hatte ich einen Traum, der mich nicht mehr loslässt.
Am Ende meines Grundstücks stand ein kleiner Raum – kaum ein Quadratmeter groß, abgeschlossen mit einer schweren Stahltür. Darin standen zwei alte Truhen, übereinandergestellt, als hätten sie über Jahrzehnte dort auf mich gewartet.

Die obere hatte mit einer Ecke ein Loch in die untere geschlagen.
Ich öffnete sie – darin lagen alte Dinge: Schlösser, Schlüssel, Erinnerungen an Vergangenes. Manches passte noch, manches nicht mehr.

Dann – plötzlich – war der Raum offen.
Die schwere Tür stand auf.  Das Licht brannte. Und die Truhen waren einfach weg. Alles, was ich über Jahre gepflegt, gehütet, aufgehoben hatte, war verschwunden.

Ich spürte Erleichterung. Aber auch ein Stück Angst: Was, wenn jemand mit den alten Schlüsseln ins Haus kommt? Und doch überwog etwas anderes – Ruhe. Frieden.
So, als hätte jemand eine alte Last von mir genommen.

Vielleicht war das die Botschaft dieses Traums:
Wir tragen zu viel mit uns herum. Alte Dinge, alte Sicherheiten, alte Rollen.
Wir halten fest – aus Angst, sonst nichts mehr zu haben.
Doch das Gegenteil ist wahr: Erst wenn wir loslassen, schaffen wir Raum für Neues.

Ich glaube, dieser kleine Raum am Ende meines Grundstücks steht für etwas in mir selbst. Für einen Teil, der bereit ist, Altes abzuschließen, Erfahrungen wertzuschätzen, und Neues zu beginnen.

Loslassen tut weh – ja.
Aber es ist der Beginn von Freiheit.

 Vielleicht sollten wir alle einmal an das Ende unseres eigenen Grundstücks gehen.
Schauen, was dort noch in unseren Truhen liegt.
Und uns trauen, sie zu öffnen – oder einfach loszulassen.

 Wenn dich diese Gedanken berühren, dann bist du bei Top-Mastermind.com genau richtig. Dort begleite ich Unternehmer, Nachfolger und Führungskräfte auf ihrem Weg – vom Festhalten zum Vertrauen, vom Müssen zum Dürfen, vom Erfolg zum Sinn.

 Mehr Inspiration findest du auf: www.top-mastermind.com

Ganz Privat / 21. Oktober 2025

Mit Frank in San Francisco – Führung an unbekannte Orte

Nach einer intensiven Woche mit der Tempus-Innovationsreise wollten mein Sohn Ingolf und ich nicht gleich in den Flieger steigen. Wir blieben noch drei Tage länger in San Francisco – Zeit zum Durchatmen, Nachspüren und einfach Dasein.

Am zweiten Tag stand etwas Besonderes auf dem Plan: eine Stadtführung mit Frank von FRANK-IN-CISCO. Kein typischer Tourguide, sondern jemand, der seine Stadt nicht nur kennt, sondern liebt. Drei Stunden waren wir mit dem Weymo-Mobil unterwegs – kompakt, gemütlich, ideal für Entdeckungen abseits der bekannten Wege.

Frank zeigte uns nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern Zusammenhänge.

Er führte uns durch Viertel, in denen Geschichte und Zukunft dicht nebeneinanderliegen – alte Handwerksbetriebe neben Start-ups, kleine Läden neben Tech-Hubs. Und er tat das mit einer Mischung aus Wissen, Humor und spürbarer Leidenschaft.

Gute Führung, dachte ich unterwegs, heißt nicht vornweg zu rennen, sondern Menschen mitzunehmen – und sie die Welt neu sehen zu lassen.

Diese Tour war inspirierend, kurzweilig und wohltuend nach einer Woche voller Eindrücke rund um Innovation und Künstliche Intelligenz. Sie brachte mich zurück zur menschlichen Seite des Wandels – zu echten Begegnungen, Geschichten und Momenten, die bleiben.

Nach der Fahrt genossen wir ein gemeinsames Mittagessen in der Waterbar – direkt an der Bay Bridge. Frischer Fisch, Sonne auf der Haut, Meeresluft in der Nase. Wir saßen da, sahen auf die Bucht und redeten über das, was wir erlebt hatten: über Führung, Verantwortung und das Staunen, das man sich auch als Erwachsener bewahren darf.

Für mich war dieser Tag ein Geschenk. Nicht nur wegen der Orte, die wir sahen, sondern wegen der Begegnungen. Mit Frank, mit meinem Sohn Ingolf – und mit mir selbst als Reisender, der sich Zeit nahm. Manchmal beginnt das Wesentliche genau dann, wenn die Reise offiziell schon vorbei ist.