Alle Beiträge von Walter Stuber

Netzwerken / 3. Februar 2026

Unternehmer für Unternehmer

Hör auf, dich berieseln zu lassen. Komm dahin, wo echte Erfahrung auf den Tisch kommt.

Am 27. Februar 2026 treffen sich Unternehmer in Chemnitz – nicht zum Smalltalk, sondern zum Klartext. Ort: Atrium-Saal im Chemnitzer Hof. Stilvoll. Konzentriert. Auf Augenhöhe. Drei Gänge Menü, ein Abend, der wirkt.

Hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es um gelebtes Unternehmertum, um Entscheidungen unter Druck, um Verantwortung für Menschen – und um die Frage, was trägt, wenn Zahlen, Projekte und Erwartungen gleichzeitig an dir ziehen.

Im Mittelpunkt steht mein Buch Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel. Kein frommes Beiwerk. Keine weichgespülten Erfolgsgeschichten. Sondern ein ehrlicher Blick auf ein Unternehmerleben zwischen Baustelle, Führung, Scheitern, Glauben und Neuausrichtung.

Ich erzähle,

  • warum Erfolg ohne innere Klarheit leer bleibt,
  • was mich Jahrzehnte im Spezialgerüstbau gelehrt haben,
  • weshalb Führung ohne Werte irgendwann kippt,
  • und warum Mut nicht laut sein muss, aber konsequent.

Das ist kein Vortrag zum Zurücklehnen. Das ist ein Impulsabend für Unternehmer, die Verantwortung tragen – für ihr Unternehmen, ihre Familien und sich selbst. Für Menschen, die wissen: Führung beginnt innen.

Für wen dieser Abend ist:

  • Unternehmer und Unternehmerinnen
  • Führungskräfte mit Entscheidungsdruck
  • Menschen, die mehr wollen als Umsatz und Status

Für wen er nichts ist:

Für alle, die schnelle Parolen, Motivationstricks oder Business-Blabla suchen.

Die Plätze sind begrenzt. Wer dabei ist, entscheidet sich bewusst für einen Abend mit Substanz.

👉 Melde dich an.
Nicht irgendwann. Jetzt.
Chemnitzer Hof in Chemnitz am 27. Februar 2026.
Unternehmer für Unternehmer.

Referent Walter Stuber: immer gut gerüstet | UfU – Unternehmer für Unternehmer – Tickets gibt es bei EVENTIM!

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Ganz Privat / 31. Januar 2026

Loslassen heißt nicht verlieren – sondern richtig übergeben

Bild: Walter Stuber

Seit dem 31. Dezember bin ich offiziell nicht mehr Teil der operativen Führung  der Gemeinhardt Service GmbH. Viele wollten vorher wissen, ob es schwer werden würde. Ob ich die Tage rückwärts zähle. Ob ich Angst davor habe, den letzten Schritt zu machen.

Die ehrliche Antwort:

Ich habe nicht rückwärts gezählt.

Ich habe jeden Tag klarer gesehen, was man wirklich übergeben kann – und was unübertragbar bleibt. Für meinen Sohn Ingolf und meinen Mitgesellschafter habe ich einen KI-Bot aufgebaut. Auf Delphi steckt alles, was mich über Jahrzehnte geprägt hat: Entscheidungen, harte Lektionen, Strategien, Beispiele aus der Praxis, Zeitungsartikel, Führungswerkzeuge, Finanzierungslogiken, Kommunikationsmodelle.

Dinge, die man nachschlagen kann. Dinge, die bleiben.

Aber das Entscheidende lässt sich nicht digitalisieren:  Gefühl

Das Gespür für ein gutes Geschäft.
Der innere Alarm, wenn etwas nicht stimmt.
Das Lesen von Menschen.
Die Mischung aus Erfahrung, Bauch und Gebet.

Das muss jeder selbst lernen.  –  Genau wie ich.

Als ich beim Aufräumen ein altes Foto meiner Frau fand – 29 Jahre alt – wurde mir klar, was mich wirklich getragen hat: Sie. Und Gottes Schutz durch all die Jahre. Diese Dankbarkeit habe ich spät gelernt, aber sie begleitet mich heute stärker als jede Auszeichnung, jeder Auftrag und jedes Wachstum.

Und genau deshalb kann ich sagen:  Ich gehe dankbar.

Dankbar für ein Unternehmen, das wir gemeinsam aufgebaut haben.
Dankbar für Mitarbeiter, die aus Fähigkeiten Stärken gemacht haben.
Dankbar für Kollegen, die aus Problemen Chancen gemacht haben.
Dankbar für meinen Gesellschafter Dirk Eckart

Mit meinem Ausstieg endet ein Kapitel – aber kein Beitrag.
Ich gehe nicht in den Rückzug, sondern in meine neue Aufgabe:

Top-Mastermind

Nicht für Unternehmer, die nur glänzen wollen.
Nicht für Egos, die nehmen, aber nichts geben.

Sondern für die, die leuchten – und ihr Licht weitergeben.
Für die, die verstanden haben, dass Wachstum entsteht, wenn man teilt.
Für die, die aus eigenen Fehlern anderen Chancen bauen wollen.

Ein Beispiel aus unserer Praxis zeigt, wie mächtig ein einziger Impuls ist:

Ein Idee von Frank Schimmer eine  App zuentwickeln, Die Stocadro-App hat unseren jährlichen Materialschwund um rund zwei Prozent reduziert – ungefähr 200.000 Euro Ersparnis. Genau das ist Mastermind: Ein ehrlicher Hinweis. Eine klare Idee. Ein echter Unterschied.

Mastermind bedeutet:

Wahrheit statt Schönrederei.
Klarer Austausch statt Gerede.
Gemeinsames Denken statt Einzelkämpfertum.

Ich wünsche meinem Sohn Ingolf, meinem Gesellschafter und dem gesamten Team Segen und Mut für die nächsten Schritte.

Ich verlasse die Firma nicht im Zweifel, sondern im Vertrauen:
Dass Gott – der mich bis hierhin geführt hat – auch die kommenden Wege lenkt.

Euer Walter Stuber

Allgemeine Themen / 13. Januar 2026

Sabine Langenbach – die Dankbarkeitsbotschafterin: Mehr „Danke“ im Alltag und im Business

Foto Sabine Langenbach

Nörgeln ist laut. Dankbarkeit ist leise. Und genau deshalb verändert sie alles, wenn du sie bewusst lebst – privat, im Team, in der Führung.

In der Podcastreihe „Christsein im Business“ sprechen Walter Stuber und Kathleen Kitsche  https://www.kekila.de/unternehmen/ mit Gästen darüber, wie Glaube und Arbeitswelt zusammengehen – ehrlich, praktisch, ohne fromme Show. In dieser Folge ist Sabine Langenbach zu Gast: die Dankbarkeitsbotschafterin.

👉 Zur Folge: https://youtu.be/bqe-nGqcOak?si=Agi04CL0KyMLxzPa

Sabine macht klar: Dankbarkeit ist nicht „nett“. Dankbarkeit ist Entscheidung. Haltung. Übung. Und manchmal auch Kampf – gerade dann, wenn es nicht läuft.

Warum „Danke“ Führung verändert

Dankbarkeit ist kein Weichspüler. Sie ist ein Führungswerkzeug, weil sie den Blick korrigiert:

  • Du siehst wieder, was funktioniert – statt nur, was fehlt.
  • Du stärkst Menschen, weil Anerkennung Energie freisetzt.
  • Du baust Kultur, weil der Ton im Unternehmen spürbar kippt: weg von Anspruch, hin zu Wertschätzung.
  • Du bleibst handlungsfähig, weil Dankbarkeit dich aus dem Opfermodus holt.

Sabine spricht oft von der „Brille der Dankbarkeit“: Nicht, weil dann alles schön ist – sondern weil du klarer siehst, was wirklich zählt. Mehr zu Sabine findest du hier: http://sabine-langenbach.de

Drei einfache Schritte, die sofort wirken

  1. Starte bei dir – jeden Morgen 30 Sekunden.
    Schreib dir 3 konkrete Dinge auf: Wofür sage ich heute „Gott sei Dank“? (konkret, nicht allgemein)
  2. Mach Dankbarkeit im Team sichtbar.
    Ein Satz pro Woche reicht:  „Danke an ___, weil ___ möglich wurde.“
    Das ist keine Romantik – das ist Kulturarbeit.
  3. Lern aus dem, was schiefgeht – ohne dich selbst zu zerlegen.
    Scheitern ist manchmal nicht das Ende, sondern eine Kurskorrektur. Dankbarkeit heißt nicht „alles gut“. Dankbarkeit heißt: Ich sehe trotzdem Sinn, Lernen, nächste Schritte.

Wir suchen christliche Führungskräfte

Wenn du Führung nicht nur „managen“, sondern mit christlichen Werten gestalten willst – und du echten Austausch suchst statt Phrasen – dann bist du gemeint.

Melde dich, wenn du als Führungskraft/Unternehmer:in christlich unterwegs bist und Lust auf eine starke Runde hast (Praxis, Austausch, Ermutigung).

Und jetzt die entscheidende Frage zum Schluss:

Wofür bist du heute dankbar?

Euer Walter Stuber

Foto: Sabine Langenbach

Ganz Privat / 31. Dezember 2025

Es ist vollbracht

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Nach über 1,5 Jahren intensiver Vorbereitung haben wir die Betriebsübergabe vollzogen. Mein Sohn Ingolf Stuber wird gemeinsam mit Dirk Eckart, Gemeinhardt Service GmbH künftig zu gleichen Anteilen führen.

Es war ein langer, bewusster Prozess – begleitet von vielen Gesprächen, ehrlichem Austausch und wertvoller Unterstützung. Besonders dankbar bin ich René Brix, der die Finanzierung des Verkaufs meiner Geschäftsanteile professionell begleitet hat. Auch Andreas Ginger hat uns mit Seminaren zu Teamtraining und Unternehmerstolz geholfen, unser Team auf die neue Ära vorzubereiten.

Ich selbst habe parallel unser KI-Nachfolgebot weiter gefüttert – ein digitales Vermächtnis, das mein Wissen und meine Erfahrungen als Geschäftsführer bewahrt.

Doch nun ist es Zeit, loszulassen. 

Ich möchte allen Unternehmerinnen und Unternehmern sagen: Gehen Sie. Lassen Sie den Junior machen. Vertrauen Sie. 

Mein Sohn weiß, dass er jederzeit bei uns zu Hause vorbeikommen kann – aber ich selbst werde nicht mehr ins Unternehmen gehen. 

Das ist kein Rückzug aus Enttäuschung, sondern ein Schritt in eine neue Lebensphase.

Ich beginne neu – als Teilzeit- und Unruhe-Unternehmer mit Joanna Miklitz bei Top-Mastmind.com. Und ich lerne, mehr Zeit für meine Frau und ihre Interessen zu haben. Nach 29 Jahren Ehe hoffe ich, dass wir das „Mehr Zuhause“ gut meistern. 

Ruhestand muss man lernen. 

Ich bete darum, dass ich ruhiger werde, dass meine Gedanken Frieden finden.

„Es ist vollbracht“ – dieser Satz hat für mich als Christ eine tiefe Bedeutung. Er steht für Hingabe, Vertrauen und Vollendung. Ich danke Gott für diesen Weg und hoffe, dass er auch den neuen Abschnitt segnet.

Euer Walter Stuber

 

Gastbeitrag / 2. Dezember 2025

Immer gut gerüstet – Mein Leben zwischen Baustelle und Bibel

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Beeindruckende Offenheit  – Ein Vorwort von Andrea Ballschuh 

Seit fast 30 Jahren moderiere ich im Fernsehen. 2019 habe ich mich nebenbei als Videocoach selbständig gemacht, mit viel Leidenschaft, aber wenig Ahnung von Unternehmertum. Ich wurde zwar schnell erfolgreich, habe aber viele Fehler gemacht, falsche Entscheidungen getroffen und 2022 rutschte ich in eine tiefe Krise. 

In dieser Zeit habe ich Gott gefunden und erlebt, dass er trägt, gerade dann, wenn wir selbst nicht mehr weiterwissen. Als ich Walters Geschichte las, habe ich gedacht:  Hätte ich dieses Buch doch schon früher gehabt.

Denn genau das, was mir damals Halt gegeben hätte, steckt zwischen diesen Seiten: Mut, Ehrlichkeit und der unerschütterliche Glaube, dass Gott auch im größten Chaos einen Weg öffnet. 

Walter Stuber nimmt Sie mit auf seine Lebensreise. Geprägt von Erfolgen und Niederlagen, von Verlusten und Neuanfängen. Er erzählt von Krisen, die ihn an den Abgrund brachten, und von Momenten, in denen er Gottes Eingreifen so deutlich gespürt hat, dass kein Zweifel blieb: Wir sind nie allein. Was mich an Walter so beeindruckt, ist seine Offenheit. Er beschönigt nichts, redet seine Fehler nicht klein und verschweigt auch nicht, wie schwer es manchmal 10 war. 

Gerade dadurch wird seine Geschichte so wertvoll. Denn sie zeigt: Glaube ist kein theoretisches Konstrukt, sondern eine Kraftquelle mitten im Alltag  – in Führungsetagen, auf Baustellen, in Familien und Freundschaften. 

Dieses Buch macht Mut, das eigene Leben ehrlich anzuschauen. Es ermutigt, in Krisen nicht aufzugeben, sondern Hoffnung zu schöpfen. Es inspiriert, Gott eine Chance zu geben, auch wenn man bislang dachte, das sei nichts für einen. 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Lesen nicht nur Walters Lebensweg entdecken, sondern auch etwas für Ihr eigenes Leben mitnehmen:  Hoffnung, die bleibt. Mut, der trägt. Und den Frieden, der entsteht, wenn man Gott vertraut.  

Andrea Ballschuh
TV-Moderatorin, Videocoach

Das Buch kann direkt bei Mutmacher.jetzt, sowie bei den verschiedenen online Anbietern oder bei Ihrer  Buchhandlung  vor Ort bestellt werden.