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Allgemeine Themen / 11. August 2026

Mit 65 merke ich: Meine wichtigste Baustelle war nie meine Firma – sondern ich selbst.

Bildindex WalterStuber

Ich habe in meinem Leben viele Baustellen erlebt. Kleine und große, einfache und hochkomplizierte. Baustellen, bei denen Termine drückten, viel Geld auf dem Spiel stand und manchmal innerhalb weniger Minuten eine Entscheidung getroffen werden musste. Fast 47 Jahre war der Gerüstbau ein wesentlicher Teil meines Lebens. Ich war Unternehmer, Geschäftsführer, Gesellschafter und Arbeitgeber und trug Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden und Familien, die indirekt von unseren Entscheidungen abhängig waren.

Lange dachte ich deshalb: Das sind meine Baustellen. Heute, mit 65 Jahren, sehe ich das anders. Die schwierigste Baustelle meines Lebens stand nie in Leipzig, Dresden, Frankfurt oder irgendwo anders in Deutschland. Meine schwierigste Baustelle war und bin ich selbst.

Bei anderen sah ich die Fehler schneller als bei mir

Als Unternehmer lernt man, Probleme zu erkennen. Warum läuft eine Baustelle nicht? Warum denkt ein Mitarbeiter nicht mit? Warum hält jemand eine Vereinbarung nicht ein? Warum meldet sich ein Kunde nicht? Warum funktioniert ein Prozess nicht so, wie ich ihn geplant habe?

Ich war ziemlich gut darin, solche Dinge schnell zu erkennen. Bei einem Menschen habe ich allerdings viel zu lange nicht genau genug hingeschaut: bei Walter Stuber.

Heute kann ich offen darüber sprechen. Ich habe Menschen ins Wort gefallen. Ich habe zu wenig zugehört. Oft hatte ich schon eine Lösung im Kopf, bevor mein Gegenüber überhaupt ausgesprochen hatte. Ich habe ungefragt geholfen und Ratschläge gegeben, obwohl vielleicht gar kein Ratschlag gefragt war. Ich hatte hohe Erwartungen an Mitarbeiter, Geschäftspartner, Freunde und Menschen in meinem persönlichen Umfeld. Wurden diese Erwartungen nicht erfüllt, war ich enttäuscht.

Das Interessante daran: Schon 2019 habe ich in meinem Blog über „Erst zuhören – dann einschätzen“ geschrieben. Wenn ich diesen alten Beitrag heute lese, muss ich selbst ein wenig schmunzeln. Denn etwas zu wissen und etwas konsequent zu leben, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Weiterlesen: Walter Stuber: „Kennenlernen – Schätzen – Vertrauen“

Ich musste nicht jedes Problem lösen

Als Unternehmer war es meine Aufgabe, Probleme zu lösen. Deshalb hatte ich mir angewöhnt: Da ist ein Problem – also brauche ich eine Lösung. Schnell, konkret und möglichst sofort umsetzbar.

Im Unternehmen kann das eine Stärke sein. Im Umgang mit Menschen kann genau dieselbe Eigenschaft zur Schwäche werden.

Wenn mir jemand etwas erzählte, fing mein Kopf häufig sofort an zu arbeiten. Was könnte er machen? Wo liegt sein Fehler? Was würde ich an seiner Stelle tun? Und ehe der andere richtig fertig war, kam Walter mit einem Vorschlag.

Heute übe ich etwas, das eigentlich ganz einfach klingt: zuhören.

Nicht sofort antworten. Nicht sofort bewerten. Nicht sofort erklären, wie ich es machen würde. Vielleicht einfach einmal fragen: „Erzähl mal weiter.“

Das fällt mir heute leichter als früher, aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Genau deshalb gefällt mir der Gedanke von Monika Bylitza, dass auch Scheitern einen Sinn haben kann. Hinfallen, erkennen, lernen und wieder aufstehen gehört zum Leben. Entscheidend ist nicht, keine Fehler mehr zu machen. Entscheidend ist, ob ich bereit bin, aus ihnen etwas zu lernen.

Lesenswert: Monika Bylitza: „Vom Sinn des Scheiterns“

Wertschätzung habe ich viel zu spät wirklich verstanden

Eine meiner größten Schwächen als Unternehmer war, dass ich häufig zuerst gesehen habe, was nicht funktioniert.

Neun Dinge waren gut gelaufen und eine Sache war schlecht. Worüber habe ich gesprochen? Über die eine schlechte Sache.

Damals hielt ich das teilweise für Führung. Schließlich muss ein Chef doch auf Fehler aufmerksam machen. Heute sehe ich das anders. Natürlich müssen Fehler angesprochen werden. Aber wenn Menschen immer nur hören, was sie falsch gemacht haben, verlieren sie irgendwann die Freude, Verantwortung zu übernehmen.

Wertschätzung bedeutet für mich heute auch nicht, ständig jedem auf die Schulter zu klopfen. Sie beginnt viel früher: jemanden ausreden lassen, hinschauen, Interesse zeigen, eine gute Leistung wahrnehmen und Danke sagen.

Über Wertschätzung habe ich schon vor Jahren geschrieben. In meinem Beitrag „Wertschätzung statt Hass“ ging es vor allem um den Umgang miteinander, auch in den sozialen Medien. Heute würde ich noch einen Satz ergänzen: Wertschätzung beginnt nicht bei Facebook oder LinkedIn. Sie beginnt bei mir selbst und bei der Art, wie ich dem Menschen begegne, der gerade vor mir steht.

Dazu passend: Walter Stuber: „Wertschätzung statt Hass“

Dankbarkeit verändert meinen Blick

Mit diesem Thema verbinde ich auch Sabine Langenbach. Ich habe sie als Dankbarkeitsbotschafterin kennengelernt und mich intensiv mit ihren Gedanken beschäftigt. Was mir daran gefällt: Dankbarkeit bedeutet nicht, dass plötzlich alles gut ist. Probleme verschwinden nicht, Krankheiten verschwinden nicht und Enttäuschungen lösen sich nicht einfach auf.

Aber Dankbarkeit verändert meinen Blick auf das, was trotzdem da ist.

Sabine beschreibt selbst, wie sie durch eine schwere Lebenssituation lernen musste, anders auf ihr Leben zu schauen. Aus dem „Warum?“ wurde mit der Zeit ein Blick auf das, wofür sie trotz allem dankbar sein konnte.

Auch wir haben dieses Thema bereits auf meinem Blog aufgegriffen. Für mich ist daraus ein wichtiger Gedanke entstanden: Wenn ich nur darauf schaue, was mir fehlt, werde ich immer etwas finden. Wenn ich bewusst darauf schaue, was mir geschenkt wurde, verändert sich meine Haltung.

Weiterlesen: Sabine Langenbach – die Dankbarkeitsbotschafterin: Mehr „Danke“ im Alltag und im Business

Und auch auf MehrDanke habe ich über Sabines Ansatz geschrieben:

Weiterlesen: „Dankbarkeit neu gedacht: Sabine Langenbach im Fokus“

Warum bin ich eigentlich so geworden?

Diese Frage ist für mich inzwischen wichtiger als die Frage: Wer hat schuld?

Warum fällt es mir leichter, einen Fehler zu sehen als etwas Gutes? Warum hatte und habe ich teilweise so hohe Erwartungen an Menschen? Warum möchte ich helfen, obwohl niemand um Hilfe gebeten hat? Warum ärgert es mich, wenn Menschen sich nicht melden? Warum fällt es mir manchmal schwer, Dinge einfach stehenzulassen?

Ich habe angefangen, mich mit meiner eigenen Geschichte zu beschäftigen. Mit meiner Kindheit, meiner Erziehung, meinen Eltern und den Erfahrungen, die mich geprägt haben.

Dabei habe ich etwas Wichtiges gelernt: Meine Vergangenheit erklärt manches – aber sie entschuldigt nicht alles.

Am Ende bin ich dafür verantwortlich, wie ich heute mit anderen Menschen umgehe.

Meine Firma konnte ich übergeben – meine Gewohnheiten nicht

Ende 2025 habe ich mein Unternehmen an die nächste Generation übergeben. Nach so vielen Jahrzehnten Unternehmertum war das ein gewaltiger Einschnitt. Plötzlich entscheiden andere. Andere führen. Andere tragen die Verantwortung.

Nur eines konnte ich nicht mit übergeben: Walter Stuber.

Meine Gewohnheiten, meine Erwartungen, meine Ungeduld, meine Stärken und meine Schwächen sind mit mir mitgegangen.

Und plötzlich entstanden Fragen, für die es keine betriebswirtschaftliche Auswertung gibt: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr jeden Morgen als Geschäftsführer gebraucht werde? Warum möchte ich gebraucht werden? Warum erwarte ich bestimmte Reaktionen von anderen Menschen? Warum verletzt es mich, wenn sich jemand nicht meldet? Warum fällt Loslassen manchmal so schwer?

Darüber habe ich schon einmal sehr persönlich geschrieben, als eine Freundschaft plötzlich vor einer geschlossenen Tür stand. Auch heute beschäftigt mich die Frage, wie viel wir von anderen erwarten dürfen – und wann wir lernen müssen loszulassen.

Mein persönlicher Beitrag dazu: Walter Stuber: „Wenn die Tür zu bleibt – Gedanken an meine Freunde“

Der größte Invest meines Lebens bin ich selbst

Ich habe als Unternehmer viel Geld investiert: in Fahrzeuge, Technik, Software, Weiterbildung, Mitarbeiter, Beratung und Unternehmensentwicklung. Das war richtig und notwendig.

Heute würde ich einen Invest ganz oben auf die Liste setzen: die Arbeit am eigenen ICH.

Dazu gehören für mich Gespräche, Coaching, Bücher, mein christlicher Glaube und vor allem Selbstreflexion. Monika Bylitza hat mich in diesem Prozess ebenfalls begleitet. Ein Satz von ihr aus einem Coaching ist mir besonders hängen geblieben: „Du bist vielfältig.“ Ich hatte lange manches an mir eher als Unruhe oder Schwäche gesehen. Manchmal braucht es einen Menschen von außen, der einem hilft, die eigene Persönlichkeit anders zu betrachten.

Darüber habe ich bereits in meinem Beitrag „Weniger ist mehr“ geschrieben.

Weiterlesen: Walter Stuber: „Weniger ist mehr“

Die Arbeit am eigenen ICH bedeutet für mich aber nicht, mich ständig selbst zu optimieren. Das wäre nur die nächste Form von Leistungsdruck. Es bedeutet, mich ehrlich zu betrachten. Wo verletze ich andere? Wo erwarte ich zu viel? Wo höre ich nicht richtig zu? Wo rede ich, obwohl Schweigen besser wäre? Wo muss ich mich entschuldigen? Und wo darf ich auch lernen, mich selbst anzunehmen?

Mit 65 bin ich noch lange nicht fertig

Früher dachte ich vielleicht, mit zunehmendem Alter würde man automatisch weiser. Heute glaube ich das nicht mehr. Man kann auch 30 Jahre lang denselben Fehler wiederholen.

Alter allein verändert keinen Menschen.

Veränderung beginnt dort, wo ich bereit bin, mich selbst infrage zu stellen.

Ich bin heute 65 Jahre alt. Ich habe viel erlebt, Erfolge gefeiert und Niederlagen eingesteckt. Ich habe gute Entscheidungen getroffen und falsche. Ich habe Menschen geholfen und sicherlich auch Menschen verletzt. Menschen haben mich enttäuscht und ich habe andere enttäuscht.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – möchte ich weiter lernen.

Schon 2023 habe ich über Lebenszeit geschrieben und darüber, wie viel davon wir verschwenden, wenn wir uns über Dinge ärgern, die wir nicht verändern können. Dieser Gedanke ist für mich heute noch wichtiger geworden. citeturn2search0

Weiterlesen: Walter Stuber: „Lebenszeit nutzen, nicht verschwenden“

Meine wichtigste Baustelle bleibt geöffnet

Normalerweise möchte man eine Baustelle irgendwann fertigstellen. Bei dieser einen Baustelle hoffe ich inzwischen, dass sie bis zu meinem letzten Tag geöffnet bleibt.

Ich möchte weiter lernen, besser zuzuhören. Weniger von anderen zu erwarten. Mehr wertzuschätzen. Öfter Danke zu sagen. Mich zu entschuldigen, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Nicht ungefragt jedes Problem lösen zu wollen. Beziehungen anzunehmen, wie sie sind, und auch akzeptieren zu können, wenn sich Wege trennen.

Vor allem möchte ich mir immer wieder eine Frage stellen:

Walter, was kannst du an dir verändern, bevor du von anderen verlangst, dass sie sich verändern?

Vielleicht ist das eine meiner wichtigsten Erkenntnisse nach 65 Lebensjahren und fast fünf Jahrzehnten Berufsleben:

Ich habe mein Leben lang Baustellen organisiert, Unternehmen weiterentwickelt, Menschen geführt und Probleme gelöst. Vieles davon ist mir gelungen. Manches nicht.

Heute weiß ich: Meine wichtigste Baustelle war nie meine Firma. Meine wichtigste Baustelle war und bin ich selbst.

Und an dieser Baustelle arbeite ich weiter.

Nicht, weil ich irgendwann ein perfekter Mensch werden möchte. Das werde ich nicht.

Sondern weil ich morgen vielleicht ein kleines Stück aufmerksamer, dankbarer und wertschätzender mit meinen Mitmenschen umgehen kann als gestern.

Und jetzt meine Frage an dich: Wann hast du zuletzt nicht darüber nachgedacht, was die anderen ändern sollten, sondern dich ehrlich gefragt: Was sollte ich selbst an mir verändern?

Allgemeine Themen / 23. April 2024

Weniger ist mehr 

Bildindex Buchempfehlung Robin S Sharma
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In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der das Streben nach Mehr oft als Maßstab für Erfolg gilt, habe ich beschlossen, einen Gang zurückzuschalten. Es ist eine Entscheidung, die mir nicht leichtgefallen ist, aber eine, die mir neue Perspektiven eröffnet hat. “Weniger ist mehr” – dieses Prinzip hat mein Leben in vielerlei Hinsicht bereichert und mir gezeigt, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen, anstatt ständig nach dem nächsten großen Ding zu jagen.

Dieser Ansatz hat mir auch geholfen, meine Prioritäten neu zu ordnen. Familie und gemeinsame Hobbys stehen jetzt ganz oben auf meiner Liste. Die Zeit, die ich mit meiner Frau und meiner Familie verbringe, ist unbezahlbar. Ob beim Angeln, Kajakfahren, Radfahren, Schwimmen, im Garten werkeln oder Motorradfahren – diese Momente sind es, die das Leben lebenswert machen. Meine Frau schmunzelt oft über meine vielfältigen Interessen und meint, ich hätte immer ein neues Hobby. Doch genau diese Vielfalt macht mich aus. “Du bist vielfältig”, hat mir Monika Bylitza im Coaching gesagt, und diese Worte haben mich tief berührt.

Hören Sie auch:  den Podcast Mutmacher im Gespräch mit Bernd Werdermann

Doch das letzte auf der Liste meiner Aktivitäten – der Kirchgang – steht für mich nicht in der Reihe der Hobbys. Mein christlicher Glaube ist eine tiefe Überzeugung, die mir Kraft gibt und mich trägt, durch gute wie durch schlechte Zeiten. Er ist ein fester Bestandteil meines Lebens, der mir Orientierung gibt und mich lehrt, mit Liebe und Mitgefühl zu handeln.

Meine Botschaft ist einfach: Machen wir das Leben einfacher. Lassen wir uns nicht von der Hektik des Alltags mitreißen, sondern besinnen wir uns auf das, was wirklich zählt. Bilden wir uns weiter, ja, aber nicht um des Weiterbildens willen, sondern um zu wachsen und zu reifen. Leben wir nach dem Motto “Einfach machen – einfacher machen”. Es ist ein Lebensmotto, das uns erlaubt, mehr für unsere Familien da zu sein, unsere Beziehungen zu pflegen und das Leben in seiner ganzen Fülle zu genießen.

In dieser Entscheidung, einen Gang zurückzuschalten, habe ich eine tiefere Zufriedenheit und ein reicheres Leben gefunden. Es ist eine Reise, die ich jedem ans Herz legen möchte. Denn am Ende des Tages sind es die einfachen Freuden, die gemeinsamen Lacher und die geteilten Momente, die unser Leben wahrhaft bereichern.

In meinem Bestreben, das Leben zu vereinfachen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, habe ich eine weitere Entscheidung getroffen: Ich werde ab sofort nur noch einmal im Monat einen Blogbeitrag veröffentlichen. Diese Entscheidung spiegelt meinen Wunsch wider, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen, meinen Hobbys nachzugehen und jeden Moment voll auszukosten. Es ist ein Schritt, der mir erlaubt, tiefer in die Themen einzutauchen, die mir am Herzen liegen, und gleichzeitig meinen Lesern Inhalte von echtem Wert zu bieten.

Lesen Sie auch: “Wenn nicht jetzt, wann dann?” 

Doch keine Sorge, meine Reise und meine Gedanken bleiben weiterhin zugänglich. Für alle, die gerne auf dem Laufenden bleiben möchten, biete ich die Möglichkeit, mir auf WhatsApp zu folgen. In meinem WhatsApp-Status werde ich regelmäßig Einblicke, Gedanken und Momente meines Alltags teilen.

Auf unserer Webseite finden Sie meine Handy-Nummer schreiben Sie mir eine WhatsApp mit dem Wunsch, dass ich Sie als Kontakt erfasse dann sehen Sie meinen täglichen Status. 

Es ist eine wunderbare Möglichkeit, miteinander in Verbindung zu bleiben und gemeinsam zu wachsen, auch wenn die Blogbeiträge nun seltener erscheinen.

Dieser Schritt ist Teil meiner Reise hin zu einem einfacheren, erfüllteren Leben. Ich lade euch herzlich ein, mich auf diesem Weg zu begleiten, sei es durch meine monatlichen Blogbeiträge oder durch die kleinen Alltagsgeschichten in meinem WhatsApp-Status. Gemeinsam können wir die Schönheit des Lebens entdecken, die oft in den einfachen Dingen verborgen liegt.

Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen, inspiriert von dem Motto “Einfach machen – einfacher machen”. Ich freue mich darauf, mit euch zu teilen, zu lernen und zu wachsen. Danke, dass ihr Teil meiner Reise seid.

Ich freue mich auf Ihr Feedback und Ihre Nachrichten!

Ihr Walter Stuber

Bildindex  Buchempfehlung:  Robin S Sharma 

Über die Gerüstbau Branche / 2. Januar 2024

Die Chance für Quereinsteiger, die etwas (er)schaffen wollen

Die Chance für Quereinsteiger, die etwas (er)schaffen wollen 
Marco Kitzing

Wer sucht ihn nicht, den Arbeitsplatz, der auch auf absehbare Zeit nicht von Maschinen ersetzt werden kann, in dem Teamarbeit groß geschrieben wird und man im wahrsten Sinne des Worte „etwas (er)schaffen“ kann? Das alles  – und noch viel mehr –  bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinhardt Service GmbH. Jedes Spezialgerüst ist echtes Hand-Werk. In unseren Kolonnen kann sicher jeder auf jeden   verlassen und wenn Feierabend ist, sieht man, was man geschafft hat. 

Wer beim Berufsbild des Gerüstbauers nur an muskelpackte Männer denkt, liegt mittlerweile falsch. Dank moderner Technik, wie Kräne und Materialaufzüge, ist die körperliche Belastung wesentlich geringer geworden. Dafür sind wir als Unternehmer sehr dankbar. Denn dadurch steigt die Zahl derer, die sich bei uns für diesen interessanten und innovativen Beruf bewerben können.

Die wichtigste Voraussetzung für Gerüstbauer/innen
Dabei haben wir nicht nur junge Menschen im Blick, die bei uns das Handwerk von der Pike auf lernen können. Sehr gerne stellen wir auch Quereinsteiger aus anderen Berufen ein. Oft hören wir die Frage, welche Eigenschaften man mitbringen muss. Unser Mitarbeiter Jens Mann  fasst die wichtiges Voraussetzung in drei Worten zusammen: „Ich will arbeiten!“ Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren kam er selbst aus dem Straßenbau zu uns in die Firma. Zunächst arbeitete er im Lager. Dann bildete er sich zielstrebig weiter bis hin zum staatlich geprüften Gerüstbau Kolonnenführer. Heute ist er als Vorarbeiter für unseren Gerüstbau-Nachwuchs tätig. 

Jens Mann ist aus eigener Erfahrung davon überzeugt, dass grundsätzlich Quereinsteiger aus allen Sparten zum Gerüstbau wechseln können.  Allerdings macht es Sinn, dass man vorher genau prüft, ob der Beruf zu einem passt. Deshalb bieten wir Probearbeiten an. Wir nehmen die Interessierten mit auf Baustellen. Dort bekommen sie genaue Einblicke in die Abläufe, erleben die Teamarbeit. Am Ende weiß jede/r, was auf ihn oder sie zukommen würde.

Weiterqualifizieren erwünscht! 
Selbstverständlich ist für uns, dass Quereinsteiger beste Einarbeitung und Schulungen bekommen. Grundsätzlich legen sehr viel Wert  darauf, die Potentiale unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen und zu fördern. Deshalb unterstützen wir jeden, der sich weiterbilden möchten und/oder weitere Qualifikationen anstrebt. Jens Mann ist das beste Beispiel dafür, wie man bei uns Karriere machen kann.

Wenn Sie eine neue berufliche Herausforderung im Handwerk suchen, die vielfältig und innovativ ist, in dem Teamgeist groß geschrieben wird und Sie etwas (er)schaffen möchten, dann freue ich mich auf Ihren Anruf! Wir vereinbaren dann zeitnah einen „Gerüstbau-Schnuppertag“! 


Beitrag: Walter Stuber
Bild: https://www.marco-kitzing.de/  Marco Kitzing 

Big five for life / 13. Januar 2015

Disziplin und Konsequenz nicht nur im Gerüstbau, sondern auch ganz privat

 

Ein Kommentar auf meiner Facebookseite, nachdem ich die Bilder am 12.01.2015 veröffentlich habe.

Walter Stuber 2015

Klaus Schinko Klasse !!! Schreiben sie auf, wie sie den Weg geschafft haben, als Motivation für andere Menschen !!!

Disziplin und Konsequenz sind in meinem Beruf als Geschäftsführer und Gesellschafter der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH unerlässlich.

Privat, auf meinen Körper gesehen, war das für mich nie in meinem Leben ein wichtiger Punkt . In der Jungend schon gut gebaut, kräftig mit kleinem Bauch, der sich in den Jahren zu einem Elefantenbauch entwickelte.

Dann 2008 nach einer Kur in Bad Kissingen der Versuch die Abnehmerfolge weiter zu toppen, und nach einer einjährigen Diät waren die Pfunde wieder da, wo Sie vorher waren.

Die Ausredenliste war lang.

Und genau dieses Seminar hat mein Leben, meine Einstellung zu meinem Leben, zu meinem Beruf, zur Familie komplett verändert.

Mit der Aufstellung der fünf BIG FIVE und an der anschießenden Umsetzung ist und wurde mir einiges klarer in meinem Leben.

Punkt 1  war, meine Gesundheit zu verbessern.

Gesundheit verbessern kann ich nur, wenn ich abnehme, und hier hat mir Uwe Alschner mit einem guten Tipp geholfen.

Mache eine HCG Diät und nehme dazu die Produkte von Live Plus. Ich selbst immer sehr kritisch, besorgte mir als erstes ein Buch über diese Diät, erkundigte mich auf Facebook in verschiedenen Gruppen, die sich mit Essen ohne Kohlenhydrate beschäftigen.

Ich habe mir dann Ende Dezember 2014 alles besorgt, was ich für diese HCH Diät benöigte und setzte das am 1. Januar 2014 mit 154,5 kg um.

Von allen Seiten wurde ich belächelt, aber ich wusste, dass ich in meinem Leben viel erreichen kann, wenn ich mein Gewicht unter 100 kg bringe. Meiner Schwester und Anderen erzählte ich von 90 kg und weniger, ja 80 kg sollten es werden.

Durch meine Spastik in den Beinen war Sport nie im großen Umfang möglich. Mit dem Entfernen einer Zyste an meinem Spinalkanal 2012 wurde die Gehbehinderung noch kritischer, sodass ich nur noch mit zwei Krücken gehen konnte.

Ich habe angefangen, die Kohlenhydrate zwischen 80 und 100 g zu senken. Habe Eiweiß auf 150 g und Fett auf 50 – 90 g eingestellt. 

In der Zeit der HGC-Diät bin ich nicht, wie beschrieben, auf 500 Kalorien runter gegangen, sondern auf 700 Kalorien. Aber wenn man nur Salat, Fisch und Eier zu sich nimmt, dann kann man da einen ganzen Berg essen.

Nach 3 Wochen HCG-Kur und einer 3 wöchigen Unterstützungsphase und weiteren Büchern und Austausch in verschiedenen Facebook – Gruppen habe ich mich für 1800 – 2400 Kalorien am Tag entschieden.

Grundumsatz plus Leistungsumsatz minus 400-500 Kalorien = 2100  Kalorien und das täglich.

In meiner Mittagspause habe ich begonnen, 1 Stunde bzw. 4000 Schritt zu gehen. Das habe ich heute auf 6000 und mehr gesteigert. Am Anfang war nur eine halbe Stunde Gehen möglich, da ich mit Wanderstöcken oder Krücken gehe und sich zusätzlich starke Schmerzen im Rücken und in der Hüfte einstellten.

Im Mai habe ich mir ein Fahrrad mit e-Unterstützung gekauft. Ich bin dann bis Oktober jeden Tag bzw. jeden zweiten Tag 1-2 Stunden und mehr Rad gefahren. Seit November 2014 gehe ich täglich 7000 Schritte.

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe sich sogar an einem Tag 21.000 Schritt geschafft.

Meine Tochter fragte mich vor kurzem, wann ich meine Diät abbreche und wieder Kohlenhydrate esse. Hier musste ich ihr klar sagen, dass ich die Ernährung umgestellt habe und nie mehr Kartoffeln, Brot, Brezen, Spätzle, Maultaschen usw. essen werde.

Die App Fat Secret hat mich in dieser Zeit sehr unterstützt, obwohl der Grundumsatz der Kalorien nicht ganz stimmt. Ich habe einfach 1000 Kalorien abgezogen und schon passte es.

Gesundheit verbessern, ja das ist Einer mein Big Five. Am Ziel angekommen, nein das bin ich auch mit 103, 5 kg noch nicht. Zur Gesundheit verbessern gehört auch, ohne Schmerzen den Tag zu meistern, leicht und locker zu leben ohne Stöcke oder Krücken, das Gewicht zu halten oder weiter abzunehmen.

Zur Zeit beschäftigen wir uns mit Smoothies und Rohkost. Wir haben uns dazu einen Dörrofen und einen neuen Mixer zugelegt. Mal sehen, was das Leben noch so mit sich bringt.

Empfehlen kann ich auch ein paar Produkte: Chia-Samen, Pulver vom Affenbrotbaum, Konjak-Pulver, Soja-Flocken. Bezogen habe ich diese Artikel und noch viel mehr über Amazon. 

Abnehmen heißt auch, sich verabschieden von Fertigprodukten,  Einkaufen bei den regionalen Anbietern, auf hochwertige Qualität bei Fleisch und Fisch zu achten.

Bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Burgunda für Ihre Geduld und Ausdauer, die langen Diskussionen über Kalorien, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß.

Das Allerwichtigste war jeden Tag das Gebet.

  • dass wir genügend Essen und Wasser haben
  • dass ich glücklich sein darf
  • dass ich jeden Tag aufstehen kann
  • dass ich lerne, dankbar zu sein
  • dass ich ein Kind von Christus bin

Ich wünsche allen, die diesen Weg vor sich haben, viel Erfolg.

Wenn ihr noch mehr wissen wollt, könnt Ihr mir gerne schreiben unter

privat@walter-stuber.de

 

P1040049

Auszubildende/r / 1. August 2014

Nach welchem Kriterium vergeben Sie Ihre Aufträge?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Der Gerüstbauer ist seit 1991 ein Ausbildungsberuf. Seit diesem Jahr habe ich bereits über 50 Gerüstbauer und 10 Bürokauffrauen und -männer ausgebildet. Dieses Jahr haben in der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH drei junge Menschen Ihre Ausbildung mit besten Noten abgeschlossen. Hierbei wurden Max Menzel und Steve Tietz von uns als Gerüstbauer übernommen.

Herr Florian Gemeinhardt, Sohn von Heinrich Gemeinhardt, hat mit außergewöhnlich guten Noten die Prüfung zum Bürokaufmann bestanden. Er wird nun in unserem ehemaligem Stammhaus, der Gerüstbau Gemeinhardt GmbH in Poing bei München, fest übernommen.

Ist für Sie als Auftraggeber immer der Preis das ausschlaggebende Kriterium zur Vergabe von Aufträgen? Oder ist es Ihnen wichtiger, dass Ihre Gerüste von gut ausgebildeten Fachpersonal erstellt wird? Darüber hinaus sollte es Ihnen, gerade als Familienvater oder Mutter, auch am Herzen liegen, dass Sie mit Ihrem Auftrag aktiv Ausbildungsbetriebe unterstützen.

Denn die Ausbildung eines jungen Menschen verursacht Kosten und in den ersten zwei Jahren ist das Kosten-/Nutzenverhältnis eher ungünstig für den Ausbildungsbetrieb. Daher würde es uns von der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH besonders freuen, wenn wir einmal direkt einen Auftrag bekommen würden, gerade weil wir junge Menschen ausbilden.

Beste Grüße, Ihr Walter Stuber

PS: Auch in diesem Jahr haben wir wieder zwei junge Menschen für den Ausbildungsberuf “Gerüstbauer” eingestellt.

http://bit.ly/1qwWl89