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Gastbeitrag / 21. Mai 2019

Meine Leidenschaft und Berufung: Frauen im Geschäftsleben zu Sichtbarkeit und Erfolg verhelfen

Ein Gastbeitrag von Daniela Kreißig, Potentialentdeckerin und Coach

„Was ist dein Business? Warum machst du das? Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Wie präsentierst du dich?“ Frauen, die zu mir ins Coaching oder in eines meiner Seminare kommen, müssen sich mit diesen Fragen auseinander setzen. Das fällt ihnen meistens schwer.

Das liegt an der Prägung. Vieles, was Frauen tun, machen sie ganz selbstverständlich. Sie organisieren, helfen, verbinden Menschen miteinander;, machen einfach das, was gerade gefragt und nötig ist. Dass genau das eine besondere Gabe oder gar ein „Alleinstellungsmerkmal“ sein könnte, das sehen viele nicht.

Die Unsichtbarkeit in Person

Ich schreibe das aus eigner, leidvoller Erfahrung. Zehn Jahre lang habe ich mit meinem damaligen Partner ein Fotogeschäft erst aufgebaut und dann erfolgreich geführt. Ich war immer hinter den Kulissen aktiv. „Ich stehe nicht so gerne im Rampenlicht!“, habe ich immer gesagt. Als mich jemand mal als „die graue Eminenz im Hintergrund“ bezeichnete, war ich sogar stolz darauf!

Dann kam die Trennung. Beruflich und privat. Plötzlich war ich nicht nur arbeitslos, sondern auch alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Mein Selbstbewusstsein lag am Boden. Schmerzlich musste ich feststellen, dass ich tatsächlich die Unsichtbarkeit in Person war.

Alleinstellungsmerkmal: Authentisch netzwerken!

Gerne wollte ich mich selbstständig machen. Aber ich hatte keine Geschäftskontakte, kannte keine andere Unternehmerin, mit der ich mich hätte austauschen können. Ich stand völlig allein da. Nachdem erst alles düster aussah, keimte doch ein kleiner Hoffnungsschimmer auf. „Du schaffst es! Da steckt doch noch so viel in dir!“, waren die Gedanken, die mir den Mut gegeben haben doch auf andere Unternehmerinnen zuzugehen.

Daraus entwickelte sich ein Netzwerk, das mir so viel Wertschätzung und Bestätigung entgegen brachte, dass mir klar wurde, dass das mein Alleinstellungsmerkmal ist: Authentisch netzwerken. Weitere Netzwerke entstanden und ich begann Messen mit bis zu 10.000 Besuchern zu organisieren.

„Endlich sichtbar – Powertag“ in Dresden

Heute ermutige ich Unternehmerinnen in 1:1 Coaching, durch Seminare oder auch beim „Endlich sichtbar- Powertag“. Das ist ein Tagesevent für alle Frauen, die im Blick auf ihr Business Selbstzweifel und Unsicherheiten loswerden wollen und mehr erfahren möchten über authentisches Eigenmarketing, Ziele formulieren und Strategien zur Umsetzung.

Mein Ziel ist es, das Potential jeder Teilnehmerin zu entfesseln, jede individuell in ihrem Business voran zu bringen und Klarheit für die Zukunft zu schaffen. Der nächste „Endlich sichtbar – Powertag“ findet am 21.Juni 2019 in Dresden statt.

Höchstleistung statt Mittelmaß

Rückblickend ist mir klar, dass ich erst durch meine persönliche Krise zu meiner Berufung finden konnte. Deshalb bin ich dankbar für alles, was ich erlebt habe, eben auch für die schweren Zeiten. Sie haben dafür gesorgt, dass ich heute Höchstleistung bringen kann und nicht nur Mittelmaß bin.

Mein Leben hat heute mehr Qualität! Ich bin glücklich, dass andere Unternehmerinnen von meiner langjährigen Business- und Lebenserfahrung profitieren können.

Heimat / 7. Mai 2019

Erstaunliche Entdeckung: Was Geschenkverpackungen und Spezialgerüstbau verbindet

Von Walter Stuber

Wellness auf höchstem Niveau: Das kann man im Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa genießen und das haben meine Frau Burgunda und ich uns jetzt mal wieder gegönnt. Auf dem Weg zurück nach Mittelsachsen machten wir spontan Halt beim Ostermarkt in der Traditionsbrennerei Nordhausen.

Wie sich zeigte war das eine gute Entscheidung: Es gab viele Stände mit Holzfiguren, Kunsthandwerk aus Ton, Blumen, Käse – und überall duftete es nach Kuchen und Thüringer Bratwurst! Das war ein Fest für die Sinne. Natürlich statteten wir auch dem Shop der Traditionsbrennerei einen Besuch ab. Hier gab es eine große Auswahl an Spirituosen in unterschiedlichsten Flaschen. Besonders fielen mir die liebevollen Verpackungen aus Folie und Schleifen auf. Jede ein Unikat.

Lärm -und Staubschutz-Verpackung

„Nicht anders als bei unseren Schutzgerüsten!“, schoss es mir plötzlich durch den Kopf. Zwischen diesen Geschenkverpackungen und unserer Arbeit als Spezialgerüstbauer gab es tatsächlich eine Gemeinsamkeit. Mit unseren Layher Protectplatten „verpacken“ wir auch ganze Baustellen.

Hier steht nicht die Ästhetik im Vordergrund, sondern die Vermeidung der Staubbelastung für die Umwelt oder der Schallschutz. Bis zu 25% wird der Lärm dadurch verringert. Das ermöglicht, dass bei laufenden Betrieb Wartungsarbeiten/Reparaturen durchgeführt werden können, ohne dass andere Mitarbeiter gestört werden.

Sichtschutz-Verpackung

Unsere Spezialgerüstbau-„Verpackungen“ werden auch erfolgreich als Sichtschutz eingesetzt. Im Herbst 2018 zum Beispiel in der Autostadt Wolfsburg. Hier wurde eine Fläche von 60 qm mit unseren Layher Schutzgerüsten abgeschirmt. Eine rundum saubere, vorzeigbare Lösung, die dem repräsentativen Ambiente der Autostadt keinen Abbruch tat.

Das gilt auch für unsere Sichtschutzwand, die wir bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Hamburger Einkaufszentrum Europa Passage aufgestellt haben. Dank unserer „Verhüllungen“ konnte an beiden Orten der Publikumsverkehr weitergehen, ohne dass jemand durch Schmutz, Lärm oder einen unschönen Anblick belästigt wurde. Für die Betreiber ein großer Gewinn.

Was ist Ihr „Mehr“, das Kunden honorieren?

Zurück zur kunstvollen Verpackung im Shop der Traditionsbrennerei Nordhausen. Neben der Entdeckung, dass es eine Verbindung gibt zwischen Spezialgerüstbau und Geschenkverpackungen, wurde mir noch etwas anderes deutlich: Die Kunden sind hier bereit aufgrund der Folie, Schleifen, etc mehr Geld für ein Produkt auszugeben. (Wobei ich denke, dass man mit Blick auf den Umweltschutz besser auf Plastik verzichten sollte…Aber das ist ein anderes, wichtiges Thema.)

Wenn Sie auf Ihr Business schauen: Was wäre bei Ihnen „das Mehr“ für das Kunden einen höheren Preis bezahlen würden? Was könnten Sie mehr bieten als Ihr Mitbewerber? Oder verzichten Sie auf „Schnickschnack“ und bleiben beim Basisangebot? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Allgemeine Themen / 24. April 2019

Hausgemachtes Problem: Wie Überproduktion und Wegwerfmentalität den Fachkräftemangel beeinflussen

Von Walter Stuber  

Immer schneller, immer höher, immer das Neuste. Und das bitte schön sofort! Warten haben die Generationen Y und Z nicht gelernt. Die, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, sind mit dem ersten Internetboom und der Globalisierung aufgewachsen. Für die Jahrgänge 1995 bis 2010 war die Digitalisierung bereits Alltag.

Genau das macht den Unterschied zwischen Generation Y/Z und den „Älteren“. Da gehöre ich als 1961er Jahrgang auch dazu. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als wir Angebote und Verträge per Post verschickt haben und es dementsprechend lange dauerte, bis ein Geschäft abgeschlossen werden konnte.

Produktion bis zum Anschlag 

Natürlich liebe ich es über das Internet schnell mit Menschen zu kommunizieren, Tag und Nacht Informationen abrufen zu können und schnell wichtige Bestellungen abzusetzen und das Gewünschte innerhalb kürzester Zeit geliefert zu bekommen. Fortschritt ist wichtig. Wir brauchen ihn! Aber ich frage mich immer öfter, ob es uns wirklich weiterbringt und gut tut, wenn wir nach dem Motto: „Immer schneller, immer höher, immer das Neuste, immer mehr“ leben!

Wir produzieren in allen Bereichen bis zum Anschlag! Im Supermarkt fällt das besonders auf. Zum Beispiel ist die Auswahl an Joghurtsorten fast unüberschaubar! Wer soll das alles kaufen und essen? Am Ende werden jede Menge wertvolle, einwandfreie Lebensmittel entsorgt und dazu noch viel Müll produziert.

Die „Immer mehr“ – Kettenreaktion 

Das ist weder verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln noch ist es umweltbewusst! Aber nicht nur deshalb muss meiner Meinung nach ein Umdenken stattfinden! Durch die Überproduktion und unsere „Wegwerf-Mentalität“ wird der Fachkräftemangel immer größer werden!

Wenn die herstellenden Betriebe ihr Angebot immer mehr erweitern, brauchen sie immer mehr Arbeiter. Mehr Produkte bedeuten aber auch mehr Müll. Für die Entsorgung werden mehr Helfer benötigt! Die große Frage ist: Woher sollen die ganzen Arbeitskräfte kommen? Sie fehlen ja schon jetzt!

Verzicht aus Verantwortung

Meine These ist: Wenn Firmen und Konzerne darauf verzichten würden, ihre Produktpalette immer mehr zu erweitern, dann müssten sie nicht zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Somit ständen dort Mitarbeiter zur Verfügung, wo sie dringend gebraucht werden würden!

Das könnte natürlich zur Folge haben, dass die Rendite stagnieren würde. Meine Frage an Unternehmer: Müssen die Gewinne wirklich jedes Jahr steigen, wenn es finanziell doch schon gut aussieht? Reihen Sie sich ein in das „Immer mehr Produkte, mehr Einfluss, mehr Geld“ oder kann nicht auch mal der Punkt kommen, wo Sie sagen: „Es ist so gut, so wie es ist!“ Auch im Blick auf den Fachkräftemangel und die Verantwortung für die, die nach uns kommen?

Entscheidungen haben Einfluss auf die nächste Generation

Ich bin davon überzeugt, dass es an der Zeit ist die Generation Y und Z darauf aufmerksam zu machen: Immer mehr – ist nicht immer gut! Das gilt im unternehmerischen Bereich genauso wie im privaten. Ich muss zuerst bei mir selber überprüfen, ob mein Konsumverhalten die Wegwerfmentalität und die Überproduktion unterstützt. Zum Beispiel: Brauche ich wirklich ein neues Handy oder tut es das Alte noch? Wo macht es Sinn Gebrauchtes zu kaufen?

Unsere persönlichen und auch die wirtschaftlichen Entscheidungen haben mehr Einfluss auf die Zukunft als wir ahnen. Uns sollte bewusst sein: Wir tragen Verantwortung für die Generation A, das ist die Bezeichnung für die ab 2010 Geborenen. Die Wissenschaftler haben nach „Generation Z“ einfach wieder mit dem Alphabet von vorne angefangen. „A“ – steht übrigens für „Alpha“.

Netzwerken / 16. April 2019

Unternehmer-Netzwerke: So vernetzen Sie sich mit der 70-20-10 Regel

Der eine kann es ohne große Mühe, dem anderen fällt es unheimlich schwer: Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Häufig werden Dirk Eckart und ich gefragt, warum wir so viel Zeit in Netzwerktreffen investieren. Meistens folgen noch die Fragen: Was bringt es Euch? Könnt Ihr in Zahlen ausdrücken, wie viel Umsatz ihr generiert? Nach der anfänglichen Irritation haben wir überlegt, ob diese Fragen wirklich ernst gemeint waren. Hin und wieder müssen wir uns außerdem unterschwellige Kritik anhören: „Wir kümmern uns lieber um unsere Kunden – Kollegen im Netzwerk brauchen wir nicht.“

Heute stellen wir Ihnen den Mehrwert unserer Netzwerktätigkeiten vor. Möglicherweise inspirieren wir Sie zu neuen Ideen oder dem ein oder anderen Besuch eines Netzwerkes. Wir besuchen übrigens jede Woche das Unternehmernetzwerk BNI.

Finden Sie heraus, welches Netzwerk zu Ihrem Business passt

Unsere Erfahrung: Wer aktiv netzwerkt, wird schnell feststellen, dass der Kontakt zu Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, mit den verschiedensten Sichtweisen viel Spaß machen kann. Denn gerade bei Events sind es – je nach Anlass – die lockeren Gespräche, die Kontakte zusammenbringen. Allerdings eignen sich nicht alle Netzwerke und Social Media gleich gut für Ihre Ziele. Daher sollten Sie bei der Wahl der sozialen Netzwerke genau überlegen, welches Angebot zu Ihnen und Ihrem Business passt. Denn die Steigerung Ihrer Bekanntheit, die Imageverbesserung und ein besserer Zugang zu Zielgruppen und potentiellen Kunden sollten das Ziel Ihrer Netzwerkaktivitäten sein.

70-20-10 Regel: das beste Rezept erfolgreicher Netzwerker

Mit der 70-20-10 Regel werden Sie im Handumdrehen zum Netzwerkprofi, mit dem man interessante Gespräche führt und dem man ohne Zögern die eine oder andere Empfehlung weitergibt. Das Rezept ist einfach: 70 Prozent Hilfe geben, 20 Prozent Selbstvermarktung und 10 Prozent Hilfe erbitten.

70 Prozent Hilfe anbieten: Wer gibt – gewinnt!

Egal, ob Profi oder Einsteiger, das Wichtigste ist: Zeigen Sie Interesse. Stellen Sie kluge Fragen und hören Sie Ihrem Gegenüber zu. Es lohnt sich. Sorgen Sie dafür, dass die Kontakte in Ihrem Netzwerk von Ihnen profitieren. Bieten Sie Ihre Unterstützung an und verschenken Wissen, von dem andere Nutzen erzielen.

20 Prozent: eigene Ideen weitergeben

Nachdem Sie sich als interessanter Gesprächspartner positioniert oder vielleicht sogar für den einen oder anderen zum hilfreichen Ansprechpartner in schwierigen Fragen entwickelt haben, ist es Zeit, sich mit eigenen Themen ins Gespräch einzubringen.

Wofür brennen Sie? Welche Projekte faszinieren Sie? Welcher Mensch ist für Sie der wichtigste Ratgeber? Erzählen Sie es Ihrem Gegenüber. Bitte verzichten Sie jedoch darauf, wichtigtuerisch zu tönen. Bleiben Sie zurückhaltend. Das fördert die Gesprächsatmosphäre – kein Mensch will sich mit Angebern unterhalten!

10 Prozent: um Hilfe bitten

Bis hierher haben Sie die volle Punktzahl erreicht – jetzt können Sie freundlich um Empfehlungen oder Hilfe bei aktuellen Problemen oder Fragestellungen bitten. Bleiben Sie auf jeden Fall professionell und behalten das Zeitverhältnis im Blick. Nur 10 Prozent der Gesprächszeit sind für Ihre Anliegen reserviert, der Rest ist für die Beziehungspflege vorgesehen.

Fazit:

  • Business-Netzwerke sind willkommene Gelegenheiten, um Wissen auszutauschen.
  • Netzwerke sorgen für Sichtbarkeit. Denn das beste Produkt und die beste Dienstleistung nützen Ihnen nichts, wenn Sie niemand kennt. Sie wären verrückt, wenn Sie dieses Potential nicht nutzen würden.
  • Netzwerken fördert das Selbstbewusstsein. Mit fremden Menschen in Kontakt zu treten, ein Gespräch zu führen und sich mit ihnen auszutauschen, ist das beste rhetorische Training.
  • Ein gut funktionierendes Netzwerk ist das A und O in unserem Unternehmerdasein.

 

Gastbeitrag / 9. April 2019

Verflüssigte Lebensfreude: Wein ist mehr als ein Getränk

Ein Gastbeitrag von Winzer David Klenert 

Genuss, Freude und Lebensqualität! Wenn ich beschreiben soll, was Wein für mich bedeutet, merkt jeder sofort, dass mich damit eine große Leidenschaft verbindet. Aber damit allein kann man noch kein erfolgreiches Weingut betreiben. Durch mein Weinbau- und Oenologie- Studium habe ich viel theoretisches Wissen bekommen. Die Praxis kam durch das Arbeiten in unterschiedlichen Betrieben und dann im eigenen Weingut, das meine Frau und ich 2015 gegründet haben.

Ich wusste von den Kollegen: Winzer zu sein ist fast wie Lotto spielen! Idealerweise musst du ständig deine Rebflächen vergrößern, in der Annahme, dass der Absatz steigen wird. Sicher weißt du aber nie, ob dein Angebot bei der Kundschaft ankommt und du deinen Wein verkaufen kannst. Die Alternative ist: Vorsichtig sein. Nur, wenn dann die Nachfrage steigt, kannst du irgendwann nicht mehr liefern.

Durchstarten zum Genuss-Botschafter des Kraichgaus

Wir waren von Anfang an mutig und sind stetig gewachsen. Bei Gründung des Weinguts vor vier Jahren haben wir mit 2,5 Hektar angefangen. Heute sind es 9,5 Hektar und es werden noch mehr. Von Berlin bis zum Bodensee gibt es mittlerweile Gastronomen und Einzelhändler, die unsere Klenert-Weine anbieten und auch im Ausland werden immer mehr Weinkenner auf uns aufmerksam.

Stolz sind wir, dass unser 2016er Cuvée Rot von einer 14 köpfigen Jury ausgewählt wurde und bis 2020 in der Berliner Landesvertretung Baden-Württembergs ausgeschenkt wird. Wir dürfen Genuss-Botschafter des Kraichgaus sein und das, obwohl wir erst so kurze Zeit auf dem Markt zu finden sind.

Aus dem Nichts erfolgreich

In einer Branche, die sich viel auf Familientraditionen beruft, heben wir uns deutlich ab. Denn wir sind ein Weingut, das aus dem Nichts entstanden ist. Das war nur möglich, weil ich an das geglaubt habe, was ich mache! Meine Hartnäckigkeit hat sich in vielen Bereichen immer wieder ausgezahlt. Sei es in der Planungsphase, bei Gesprächen mit der Bank oder beim Marketing.

Unsere spannende Firmengeschichte können Sie nachlesen in „MUTMACHER 2 – Das Praxishandbuch von 5×5 Gründerinnen und Gründern“, das Walter Stuber und Dirk Eckart herausgegeben haben.

Winzer + Spezialgerüstbauer = MUTMACHER-Wein

Walter Stuber habe ich bei Christen in der Wirtschaft kennen – und schätzen gelernt. Er sagt offen und ehrlich seine Meinung und noch mehr: Er teilt gerne sein Wissen. Im Bereich Vertrieb und Verkauf konnte ich schon einiges von ihm lernen. Deshalb war ich auch gleich Feuer und Flamme von der Idee einen MUTMACHER Cuvée passend zum MUTMACHER Buch zu kreieren.

Die Vorgabe, wie solch ein Weißwein schmecken sollte, stand schnell fest: leicht, frisch, fruchtig und mit einem angenehmen Bouquet. Diese Eigenschaften finden sich bei Riesling, Rivaner und Weißburgunder. Die Kunst lag jetzt darin, genau die richtige Mischung, das beste Verhältnis, zu finden zwischen den Rebsorten, damit genau der gewünschte Geschmack entsteht. Ich liebe diese kreative Arbeit! Und wenn am Ende dann so etwas herauskommt wie der MUTMACHER Cuvée, dann weiß ich einmal mehr, warum ich Winzer bin und Wein für mich nicht nur ein Getränk ist, sondern verflüssigte Lebensfreude!