Heimat

Heimat / 7. Mai 2019

Erstaunliche Entdeckung: Was Geschenkverpackungen und Spezialgerüstbau verbindet

Von Walter Stuber

Wellness auf höchstem Niveau: Das kann man im Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa genießen und das haben meine Frau Burgunda und ich uns jetzt mal wieder gegönnt. Auf dem Weg zurück nach Mittelsachsen machten wir spontan Halt beim Ostermarkt in der Traditionsbrennerei Nordhausen.

Wie sich zeigte war das eine gute Entscheidung: Es gab viele Stände mit Holzfiguren, Kunsthandwerk aus Ton, Blumen, Käse – und überall duftete es nach Kuchen und Thüringer Bratwurst! Das war ein Fest für die Sinne. Natürlich statteten wir auch dem Shop der Traditionsbrennerei einen Besuch ab. Hier gab es eine große Auswahl an Spirituosen in unterschiedlichsten Flaschen. Besonders fielen mir die liebevollen Verpackungen aus Folie und Schleifen auf. Jede ein Unikat.

Lärm -und Staubschutz-Verpackung

„Nicht anders als bei unseren Schutzgerüsten!“, schoss es mir plötzlich durch den Kopf. Zwischen diesen Geschenkverpackungen und unserer Arbeit als Spezialgerüstbauer gab es tatsächlich eine Gemeinsamkeit. Mit unseren Layher Protectplatten „verpacken“ wir auch ganze Baustellen.

Hier steht nicht die Ästhetik im Vordergrund, sondern die Vermeidung der Staubbelastung für die Umwelt oder der Schallschutz. Bis zu 25% wird der Lärm dadurch verringert. Das ermöglicht, dass bei laufenden Betrieb Wartungsarbeiten/Reparaturen durchgeführt werden können, ohne dass andere Mitarbeiter gestört werden.

Sichtschutz-Verpackung

Unsere Spezialgerüstbau-„Verpackungen“ werden auch erfolgreich als Sichtschutz eingesetzt. Im Herbst 2018 zum Beispiel in der Autostadt Wolfsburg. Hier wurde eine Fläche von 60 qm mit unseren Layher Schutzgerüsten abgeschirmt. Eine rundum saubere, vorzeigbare Lösung, die dem repräsentativen Ambiente der Autostadt keinen Abbruch tat.

Das gilt auch für unsere Sichtschutzwand, die wir bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Hamburger Einkaufszentrum Europa Passage aufgestellt haben. Dank unserer „Verhüllungen“ konnte an beiden Orten der Publikumsverkehr weitergehen, ohne dass jemand durch Schmutz, Lärm oder einen unschönen Anblick belästigt wurde. Für die Betreiber ein großer Gewinn.

Was ist Ihr „Mehr“, das Kunden honorieren?

Zurück zur kunstvollen Verpackung im Shop der Traditionsbrennerei Nordhausen. Neben der Entdeckung, dass es eine Verbindung gibt zwischen Spezialgerüstbau und Geschenkverpackungen, wurde mir noch etwas anderes deutlich: Die Kunden sind hier bereit aufgrund der Folie, Schleifen, etc mehr Geld für ein Produkt auszugeben. (Wobei ich denke, dass man mit Blick auf den Umweltschutz besser auf Plastik verzichten sollte…Aber das ist ein anderes, wichtiges Thema.)

Wenn Sie auf Ihr Business schauen: Was wäre bei Ihnen „das Mehr“ für das Kunden einen höheren Preis bezahlen würden? Was könnten Sie mehr bieten als Ihr Mitbewerber? Oder verzichten Sie auf „Schnickschnack“ und bleiben beim Basisangebot? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Heimat / 5. März 2019

Entdeckung auf Rügen: Von Erdbeeren, Spezialgerüstbau und Nutzenkommunikation

Von Walter Stuber

Zeit mit den Enkelkindern zu verbringen ist immer etwas Besonderes. Erst Recht, wenn es mal nicht nur ein paar Stunden sind. Im Februar war das Ostseetraumhaus „Kleine Flucht“ auf Rügen unser Ziel für eine Familienwoche. Das Haus ist perfekt zum Ausspannen, Spaziergänge an der Ostsee machen und der ideale Ausgangspunkt für schöne Ausflüge.
Zum Beispiel zu Karls Freizeitpark in Zirkow. Hier kann man bei jedem Wetter etwas erleben! Kinder sind z.B. begeistert von Kartoffelsackrutsche, Rutsch-und Kletterturn, Ziegenstreichel-Gehege, Strohhopsen und in der kalten Jahreszeit von der Schlittschuhbahn. Bei den Erwachsenen zieht eher die gute Gastronomie, Kaffeekannenausstellung, Holzofen-Bäckerei, Marmeladenküche, die Schokoladen- und Bonbon-Manufaktur und im Winter das Eisstockschießen.

Karls = Erdbeere

Die Meisten verbinden mit „Karls“ aber noch etwas: Erdbeeren. Die werden großflächig auf seinen Ländereien angebaut. Im Sommer sieht man überall auf der Insel (und darüber hinaus) Karls rote Erdbeer-Verkaufsstände.

Auch außerhalb der Saison ist die Erdbeere im Freizeitpark präsent! Im Eingangsbereich des Hofladens findet man das ganze Jahr über alles rund um die Erdbeere: Schürzen, Waschlappen, Handschuhe, Socken, Bonbons, Tassen, Teller, Gabeln und Messer. Es wird ganz deutlich: Karls und Erdbeere sind eins!

Preisvergleich im Urlaub?

Natürlich fehlt auch nicht die hausgemachte Erdbeermarmelade in unterschiedlichen Variationen. Als Geschäftsmann musste ich natürlich einen Blick auf die Preise werfen. Die „ganz normale“ Erdbeermarmelade im großen Glas war preislich ok. Die „Besonderen“ in kleineren Gläsern dagegen waren im Vergleich zu den Großen teils mehr als zehn Mal teurer!

Gekauft werden sie trotzdem! Warum? So mancher will eine ausgefallenere Sorte erstmal probieren, bevor eine große Portion (im Onlineshop) gekauft wird. Außerdem: Im Urlaub ist man sowieso großzügiger und schaut nicht auf ein paar Cent. Wer stellt sich in Hofladen vor ein Regal und fängt an den 100 Gramm Preis der einzelnen Portionen zu vergleichen (außer ich, der „verrückte Unternehmer“)?

Lernen von „Karls“

Karls Hofladen läuft. Von seiner Geschäftspraxis kann ich lernen:
Der Name eines Unternehmens muss sofort in Verbindung gebracht werden mit dem Business, in dem es tätig ist! Bei Karl sind es die Erdbeeren. Bei unserer Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH sind es die Spezialgerüste, die auch in schwierigster Umgebung montiert werden können.

Biete nicht nur eine Spezialgerüst-Komplett-Lösung an, sondern unterschiedliche Variationen, „kleine Häppchen“, die dann entsprechend teurer sind. Das funktioniert aber nur dann, wenn der Kunde gezeigt bekommt, welchen Nutzen er davon hat. Das Zauberwort beim Verkauf muss also „Nutzenkommunikation“ lauten!
Vielleicht haben Sie ein anderes „Verkaufs-Zauberwort“ entdeckt? Dann verraten Sie es uns im untenstehenden Kommentar!

 

Allgemeine Themen / 5. Dezember 2016

Menschen aus aller Welt – an Weihnachten nicht allein

Die Aktion X-MAS TRAM in Dresden

Weihnachten  ist Familienzeit. Viele ausländische  Studenten im benachbarten Dresden können davon nur träumen mit Verwandten zu feiern.  Aus unterschiedlichen Gründen, z.B. hohe Flugkosten,  ist für viele eine Reise in die Heimat nicht möglich. Damit diese jungen Menschen das Fest nicht alleine verbringen müssen, gibt es seit 2008 die Veranstaltung „X-MAS TRAM“.

In diesem Jahr fährt die festlich geschmückte Straßenbahn am 7. Dezember durch Dresden. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft miteinander zu verbinden und „Weihnachtspatenschaften“ zu vermitteln.

Plätzchen backen und Weihnachten erklären

Dresdner bieten Freizeitaktivitäten an, die direkt etwas mit Weihnachten zu tun haben:  Plätzchen backen, Schlittschuhfahren  oder ein Chorkonzert besuchen. Während der X-MAS TRAM Fahrt werden die Paten und „Gäste“ zusammengeführt. Ziel ist übrigens  nicht nur  Gemeinschaft zu stiften,  sondern auch unser Weihnachtsfest und die Bräuche zu erklären.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das ein Projekt ist, das sowohl bei den Dresdnern,  als auch bei den ausländischen jungen Menschen sehr gut ankommt .

Deshalb unterstütze ich gerne den Verein X-MAS TRAM www.xmastram.de!

Die Organisation und Durchführung kostet viel Geld und die Initiatoren sind auf Spenden angewiesen. Da ist mein Geld sehr gut angelegt!

Gutes tun – tut mir gut!

Für mich als Unternehmer ist es eine Ehrensache von meinen Gewinnen einen Teil für soziale Zwecke zu spende. Aber nicht, weil ich dann eine absetzbare Spendenquittung bekomme, sondern weil ich erlebt habe, dass „Gutes tun“  mir gut tut. Meine Erfahrung ist: Wer teilt, der hat nicht weniger, sondern der gewinnt!

 

Allgemeine Themen / 29. August 2016

Erhalt von historischen Schienenfahrzeugen

Gastbeitrag von Dr.Karsten Waldenburger

Seit seiner Gründung 1996 hat sich der Verein Kohlebahnen e.V. nicht nur sehr intensiv um den Erhalt von historischen Schienenfahrzeugen und um die Traditionspflege rund um den Schienenverkehr im Braunkohlebergbau unserer Region bemüht. Ein positiver Effekt, der fast nebenbei mit entstand, war die Wirkung der Kohlebahn auf den Tourismus im Altenburger Land.

In diesem Zusammenhang ist herauszuheben, dass das Erreichte in erster Linie auf das überproportionale Engagement des Vereines und seiner Mitglieder zurück zu führen ist.

Vieles auch in kommerzieller Hinsicht musste sich der Verein selbst erarbeiten.

Umso mehr ist hervor zu heben, dass es der Verein, trotz der großen finanziellen Herausforderungen, geschafft hat, das Thema Eisenbahn und  Schmalspurtradition als Aushängeschild in unserer Region und damit die nach wie vor große Anziehungskraft auf die Menschen zu erhalten.

Seit 2000 ist der Verein auch im Besitz einer Schmalspurtraktor vom Typ KDL 10.

Trotz intensiver Bemühungen war es dem Verein nicht möglich, in den darauf folgenden Jahren die dringend notwendige Generalreparatur durchzuführen.

Ab 2012 konnte dank der Unterstützung der Sparkasse Altenburger Land das Fahrwerk und der Rahmen instandgesetzt werden. Die Reparaturarbeiten sind abgeschlossen und der Zusammenbau des Fahrwerkes ist im Gange. Durch die Unterstützung des Meuselwitzer Bildungszentrums  (MBZ) konnten auch wesentliche Teile der „Karosse“ wie Fahrerhaus, Wassertank etc. neu gebaut werden.

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2014 hatte es der Verein geschafft auch über den Landkreis Fördermittel für die Instandsetzung des Kessels der Dampflok zu erhalten. Über den Landkreis wurde die Instandsetzung an einen kleinen Instandsetzungsbetrieb vergeben. Leider konnte dieser nicht wirtschaftlich überleben, so dass wir vor einem angearbeiteten Bauteil stehen. Leider ist bei der Insolvenz des Unternehmens auch Geld in Form von unfertigen Leistungen vernichtet worden. Der Landkreis ist jedoch bereit die Instandsetzung zum Abschluss zu bringen, jedoch nur in der verbleibenden Höhe der Fördergelder von ca. 40.000,00 €. Das Unternehmen, dass die Instandsetzung auch in diesem angearbeiteten Zustand fortführen würde und das darüber hinaus auch das kostengünstigste ist, benötigt ca. 85.000,00 € für die Instandsetzung und Abnahme des Kessels der Dampflok.

Die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel sind für die Instandsetzung des Fahrwerkes eingesetzt worden, so dass wir für die Instandsetzung des Kessels nunmehr händeringend 45.000,00 € suchen. Dabei ist als Besonderheit festzustellen, dass die Fördergelder nur nach 2016 zur Verfügung stehen. Somit müssen wir die „Co-Finanzierung“ auch in diesem Zeitraum aufbringen.

Wir wissen aus unserer Vergangenheit, dass Sponsorengelder noch dazu in dieser Höhe nur schwer zu bekommen sind. Deshalb suchen wir nach einem oder mehreren Partnern, die uns das Geld auch leihen würden. Diesen Wunsch können wir auf diese Weise äußern, da wir in den letzten Jahren gezeigt haben, dass wir in der Lage sind, solche Beträge auch zurück zu zahlen.

Dies ist durch die Vermietung unserer Gleisbautechnik möglich. Die Einnahmen sind jedoch nicht kontinuierlich, so dass die Rückzahlung nicht wie bei einem Bankkredit erfolgen kann.

Ihr Verein Kohlebahnen e.V.

 

 

Allgemeine Themen / 2. August 2016

Horizonterweiterung in der Natur

Wie ich im Wald Kraft tanke für meinen Alltag

Vieles was ich über Bäume, Bäche und Tiere weiß, habe ich als Kind vom meinem Onkel Hans gelernt. Als ich 10 Jahre alt war, konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen als mit ihm im Wald unterwegs zu sein. Am liebsten war mir, wenn wir zusammen den Bach angestaut  und ein Wasserrad montiert haben.

Onkel Hans hat offensichtlich nicht nur bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen! Nach seinem Tod wurde einen Wanderweg durch die Weinberge oberhalb des württembergischen Ortes Spielberg nach ihm „Hans-Ott-Weg“ benannt. Darauf bin ich sehr stolz!

Zur Ruhe kommen – neue Perspektiven entdecken

Meine Liebe zum Wald ist bis heute geblieben. Ich genieße die Ruhe, wenn ich spazieren gehe, kann abschalten und bekomme den Kopf frei. Dabei nehme ich auch gerne meine Frau Burgunda mit. Wir nutzen die Spaziergänge in der Natur um über unsere Zukunft, die Kinder und Enkel zu sprechen.

Auch geschäftliche Themen schneide ich gerne an und frage meine Frau nach ihrer Sicht der Dinge. Das hat mir schon oft geholfen, klarer zu sehen und ich konnte danach zusammen mit meinem Mitgesellschafter Dirk Eckart gute Entscheidungen treffen. Manchmal gehen wir auch schweigend nebeneinander her,  jeder hängt seinen Gedanken nach.

Die besondere Kraftquelle

In dieser Atmosphäre fühlen wir uns Gott besonders nah und es kommt vor, dass wir dann mit ihm reden. Im Gebet sagen wir ihm, was uns bewegt und bitten um Hilfe. Das gibt uns Trost, Hoffnung und Kraft für unseren Alltag. Daraus entsteht auch eine tiefe Dankbarkeit  Gott gegenüber: Für unser Leben, das er uns geschenkt hat und auch für die Gegend, die wir unsere Heimat nennen dürfen!

Burg Kriebstein

Hier zwischen Leipzig und Dresden gibt es so viel  zu entdecken! Falls Sie unterwegs in Mittelsachsen sind, können Sie gerne einen Stopp einplanen in der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH in Roßwein. Bei einem Kaffee gebe ich Ihnen gerne  Ausflugstipps in der Region – zur Talsperre Kriebstein, den Burgen z.B. Kriebstein, Mildenstein  oder auch in „meine“ Wälder, in denen ich für den Alltag auftanken kann.