Alle Beiträge von Kinder der Zeit

Allgemeine Themen / 6. April 2021

Mindestens 5 Dinge, die die meisten nicht über Apfelsaft wissen

Apfelsaft

Schon als Teenager war ich dabei, wenn bei uns auf dem Hof die Äpfel geliefert wurden. Leute aus der ganzen Region brachten ihre Ernte. Mit 13 Jahren stand ich selber schon an den Maschinen und presste Saft. Mein Vater hatte 1986, noch zu DDR-Zeiten, die Genehmigung bekommen eine Kelterei als Alleinunternehmer zu betreiben.

Die Wende war ein Segen für unsere Familie und auch für unseren Betrieb. Für mich war schon immer klar, dass ich hier einsteigen wollte. Ich wurde Fachkraft für Fruchtsafttechnik. Im Jahr 2000 absolvierte ich mit Erfolg meine Meisterprüfung. Am 1. Januar 2018 übernahm ich von meinem Vater die Geschäftsleitung von KEKILA. Der Name beschreibt alles, wofür wir stehen: KE steht für Kelterei, KI für Kitsche und LA für Lauba, der Ort, an dem wir leben und arbeiten.

Ein Gastbeitrag von Kathleen Kitsche, Geschäftsführerin KEKILA, Lawalde-Laube/Oberlausitz

Das macht den Geschmacksunterschied

Wir stellen Säfte, Nektare und erfrischende Fruchtgetränke her aus Äpfeln, Birnen, Rhabarber, Beeren, Kirschen, Aronia, Orangen und Mango. Unser Hauptprodukt ist und bleibt der Apfelsaft. Für den guten Geschmack kommt es auf das Zucker-Säure Verhältnis an. Deshalb ist die Mischung der Sorten wichtig. Zum Beispiel ergibt Streuobst eine süße und auch saure Zusammensetzung, die bei jeder Produktion anders ist.

Deshalb schmecken unsere KEKILA- Säfte immer unterschiedlich. Das hängt mit der Apfelsorte zusammen. Ein sogenannter „Zwischenapfel“ am Anfang einer Ernte ist nicht so süß wie ein November-Apfel, der viel mehr Sonne abbekommen hat. Das macht den großen Unterschied zu Säften aus dem Discounter. Dort werden oft Konzentratsäfte verwendet, die immer den gleichen Geschmack haben. Unser Direktsaft variiert im Geschmack, ist dafür aber deutlich natürlicher und vor allem umweltfreundlicher, weil wir aus der Region für die Region abfüllen.

Vom Apfel zum Saft

Die Äpfel, die bei uns verarbeitet werden, kommen weiterhin von regionalen Obstbauern und deren natürlichen Streuobstwiesen. Sie bringen ihre Ernte zu unseren Sammelstellen oder auch direkt zur Kelterei. Wer Obst abgibt, bekommt Gutscheine für Saft. Bei der Annahme der Früchte achten wir darauf, dass diese reif und von guter Qualität sind. Denn nur aus einwandfreiem Obst können wir gute Qualitätssäfte herstellen. Die Äpfel werden schnellstmöglich verlesen, gewaschen und zerkleinert. Es entsteht die Maische, die gepresst wird. Der dadurch gewonnene Fruchtsaft wird als naturtrüber Apfelsaft gesammelt.

Wenn klarer Apfelsaft hergestellt werden soll, muss der Saft noch gefiltert werden. Damit der Saft haltbar wird, muss er auf ca. 80 Grad erhitzt werden. Heiß wird er in Glasflaschen abgefüllt und sofort verschlossen. Durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum, so wird der Saft haltbar. Mit unserer modernen Anlage füllen wir 3000 Flaschen pro Stunde ab, früher waren es 2000 Flaschen am Tag. Stellt sich die Frage, wie viele Äpfel braucht man für eine Flasche KEKILA Apfelsaft? Wir benötigen ungefähr ein Kilogramm für eine 0,7 l Flasche. Das sind 6-8 Äpfel. Hätten Sie es gewusst?

Mehr als ein Saftladen

Seit 1997 betreiben wir einen Hofladen. Heute gibt es bei uns die unterschiedlichsten, regionalen Produkte und natürlich auch unsere frischabgefüllten Säfte, Nektare, Fruchtgetränke und Obstweine, darunter auch den exklusiven MUTMACHER-Apfelsaft, der nicht nur aus Äpfeln aus der Oberlausitz hergestellt wurde, sondern auch mittelsächsische beinhaltet. Das ist eine ungewöhnliche Gemeinschaftsproduktion der Gemeinhardt-Service GmbH in Roßwein und KEKILA.

Gedacht war der Saft als Ergänzung der MUTMACHER-Angebotspalette von Walter Stuber und Dirk Eckart. Es stellte sich heraus, dass auch bei unseren Kunden die Botschaft des Produkts gut ankommt: Mut machen! Das passt zu KEKILA. Ohne eine große Portion Mut hätte mein Vater vor 35 Jahren nicht den Schritt gewagt, Alleinunternehmer zu werden! Ich bin stolz, dass ich in der zweiten Generation unser Familienunternehmen KEKILA weiterführen kann.

Allgemeine Themen / 30. März 2021

Kostenlos, trotzdem wertvoll: „DANKE“ sagen

Danke

Manche Zeitgenossen, egal ob Mann oder Frau, bekommen dieses Wort nur schwer über ihre Lippen: Danke. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum Beispiel wird Hilfe als selbstverständlich genommen, jemand hat es nicht gelernt sich zu bedanken, der eine ist gedankenlos oder der andere meint ein Recht auf die Zuwendung zu haben. Ich habe damit kein Problem. Ich bedanke mich grundsätzlich gerne und auf unterschiedliche Art und Weise. Mal verschicke ich Blumen oder eine Postkarte.

Mal ist es ein gutes Wort am Morgen, das ich meinen Mitarbeiter*innen sage und ein zusätzliches „Danke“. Es gibt Menschen, denen habe ich einiges zu verdanken, Wegbegleiter, die ihr dafür gesorgt haben, dass ich zu dem Walter Stuber wurde, der ich heute bin. Dankbar bin ich auch für meinen Mitgesellschafter Dirk Eckart www.dirk-eckart.de. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes schon durch dick und dünn gegangen. Danke dafür, Dirk!

Von Walter Stuber

Menschen, die einem am nächsten stehen nicht vergessen

„Danke“ sage ich auch immer wieder meiner Frau Burgunda. In unseren vierundzwanzig Ehejahren haben wir natürlich auch schwere Zeiten erlebt. Zum Beispiel als es vor zwanzig Jahren darum ging, ob ich zusammen mit Dirk Eckart die Niederlassung in Roßwein übernehmen sollte. Sie hat daran geglaubt, dass wir das schaffen.

Auch als wir Jahre später fast in die Insolvenz geraten sind und ich meine private Altersvorsorge und Privatvermögen in die Rettung der Firma gesteckt habe, konnte ich auf sie zählen. Wenn ich sehe, wie viele Ehen geschieden werden aufgrund von finanziellen Problemen oder weil es Schwierigkeiten mit den Kindern gibt, bin ich umso dankbarer, dass meine Burgunda und ich so lange miteinander unterwegs sind. Deshalb an dieser Stelle mal ganz öffentlich:

DANKE, liebe Gundi, dass Du mir die ganze Zeit beiseite gestanden und mich unterstützt hast. Ich weiß, Du hast auf vieles verzichtet. DANKE, dass Du mein Leben so bereichert hast und es immer noch tust!

Gott sei Dank – für alles!

Neben meiner Frau gibt noch jemanden, dem ich nicht aufhören kann, danke zu sagen! Ich meine Gott, den Vater von Jesus Christus. Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich nicht tief im Innern gewusst hätte, dass Gott mich nie im Stich lassen wird, selbst dann nicht, wenn ich nur mein eigenes Ding durchziehen wollte und Gott vergessen hatte. Deshalb an dieser Stelle ein von Herzen kommendes: „Gott sei Dank“ dafür!

?! Wer hat Ihr „Danke“ schon lange nicht (mehr) gehört? Holen Sie es noch heute nach!

Allgemeine Themen / 23. März 2021

Wie ich Ablehnung von anderen Unternehmer*innen erlebe

Ablehnung

Wie ich Ablehnung von anderen Unternehmer*innen erlebe und trotzdem nicht zerbreche.

Es gibt Menschen, die sind auf den ersten Blick freundlich und interessiert, aber sie vermitteln mir ohne Worte, dass sie mich und meine Denkweise ablehnen. Da war zum Beispiel ein Unternehmer, der an Meetings einer von mir initiierten Facebook-Gruppe teilnahm. Im Vordergrund stand, dass man sich während Corona austauscht und unterstützt. Nach einigen Treffen teilte er mir mit, dass er sich zurückziehen würde, weil er keinen Mehrwert daraus ziehen könnt. Außerdem hätte er wichtigere Termine. Leider konnte er meine Ansicht nicht teilen, dass auch daraus Mehrwert zu ziehen ist, wenn man andere „nur“ unterstützt, ein offenes Ohr hat für ihre Fragen und dass es nicht nur darauf ankommt, dass der andere mir Kontakte oder Umsätze bringt. Nach der Absage fühlte ich mich von ihm abgelehnt.

Ein anderes Beispiel: Bei einer Unternehmer-Reise kam ich mit einem Geschäftsmann ins Gespräch. Er wirkte freundlich, nett und zuvorkommend. Während wir uns unterhielten, kam immer mehr seine Überheblichkeit zum Vorschein. Die unternehmerischen Leistungen anderer konnte er nicht anerkennen und wertschätzen. Ich habe immer deutlicher auch die Ablehnung meiner Person und meiner Art ein Unternehmen zu leiten, gespürt.

Von Walter Stuber

4 Tipps für mehr Lebensqualität trotz Gegenwind

Diese beiden Erlebnisse und viele andere, haben mir gezeigt:

  • Nicht jeder kann (oder will) mich als Mensch und Unternehmer so akzeptieren, wie ich bin. Ich werde meine Werte und Einstellungen deshalb nicht verändern, sondern ihnen treu bleiben, denn sie gehören zu mir und bereichern mein Leben.
  • Ich will meine Zufriedenheit und mein Lebensglück nicht davon abhängig machen, dass andere mich akzeptieren.
  • Ich lerne zu unterscheiden zwischen dem Unternehmer*in und dem Menschen, der mich ablehnt. Das schafft eine gesunde Distanz, die es möglich macht, dass ich die unternehmerischen Leistungen meines Kritikers voll anerkennen und respektieren kann.
  • Ich habe die Freiheit mich von denen, die mich nicht wertschätzen, fernzuhalten. Das gilt für Business und Privatleben gleichermaßen.

Allgemeine Themen / 16. März 2021

5 simple MUTMACHER-Tipps, die jeder umsetzen kann

MUTMACHER

Ich erwische mich in letzter Zeit immer wieder dabei, dass ich auf das zurückschaue, was ich erlebt, durchlitten und gestemmt habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich in diesem Jahr 60 geworden bin. Als MUTMACHER stelle ich mir die Frage, in welchen Situationen ich wohl am meisten Mut aufbringen musste.

Interessanterweise fallen mir nicht sofort die großen beruflichen und privaten Entscheidungen ein, sondern eher Unspektakuläres. Ich denke an den Moment, in dem mir zum ersten Mal klar vor Augen stand, dass ich gehbehindert bin und es bis zu meinem Lebensende sein werde und an die vielen Male, die ich auf ein Gerüst hochgeklettert bin – trotz Gehbehinderung und vor allem mit dem Wissen, dass ich nicht schwindelfrei bin.

Von Walter Stuber

Mut für jeden Tag

Für mich steht fest: Mut ist etwas, das ich nicht nur an bestimmten Tagen oder für besondere Entscheidungen brauche, sondern jeden Tag aufs Neue. Ich bin mir sicher: Ohne Mut kann keiner seinen Alltag selbstbestimmt und dynamisch gestalten. Nur, wenn ich mutig bin, kann ich etwas verändern und können aus negativen Erlebnissen etwas Positives entstehen – im privaten Umfeld und auch in der Gesellschaft.

Dafür muss ich mich bewegen, flexibel bleiben und darf nicht einfach abwarten, dass sich die Dinge von selbst verändern. Ich muss den Mut haben, aktiv zu werden. Das klingt nach einem erfolgversprechenden Gedanken. Aber leider kenne ich meine ganz persönlichen „Mut-Killer“ nur zu gut. Stress und Angst gehören dazu, oft sind die sogar „hausgemacht“.

Angst und Stress: Meine Mut-Killer

Ein kleines Beispiel aus dem Alltag macht das deutlich.

Ich habe wieder mal einen Kundentermin in Hamburg. Der Parkplatz, den ich mit meiner Gehbehinderung am besten erreiche, liegt in einer Tiefgarage. Allerdings ist die so eng, dass ich hier schon mehrmals die Kurven nicht richtig genommen habe und dadurch kleinere – und leider auch mal größere – Schäden an meinem Auto entstanden sind. Dieses Wissen löst schon Tage vor dem Treffen in mir massive Angst und Stress aus. Bei jedem Besuch das gleiche Spiel.

Irgendwann war mir das zu dumm. Ich wollte diese negativen Gefühle nicht mehr haben und wieder mutig meinen Parkplatz ansteuern. Deshalb habe ich mir vorgestellt, wie viele Tiefgaragen ich schon völlig problemlos befahren haben. Das waren eine ganz Menge. Schon war er da, der Gedanke: „Da lasse ich mich von dieser einen in Hamburg stressen und ängstigen? Ich weiß doch, dass ich es kann!“ Seitdem ich mir das klar gemacht habe, fahre ich mutig in die früher so von mir gefürchtete Hamburger Tiefgarage.

Meine MUTMACHER – Sätze

Ich habe aus dieser und anderen Situationen, in denen mich der Mut verlassen wollte, gelernt und diese fünf MUTMACHER- Sätze für mich formuliert:

  1. Ich schau auf das, was ich schon geleistet habe, was gut gelungen ist, wo meine Potenziale stecken.
  2. Ich lasse mich nicht sofort entmutigen, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie gedacht.
  3. Ich traue mich andere, die mit mir unterwegs sind, zu fragen, wenn etwas nicht rund läuft. Wenn ich nicht frage, kann ich auch keine Hilfe von anderen erfahren. Hilfe annehmen zu können, zeigt Stärke und nicht etwa Schwäche!
  4. Ich teile meine verrückten Ideen, die ich alleine nie realisieren kann, mit anderen, die auch mutig unterwegs sind. Manchmal findet sich der ein oder die andere, mit dem oder der ich etwas gemeinsam realisieren kann.
  5. Ich habe den Mut, Wegbegleiter loszulassen, wenn ich spüre, dass sie mir den Mut nehmen, das zu tun, was mir auf dem Herzen liegt und für mich stimmig ist.

Allgemeine Themen / 9. März 2021

Wo ist die Kirche in der Krise?

„Ich denke darüber nach, wie wir durch Corona hindurch Kirche sein wollen und werden.“

Diesen Satz postete Tobias Bilz am 9.Februar 2021 auf seiner Facebook-Seite. Seit einem Jahr ist der 56-jährige Landesbischof in Sachsen und damit zuständig für mehr als 663 000 evangelisch-lutherische Christen in der Region. Ich freue mich, dass sich Bischof Bilz jetzt über die Zukunft der Kirche Gedanken macht. Ich frage mich das schon lange!

Bereits im April letzten Jahres habe ich in einem Blog die Frage gestellt, ob die sächsische Kirche sich in der Krise selbst abschafft, weil sie sich nicht auf ihren ursprünglichen Auftrag besinnt und mit der Guten Nachricht zu den Menschen geht!

Von Walter Stuber

Landesbischof Bilz und seine Schäfchen

Leider hat sich seit letztem Jahr nicht wirklich etwas verändert. Zwar sucht Bischof Tobias Bilz via Facebook die Öffentlichkeit und will mit seinen Posts und Kommentaren in diesen schweren Zeiten ermutigen. Er hat auch einen sehr guten seelsorgerlichen Brief an seine haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter geschrieben.

Aber was ist mit den „ganz normalen Schäfchen“ zwischen Vogtland und Löbau-Zittau, Leipzig und Freiberg? Merken sie, dass die evangelische Kirche von Sachsen ihnen in der Krise beisteht und Hilfe anbietet? Der Landesbischof ist für die Ortsgemeinde weit weg. Ich wünsche mir Ansprache von kirchlichen Mitarbeitern, die zu meiner Gemeinde gehören.

Christliche Gemeinden müssen Präsenz zeigen

Mein Eindruck ist, dass Kirche bei uns in Sachsen in dieser Richtung nicht genug tut. Die Pfarrerinnen und Pfarrer tauchen kaum auf. Ja klar, man muss Abstand halten. Aber Kontakt kann man durch Telefon und moderne Medien auch ohne körperliche Nähe halten. Es muss auch nicht nur der Pfarrer oder die Pfarrerin sein, die sich um die Gemeindemitglieder kümmert. Aber viele Ehrenamtliche können wegen Corona nicht ihre Gruppen betreuen. Warum setzen sie sich nicht ans Telefon und rufen ihre Schäfchen an?

Nicht nur bei den Alten, Einsamen, sondern bei allen, die Kirchensteuer zahlen. Bei denen, die man kennt, genauso wie bei denen, die schon lange nicht mehr bei kirchlichen Veranstaltungen aufgetaucht oder frisch zugezogen sind. Ich bin mir sicher, dass jede und jeder in diesen Zeiten gerne ein freundliches Wort oder eine Ermutigung hört oder konkrete Hilfe angeboten bekommt. Wer sich durch solch einen Anruf gestört fühlt und keinen Kontakt möchte, muss ja kein zweites Mal kontaktiert werden. Es wäre ein guter Anfang, wie Kirche Präsenz zeigen und persönlich werden kann. Das fehlt mir.

Überkonfessionelles Problem

Offensichtlich ist das aber nicht nur ein Problem der Protestanten, sondern konfessionsübergreifend. Der ZDF-Chefredakteur und gläubige Katholik Peter Frey geht in einem Bericht des Medienmagazins Pro mit seiner Kirche auch hart ins Gericht. Er sagte in diesem Interview, dass er sich wünscht, dass Pfarrer mehr den Weg zu Menschen finden sollten, statt sich in ihren Pfarrhäusern einzuschließen.

Corona könnte als Chance genutzt werden, ganz neu mit Menschen in Kontakt zu kommen. Leider wird das viel zu selten genutzt. Das widerspricht dem eigentlichen Auftrag der Christen. Sie sollen zu den Menschen hingehen, Nächstenliebe zeigen, aber vor allem die Gute Botschaft von Jesus Christus weitergeben.

Eindeutiger Auftrag: Hingehen!

Wer weiß denn noch auf welchen Werten und Grundsätzen das „Christliche Abendland“ basiert? Wer hat eine Ahnung davon, was in der Bibel steht? Machen wir uns nichts vor: Deutschland ist „Missionsland“ geworden. Es ist gehört zu den Aufgaben der Kirchen den christlichen Glauben zu erklären und dazu einzuladen.

„Geht hin!“ sagt Jesus seinen Nachfolger und beauftragt sie damit allen Menschen weiterzuerzählen, warum er in die Welt gekommen ist. Er sagt nicht: „Wartet, bis sie irgendwann mal nachfragen!“ Daran sollten sich alle Kirchen, aber auch jeder einzelne Christ, orientieren.