Alle Beiträge von Walter Stuber

Allgemeine Themen / 17. Januar 2023

Alltagsstress ade! Hier funktioniert es!

Einfach nur Ruhe! Das war der Wunsch von meiner Frau Burgunda und mir für unseren Herbsturlaub. Im Internet haben wir entsprechende Suchworte eingegeben und bekamen jede Menge Ergebnisse. Eher zufällig entdeckten wir die besten Bewertungen für den „Barfußpark Gasthof und Pension am Kürfürstendamm“ in Burg im Spreewald.

Auf der Homepage erfuhren wir, dass der hauseigene Barfußpark fünfundzwanzig Stationen umfasst und wie gesund das Laufen ohne Schuhe und Strümpfe ist. Vor allem begeisterten uns die Fotos von der gemütlichen Pension mit sieben Doppelzimmern, der schönen Gegend und dass im Gasthof frische, regionale Küche angeboten wird. Das war alles genau unser Geschmack. Also buchten wir eine Woche.

Pure Entschleunigung

Als wir im Spreewald ankamen, fühlten wir uns sofort wohl. Die Fahrräder waren in der Woche unser liebstes Fortbewegungsmittel. Die Radwege waren allesamt in einem guten Zustand und dazu bestens markiert. Wir freuten uns an der herrlichen Natur, über die Ortschaften die wir durchquerten mit ihren kleinen Geschäften und den zahlreichen Gaststätten und fast an jeder Ecke wurden Spreewaldgurken zum Kauf angeboten.

Wir waren begeistert von der abendlichen Kahnfahrt durch die Kanäle Es war wunderschön und beruhigend auf diese Weise die Tier- und Pflanzenwelt beobachten zu können. Manchmal saß ich tagsüber nur da, schaute auf das Wasser und die an mir vorbeifahrenden Kähne, nahm den würzigen Geruch von frischgemähtem Gras bewusst war. Die Alltagssorgen rückten in weite Ferne.

Komplette Funkstille

Noch etwas Besonderes in unseren Zeiten: In der Pension und rundherum gab es kein WLAN, keine Verbindung zum Internet und keinen Handyempfang. Komplette Funkstille. Das hat mit dazu beigetragen, dass ich im – im wahrsten Sinne des Wortes – komplett abschalten konnte. Die Woche in Burg im Spreewald war für mich pure Erholung und Entschleunigung. Im Sommer werden wir hier wieder einige Tage verbringen. Ich freue mich schon jetzt auf das Runterfahren und Auftanken in völliger Ruhe!

Wenn Sie auf der Suche sind nach einen Ort, wo Sie sich so richtig vom Alltagsstress erholen können, dann empfehle ich Ihnen den „Barfußpark Gasthof und Pension am Kürfürstendamm“. Mein Tipp: Rechtzeitig buchen, damit Sie an Ihrem Wunschtermin Ihre Auszeit genießen können.

Allgemeine Themen / 3. Januar 2023

Lebenszeit nutzen, nicht verschwenden

Lebenszeit nutzen

Zwölf Monate. 52 Wochen. 362 Tage liegen vor mir, wenn dieser Blog veröffentlicht wird. Ich habe mir einiges vorgenommen für 2023. Werde ich alles erreichen und meine Zeit optimal nutzen? Ich muss zugeben: Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, ist mir das nicht immer gelungen. Ich habe wertvolle Lebenszeit verschwendet: Am Tablet, vor dem Fernseher, durch Autofahrten quer durchs Land und im Stau.  

Aber das sind nur die offensichtlichen Lebenszeitverschwender. Wie viele Stunden habe ich damit verbracht mich über Dinge zu ärgern, die ich doch nicht ändern kann? Wie oft habe ich eine Situation beklagt, statt zu sehen, wofür ich in diesem Moment dankbar sein kann? Es kommt darauf an, dass ich offensichtliche und versteckte Lebenszeitfresser frühzeitig erkenne und ausschalte. Eine „Zeitverschwendungs-Warn-App“ wäre wirklich hilfreich! Aber Spaß beiseite. In einem Blog https://karrierebibel.de/zeitverschwendung/ auf der Homepage Karrierebibel habe ich gute Impulse zum Thema Zeitverschwendung bekommen. 

Ich entscheide

Fakt ist: Ich entscheide, wie ich mit meiner Zeit umgehe und was ich aus Situationen mache, in denen die Gefahr besteht, Zeit zu vergeuden. Ich kann lange Autofahrten und sogar Staus zur gut genutzten Zeit werden lassen, wenn ich zum Beispiel interessante Hörbücher dabeihabe, die mich weiterbringen oder Menschen anrufe, die mir guttun. 

Schwieriger wird es mit den Stunden, die verschwende, in dem ich mich ärgere oder klage. Oft ist es schwer aus dieser negativen Haltung herauszukommen. Da hilft ein einfühlsamer Hinweis eines mir nahestehenden Menschen oder der Versuch, die Situation von außen zu betrachten.   

Lebensfreude und Dankbarkeit

Das Gegenteil von Zeitverschwendung ist eine gute Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Zeit. Das muss aber nicht ständige Aktion bedeuten. Im Gegenteil. Es tut mir gut in diesen schnelllebigen Zeiten innezuhalten, durchzuatmen, mich zu besinnen und – ganz wichtig – zu genießen. Für mich sind die folgenden Worte eine gute Anleitung für das neue Jahr: 

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen: Das Beste, was der Mensch tun kann, ist, sich zu freuen und sein Leben zu genießen, solange er es hat. Wenn er aber zu essen und zu trinken hat und genießen kann, was er sich erarbeitet hat, dann verdankt er das der Güte Gottes.“  Vor mehr als 2000 Jahren schrieb das der Verfasser des Buches Prediger, nachzulesen in der Bibel. 

In diesem Sinne will ich das neue Jahr angehen und noch sensibler werden für die Lebenszeitfresser. 

Ich freue mich über Ihre Tipps, wie Sie verhindern, dass Sie Lebenszeit verschwenden. Schreiben Sie mir einen Kommentar oder eine Mail.

Allgemeine Themen / 13. Dezember 2022

Aus der Reihe treten – Behindert – ?

Aus der Reihe treten - Behindert - ?

„Ich hab mich im Mutterleib dazu entschlossen auf die Welt zu kommen (normalerweise gehen fehlentwickelte Föten ab) und zu leben – warum eigentlich?“ Das schreibt Elisabeth Simlinger in ihrem Blog . Sie ist 1977 ohne Arme auf die Welt gekommen. Das hat sie nicht davon abgehalten erst mit Dreirad, dann mit Rollschuhen und später auf Skiern die Welt zu erkunden. Mit mehr oder weniger Blessuren und Erfolg.

Heute ist die 45-Jährige Mutter einer Tochter, Bloggerin und als LIZ Mueller Fußkeyboarderin aus Enns   kann man sie auf der Bühne und in YouTube Videos erleben. Dadurch bin ich auf sie aufmerksam geworden. Ich bin begeistert, wie offen Elisabeth Simlinger mit ihrer Behinderung umgeht und wie sie sich in der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Unternehmer offen mit eigenem Handicap umgehen

Auch für mich ist es wichtig zu meinem Handicap zu stehen und in der Gesellschaft mitzumischen. Ich will mutig auch Ungewöhnliches tun und selbst dann weitermachen, wenn sich Menschen von mir abwenden oder sogar mit dem Finger auf mich zeigen. Ja, es braucht Mut, anders zu sein und Kraft, den Mitmenschen immer mit Liebe zu begegnen.

Ich gehe ganz offen damit um, dass ich gebehindert bin. Eine Spastik in den Beinen setzt mir stark zu und ist nicht zu übersehen. Meine Offenheit soll ganz bestimmt kein Mitleid erwecken. Im Gegenteil. Ich möchte anderen, besonders Unternehmern, die auch ein Handicap haben, dazu ermutigen, zu sich selbst zu stehen und selbstbewusst zu sein. Behindert zu sein, ist ja nicht gleichbedeutend damit, dass man nichts drauf hat! Das kann ich nicht oft genug wiederholen! Deshalb habe ich das schon mehrmals in meinen Blogs  thematisiert.

Jeder ist ein Original

Mein Selbstbewusstsein kommt daher, dass ich weiß, dass jeder Mensch gewollt ist und geliebt wird. Keine Behinderung oder sonst etwas, kann daran etwas ändern. Darum geht es auch in dem Video Du bist du (Tauflied) cover | ft. Elisabeth Simmlinger ( Fußkeyboarderin aus Enns) | Sandesh Manuel. in dem ich Elisabeth Simlinger das erste Mal Keyboard spielend gesehen habe. Zusammen mit Pater Sandesh Manuel interpretieret sie das Lied „Du bist du“. Der Text von Jürgen Werth macht mir Mut.

„Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee und dass atmest, kein Entschluss von dir. Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee, und dass du atmest, sein Geschenk an dich. Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur. Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur. Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist du. Das ist der Clou. Du bist du.“ 

Jeder Mensch ist eine Bereicherung für diese Welt! Das Leben ist ein Geschenk! Dafür will ich am Ende des Jahres 2022 ganz neu dankbar sein!

Allgemeine Themen / 29. November 2022

Mein persönliches Unwort des Jahres 2022

Sechshundert Vorschläge liegen schon vor für das „Unwort des Jahres 2022“. Noch bis zum 31. Dezember können weitere Begriffe eingereicht werden, die gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, die diskriminieren, verschleiernd oder schlicht irreführend sind. Im Januar wird in Marburg bekanntgegeben, welches Wort die Jury ausgewählt hat. 2021 war es „Pushback“.

Mein persönliches Unwort des Jahres 2022 steht jetzt schon fest: Energieverschwendung. Es drückt nämlich meiner Meinung nach nicht im Ansatz aus, wie verantwortungslos viele Menschen mit unserer Welt und ihren Ressourcen umgehen. Ich habe davon in den letzten Monaten immer wieder in meinen Blogs geschrieben. Oft habe ich den Eindruck, ein Gros der Menschheit glaubt, dass wir noch eine zweite oder dritte Erde in der Hinterhand hätten, wenn diese hier vor die Hunde gegangen ist.

Sorgenvolle Blicke auf den Winter

Viele schauen gerade ängstlich auf die Gasvorräte und ob es im Winter zu einer Knappheit kommen könnte. Was würde passieren, wenn die Nachricht rundgehen würde, dass in drei Jahren alle Gas – und Ölreserven verbraucht sind? Was würde sich ändern? Oder würde sich überhaupt etwas ändern? Wenn wir weiter auf allen Ebenen Energie verschwenden, geht es irgendwann nicht mehr nur ums Heizen, Autofahren, Licht oder die paar Elektrogeräte, die im Standby – Modus sind. Aber geht es nicht schon jetzt um viel mehr?

An erster Stelle müssen wir lernen sorgsamer mit der Energie, die uns zur Verfügung steht, umzugehen. Ich meine jetzt nicht, dass wir in der Wohnung oder im Büro mit ein oder zwei Grad weniger Raumtemperatur auskommen müssen. Ganz ehrlich: Das wird uns nicht umbringen!

Selber anfangen

Die größte Energieverschwendung liegt in unseren Breiten im Bereich der Lebensmittelindustrie. Es wird bei uns massenweise produziert und leider viel zu viel weggeschmissen. In anderen Teilen der Welt herrscht dagegen großer Mangel. Dass wir das bei allem Wissen immer noch nicht in den Griff bekommen haben!  Ich weiß, das ist ein ganz altes Problem. Aber ist das etwa ein Argument, dass ich nicht wenigstens versuche etwas daran zu ändern?

Ich kann doch in meinem kleinen Bereich anfangen und nach Möglichkeiten suchen, nicht auf der Konsumwelle mit zuschwimmen, sondern zum Beispiel bewusst einzukaufen, zu konsumieren und ressourcenschonend zu leben. Die Öko-Dorfgemeinschaft „Sieben Linden“ in  Beetzendorf bei Wolfsburg versucht das in einer ganz besonderen Weise. Ich weiß nicht, ob das das Nonplusultra ist, aber es ist wenigstens eine Möglichkeit, wie man bei uns in Deutschland ökologischer leben kann. Es geht kein Weg daran vorbei, dass jeder für sich persönlich Schritt für Schritt umdenkt und weiser handelt, damit unsere Nachlässigkeit nicht irgendwann zum Kollaps führt.

Allgemeine Themen / 15. November 2022

Zuversicht statt Ängste schüren! Ich wünsche mir mehr positive Schlagzeilen

„Only bad news are good news!“ So heißt es in der Medienbranche. Egal ob in der guten alten Zeitung, im Internet, Fernsehen oder Radio: Schlechte Nachrichten steigern die Auflage, erhöhen die Klickzahlen und machen Quote. Das ist nichts Neues. Aber in diesem Jahr ist mir das besonders aufgefallen. „Die USA stehen kurz vor einem Krieg mit China und Russland“ titelte zum Beispiel der Spiegel  Immer wieder greifen auch andere Nachrichtenmagazine zu extrem angstmachenden Schlagzeilen.

Gefühlt wird jedes Thema erstmal von seiner negativen Seite her beleuchtet. Haben die Redakteure verlernt das Gute zu sehen? Oder ist es wirklich so, dass sich schlechte Nachrichten besser verkaufen und sie Druck von oben bekommen, in diese Richtung zu Recherchieren? Die Gefahr dabei ist, dass wir als Leser, Hörer und User vor lauter „bad news“ die guten Dinge, die es ja nach wie vor gibt, nicht mehr wahrnehmen.

Gesucht: Gute Nachrichten

Ich bin davon überzeugt, dass wir gerade jetzt eine gute Botschaft brauchen. Nicht nur die der Bibel! Jeder hat ein Recht darauf, die positiven Nachrichten aus aller Welt jeden Tag zu erfahren. Ich bin dankbar, dass es immer mehr Webseiten und Apps gibt, die sich darauf spezialisiert haben. Zum Beispiel: Good News, Die Zeit , Squirrel News , Die Süddeutsche Zeitung und WDR Cosmo bietet den Podcast „Daily Good News“.

Aber ich will nicht alles auf die Medienbranche abschieben. Ich schreibe Blogs, erzähle von meinen beruflichen Herausforderungen im meinem Podcast Walter Stuber – Mutig, Anders, Unterwegs – Mein verrücktes Handwerkerleben – Praxistipps  und YouTube Video „Mutig anders unterwegs“, habe Bücher  veröffentlicht und bin in den sozialen Medien unterwegs. Ich muss mir selber die Frage stellen, ob bei dem, was ich publiziere oder auch in persönlichen Gesprächen sage, das Positive oder das Negative im Vordergrund steht.

Trotz allem das Positive sehen

Natürlich habe ich mich auch schon kritisch geäußert oder mich über etwas beschwert. Das Leben ist ja nicht nur schön und es funktioniert nicht immer alles so, wie man sich das wünscht. Gleichzeitig liegt es mir seit Jahren am Herzen, anderen Mut zu machen. Das funktioniert nicht mit einer negativen Einstellung. Deshalb will ich zukünftig noch mehr darauf achten von den guten Seiten des Lebens zu berichten und die Dinge in den Vordergrund zu stellen, für die ich dankbar sein kann, trotz allem Negativem, das nicht wegzudiskutieren ist.

Machen Sie mit und verbreiten Sie in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld, in den sozialen Medien, Ihren Publikationen die guten Nachrichten und die Dinge, für die Sie dankbar sind!  Sie werden erleben, dass sich dadurch nicht nur Ihre Lebenssicht verändert, sondern auch die Menschen, denen Sie begegnen.