Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 22. Juni 2021

Es ist nie zu spät sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

Im letzten Blog habe ich davon erzählt, dass meine Frau sich langsam auf ihr Rentenleben im nächsten Jahr vorbereitet. Am liebsten hätte sie es, wenn ich dann auch nicht mehr arbeiten würde. Ich habe nachgerechnet und festgestellt, dass der Betrag, der mir zum Leben bleiben würde, einfach zu wenig wäre. Also kann ich den Wunsch nicht erfüllen. Aber ich arbeite ja sowieso sehr gerne. 

Das Rechnen rund um die Rente hatte aber einen unerwarteten, positiven Nebeneffekt. Ich habe angefangen mein Leben, meine Gewohnheiten, meinen Konsum unter die Lupe zu nehmen. Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein? Auf welche Annehmlichkeiten könnte ich verzichten? Auf was auf keinen Fall?  

Weniger ist mehr!  

Die Antworten auf diese Fragen will ich nicht auf „später“ verschieben. Ich kann doch schon jetzt meinen Konsum „runterfahren“, mich hier und da einschränken, wenn ich noch nicht muss, sondern von mir aus will. Verzicht muss kein Verlust sein, sondern kann zu einer großen Chance werden, wenn ich mein Leben neu sortiere und schauen, worauf es mir wirklich ankommt und was mir, meinen Mitmenschen, der Umwelt guttut!  

Ich glaube, wir wären alle bestens beraten, die Alten wie die Jungen, wenn wir den Spruch: „Weniger ist mehr!“ beherzigen würden. Auch mit Blick auf den Zustand unserer Erde. Der „Welterschöpfungstag 2021“ in Deutschland war der 5. Mai! Das heißt, dass die Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands im Durchschnitt vom 1. Januar an bis zum 5. Mai so viel von der Natur verbraucht haben, wie die Erde pro Person im gesamten Jahr erneuern kann.  

Minimalismus als Lebensstil 

Auch im ganz persönlichen Bereich ist weniger oft mehr! Die Minimalismus-Bewegung findet durch alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen immer mehr Anhänger. Minimalismus ist das Gegenteil von Konsumwahn und Materialismus. Es geht darum, bewusst auf manches zu verzichten, damit man sich auf das Wesentliche im Leben konzentrieren kann. Dazu gibt es viele Tipps im Internet und in Büchern. Damit beschäftige ich mich. 

Ich war zwar nie ein Mensch, der großen Wert auf Prestige-Objekte gelegt hat. Aber bei genauem Hinsehen gibt es doch das ein oder andere in meinem Leben, das ich nicht unbedingt bräuchte, worauf ich verzichten könnte. Ich will alles, was mein Leben reich und glücklich macht und oftmals gar kein Geld kostet, bewusster wahrnehmen und erleben: Den Spaziergang im Wald, das Hühnerstall bauen mit meinem Enkelsohn oder das Kaffeetrinken mit meiner Frau auf unserer Baumhaus-Terrasse. Gott sei Dank dafür, dass es nie zu spät ist, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.  

? In welchen Bereichen könnte bei Ihnen „Weniger ist mehr“ angesagt sein? 
Was wollen Sie konkret verändern?  
Wer kann Ihnen dabei zur Seite stehen? 

Ich freue mich auf Ihr Feedback als Mail oder einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.  

Allgemeine Themen / 15. Juni 2021

Der größte Irrtum über Unternehmerinnen und Unternehmer

Rente

Von Walter Stuber  

2022 gehe ich in Rente. Also, wenn es nach meiner Frau gehen würde! Sie wird dann Rentnerin und fänd es schön, wenn wird dann mehr Zeit miteinander verbringen könnten. Ich gebe zu, gerade nach dieser anstrengenden Corona-Zeit hat der Gedanke etwas Verlockendes: Nur noch für mich und meine Frau Verantwortung zu tragen und ganz in Ruhe neue, verrückte Ideen zu entwickeln. Das könnte mir gefallen. Aber bevor ich mich ausführlich mit „Was-wäre-wenn“-Gedanken beschäftige, wende ich mich als Unternehmer der nüchtern-sachlichen Seite des Ganzen zu.  

Die wichtigste Frage in dem Zusammenhang lautet nämlich: Könnte ich es mir finanziell überhaupt erlauben nächstes Jahr in den Ruhestand zu gehen? Ich höre förmlich, wie der eine Leser oder die andere Leserin geräuschvoll einatmet und dabei denkt: „Der Stuber ist doch UNTERNEHMER! DER braucht sich doch wohl keine Sorgen ums Geld machen!  Der hat genügend auf der hohen Kante!“  

Unternehmer/innen sind reich! 

Das ist einer der größten Irrtümer! Nur weil jemand Inhaber/in einer Firma ist, heißt das nicht automatisch, dass der – oder diejenige finanziell seine/ihre Schäfchen im Trockenen hat. Natürlich gibt es die Reichen. Die Mehrzahl der Unternehmer haben allerdings privat kein Geld in Hülle und Fülle zur Verfügung. Die Corona-Pandemie hat zusätzlich dafür gesorgt, dass das Privatvermögen von einigen Unternehmerinnen und Unternehmern kleiner geworden ist. Um ihre Firmen vor Schaden und Insolvenz zu bewahren, haben sie ihre privaten Rücklagen eingesetzt.  

Mein Kompagnon Dirk Eckart www.dirk-eckart.de und ich mussten eine ähnliche Situation bereits 2010 erleben. Damals waren wir durch einen schweren Kalkulationsfehler kurz vor der Insolvenz. Diese konnte nur durch das finanzielle Eingreifen eines befreundeten Lieferanten, weiterer Kredite und der Einlage unserer gesamten privaten Spar- und Rentenrücklagen abgewendet werden! Dazu kam die drastische Kürzung unserer Geschäftsführergehälter auf eine festgelegte Zeit. Alle meine Ersparnisse, mein Polster, das ich mir für die Zeit der Rente zurückgelegt hatte, stecken seitdem in der Gemeinhardt Service GmbH.  

Kassensturz fürs Rentnerdasein  

In den letzten Jahren haben wir wieder einen ausgeglichenen Monatslohn erhalten. Davon hätte ich etwas „fürs Alter“ sparen können. Wäre da nicht meine Überzeugung, dass ich 20% meines Einkommens spende. Es macht mir Freude, wenn ich unterschiedlichen Einrichtungen, Vereinen und Menschen in Not helfen kann. Außerdem finde ich es wichtig, dass ich nicht nur an mein eigenes Wohlergehen denke. Deshalb ist mein finanzielles Polster nach wie vor nicht gerade dick. Was stünde mir also zur Verfügung, wenn ich mich tatsächlich nächstes Jahr aus dem Geschäftsleben zurückziehen würde? 

Zur Grundrente von 800 Euro käme eine Zusatzrente von ungefähr 400 Euro. Damit kann man sicher irgendwie leben und ich weiß, dass es viele Menschen auch müssen. Ich habe mich an meinen Lebensstil gewöhnt und will das alles nur ungern aufgeben. Deshalb, aber auch, weil ich noch voller Tatendrang bin, werde ich den Wunsch meiner Frau nicht erfüllen und noch eine Weile als Geschäftsführer tätig sein. Einen besonderen Nebeneffekt hatten die Überlegungen, ob ich mir jetzt schon einen Ausstieg aus dem Berufsleben leisten kann. Bei allem Rechnen kam mir der Gedanke, ob ich wirklich alles brauche, was ich jetzt habe? Wäre nicht weniger manchmal mehr? Mehr dazu in meinem nächsten Blog.  

Allgemeine Themen / 8. Juni 2021

Nie wieder lästiges Entsorgen von Gartengehölz und ein genialer Beitrag zum Naturschutz

Nie wieder lästiges Entsorgen von Gartengehölz und ein genialer Beitrag zum Naturschutz: Der Reisigbinder Bushfix R50  

Von Oliver Barth, Chef von Schmiede-Art, Erfinder und Naturfreund  https://schmiede-art.de 

Jeder, der einen Garten hat, kennt das: Bäume und Sträucher müssen beschnitten werden und anschließend hat man einen riesigen Berg von Ästen und Zweigen rumliegen, der entsorgt werden muss. Bei uns kam immer so viel zusammen, dass ich dreimal fahren musste. Dazu war ich, ehrlich gesagt, auf Dauer zu faul. Also habe ich mir gedacht: Jetzt holst du dir einen Häcksler!  

Leider war das Ding total laut. Ich war genervt! Mein Nachbar war genervt! Das Zeug peitschte mir ins Gesicht, da brauchte ich auch noch eine Schutzbrille. Das war also auch keine Dauerlösung. So kam ich auf die Idee alles ordentlich zu bündeln, um es dann mit weniger Aufwand wegfahren zu können. Aber es fehlte das richtige Werkzeug zum Bündeln. 

Faulheit + Erfindergeist = Nachhaltige, innovative Idee 

Dank meiner Erfahrungen in der Metallbranche und als Schmied konnte ich selber an der Entwicklung arbeiten. Dabei habe ich mich von den alten Bündelmaschinen inspirieren lassen. Nach langem tüfteln mit Freunden und Partnern, mehreren Prototypen in unterschiedlichster Gestalt gab es endlich eine funktionierende Lösung – getreu dem Motto: einfach ist besser und weniger ist mehr Das Ergebnis heißt: Reisigbinder Bushfix R50 https://schmiede-art.de/shop/bushfix-r50-reisigbinder/ mit ihm kann man Bündel bis 50 cm Durchmesser pressen.  

Das Besondere: Dank einer eingebauten Welle bleiben die Bündel immer rund! Viel zu schade zum Wegschmeißen, dachte ich. Deshalb kam mir der Aspekt mit der Natur: Was aus dem Garten kommt, bleibt auch im Garten! Das spart nicht nur Sprit und Zeit, weil ich das Gehölz nicht wegfahren muss, das Ökosystem Garten, wird viel besser im Gleichgewicht gehalten und ich tue aktiv etwas gegen das Insektensterben.  

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten 

Auf unserer Homepage zeigen wir in einem Video Reisigbinder Bushfix R50 – innovatives Gartengerät für aktiven Naturschutz – Gartenwerkzeug wie vielseitig die Reisigbündel im Garten eingesetzt werden können: Sie dienen als Winterquartiere für Igel und Insektenhotels, Rankhilfe für Blumen (z.B. Clematis), Sichtschutz oder als Beetumrandung. Aber auch kreative Dinge wie Kränze und andere Dekorationen können daraus gefertigt werden.  

Als Anzündmaterial für Kamine, Öfen und vor allem Holz-Backöfen sind kleine Reisigbündel sehr gut geeignet. Sie bringen viel schneller 100% Hitze als loser Reisig oder große Holzstücke. Immer mehr Gemeinschafts-Backhäuser werden gerade wiederbelebt, aber auch im privaten Bereich werden Holzbacköfen immer beliebter. Häussler Backdorf www.backdorf.de in Heiligkreuztal ist unser Reisigbinder Bushfix R50 jetzt auch erhältlich  

Hochwertig, regional und nachhaltig 

Der Reisigbinder Bushfix R50 ist nicht die letzte ökologische Gartenidee von mir. Das nächste Projekt ist schon in Entwicklung. Ein spezieller Kompost-Entlüfter: Eine Metallschnecke, die in den Kompost hineingedreht wird, damit das untere Erdreich nach oben kommt. Dadurch wird der Kompost belüftet, die Würmer werden neu verteilt und der Zersetzungsprozess schreitet damit schneller voran.  

Wer weiß, was mir noch einfällt, um den Garten naturnaher zu gestalten! Aber eins steht fest, egal ob es um den Naturschutz geht oder mein Hauptstandbein Schmiede-Art: Mein Team und ich arbeiten auch weiterhin hochwertig, mit Menschen und Betrieben aus der Region und vor allem nachhaltig.  

Allgemeine Themen / 25. Mai 2021

MännerMutMacher-Buch

MännerMutMacher-Buch

Inspirierend, herausfordernd und hoffnungsvoll: Das MännerMutMacher Buch 

Von Rainer Zilly, Autor, Grafikdesigner und Menschen-Ermutiger https://www.kreativagenturzilly.de/home/info10_2632_rainer-zilly  

Sind Männer immer mutig? Bestimmt nicht! Im beruflichen und privaten Umfeld gibt es vieles, was Männern Angst macht. Bestärkt wird das dadurch, dass die Rolle der Männer in der Gesellschaft, im Beruf und der Familie nicht mehr so klar definiert ist wie früher. Aus eigner Erfahrung weiß ich natürlich, dass Ängste und Verluste zum Leben dazugehören. Aber wer redet schon gerne darüber? 

Genau das ist der Punkt: Wenn ich lerne das, was mir entmutigt auszusprechen, kann etwas Positives daraus werden. Denn es gibt mir die Chance zur Veränderung. Wenn ich mich verändere, verändert sich damit auch etwas in meiner Ehe, meiner Familie und in meinem ganzen Umfeld. Ein – im wahrsten Sinne des Wortes – wundervoller und heilsamer Domino-Effekt. Oft habe ich davon profitiert, wenn andere Männer offen und ehrlich über ihre Tiefpunkte gesprochen haben und das, was ihnen wieder Mut gemacht hat. 

61 hoffnungsvolle Geschichten  

Die Zeit war reif für ein Buch mit solchen MännerMutMacher Geschichten. Zusammen mit meinem Freund Michael Stahl https://www.protactics.de/michael-stahl/, Selbstverteidigungslehrer, Autor und Redner, habe ich 61 spannende, hoffnungsvolle und emotionale Lebensgeschichten und Momentaufnahmen von Männern mit Ecken und Kanten gesammelt.  

Von den meisten hat man vorher noch nie etwas gehört, andere sind es gewohnt in der Öffentlichkeit zu stehen, wie z.B. der ehemalige, stellvertretende BILD-Chefredakteur Daniel Böcking https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_B%C3%B6cking, der Motivator und Speaker Lutz Langhoff https://lutzlanghoff.de/ und der Unternehmer Walter Stuber www.walter-stuber.de , der für mich ein großes Mutmacher-Vorbild ist.  

Die ultimative Quelle der Ermutigung  

Alle Autoren verbindet, dass sie nicht nur über Gefühle, Schwächen, Fehler, Verluste und Ängste schreiben, sie haben auch eine gemeinsame Ermutigungs-Quelle: den christlichen Glauben. Diese Mut-Quelle wird von Gott, dem Schöpfer der Welt, gespeist und kann deshalb nie versiegen. „Anzapfen“ kann man diese göttliche Quelle, indem man(n) mit Gott spricht, betet oder sich von Worten aus der Bibel inspirieren lässt. Dieses alte Buch hat übrigens– sozusagen als „Bonus“ – auch viele interessante Anregungen für Führungskräfte zu bieten!  

Die Themen im MännerMutMacher Buch https://gloryworld.de/detail/index/sArticle/380 

sind vielfältig: Es geht z.B. um die Versöhnung mit dem Vater, ein Lebensretter-Schild an der Autobahn, eine Befreiung aus der Sucht, die Konfrontation mit einer Krebserkrankung und auch wie man mutig mit Handicaps lebt. Wir wünschen uns, dass für jeden Leser mindestens eine Geschichte dabei ist, die etwas mit seinen Leben zu tun hat und dass er dadurch ermutigt wird für seine Situation. Übrigens sind auch Frauen als Leserinnen herzlich willkommen! Vielleicht verstehen sie nach der Lektüre ein bisschen besser, wie wir Kerle „ticken“ – und werden obendrein auch noch ermutigt! 

Michael Stahl | Rainer Zilly – MännerMutMacher Hoffnungsvolle, emotionale Erlebnisse von Männern mit Ecken und KantenVerlag GloryWorld-Medien , 13,90 EuroISBN: 978-3-95578-388-4 

Allgemeine Themen / 18. Mai 2021

Ist ein Nachtrag im Gerüstbau gerecht?

Nachtrag

Ist ein Nachtrag im Gerüstbau gerecht?

Wer das günstigste Gerüst anbietet, der bekommt den Auftrag! Das ist in achtzig Prozent der Fälle so. Daran hat sich seit den 1980er Jahren, als ich meine Berufslaufbahn im Gerüstbau begonnen habe, nichts geändert! Leider! Es zeigt, dass öffentliche, private und gewerbliche Auftraggeber in mehr als dreißig Jahren nichts dazu gelernt haben: Das günstigste Angebot ist das Beste!

Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass Gerüste vor allem eins sein bieten müssen: Sicherheit für die Menschen, die darauf arbeiten! Ich frage mich, wie viel ist manchem Auftraggeber ein Menschenleben wert? Es liegt auf der Hand: Wenn ich Gerüste anbiete, die den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen, ist das aufwändig und kostet mehr.

Von Walter Stuber

Hauptsache: Billig!?

Das ist ein Grund, warum wir uns nicht mehr um öffentliche Aufträge bewerben. Viel zu oft haben wir in den Absageschreiben gelesen, dass wir kein „wirtschaftliches Angebot“ abgegeben hätten! Was bedeutet „Wirtschaftlichkeit“, wenn es um die Sicherheit von Menschen geht? Für mich gibt es da kein Entweder/Oder! Unsere Gerüste müssen sicher sein. Punkt! Deshalb haben wir in unserem Unternehmen die Projektleiter nie dazu angehalten Aus- und Weiterbildungen zum Nachtrags-management zu machen. So etwas gibt es bei uns nicht!

Wir geben einen auskömmlichen, fairen und in den meisten Fällen pauschalen Preis in unseren Angeboten an. Der Kunde kann damit rechnen und sicher sein, dass die Gerüstbau-Arbeiten am Ende der Bauzeit sich nicht verdoppelt oder verdreifacht haben. Hin und wieder kommt es auch mal vor, dass es einen Nachtrag gibt, wenn sich Veränderungen in Absprachen, Vorplanungen oder den Bauabläufen ergeben. Aber wir planen so etwas nicht schon in der Angebotsphase mit ein.

Qualität hat ihren Preis

Wir sind öfters mit unseren Angeboten gegenüber unseren Gerüstbau-Mitbewerbern zwischen zehn und dreißig Prozent teurer. In den Auftragsverhandlungen fragen wir dann gezielt, was wir von dem, was wir anbieten, weglassen dürfen/sollen, um näher an den günstigeren Preis heranzukommen. Dieses „Weglassen“ darf aber nie auf Kosten der Sicherheit gehen.

Die meisten unserer Kunden schätzen unsere Offenheit und Ehrlichkeit! Mit vielen haben wir langjährige Geschäftsverbindungen, teils sogar auf freundschaftlicher Basis. Sie vertrauen uns und wir kommen ins Geschäft. Wir haben aber auch schon erlebt, dass Kunden ein anderes, auf den ersten Blick günstigeres Angebot, angenommen haben. Nicht selten kamen sie mit dem nächsten Auftrag wieder zu uns zurück, weil sie gemerkt hatten, dass wir Sicherheit und Qualität bieten.

Arbeitssicherheit an allererster Stelle

Ich wünsche mir, dass ein Umdenken stattfindet und Auftraggeber von Gerüstbau-Leistungen nicht nur nach dem billigsten Angebot suchen, sondern dass an erster Stelle die Sicherheit steht. Die Einhaltung der Technischen Regeln für Betriebssicherheit TRBS 2121 sollte immer eingefordert werden! Gerüstbauunternehmen müssten meiner Meinung nach dazu verpflichtet werden, Pauschalverträge anzubieten, damit jegliches Nachtragsmanagement ausgeschlossen wird.

Für mich steht die Sicherheit derjenigen, die auf dem Gerüst arbeiten, immer an allererster Stelle. Wir halten uns jederzeit an alle Vorgaben des TRBS 2121, auch wenn wir aufgrund höherer Kosten den ein oder anderen Auftrag nicht bekommen. Aber, glauben Sie mir: Ich kann dadurch besser und ruhiger schlafen!