Gastbeitrag

Gastbeitrag / 24. Oktober 2023

Wie ich das wirksamste (reale) #Netzwerk für mich gefunden habe?

Eingefangen durch Marco Kitzing
Eingefangen durch Marco Kitzing

Es war wie so oft – wieder mal eine Einladung zu einem Netzwerktreffen. Diesmal ein Termin in Leipzig – frühmorgens. ok.
… mal ´ne andere Uhrzeit.
… warum nicht ?!

Also hin und nach anfänglicher mittelleichter Skepsis schwer beeindruckt von

40 Unternehmern, die nicht nur für ihr jeweiliges business brennen sondern auch kommunikativ weit vorn dabei sind

jeder pitcht und gibt auch so Besuchern die Chance sich zugehörig zu fühlen

jeder ist engagiert und teilt seine Erfolge mit

jeder ist 100% da und bringt sich ein, getreu dem Mantra „Wer gibt gewinnt.“

Es war das Treffen des chapter „via regia“ des #BNI, das mich mit seiner Disziplin und Stringenz beeindruckte. Es geht nicht darum unter den Anwesenden Geschäfte abzuschließen, sondern man zielt auf Empfehlungen aus dem Netzwerk heraus ab. Genau so begründet sich die höchst unterhaltsame Vorstellungsrunde, denn man kann nur den empfehlen, den man kennt und dem man selbst vertraut. Glaubt man dann auch noch der Statistik, dass selbst ein #KMU ca. 1.000 Kontakte kennt, spricht man so jeden Mittwoch – zumindest theoretisch – zu ca. 40.000 Menschen!

Für dauerhafte Mitglieder gilt es daher gegenseitiges Vertrauen nicht nur zu bilden, sondern stetig zu intensivieren. Die resultierende Umsatzsteigerung ist dann eine nahezu logische mathematische Konsequenz. Schließlich lobt man sich nicht selbst, sondern bringt sich ins Gespräch, um andere zu Botschaftern der eigenen Sache werden zu lassen.

Was mich vom BNI überzeugt hat, waren final die vielen Verwandtschaften zum Sport:

💪🏼 aktiv mitwirken ➡️ #Leidenschaft

💪🏼 Pünktlichkeit und Präsenzpflicht ➡️ #Disziplin

💪🏼 es geht um die Aktivierung einer Gruppe ➡️ #Teamplay

💪🏼 Regelmäßigkeit, 1 x wöchentlich ➡️ konstantes #Training

… und das Beste: parallel zu all dem „Zirkus“:

ein fantastisches Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, ganz im Sinne des Sportlers „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“ 😋 … großen Dank an die Küchenschmiede Leipzig an dieser Stelle die jeden Mittwoch aufs Neue ein ausgewogenes Angebot schafft, das keinerlei Wünsch im Spannungsfeld von „süß bis herzhaft“ und „gesund bis sündenhaft“ offenlässt. 🙌🏼

Die Erkenntnisse zum ultimativen Netzwerk:

🟢 gleich was Du tust, tu es mit Hingabe und Leidenschaft denn nur so bist Du authentisch

🟢 wenn networking, dann richtig! Deine Zeit ist zu wertvoll für „Kamingespräche“

🟢 miss Dein Engagement und prüfe Deine selbstgesteckten Ziele, schließlich fliegt kein Captain ohne Kompass und Landekoordinaten!

Walter Stuber als ein Urgestein des BNI ist ein wichtiges Mitglied unseres Chapters und wir freuen uns, dass er nach zwischenzeitlicher Unterbrechung den Weg zum BNI zurückgefunden hat, da er mit all seiner unternehmerischen Erfahrung und seinen vielen über die Jahre angesammelten Geschäftskontakten dem Chapter eine enorme Schubkraft verleiht. Im Gegenzug spricht das für die Wirksamkeit und die Bedeutung von Sichtbarkeit, wenn ein gestandener Unternehmer, die bewusste Entscheidung für die Aktivierung seines Umfelds i.S. seiner Firma trifft.

Sowohl die Gerüstwaschanlage, die verschiedenen Marken (Mutmacher etc.) als auch das ursprüngliche Kerngeschäft des Spezialgerüstbaus folgen einer klaren Grammatik  – den bestmöglichen Input zu selektieren und für das eigene Unternehmen anzupassen und zu übernehmen. So entsteht Wachstum.

Mittlerweile darf ich das Chapter „Via-Regia“ in der Funktion des Chapter-Direktors wöchentlich moderieren. Keine leichte Aufgabe die durchdeklinierte Tagesordnung, für die mitunter durch Besucher bis zu 50-Personen starke Gruppe minutengenau ins Ziel zu bringen. Das gelingt nur durch die gegenseitige Unterstützung im Führungsteam zusammen mit @Sven Doberitzsch als Schatzmeister und @Carsten E. Wind als Mitgliederkoordinator, sowie all den anderen vielen helfenden Händen, sei es z.B. durch den Aufbau der Technik durch @Gunter Alex oder die Betreuung der Gäste und Besucher im Anschluss. So leistet jeder einen Beitrag, damit die Gruppe funktioniert und gemeinsam Umsätze erwirtschaftet werden können.

Hast auch Du Lust dieses „Happening“ mal live zu erleben – auch ohne jegliche BNI-Erfahrung vorab bist Du herzlich zu uns ins Chapter Mittwoch früh 6:30 Uhr eingeladen. Wir freuen uns darauf Dich kennenzulernen.

Gastbeitrag von Stefan Frohnsdorf
www.sfk-architekten.de  

Gastbeitrag / 18. Juli 2023

Lebensmittel … Mittel zum Leben

Eine Vision bahnt sich Ihren Weg

Am 22.03.2023 eröffneten Heike, Matthias gemeinsam mit Ihren 3 Jungs, Jonathan, Leonard, Emanuel, dem Bäckermeister Sebastian, Kaufmann Norbert und BA-Studentin Marlene den QioStore mitten in Dresden auf der Ringstraße 5 (www.qiofood.de).

Unsere Vision

In naher Zukunft erhalten alle Menschen heimische Nahrung …
… die sie genussvoll nährt,
… die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht,
… die aus respektvollen Umgang mit der Erde und deren Lebewesen entstanden ist.

Hülsenfrüchte (Leguminosen) sind – nach langer Produktentwicklung und Rohstofftests – ein hervorragender Ansatz, dies zu verwirklichen.

Das besondere an Qio-Produkten

Wir setzen regionale hochwertige Zutaten ein und schaffen neuartige Wertschöpfungsketten, wo Landwirte, Müller und Bäcker in enger Kooperation Zusammenarbeiten und innovative Produkte schaffen.

Leguminosen verdienen hohe Aufmerksamkeit:

Durch ihr besonderes Nährwert–Profil sind Leguminosen ideal für die menschliche Ernährung. Sie helfen die CO2-Emissionen zu senken und entlasten so das Klima. Und: Sie erhöhen die Fruchtbarkeit der Ackerböden, auf natürliche Weise.

Gut für das Klima, sinnvoll für die Agrarwirtschaft

Der Grundwasserspiegel wird mit Sorge beobachtet, sogar im feuchten Deutschland. Hitzewellen treffen selbst Länder mit bisher gemäßigten Temperaturen. Gletscherschmelze. Der Golfstrom..?

Das Klima wandelt sich

Alle, auch die Ernährungswirtschaft, sind gefragt, ihr Bestes zur positiven Beeinflussung des Klimas zu geben. Die menschliche Ernährung ist einer der Verursacher von CO2–Emissionen. Auf die welt- weite Tierhaltung und die Erzeugung von Rindfleisch für den Massenverzehr gehen laut Greenpeace etwa 20% der Treibhausgasemissionen zurück.

Die Zahl der Vegetarier, Flexitarier und Veganer steigt seit einem Jahrzehnt stetig, gerade unter jungen Menschen, die das Thema „Klima“ (Fridays for Future!) sehr sensibel wahrnehmen: Ja, pflanzliche Proteine können den Eiweißbedarf sehr gut erfüllen.

Leguminosen liefern pflanzliches Eiweiß, das für die Humanernährung hervorragend geeignet ist. Für das Klima sind sie ein Gewinn, und für eine nachhaltige Agrarwirtschaft ein wesentlicher Vorteil.

Für die nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft

Die als Hülsenfrüchte bekannten Leguminosen gedeihen fast überall in Europa. Sie können nahe bei Verarbeitungsbetrieben angebaut werden; das senkt Emissionen und Kosten der Logistik. Regionalversorgung wird ein Klima–Aspekt.

Beeindruckend ist die Produktivität des Leguminosen–Anbaus für die Humanernährung. Sie verbrauchen viel weniger Wasser und generieren eine erheblich höhere Eiweißausbeute je Anbaufläche als tierische Produkte: Von kleineren Ackerflächen können mehr Menschen ernährt werden.

Leguminosen benötigen keinen mineralischen Stickstoff-Dünger

Sie sind die einzigen Pflanzen, die Luftstickstoff binden und als Bodenstickstoff verfügbar machen. Auch für Folgekulturen. Sie erlauben die Auflockerung enger Fruchtfolgen. Ihre Flächeneffizienz gibt Raum für höhere Artenvielfalt, die die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Bohnen, Linsen und Erbsen fördern dauerhaft Qualität und höhere Erträge. Leguminosen für die Humanernährung sind Lebensmittel, die eine optimierte Preispolitik unterstützen. Sie erschließen höhere Einkünfte, minimieren Kosten und fördern die Rentabilität der Anbauer.

Gesunde, klimaschonende Landwirtschaft

Leguminosen bringen Fortschritt, auch durch ihren positiven Einfluss auf ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Länder wie Deutschland benötigen dauerhaft eine gesunde, zukunftssichere Agrarwirtschaft. Leguminosen werden einen wichtigen Beitrag dazu liefern.

Ernährungsphysiologische Qualitäten.

Leguminosen unterstützen eine gesunde, vollwertige Ernährung: Sie sind reich an wertvollen Makro– und Mikronährstoffen eine wesentliche Hilfe, sich ohne tierische Produkte zu ernähren.

Klima–Schonung — kann gesund sein

Proteine sind Grundbausteine des Lebens. Bei der Reduktion des Fleischkonsums, was wegen der Klimaherausforderung populär wird (Flexitarier), und beim völligen Verzicht auf tierische Produkte (Vega- ner) kann die Kompensation von tierischen Proteinen durch pflanzliche Proteine erfolgen.

Typisch für Leguminosen ist ihr im Vergleich mit anderen Pflanzen der hohe Eiweißanteil. Ihre Protein-Qualität wird durch die Kombination mit Getreide, das die fehlende Aminosäure Methionin enthält, optimiert und erhält eine so hohe biologische Wertigkeit wie Fleisch.

Leguminosen haben einen hohen Anteil an Folsäure, die u.a. für die Neubildung von Zellen unentbehrlich ist.

Leguminosen sind reich an Ballaststoffen. Sie sind im Darm wesentlich für ein gesundes Mikrobiom und helfen, Erkrankungen wie Diabetes und Hämorrhoiden zu verhindern. Ballaststoffe bestehen vorrangig aus Polysacchariden. Aus ihnen bilden Bakterien im Darm kurzkettige Fettsäuren. Sie fördern den Stoffwechsel, sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Darms, stärken die Immunkräfte und die Abwehr von Infektionen. Erwachsene Personen sollten täglich 30g Ballaststoffe zu sich nehmen; fast 75% kommen nicht auf diesen Wert!

Komplexe Kohlenhydrate stabilisieren, zusammen mit Ballaststoffen, den Blutzuckerspiegel. Sie bieten wertvolle Vitamine, z.B. Vitamin B1, das am Energiestoffwechsel der Körperzellen beteiligt ist und die Erhaltung des Nerven– und Herzmuskelgewebes unterstützt. Beim Verzehr von Leguminosen wird der Anteil des positiven HDL–Cholesterin erhöht, so kann das Risiko für Herzerkrankungen gesenkt werden.

Fein für Fitness

Dass Leguminosen fettarm sind, wird von heutigen Konsument*innen sehr geschätzt. Sie sind praktisch frei von gesättigten Fettsäuren und, als pflanzliches Nahrungsmittel, frei von LDL–Cholesterin.

Gut für Diätkost geeignet

Laut Weltgesundheitsorganisation (2016) sind 56,8 % der Deutschen übergewichtig. Leguminosen wecken durch ihren hohen Eiweiß– und Ballaststoffe–Anteil ein gutes Sättigungsgefühl. Sie eignen sich für Diäten zum Abnehmen und zur Gewichtsstabilisierung, die auf niedrigem glykämischen Index (GI) basieren.

Kulinarische Qualität auch für Allergiker

Leguminosen sind glutenfrei. Sie werden intensiv in der Ernährung bei Zöliaki–Problemen genutzt und bieten Menschen mit Gluten–Unverträglichkeit eine köstliche Erweiterung des Speiseplans.

Für fortschrittliche Konsument:innen geeignet

Die Nährwert–Flaute tut sich den Tag über bei potenziell mehr als 60% der 20 – 50–Jährigen auf (GfK ConsumerScan).

Zwei bis drei vollwertige Mahlzeiten täglich, mit längeren Pausen dazwischen, wären gesund: Der Insulinspiegel wird reduziert, und die Zellregeneration (Autophagie) setzt ein. Der heutige Lebensstil lässt das nicht zu, mit nur einer vollwertigen Mahlzeit und drei bis fünf Zwischenmahlzeiten, die als Überbrückung der Lücke zwischen Hauptmahlzeiten konzipiert sind — sie sättigen, bieten aber keine gesunde Ernährung.

Die Leguminosen-Produkte helfen, Nährwert– Defizite auszugleichen für Leistungsfähigkeit und Vitalität.

Und ein Genuss!

Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu stärken ist für die meisten Konsument*innen der eigentliche Zweck der Ernährung. Den Sinn sehen sie jedoch — im Genuss, der emotionalen Auftrieb gibt, Menschen miteinander verbindet und das Leben verschönt. Die kulinarische Produktentwicklung unserer Leguminosen- Produkte widmete sich den Bedürfnissen der Sinne, bezogen auf Geschmack, Duft und Textur und: Das Auge genießt nicht nur mit, es lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte, z.B. an der Theke, und intensiviert Geschmackswahrnehmungen beim Verzehr.

Basis für individuelle Varianten

Die LeSnägg bspw. werden in der täglichen Verpflegung eingesetzt, als würzige Produkte.

… oder würzig … LeCreca

… oder süß … LeGebägg

Gastbeitrag / 20. Juni 2023

Afrika, der Kontinent der Zukunft – Investieren lohnt sich!

Tobias Messerschmidt
Foto: Tobias Messerschmidt

Ein Gastbeitrag von Tobias Messerschmidt, UNFLD 

Afrika gilt seit Jahren als der Kontinent der Zukunft mit dem mächtigsten Wachstumspotential. Vor einem halben Jahr haben wir uns als Familie auf den Weg nach Afrika gemacht, um uns selber ein Bild vor Ort von diesem Zukunftskontienten zu machen. Um genau zu sein leben wir in Jinja.

 Eine faszinierende Stadt im Osten von Uganda, direkt gelegen an dem Viktoriasee und der Quelle des Nils. Dort haben wir auch unser erstes Unternehmen, “Meraki Beauty & Hair Salonmit zwei lokalen Geschäftspartnern gegründet und beschäftigen bereits 15 Personen. 

Im Meraki Beauty & Hair Salon

Uganda, bekannt als die „Perle von Afrika“, steht für gastfreundliche Menschen, saftige Landschaften, ein immerwährender Sommer und faszinierende Safaris. Es gehört es mit seiner jungen Bevölkerung, 80% sind unter 30 Jahren, zu dem am stärksten wachsenden, gleichzeitig aber auch zu den ärmsten Ländern in der Welt. Als Unternehmer und Berater interessiert mich das Unternehmertum, die Volkswirtschaft und der Impact auf die Gesellschaft. 

Deutsche Unternehmen – Fehlanzeige

Seit Anfang November 2022 bin ich auf der Suche nach deutschen Unternehmern in Uganda. Leider erfolglos! Was ich jedoch vorfinde, sind sehr viele deutsche bzw. europäische Hilfsorganisationen, die den Ärmsten im Land helfen. Das scheint auf den ersten Blick sehr lobenswert zu sein.

Im wirtschaftlichen Bereich haben die Weltmächte China und Indien, sowie die Türkei das mächtige Potential des zweitgrößten Erdteils erkannt und hier ihre Stellung in den letzten Jahrzehnten ausgebaut. Sie sind in der Regel die Partner bei den großen Infrastruktur-Projekten und haben sich zudem den Zugang zu den wichtigen Ressourcen gesichert. 

Vom Helfen zum Investieren

Die afrikanische Bevölkerung wird in den kommenden zwei Jahrzehnten von 1,3 auf vier Milliarden ansteigen. Es ist der einzige Kontinent, welcher hohe Wachstumsraten und eine steigende Nachfrage nach wirtschaftlichen Gütern in den kommenden Jahren verzeichnen wird. Vor diesem Hintergrund ist das relativ geringere Interesse der deutschen Industrie an Afrika sehr irritierend für mich. 

Kiira Motors

Wie kann Deutschland mit dieser Entwicklung mithalten und sich ebenfalls ein Stück am afrikanischen Kuchen sichern? Vor wenigen Wochen hat Joe Chialo, Mitglied des CDU-Bundesvorstands und Musikmanager, es in der Talkshow bei Markus Lanz folgendermaßen auf den Punkt gebracht:

 “Man muss von einer wertebasierten Hilfslogik zu einer partnerschaftlichen Investitionslogik kommen.” 

Chancen für den deutschen Mittelstand

Afrika braucht Europa nicht, sondern Europa braucht Afrika. Dies gilt nicht nur in Hinsicht auf die wertvollen Rohstoffe, sondern auch in Bezug auf den akuten Fachkräfte-Mangel in Deutschland. Die Anzahl der hochqualifizierten Fachkräfte aus Afrika wächst stetig. Die Hauptsprache der ausgebildeten und leistungswilligen High-Potentials ist häufig englisch. 

Zudem sind in vielen Teilen der Gesellschaft bereits hohe Standards im Bereich der Digitalisierung vorhanden. Weiteres Potential ist in nahezu allen Branchen zur finden. Insbesondere hervorzuheben ist die Urbanisierung mit dem enormen Wachstum der Städte und dem einhergehenden Bedarf an Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen. 

Im Bus

Mein Tipp für Unternehmerinnen und Unternehmer

Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit, planen Sie eine Reise nach Afrika und machen Sie sich selbst ein Bild von den Entwicklungen vor Ort. Vom 10. bis zum 16. November 2023 werde ich wieder eine exklusive Studienreise mit einer kleinen Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern nach Uganda durchführen. 

Auf dieser Reise erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in innovative Unternehmen, Politik und soziale Einrichtungen. Im Anschluss kann man natürlich gerne noch auf Safari gehen, wo Sie die Möglichkeit haben, die Big 5, also Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard, zu sehen.

Bei Interesse, kontaktieren Sie mich gerne und folgen Sie mir auf  LinkedIn , 

um weitere Einblicke sowie Erfahrungsberichte aus Afrika zu erhalten. 

Erfahrungsbericht aus Afrika

Zum Schluss noch ein exklusives Angebot für mutige Azubis in Ihrem Unternehmen! 

Ende Juli biete ich für diese Zielgruppe eine ganz besondere Reise nach Uganda an. In zweieinhalb Wochen können die jungen Menschen in die afrikanische Kultur eintauchen und sich in zwei Projekten sozial engagieren. 

Hier erfahren Sie, welchen Nutzen Sie von solch einer Azubi-Reise haben und finden weitere Informationen

Gastbeitrag / 2. November 2021

Kunst mieten – Die clevere Alternative  

Malerin Hippel

  

Von Gabriele Hiller, Künstlerin und Kunst-Vermieterin von ArtFiness    

„Hier müssen Bilder an die riesengroßen, weißen Wände! Und die male ich selber!“ Diese Blitzidee kam mir vor mehr als zwanzig Jahren bei einer Wohnungsbesichtigung. Sofort danach kam leider auch ein anderer, ziemlich ernüchternder Gedanke: „Ja, super! Du kannst ja gar nicht malen!“ Ich war damals Makler-Betreuerin bei Versicherungen. Mein Business war der Vertrieb und nicht die Kunst. Trotzdem hat mich die Idee nicht losgelassen und ich wollte ausprobieren, ob nicht ein Talent zum Malen in mir schlummert. 

Kurz danach habe ich einen Volkshochschulkurs besucht um die Grundlagen der Malerei zu erlernen und es folgten weitere. Ich war Feuer und Flamme für die Kunst. Ich nahm Stunden bei Künstlern, deren Stile mich interessierten, schaute Fachvideos und lernte immer wieder neue Techniken kennen. Ich konnte es kaum fassen: Ich malte Bilder und bot sie auch zum Verkauf an. Zunächst lief das  parallel zu meinem Job als Nebengewerbe.  

Die neue Geschäftsidee 

Eines Tages fragte mich ein Makler, den ich im Rahmen meiner Tätigkeit beim Versicherer betreute und der meine Bilder schätzte, ob er die kaufen müsste oder er sie auch mieten könnte. Darüber hatte ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Ich bin nach Hause gefahren und habe im Internet recherchiert, welche Angebote es in dieser Richtung auf dem Markt gab. Das war alles sehr überschaubar.  

Da dachte ich mir: Daraus mache ich jetzt ein Geschäftsmodell! 2013 entstand „ArtFiness“. Seitdem vermiete ich in der Region Berlin und Brandenburg Kunst, die ich mittlerweile in meinem eigenen Atelier in Michendorf entwickle. Das Besondere: Alles ist ganz auf die Bedürfnisse meiner Kunden abgestimmt.  Nur Pinsel und Farbe sind mir mittlerweile zu langweilig. Meine Bilder dürfen gerne etwas „anders“ sein. Ich arbeite mit Leinwänden, Holzgründen, Seidenbastpapier und verwende gerne Haftputz, Marmormehl, Sumpfkalk, Tuschen Beizen, Lacke und Spiritus. Meine Farben stelle ich aus reinen Farbpigmenten selber her. 

Der Weg zur maßgeschneiderten Kunst 

Damit ein Bild passt, muss ich mir den Raum, wo es hängen soll, genau anschauen. Wie sind die Lichtverhältnisse? Wie ist die Möblierung? Wichtig ist auch, um welche Berufsgruppe es sich handelt. Es macht einen großen Unterschied, ob ein Bild bei einer Steuerberaterin oder einem Physiotherapeuten hängen soll. Ich muss wissen: Was findet in diesem Raum statt?  

Ist es ein Besprechungsraum, der Warte- oder Eingangsbereich? Nehmen wir den Besprechungsraum. Ich frage meinen Kunden, welche Gespräche dort stattfinden und welche Stimmung vermittelt werden soll. Meine Bilder unterstützen bei der täglichen Arbeit, schenken gute Gedanken und beeinflussen die Atmosphäre positiv. 

Das kann Kunst: Urlaubsgedanken im Zahnarzt-Wartezimmer 

Ein konkretes Beispiel für Kunst im Wartezimmer eines Zahnarztes. Wer sitzt da schon gerne? Aber nun stellen Sie sich vor, Sie sitzen vor einem abstrakten Bild mit vielen grün- und orangegelben Tönen, Farben, die gute Gefühle entstehen lassen. Sie machen einerseits Lust darauf, der Fantasie freien Lauf zu lassen und andererseits vermitteln sie etwas Beruhigendes.  

Sie denken plötzlich an einen Sonnenuntergang, den letzten Urlaub oder was man alles in solchen Bildern sehen kann. Und dann sind Sie in einer guten Stimmung, Sie kommen runter, beruhigen sich und vergessen im besten Falle die Angst vorm Bohren!  Das kann Kunst bewirken. Das bestätigen meine Kunden immer wieder!  

Persönliche Empfehlungen bei BNI bringen Erfolg  

Ich stehe dazu: Ich bin nicht die typische Künstlerin. In allem kommt bei mir immer auch die „Vertrieblerin“ durch. Vielleicht fühle ich mich deshalb auch richtig wohl  bei Business Network International www.bni.de .  

Das Unternehmernetzwerk, das allein in Berlin/Brandenburg  und Potsdam mehr als 25 Unternehmerteams hat, bietet mir eine wunderbare Plattform, meine „Kunst zum Mieten“ an Mann und Frau zu bringen. Die persönlichen Weiterempfehlungen sind wichtiger denn je, in einer Zeit, in der wir ständig mit Informationen zugeschüttet werden.  

Der neue Trend 

Ein bis zweimal im Jahr bin besuche ich meine Kunden. Dann bringe ich auch immer mehrere neue Bilder mit zur Auswahl. Ich kenne ja die Raumsituationen und die Größen, die jeweils gebraucht werden. Und tatsächlich habe ich auch gut im Kopf, welcher Kunde, wann wieder neue Bilder benötigt, so dass ich in meinem Atelier dementsprechend arbeite.  

Mein Beobachtung ist: Früher war es vielen Menschen wichtig, Dinge mit Wert zu besitzen, wie zum Beispiel Kunstgegenstände und Bilder. Heute, wo Minimalismus immer trendiger wird, steht das bei vielen  nicht mehr im Vordergrund. Man möchte „mit leichtem Gepäck“ unterwegs sein. Kunst mieten wird immer mehr zum Trend werden. Ich freu mich, dass ich mit ArtFiness Trendsetter bin!  

Gastbeitrag / 5. Oktober 2021

Kooperation statt Konfrontation

Kooperationen statt Konfrontation

Erfolgreich arbeiten mit dem Deutschen Institut für Höhenzugangstechnik  

von Tom Köhler, Gründer und Leiter des Deutschen Instituts für Höhenzugangstechnik https://dihz.de/  

„Ich brauche innerhalb von zwei Wochen 5000 Stück Kunststoff-Unterleger. Mein Lieferant kann aber erst in drei Wochen liefern und er will 12 Euro pro Stück. Wer kann mir helfen?“ Diese dringende Frage las ich neulich in einer unserer WhatsApp-Gruppen für Höhenzugangstechniker. Kurz darauf kam die Antwort eines Gerüstbauers: „Mein Lieferant hat die 5000 Stück auf Lager und der liegt preislich unter 6 Euro!“  

Normalerweise würde kein Unternehmer solche Informationen herausgeben. Wer will schon seine Wettbewerbsfähigkeit gefährden? Aber genau das passiert in unserer Businessplattform, dem Deutschen Institut für Höhenzugangstechnik (DIHZ). Dass Kooperation mehr Erfolg bringt als Konkurrenzdenken, darauf setzen unsere Mitglieder, die zu den innovativsten Unternehmern Deutschlands aus den Bereichen Hochbau, Höhenzugangstechnik und Baulogistik zählen. 

Das Angebot  

Der Austausch bzw. die Hilfe, wie man mit einen Lieferengpass umgehen kann, ist nur ein kleiner Teil unserer Aktivitäten.  

Das  bietet eine Plattform und ein Netzwerk für Höhenzugangstechniker und ihre  Kunden; 

 

+ bündelt das Wissen von erfolgreichen Experten und stellt es den Mitgliedern zur  

  Verfügung; 

+ fördert Forschung, Entwicklung und Innovation; 

+ entwickelt gemeinsam standardisierte Lösungsalternativen für Praxisprobleme; 

+ trägt gemeinsam beschlossene Entwicklungsinvestitionen; 

+ setzt sich für die Verbesserung des Branchenimages ein;  

+ unterstützt Unternehmer bei der Nachfolgeregelung; d.h. vermittelt zwischen 

   Betriebsübergebern und deren Nachfolgern.  

+ vermittelt als Mediator in Konfliktfällen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber   

   oder auch Mitarbeitern. 

Die Mitgliedschaft  

Diese Leistungen bieten wir unseren Mitgliedern an, die aus Gerüstbauern, Aufzugsherstellern, Hubbühnenvermietern, Ingenieuren und Planern bestehen, also aus allen Bereichen, die mit Höhenzugangstechnik zu tun haben. Man kann wählen zwischen der kostenlose Basis-Mitgliedschaft https://dihz.de/mitgliedschaft-dihz/ oder der Silber/Gold oder Platin-Mitgliedschaft. Darüber hinaus bieten wir eine Experten-Jahresgruppe an (#Mastermind), die wir Business-Support-Cluster (BSC) nennen. 

Während es sonst üblich ist, branchenübergreifend zu arbeiten, besteht unsere Gruppe nur aus Unternehmerinnen und Unternehmen aus dem Bereich Höhenzugangstechnik. Es hat sich gezeigt, dass das allen mehr bringt als ein Branchenmix, sowohl im persönlichen Austausch als auch für das Fachliche.  

Ein weiterer großer Vorteil des BSC: Jeder gehört automatisch zum Leitungskreis und entscheidet mit über die weiteren Projekte des Instituts. Wie es auch bei anderen Business-Vereinigungen üblich ist, bewirbt man sich um die Mitgliedschaft beim DIHZ. Es braucht einen Fürsprecher aus dem Kreis und am Ende die Zustimmung aller.  

Die Leidenschaft  

Die Idee zur Gründung des DIHZ entstand, nachdem ich meine Gerüstbaufirma verkauft hatte und in die Unternehmensberatung gewechselt war. Mir fiel auf, dass viele Unternehmen in der Branche auf sich alleingestellt waren, das Konkurrenzdenken groß war und es deshalb kaum Austausch untereinander gab. Ich habe allerdings in manchen Regionen erlebt, dass Unternehmen durch Kooperation viel mehr erreicht haben. Mir wurde klar, dass ich dazu beitragen kann, dass nichts so bleiben muss, wie es immer war. Frei nach dem Motto: „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen!“ 

Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ein Gutmensch. Ich habe viel Zeit, Geld und Ressourcen investiert und 2015 aus meinem Ingenieurbüro http://ihzt.de/  heraus, zusammen mit Walter Stuber https://dihz.de/gruender-walter-stuber/ und Sandro Rende https://dihz.de/gruender-sandro-rende/ , das Deutsche Institut für Höhenzugangstechnik gegründet. Es ist ein Zusammenschluss, kein Unternehmen für sich. Mein Ingenieurbüro finanziert das Ganze bis heute. Aber so soll es nicht bleiben. Mein Ziel ist es, dass das Institut in den nächsten fünf Jahren auf eigenen Beinen steht und als gGmbH geführt wird. Es geht mir darum, dass „das Baby“ laufen lernt, es auf eigenen Füßen stehen kann. Das Deutsche Institut für Höhenzugangstechnik definiert zusammen mit seinen Mitgliedsbetrieben Standards und bietet Know-How, das die „Guten“ von den „Anderen“ Betrieben unterscheidet.