Gastbeitrag

Gastbeitrag / 5. April 2018

BNI – Liebe auf den zweiten Blick

Gastbeitrag von Anja Landmann

Gerade erst habe ich mich erneut selbstständig gemacht. Die Zeit als Angestellte hatte seine Vorzüge, war angenehm und irgendwie auch bequem. Doch auf Dauer vermisste ich meine Freiheit. Knapp 15 Jahre verdiente ich bereits meine Brötchen als freiberufliche Diplom-Journalistin. Wieso nicht noch einmal diesen Weg einschlagen? Doch die Herausforderung, die sich mir diesmal stellte: Nachdem ich einige Jahre in Saarbrücken gelebt und gearbeitet hatte, besaß ich in meiner Heimatstadt Leipzig kaum Kontakte. Und ein gut funktionierendes Netzwerk ist nun mal das Wichtigste eines Unternehmers.

Dann sprachen mich immer wieder Leute auf BNI an. Business Network International. Was ich zunächst aus den Gesprächen mitnahm: ständiges Beifall bekunden, sich selbst lobhudeln, andere lobpreisen. Klingt ziemlich amerikanisch. Brauche ich das wirklich?

Na gut, einen Versuch ist es wert, sagte ich mir, als ich eine Einladung zu einem Weihnachtstreffen dreier Chapter annahm. Mehr als 100 Unternehmer, niemand den ich kannte, Frühstück irgendwo ganz vorn, weit weg – ich bin normalerweise niemand, der allein in irgendeiner Ecke steht. Doch dieses Treffen überforderte mich schlichtweg. Nein danke, das muss ich nicht wieder haben, war mein Fazit nach diesem Vormittag, den ich nur allzu gern unter „Du hast es halt mal probiert!“ abhakte.

Als ich erneut eine Einladung – diesmal in ein einzelnes Chapter – erhielt, war ich deshalb mehr als skeptisch. Wozu noch einmal? „Wir sind diesmal nur 30 Mitglieder. Das ist eine klasse Runde. Schau doch noch mal vorbei!“, versuchte man mich umzustimmen. Ich ließ es zu. Und war überrascht. Jeder einzelne Unternehmer kam freundlich auf mich zu, stellte sich vor, machte mich wiederum mit anderen bekannt. Das Gefühl BNI war auf einmal ein ganz anderes. Ja, man könnte sagen, ich fühlte mich von der ersten Minute an wie einer von ihnen… Und nach eineinhalb Stunden wusste ich: Ich möchte dazugehören zu dieser tollen Truppe.

In den nächsten Wochen besuchte ich weitere Chapter. Jakob Kees folgten Karl Heine und schließlich Via Regia. Bei jedem einzelnen hätte ich sofort meinen Mitgliedsantrag unterschrieben. Am Ende musste ich mich (leider) entscheiden. Seit März gehöre ich Via Regia in Leipzig-Breitenfeld an, besuche nach wie vor auch gern und regelmäßig die anderen Chapter. Das Gefühl, dazu zu gehören, hat sich nicht verändert. Ich freue mich auf die Zeit bei BNI!

Anja Landmann, Diplom-Journalistin, Social Media Managerin & Politologin

Mail. info@redaktionsbuero-landmann.de

Xing. https://www.xing.com/app/startpage

Gastbeitrag / 29. März 2018

Wie überlebe ich eine Trennung und Scheidung ?

Gastbeitrag von Heike Tauchnitz

Eine Trennung stellt das Leben völlig auf den Kopf. Nichts bleibt mehr so, wie es einmal war. Die Betroffenen durchlaufen jetzt ganz viele unterschiedliche Phasen und das Leben scheint mit allem total an die Grenzen des Machbaren zu gehen. „Ich glaube, eine Scheidung ist schlimmer als der Tod eines lieben Menschen. Man kann nicht gemeinsam mit anderen trauern. Es gibt keinen Gottesdienst, in dem der Partner, den man verloren hat, noch einmal in den Mittelpunkt gerückt wird. Man weiß auch nicht mehr, was wirklich echt war oder was nicht. Man kann nicht trauern, weil man wütend und verzweifelt ist“, erzählt mir Susanne. So höre ich die unterschiedlichsten Trennungsgeschichten sehr vieler Männer und Frauen, die meine Hilfe in Anpruch nehmen.

Ein Artikel in einer Lokalzeitung „Wenn Eltern sich trennen“, lassen den Leser nur annähernd erahnen, was „einem dann blüht“, wenn sich Ehepartner mit oder ohne Kinder trennen und scheiden lassen. Es geht hier nicht nur um Erniedrigung durch den Staat, große existentielle Sorgen und Auseinandersetzungen jeglicher Art mit dem/der „Ex“. Die komplette Existenz ist bedroht, emotional, psychisch und wirtschaftlich. Die Kinder leiden ganz besonders, weil niemand hilft. Im Jahr 2014 war ich, Heike Tauchnitz, selbst Betroffene und ich weiß sehr wohl, wie sich Menschen in diesen Schweideweg-Situationen fühlen. Nicht nur, dass es eine emotionale Herausforderung ist und sich das ganze Leben ändert, zusätzlich wird man oft, wenn es wirklich auf konkrete Hilfe ankommt, völlig alleingelassen. Bekannte und Freunde fühlen sich meistens überfordert. Niemand hilft, wenn es darum geht, einen Plan zu erstellen, die Tränen zu trocknen, auf die Schulter zu klopfen, Unterlagen zu sichten, eine To do-Liste zu erstellen und abzuarbeiten, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und auf allen Wegen zu begleiten.

Daraus ist meine Berufung entstanden, aus der ich im Januar 2016 einen Beruf gemacht habe. Ich sorge nun bundesweit bei Menschen in Trennungs- und Scheidungsangelegenheiten, vor allen anderen Schritten, wie zum Beispiel dem Gang zum Rechtsanwalt, für konzeptionelle und emotionale Lösungen. Das alles dient dazu, viel Zeit, viel Geld und großen Ärger einzusparen. Zu meinem Team gehört ebenfalls ein Partner-Rechtsanwalt für Familienrecht, mit dem ich eng zusammenarbeite. Vielen Frischgetrennten ist es nicht bewusst, dass sie ungefähr 12 emotionale Stationen durchlaufen werden. Die erste Station heißt: Es passiert……. Viele Menschen, die plötzlich mit einer Trennung konfrontiert werden, befinden sich in einer Schockstarre oder in erster Begeisterung, dass sie den Absprung aus einer emotional zerstörerischen Ehe geschafft haben.

Grundsätzlich kann dieses Thema jeden treffen. In der Theorie des Überlegens zur Praxis und des Umsetzens, gibt es einen Riesenunterschied. Alle Sicherheiten oder Versprechungen geraten ins Wanken, gute Freunde distanzieren sich plötzlich, die Ursprungsfamilie bietet keinerlei Unterstützung und man fühlt sich total alleingelassen. Weise und gut gemeinte Ratschläge von Menschen, die niemals in diesen Schuhen gelaufen sind, häufen sich und man weiß überhaupt nichts mehr.

Das Hirn scheint nur noch ein Vakuum zu sein. Trennung und Scheidung gehören definitiv zu den allerschlimmsten Erfahrungen unter den schlimmen. Es geht nicht nur um die eigenen Schmerzen, sondern auch um die der Kinder, der Freunde und der eigenen Eltern. Die meisten Geschiedenen verlieren nicht nur ihren Ehepartner, sondern auch noch einen Großteil ihres sozialen Umfeldes. Betroffene verhalten sich gemäß ihres Charakters sehr unterschiedlich in dieser Situation. Manche ziehen sich in ein Schneckenhaus zurück, manchen reden mit sehr vielen Menschen über die Trennung. Es lässt sich allerdings beobachten, dass es Regelmäßigkeiten gibt, die auch bei Todesfällen auftreten, das sind die sogenannten Trauerphasen, die in diesem Fall allerdings Trennungsphasen heißen. Hier gibt es keine zeitlichen oder allgemeingültigen Zeitangaben, es hängt vieles von den Umständen und den jeweiligen Personen ab. In der 1. Phase wird die Realität verleugnet, die 2. Phase steht für ein großes Chaos der Gefühle, die 3. Phase für eine langsame Rückkehr ins Leben, die 4. Phase verspricht neue Perspektiven.

Heike Tauchnitz 

Trennungsberaterin Rheinmain UG haftungsbeschränkt

Die Obergärten 3

61191 Rosbach v.d.H.

Mobil / Hotline:

(01 60) 92 16 89 79

www.trennungsberaterin-rheinmain.de

 

Gastbeitrag / 20. März 2018

Das große Geschenk der Freiheit

Ein Gastbeitrag von Kerstin Schilling

Mehr als 28 Jahre ist es her, dass die Berliner Mauer fiel. Am 5.Februar 2018 wurde der „Zirkeltag“ gefeiert. Das heißt, seitdem ist die Mauer länger aus Deutschland verschwunden als dass sie „Ost“ und „West“ getrennt hat. Noch immer empfinde ich eine große Dankbarkeit für die Freiheit, die aus diesem Ereignis entstanden ist. Seitdem habe ich z.B. Zugang zu allen gewünschten Informationen und ich kann mein Glück völlig selbstbestimmt suchen!

Heute ist das in Deutschland selbstverständlich. Aber es gibt noch viele Länder auf der Welt, in denen die Machthaber das immer noch verhindern. Dort kann nicht jeder das Internet nutzen und wenn, dann ist der Zugriff nur auf bestimmte Seiten möglich. Freiheit ist ein hohes Gut. Das will ich nicht vergessen!

Die Wende als glückliche Wendung

Daher meine Dankbarkeit, aber auch weil ich als DDR-Bürgerin auch anderes erlebt habe. Wie es ist, wenn man nicht in „das System“ passt, wurde mir besonders deutlich, als ich mein Mathematik und Physik-Studium abgeschlossen hatte, eine Referentenstelle in der Technischen Hochschule hatte und mein erstes Kind auf die Welt kam. Wie üblich, sollte es schnell in die Krippe gehen, damit ich wieder arbeiten konnte. Es stellte sich leider schnell heraus, dass unsere Tochter die Krippe in keiner Weise akzeptierte. Mit dem Ergebnis, dass sie zu Hause bleiben musste – und ich natürlich auch! Völlig ungewöhnlich für damalige DDR-Verhältnisse. Schnell kam unser zweites Kind.

Wie es für mich arbeitsmäßig weitergehen würde, musste ich zum Glück nicht mehr überlegen: Durch die Wende boten sich viel bessere Möglichkeiten für die Kinder als zuvor, sodass ich beruflich wieder durchstarten konnte. Zunächst arbeitete ich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, danach für die Leipziger Messe. Dann wechselte ich zum E-Commerce Software-Anbieter Intershop. Dort habe ich u.a. große Events in den USA organisiert. Hier  wurde mir ganz neu bewusst, dass ich Deutsche bin, Europäerin, genauer gesagt: Dass ich von Herzen gerne Sächsin bin!

Eigene Agentur

Als ich 2003 eine eigene Agentur gründete, war klar, dass sich meine Liebe zu meiner Heimat  im Namen widerspiegeln sollte. So kam es zu „Eastsidestory“. Leider war der Name schon anderweitig belegt, sodass ich nach einer Abmahnung nochmal umdisponieren musste. „Bestsidestory“ ist für mich dennoch nicht „zweite Wahl“. Damit verbinde ich den Gedanken, dass der Osten, die beste Seite ist!

Vom Online Marketing über den Bestellprozess bis zum Versand inklusive passender Werbemittel bieten wir unseren Kunden alles aus einer Hand www.bestsidestory.de Dabei nutzen wir Magento, die weltweit am schnellsten wachsende E-Commerce-Plattform mit über 200 Solution-Partnern, 250.000 weltweiten Händlern und Marken und  einer Vielzahl von Industriepartnern, die Anwendungen und Exentsions entwickeln, die wir für unsere Kunden nutzen können.

Spezialisten für Online-Shops

Persönliche und individuelle Beratung und Betreuung sind für mich und  meine 16 Mitarbeiter das A und O. Online-Shops müssen genau auf den Kunden zugeschnitten und kurzfristig profitabel sein. Unser Schwerpunkt liegt bei klein- und mittelständischen Unternehmern, die ihre Produkte selber vertreiben wollen, wie zum Beispiel ostdeutsche Winzer.

Aufgrund der Steillagen der Weinberge sind die Mengen, die hier produziert werden nicht groß genug um über den Einzelhandel zu vertreiben. Hier hat sich der Online-Vertrieb als beste Verkaufsmöglichkeit herauskristallisiert. Denn Bestellungen per Telefon sind nicht nur zeitintensiv sondern auch fehleranfällig. Klaus Zimmerling in Pillnitz  www.weingut-zimmerling.de ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich so ein Winzer-Shop erfolgreich präsentieren kann.

Voneinander profitieren

Durch meine Arbeit vernetze ich ständig Menschen miteinander. Eine besondere Form des Netzwerks habe ich vor einem Jahr entdeckt: Business Network International (BNI). Dabei wollte ich erst gar nicht zu dem Frühstückstreffen gehen. Ich hatte ähnliche Veranstaltungen kennengelernt, die mir und meinem Business nichts gebracht haben. Eigentlich bin ich nur aus nostalgischen Gründen der Einladung nach Markkleeberg  gefolgt, denn in diesem Städtchen wurde ich geboren und ich war schon lange nicht mehr dort.

Schnell wurde mir klar: Das ist hier keine gemütliche Quatsch-Runde (obwohl ich mich sofort wohl fühlte)! Die rund 40 Unternehmer wollten konkrete Abschlüsse und effektive Vernetzung.  Das war für meine Agentur ein Gewinn! Auch ich persönlich profitiere von diesen rund anderthalb Stunden einmal in der Woche: Es tut mir gut mit Menschen zusammen zu sein, die wissen, was es bedeutet Verantwortung für ein Unternehmen zu tragen. Mittlerweile bin ich Schatzmeisterin im Chapter Via Regia in Leipzig.

Auftanken für den Alltag

Genau wie mittwochs um 6.45 Uhr der Termin für das BNI-Frühstück gesetzt ist, so ist der Sonntagmorgen für mich für den Gottesdienstbesuch reserviert. Das ist für mich mehr ist als ein liebgewonnenes Ritual. Hier erlebe ich Ruhe, kann durchatmen, höre anregende Predigten und bringe meine geschäftlichen und persönlichen Dinge vor Gott. Das erdet mich, gibt mir einen neuen Blick. Ich kann nämlich nicht alles in meinem Leben selber bestimmen. Es gibt eine höhere Instanz. Für mich ist das Gott.

„Es geht durch unsere Hände, kommt aber her von Gott.“. Dieser Satz des Liederdichters Matthias Claudius  bringt das für mich auf den Punkt. Im Kehrvers desselben Liedes  heißt es dann: „Alle Gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm (….) und hofft auf ihn.“ Da ist sie wieder: Die Dankbarkeit! Sie prägt mein Leben!

 

Gastbeitrag / 20. Februar 2018

Anfangen – Dranbleiben- Energie – Leidenschaft – Ideen – Erfolg

Von Daniela Kreißig, Beraterin für Einzelunternehmen zu den Themen Eigenmarketing und Sichtbarkeit; Eventorganisatorin z.B. für den Unternehmerinnenkongress und die Verleihung des ADELIE-Awards

Ich habe eine Vision: In 20 Jahren gibt es im Unternehmertum genauso viele Unternehmerinnen und Geschäftsführerinnen, wie es derzeit Männer in diesen Posten gibt.

Und nein, ich möchte keinem Mann etwas wegnehmen oder diesen benachteiligen. Mein Ziel ist es, damit noch stärkere, solidere Unternehmen zu haben und mehr Menschen, die wirtschaftlich unabhängig sind vom Staat, von Rentenkassen oder anderen Institutionen.

Die derzeitige Lage sieht so aus, dass die meisten Unternehmer vorrangig andere Unternehmer finden um Geschäfte und Kooperationen einzugehen. Solche Kooperationen und Geschäftspartnerschaften sind aber um ein vieles erfolgreicher, wenn Frauen dabei sind und je nach Situation entweder ER oder SIE voranschreitet.

Der Weg zum Erfolg: Männer und Frauen in den Chefetagen

„Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Wohl jeder kennt diesen Spruch. Und doch ist es im Business nicht besonders empfehlenswert danach zu handeln. Denn im Unternehmertum sind verschiedene Fähigkeiten gefragt. Manchmal ist es wichtig mit Kalkül und etwas Härte Dinge durchzusetzen, an anderer Stelle ist Charme, Menschenkenntnis und Intuition gefragt. Wir alle haben die Neigung mit Menschen arbeiten zu wollen, die uns ähnlich sind. Das geht beim Geschlecht los.

Die Beratungsfirma www.innovisor.com führte eine Untersuchung in neunundzwanzig Ländern durch und fand heraus, dass sowohl Männer als auch Frauen, die Kollegen für die Zusammenarbeit auswählen sollten, mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit jemanden mit dem gleichen Geschlecht auswählten. Dabei wurde in Studien festgestellt, dass gemischte Gruppen häufig bessere Leistungen erbringen. Deshalb ist es wichtig, dass mehr Frauen erkennen, wie elementar es ist, sich in Unternehmen einzubringen und wirtschaftlich unabhängig zu sein. Ganz nebenbei lösen wir so auch das Problem, dass Frauen am höchsten dem Risiko der Altersarmut ausgesetzt sind.

Frauen müssen mutig Möglichkeiten nutzen

Deshalb, liebe Damen,  nutzt die Chancen, welche euch im Job geboten werden und vertraut auf eure Fähigkeiten. Sucht euch Unternehmer und Mentoren, die eure Talente erkennen und fördern und lasst euch nicht von irrigen Glaubenssätzen wie „Das schaffe ich nicht“- oder „Da hab ich keine Ausbildung.“ entmutigen.

Gemeinsam können Unternehmer und Unternehmerinnen so viel mehr erreichen. Nicht nur im Business oder in der Wirtschaft. Erfolgreiche Unternehmen können in Arbeitsplätze und Bildung investieren, engagieren sich sozial und tragen so dazu bei, dass Leben jedes Einzelnen ein Stück besser zu machen.

ADELIE-Award für etablierte Unternehmerinnen

Damit sind wir wieder bei meiner Vision. Auf dem Weg zur Realität müssen wir dafür sorgen, dass Unternehmerinnen mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dabei  soll der ADELIE-Award helfen, der erstmalig am 02.März 2018 in Dresden an eine erfolgreiche Unternehmerin verliehen wird.

Der Name steht für

Anfangen – Dranbleiben – Energie – Leidenschaft- Ideen- Erfolg

und fasst zusammen, welche Eigenschaften wir mit einer etablierten Unternehmerin verbinden. Als besonderer Gast wird  bei der Preisverleihung MediaMarkt-Gründer Walter Gunz einen Vortrag über „Freiheit & Verantwortung als Unternehmer“ halten und auch für Fragen zur Verfügung stehen.Das wird ein ganz besonderer Abend! Herzliche Einladung dazu:  An Frauen und  Männer!

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie unter: http://www.adelie-award.de

Wir sehen uns!

Herzlichst,

Daniela Kreißig

www.danielakreissig.de

 

Gastbeitrag / 6. Februar 2018

Endlich Nägel mit Köpfen

Ein Gastbeitrag von Janine und Ingolf Stuber

„Döbelner Familie hofft auf Unterstützung: Eine Doman-Therapie für Josefine“

Unsere Familie ist der „Leipziger Volkszeitung“ am 29.Januar tatsächlich einen ausführlichen Bericht wert! Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, nicht nur privat über unsere Hoffnung auf Hilfe zu erzählen oder in einem Blog darüber zu schreiben, sondern auch in der Zeitung darüber zu lesen: www.lvz.de/Region/Doebeln/Eine-Doman-Therapie-fuer-Josefine.

Wir haben diesen Schritt in die Öffentlichkeit ganz bewusst gemacht. Es ist höchste Zeit, dass aus dem Wunsch mit unserer mehrfachbehinderten Tochter Josefine die Doman -Therapie zu machen, auch Realität wird. Durch eine Hirnhaut-Entzündung ein paar Tage nach der Geburt wurde ihr Gehirn so sehr geschädigt, dass sie mit ihren 7 Jahren auf dem Entwicklungsstand eines Babys geblieben ist.

Trotz Behandlungserfolge – Krankenkassen übernehmen Kosten nicht

Mit Hilfe der Doman-Therapie sollen z.B. Bewegungsabläufe, die Kinder normalerweise von selber lernen, durch gezielte Übungen und häufige Wiederholungen im Gehirn „einprogrammiert“ werden. Nicht geschädigte Bereiche können die Aufgaben von geschädigten übernehmen. Aber dafür braucht es immer wieder Stimulation! Mehrmals am Tag und ganz gezielt. Mehr Infos auch hier www.dashirnverletztekind.de/glenn-doman-therapie/methode_glenn_doman.htm

Die Behandlungserfolge bei hirngeschädigten Kindern, die die Doman-Therapie durchlaufen haben, geben uns Hoffnung, dass auch unsere Josefine dadurch ihre Defizite aufholen kann. Leider wird diese Maßnahme in Deutschland nicht von den Krankenkassen übernommen. Erst hatten wir gedacht, dass wir die geschätzten 200.000 Euro, die alles zusammen kosten wird, zum Großteil zusammen haben müssen, bevor es los gehen kann.  Aber die Zeit rennt uns davon. Je älter ein Kind wird, desto schwieriger gestaltet sich alles! Deshalb haben wir uns entschieden, in diesem Jahr zu starten.

Aufwändige Therapie-Vorbereitung notwendig

In den letzten Wochen haben wir viel mit dem „Family Hope Center“ in Philadelphia/USA kommuniziert, das weltweiter Ansprechpartner für die Doman-Therapie ist. Es kristallisierte sich heraus, dass wir zunächst ein Eltern-Training absolvieren müssen. Die Termine in Europa sind rar. Wir haben keine andere Wahl und müssen im April nach Dublin fliegen! An drei Tagen, 12 Stunden am Tag, wird dort analysiert, welche Hirnschädigungen vorliegen. Daraus wird ein Therapie-Plan erarbeitet. Wir bekommen intensive Anleitungen für die Übungen.

Diese müssen wir dann gleich mit Josefine umsetzen. Allerdings werden wir nicht sofort mit dem vollen Programm von 10 Stunden am Tag einsteigen. Wir denken, es wird ihr leichter fallen, wenn wir die Einheiten bis August aufbauen. Dann müssen wir mit ihr zusammen für zwei Tage nach Dänemark. Dort begutachtet ein14 köpfiges Team aus Ärzten und Therapeuten unsere Tochter, kontrolliert ob die Übungen schon angeschlagen haben und legt den weiteren Therapieverlauf fest.

Ohne finanzielle Hilfe schaffen wir es nicht!

Das klingt alles sehr verheißungsvoll! Allein die finanzielle Seite macht uns Sorge: Der Aufenthalt in Dublin wird pro Person ca. 1500 Dollar kosten, plus Flug und Hotel. Für die intensive Einheit in Dänemark müssen wir ungefähr mit 6000 Dollar rechnen. Hotel und Anreise kommen da noch dazu. Wir sind dankbar, dass unsere Familien, Freunde und Bekannte Geld für uns zusammenlegen.

Auch die Kollegen der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH, bei der wir arbeiten, haben gesammelt. Sogar Lieferanten und Kunden und haben sich beteiligt. Dafür sind wir von Herzen dankbar. Aber leider reicht die bisherige Unterstützung und unsere eigenen Mittel nicht einmal  um die Kosten für die Therapievorbereitungen in  Dublin und Dänemark zu decken. Geschweige denn für den eigentliche Doman-Therapie.

Statt Cappuccino: Josefine helfen

Betteln liegt uns fern. Aber in uns brennt der Wunsch und die Hoffnung, dass die Potentiale, die in unserer Josefine noch schlummern, aufgeweckt und angeregt werden, sodass sie ihre Beine, Arme und Hände gezielt einsetzen kann und nicht permanent auf Hilfe anderer angewiesen sein muss!Wenn Sie selber Kinder haben, dann wissen Sie, dass Eltern immer das Allerbeste für ihre Kinder wollen und alles dran setzen, dass es so kommen kann. Das ist der Grund warum wir jetzt noch stärker die Öffentlichkeit suchen in der Zeitung und auf Facebook www.facebook.com/Hilfe-f%C3%BCr-Josefine-1980847725512716/ und um Ihre Mithilfe bitten.

Helfen Sie mit, dass unser Traum wahr wird? Wir sind sehr dankbar, wenn Sie in Ihrem Umfeld von Josefine erzählen und bei Facebook unsere Seite teilen und liken. Mit Ihrer Hilfe können wir unserer Tochter die Therapie ermöglichen, die dazu beitragen wird, dass sie ein selbstbestimmteres Leben führen kann!

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung und halten Sie auch persönlich über die Entwicklungen und Neuigkeiten auf dem Laufenden. Bitte schicken Sie eine persönliche Nachricht via Facebook oder über diese Homepage.

Wir träumen davon, dass unsere Posts auf oben genannter Facebook-Seite von vielen Menschen geteilt werden und sie angeregt werden, zu helfen „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“, so lautet ein afrikanisches Sprichwort, das auch auf unsere Situation übertragbar ist. Wenn ein paar Menschen nur mal auf einen Cappuccino oder ein Stück Torte verzichten und das Geld für Josefines Therapie eingesetzt werden kann, kann ihre Welt nachhaltig verändert werden!

Weitererzählen, teilen, liken

Helfen Sie mit, dass unser Traum wahr wird? Wir sind sehr dankbar, wenn Sie in Ihrem Umfeld von Josefine erzählen und bei Facebook unsere Seite teilen und liken. Mit Ihrer Hilfe können wir unserer Tochter die Therapie ermöglichen, die dazu beitragen wird, dass sie ein selbstbestimmteres Leben führen kann!

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung und halten Sie auch persönlich über die Entwicklungen und Neuigkeiten auf dem Laufenden. Bitte schicken Sie eine persönliche Nachricht via Facebook oder über diese Homepage.

Spendenkonto Josefine Stuber Doman-Therapie,

Kreissparkasse Döbeln, IBAN DE46860554620481106642, BIC SOLADES1DLN;

Informationen unter folgender Mailadresse: josefine@walter-stuber.de