Gastbeitrag

Gastbeitrag / 1. Dezember 2020

Der Hofladen mit Ölmühle von Gut Gadewitz/Mittelsachsen

Gut Gadewitz

Frischer und natürlicher geht´s nicht: Der Hofladen mit Ölmühle von Gut Gadewitz/Mittelsachsen

Die Getreidemühle rauscht, es riecht nach frischem Brot und die ganze Vielfalt regionaler Produkte präsentiert sich farbenfroh in Regalen und Auslagen. Mit unserem Hofladen und der Ölmühle wurde ein Wunsch wahr, den mein Mann Dieter und ich vor vierundzwanzig Jahren hatten, als wir den alten Vierseithof in Gadewitz, nahe Döbeln gekauft haben. Wir wollten nicht nur die Gebäude bewahren und erhalten, sondern dem ganzen Anwesen neues Leben einhauchen.

Zunächst musste aber viel renoviert werden. 2005 waren wir soweit, dass wir konkrete Pläne machen konnten, wie der Hof nicht nur als Wohnort sinnvoll genutzt werden konnte. Dass wir einen Hofladen eröffnen wollten, war schnell klar. Aber es sollte noch etwas „Eigenes“ dazu kommen. Wir hatten einige Ideen. Die beste und erfolgversprechende haben wir umgesetzt. In der alten Scheune wurde Raum für eine Ölmühle geschaffen.

Gastbeitrag von Maja Horlacher, Inhaberin Gut Gadewitz Hofladen & Ölmühle

Hochwertige Öle aus eigner Produktion plus regionale Produkte

Als Agraringenieur kennt mein Mann sich mit der Landwirtschaft bestens aus. Die Ölherstellung ist aber nochmal etwas anderes. Deshalb hat er sich intensiv damit beschäftigt. Für uns stand schnell fest: Wir pressen nur das, was in Sachsen wächst. Auf gepachteten Flächen bauen wir seitdem Sonnenblumen, Raps und Hanf an. Wir bieten aber auch Öle aus Lein, Mohn und Leindotter an, die alle mit ganz wenig Druck auf die Saaten kaltgepresst werden. Je mehr Wärme ins Spiel kommt, desto mehr Nährstoffe werden zerstört.

Diese Öle von höchster Qualität verkaufen wir natürlich auch in unserem Hofladen, den ich leidenschaftlich gerne leite. Die Produkte, die wir anbieten, kommen von kleinen regionalen Bio-Herstellern, aber auch von konventionellen Betrieben. Wichtig ist mir, gute Qualität, dass fair gearbeitet wird und die Tiere artgerechtet gehalten werden. Aber nicht nur natürliche Lebensmittel mit nachvollziehbarer Herkunft wie Obst, Gemüse, Fleisch – und Wurstwaren, Käse, Marmeladen, Honig und Backwaren kann man bei uns kaufen, sondern auch Kunsthandwerk, Gebrauchsgegenstände und Geschenkartikel.

Umweltfreundlich und arbeitsplatzerhaltend

Laufkundschaft gibt es bei uns auf Gut Gadewitz nicht. Unser Vorteil ist die Nähe zur Abfahrt Döbeln-Nord der A 14. Diese beschert uns regelmäßig Kunden aus den umliegenden Städten, die z.B. auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bei uns einkaufen. Sie alle schätzen, dass es bei uns hochwertige, ehrliche Produkte gibt, die in der Region hergestellt werden oder hier wachsen.

Das ist nicht nur umweltfreundlicher, weil lange Transportwege vermieden werden, damit werden auch Arbeitsstellen in unserer Region gesichert. Das gilt für alle Hofläden: Jeder, der hier einkauft, leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe und kleineren handwerklich, produzierenden Strukturen, denen durch immer mehr Auflagen und Anforderungen, das Existieren und Überleben schwer gemacht wird. So mancher Erzeuger ist dabei schon auf der Strecke geblieben.

Freundlich, fair und ehrlich

Unser Hofladen hat mehr zu bieten als das reine Warenangebot. Es soll ein Ort zum Wohlfühlen sein, wo Kunden sich in Ruhe umsehen können und wo sie jederzeit wissen: Hier werde ich freundlich und fair behandelt und beraten. Geschäftlich, wie privat ist es mir wichtig, dass ich ehrlich und transparent bin.

Das muss für mich immer stimmig sein, denn das gehört zu meinen christlichen Werten, nach denen ich mein Leben ausrichte. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich selber ein Bild von unserem Hofladen auf Gut Gadewitz machen würden und ich Sie bei nächster Gelegenheit hier begrüßen könnte! Bis dann!

Gut Gadewitz

Gastbeitrag / 3. November 2020

Mehr als Sightseeing

Sightseeing

Mehr als Sightseeing in Berlin: Ich bringe Leute ins Erinnern

Neulich war ich mit einer Gruppe von fünf Personen auf Tour durch Berlin. Wir standen vor einem Teil der Mauer und ich habe Interessantes zu Mauerbau und Mauerfall erzählt. Ein Teilnehmer ergänzt, dass seine Tante sich beim Bau der Mauer 1961 dafür entschieden hatte, im Westen zu bleiben.

Während er sprach, wurde ihm offenbar klar, dass auch seine Mutter diese Wahl gehabt hätte. Wenn sie sich so entschieden hätte wie die Tante, wäre er damals im Kinderheim gelandet. Diese Erkenntnis traf ihn mit voller Wucht. Das war für ihn ein sehr bewegender Moment. Solche ganz persönlichen Erinnerungen machen jede Tour und jeden, der daran teilnimmt, so einzigartig.

Ein Gastbeitrag von Ulrike Manthei, Expertin für Erinnerungen von „Erlebe die Stadt“

Jeder ist ein wichtiger Teil des Ganzen

Keine Stadt hat so viel Geschichte zu bieten, wie Berlin. Hier gibt es überall historische Fußabdrücke der jüngeren und älteren Vergangenheit! Hier kann man ein Gefühl für Geschichte bekommen und sich auch ganz persönlich erinnern!

Erinnerungen sind die Momente von gestern. Sie machen deutlich, dass jeder Einzelne ein Teil der großen Entwicklung ist und wertvoll. Ich vergleiche das gerne mit einem Puzzle. Wenn ein Teil fehlt, ist alles unvollständig. So ist es mit den Menschen: Wenn einer nicht da wäre, dann würde etwas Wichtiges fehlen!

Sightseeing

Erinnerungen sind Brücken

Bei individuell geplanten Touren auf den Spuren der eigenen Geschichte, zum Beispiel mit Familien, erlebe ich immer wieder, dass Erinnerungen die Brücke sind zwischen den Generationen. Sie geben Identität und Zusammenhalt. Mancher möchte sich nicht erinnern und dann muss er das auch nicht.

„Neutraler“ ist da die Tour “Parole Emil” auf den Spuren von Erich Kästner, bei der Orte aus dem Kinderbuch “Emil und die Detektive” aufgesucht werden. Auch dabei passiert es immer wieder, dass Kunden an die eigene Geschichte anknüpfen und man ins Gespräch kommt. Genauso wünsche ich es mir! Ich mag viel lieber den Austausch als die „Frontalbeschallung“!

Das Unternehmernetzwerk BNI gibt Rückhalt

Die Zeit des Corona-Lockdowns habe ich genutzt, um zwei weitere Standbeine aufzubauen und zwar als Rednerin für Trauerfeiern und Freie Trauungen oder Erneuerung des Trauversprechens. Allein das Wissen, dass ich das starke Unternehmernetzwerk Businessnetwork International im Rücken habe, hat mir Mut gegeben, mitten in dieser schwierigen Zeit, nach vorne zu denken und mich neu aufzustellen.

Seit sieben Jahren bin ich Mitglied bei BNI. Diesem Netzwerk verdanke ich viel. Ohne die Unterstützung der anderen Unternehmerinnen und Unternehmer hätte ich mich nicht in dem Maße weiterentwickelt, wie es jetzt der Fall ist. Das Motto „Wer gibt, gewinnt“ ist zu meinem eigenen geworden und ich gebe meine Erfahrungen gerne weiter, auch als Partnerdirektorin der Gruppe Eisbär Berlin.

Geschichte hinter der Geschichte- Clips

Durch Corona hat sich noch etwas Neues für mich ergeben: Ich habe während meiner Stadtführungen-Zwangspause meine Touren durch die Stadt sehr vermisst und ich wollte auch so gerne wieder an die Arbeit. Kurzerhand bin ich mit meinem Handy durch Berlin gefahren und habe kurze Video-Clips „Die Live-Geschichte hinter der Geschichte“ aufgenommen.

Auf meiner Facebook Seite habe ich sie dann veröffentlicht. Das kam so gut an, dass ich das Ganze weiterentwickelt habe und es im Frühjahr 2021 einen regelmäßigen Podcast geben wird. Eins steht für mich fest: Was ich auch immer tun werde: Es wird immer um Erinnerungen gehen. Denn nichts ist wichtiger, als sich zu erinnern!

Gastbeitrag / 6. Oktober 2020

Liebe zum Friseurhandwerk

Friseurhandwerk

Liebe zum Friseurhandwerk, Natur und Zeit: Ein Salon-Konzept mit besonderen Akzenten

„Nicht Sie entscheiden, ob Sie mit uns arbeiten, sondern wir entscheiden, mit welchem Partner wir arbeiten.“ Diese Worte waren wie ein Schock für mich. Mein großer Traum war kurz davor Realität zu werden: ein eigener Friseursalon. Eigentlich fehlten nur noch die Haarpflegeprodukte, die zu meinem Konzept passen würden.

Deshalb der Anruf bei meiner Wunsch-Firma Newsha in Mühlheim an der Ruhr. Mit so einer Reaktion hatte ich allerdings nicht gerechnet. Bis dahin war alles gut gelaufen. Nach langem Suchen hatte ich genau die richtigen Räume in Lüdenscheid gefunden, mit großen Fenstern, etwas außerhalb von der Innenstadt, gute Parkmöglichkeiten.

Ein Gastbeitrag von Nikoletta Konstantinidou, Friseursalon RUNWAY HAIRDESIGN by Nikoletta

Ziel: Ein unvergessliches Friseurerlebnis bereiten

Ich hatte mir ein Salon-Konzept überlegt, das meine Liebe zum Frisörhandwerk und den Wunsch, Kunden individuell und kompetent zu beraten, widerspiegelt: Für jeden soll sich die notwendige Zeit genommen werden können, ohne Vorgabe von kalkulierten Zeiten, nur so ist eine typgerechte, persönliche Beratung möglich. Durch Qualität in der Umsetzung soll ein unvergessliches Friseurerlebnis mit einem perfekten Ergebnis entstehen. Bei allem soll die Natur im Salon im Mittelpunkt stehen.

Deshalb wollte ich unbedingt die Firma Newsha mit an Bord haben, weil sie ohne viel Chemie in den Produkten auskommt und sehr nachhaltig und umweltbewusst arbeitet. Trotz der unerwarteten Ansage am Telefon, bekam ich die Chance mein Konzept zu präsentieren. Am Ende war die Geschäftsführung mega begeistert und sie wollten mit mir zusammenarbeiten! Was war – und bin – ich stolz darauf!

Individuelle Salon-Ausstattung in Eigenarbeit

Mein Naturkonzept wird nicht nur durch die Pflegeprodukte deutlich, sondern auch beim Hereinkommen: Keine Standardausstattung, stattdessen viele Möbel aus Holz, die ich zum großen Teil zusammen mit meinem Mann selbst angefertigt habe. Wochenlang haben wir bis in die Nacht hinein geschliffen und lackiert.

Besonders arbeitsintensiv war die Bearbeitung der Pappelbaum-Bohlen auf denen wir die Spiegel für unsere fünf Plätze montiert haben. Sie sind der Blickfang in unserem Salon. Mein Antrieb in dieser Zeit war immer, dass ich etwas Besonderes schaffen wollte, damit meine Kunden sich in der warmen Atmosphäre des Salons rundum wohl fühlen können.

Friseurhandwerk

MUTMACHER 2 – Buch über Gründerinnen und Gründer als Motivation

Sieben Jahre lang hatte ich den Wunsch einen eigenen Friseursalon zu eröffnen. Ein Grund, warum es sich so lange hinzog, waren meine beiden Kinder, die auf die Welt kamen. Als die Familienplanung abgeschlossen war, konnte ich mich meinem großen Traum widmen. Am 22.Juni 2020 war die Eröffnung. Wegen Corona musste ich auf eine große Feier verzichten. Immer wieder wurde ich gefragt, warum ich gerade in dieser schwierigen Zeit in die Selbstständigkeit starte. Jedes Mal habe ich gesagt:

„Lest mal das Buch MUTMACHER 2 Das Praxishandbuch über 5×5 Gründerinnen und Gründer von Walter Stuber und Dirk Eckart. Dann werdet ihr verstehen, warum!“

Das Buch hatte mir eine Kundin empfohlen. Die persönlichen Geschichten der Gründerinnen und Gründer aus unterschiedlichen Branchen haben mich begeistert. Hochs und Tiefs wurden nämlich nicht verschwiegen. Das hat mir geholfen meine eigenen Ängste, dass es nicht klappen könnte, loszuwerden. Das MUTMACHER 2 Buch hat mir Mut gemacht, gerade jetzt den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Corona war sogar ein Ansporn für mich. So konnte ich selber mit der Neueröffnung den Leuten ein bisschen Mut machen, dass das Leben weitergeht und wir nicht den Kopf in den Sand stecken müssen.

Begeisterung der Kunden als Antrieb

Dank Facebook und Instagram hat es sich herumgesprochen, dass unser Salonname RUNWAY HAIRDESIGN by Nikoletta Programm ist. Runway hat zum einen die Bedeutung „Landebahn“ (die Kunden sollen bei uns landen) aber auch „Laufsteg“. Wir sind immer up to date, zeigen mit unseren Schnitten die neuesten Trends an und arbeiten z.B. mit Models und Firmen aus der Modebranche zusammen. Influencer mit tausenden von Followern besuchen meinen Salon und posten in den sozialen Medien, dass sie bei uns waren.

Das zieht wiederum weitere Kunden an, sodass unser Kundenstamm weit über Lüdenscheid und den Märkischen Kreis hinausgeht. Die positiven Reaktionen meiner Kunden auf die Ergebnisse sind unser täglicher Antrieb. Umarmungen und Freudentränen zeigen, dass wir genau das richtige getan haben. Meine Liebe zum Friseurhandwerk gebe ich täglich an meine Kunden weiter und suche danach auch mein Personal aus. Bei mir arbeiten nur Friseurinnen die meine Ideale widerspiegeln.

Friseurhandwerk

Gastbeitrag / 8. September 2020

Immobiliengeschäfte

Immobiliengeschäfte
Foto: www.studiofkw.de

Immobiliengeschäfte offen, ehrlich und ohne böse Überraschungen

Manche Leute kaufen innerhalb von drei Stunden eine 400.000 Euro Wohnung. Andere überlegen viel länger, ob sie einen Akkustaubsauger oder lieber einen mit Kabel kaufen! Ich kann nicht verstehen, dass man etwas kauft, ohne sich umfassend informiert zu haben. Ich bin jemand, der alles durchleuchtet und auch prüft, wie sich alles in den nächsten Jahren weiterentwickelt.

Deshalb zeigt sich für mich Kompetenz in der Immobilienbranche in der Transparenz und Offenheit. Wenn zum Beispiel jemand zu mir kommt, der in den 1990er Jahren hier in Dresden eine Immobilie gekauft hat und jetzt denkt, dass er sie mit großem Gewinn verkaufen kann, dann schaue ich erstmal, wo sich das Objekt befindet. Gerade Leute aus den alten Bundesländern haben damals Wohnungen für teures Geld gekauft, die in einer schlechten Wohnlage sind. Das schlägt sich natürlich in der Bewertung nieder. Ich erkläre meinen Kunden offen und ehrlich, was sie finanziell erwarten können.

Ein Gastbeitrag von Patrick Thieme, SfKW – Studio für Kultur- und Wohnraum GmbH, Dresden

Unsere Kunden sind immer auf dem Laufenden

Vielerorts arbeiten Immobilienfirmen mit Vollmachten von den Käufern. Von der Korrespondenz dazwischen bekommt der Kunde jedoch meist wenig mit. Dadurch mag zwar ein hoher Preis ausgehandelt werden, aber falls der Käufer später Mängel entdeckt, auf die er nicht hingewiesen wurde, heißt es schneller „Wir sehen uns vor Gericht!“, als man denken kann. Gerade deshalb ist uns Transparenz besonders wichtig.

Bei uns weiß der Verkäufer jederzeit über den Stand der Dinge Bescheid. Alle Unterlagen werden vorgelegt. Wir nehmen unsere Kunden an die Hand, beraten, erklären alle Unterlagen und auch den Vertrag ausführlich. Wir machen nie Druck, wie es in der Branche leider üblich ist. Da wird oft gesagt: „Jetzt müssen Sie unterschreiben, sonst….“ Da müsste man gleich mit der Gegenfrage kommen: „Warum jetzt? Ich brauche aber noch Informationen, will mich damit beschäftigen!“ Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie muss gut überlegt sein.

Ungewöhnlicher Firmenname

Seit Dezember 2013 bin ich zusammen mit Rocco Martin in der Immobilienbranche unterwegs mit unserer Firma SfKW – Studio für Kultur- und Wohnraum GmbH. Das ist ein ungewöhnlicher Name für ein Unternehmen, bei dem sich alles um Bewertung, Gutachten, Einschätzung, Beratung und Vermittlung von Immobilen dreht. Aber einen Firmennamen, der das Wort „Immobilien“ beinhaltet, kam für uns nicht in Frage. Wir wollten etwas Kreatives, Ausbaufähiges haben, weil uns das entspricht!

Unser Fokus ist Dresden. Wir haben aber auch Objekte in Berlin, Chemnitz und Leipzig. Eines Tages stellte sich heraus, dass ein Kunde aus Dresden auch eine Immobilie in München besaß, die er verkaufen wollte. So sind wir auf den Münchner Immobilienmarkt gelangt. Ganz wichtig für uns: Wir verkaufen nichts, was wir nicht selber gesehen haben.

Zufriedenheit für alle Beteiligten

Die transparente, offene, ehrliche und vielleicht ungewöhnliche Art in der Immobilienbranche aktiv zu sein, ist uns wichtig. Die meisten Kunden kommen aufgrund von privaten Empfehlungen.

Unsere Dienstleistung endet nicht mit der Beurkundung. Wir sind auch danach noch für unsere Kunden da. Unser Ziel ist, dass alle Beteiligten zufrieden sind: Verkäufer, Käufer, gegebenenfalls auch die Mieter der Objekte – und wir natürlich auch!

Gastbeitrag / 21. Juli 2020

Mit Magie und Herz

Magie

Mit Magie und Herz: Kunden und Mitarbeiter verblüffen, begeistern und verbinden

Wenn Manager großer Firmen, die man als äußerst rational denkende Menschen einschätzt, total baff sind über meine Tricks, dann bin ich in meinem Element als Businessmagier. Mein Beruf ist es, Menschen bei Konferenzen, Messen und Geschäftsevents zu verblüffen und zu begeistern. Es ist ein bisschen so, als ob ich meine Gäste zurück in ihre Kindheit versetze, in die Zeit, als man noch so richtig staunen konnte über Dinge, die man nicht versteht.

Ich liebe den direkten Kontakt zu den Leuten und zaubere gerne mit Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel Ringe, die gerade noch von den Besuchern getragen wurden. Wenn der eigene Ring plötzlich im Geldbeutel liegt oder am Autoschlüssel hängt, dann ist das besonders spannend. Der Besitzer kann ja bezeugen, dass es sein Ring ist und er nicht manipuliert worden sein kann. Diese Tricks funktionieren auch mit Handys, Portemonnaies und Brillen. Das sind magische Momente. Wobei ich mit Magie nichts Mystisches verbinde, sondern die reine Illusionskunst.

Ein Gastbeitrag von David Bauernfeind, Businessmagier mit Herz

Begeistert von der Illusionskunst

Angefangen hat meine Liebe zur Magie als ich zehn war. Damals gab es eine TV-Show mit dem Mentalisten Uri Geller. Das hat mich fasziniert. Mein Vater kannte ein oder zwei Zaubertricks, die hat er mir beigebracht. Als ich die auch konnte, zeigte ich sie meinen Freunden. Das kam an. Endlich hatte ich, der sonst oftmals gemobbt wurde, das Mittel gefunden, um mich mit Menschen zu verbinden.

Dann habe ich mit dem Zauberkasten gearbeitet. Ich stand vor dem Spiegel, habe die Tricks geübt und dachte „Wow! Das klappt!“ Euphorisch habe ich angefangen allen meine Tricks zu zeigen: Eltern, Freunden und auch mal in der Schule bei den Klassenkameraden. Mit 17 habe ich dann auf Partys gezaubert. Das war krass, ich fing an – und plötzlich bildete sich eine Menschentraube und ich war umringt von 30 Leuten, die ich begeistern konnte.

Magie statt Informatik

Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Naila bin ich auf eine Bibelschule gegangen, weil ich mehr über meinen Glauben an Jesus erfahren wollte. Danach ging es zum Informatik-Studium nach Bayreuth.

Nebenher und auch nach dem erfolgreichen Abschluss war ich als selbstständiger Magier unterwegs und verdiente mein Geld mit Auftritten hauptsächlich bei Familienfeiern, manchmal auch im Business-Umfeld.

BNI entdeckt – das Beste, was mir beruflich passieren konnte

Bei einer solchen Gelegenheit erzählte mir ein Metallbauunternehmer von Business Network International (BNI) und dass sich Firmen dort gegenseitig unterstützen und weiterempfehlen. Ich war 20 Jahre alt und fand das, was ich da hörte ganz spannend und dachte: „Das schau ich mir mal an!“

Heute kann ich sagen: Dass ich BNI gefunden habe, war das Beste, was mir unternehmerisch passieren konnte! Ich habe mich dadurch extrem weiterentwickelt, auch persönlich. Als ganz junger Unternehmer habe ich hier gelernt, wie man mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen umgeht: Nämlich ganz normal. Alles lief von Anfang an auf Augenhöhe ab. Dank BNI habe ich die richtigen Kontakte bekommen. Das alles hat mich extrem weitergebracht.

Meine Markenbildung

Durch BNI kam auch der Anstoß über „David Bauernfeind“ als Marke nachzudenken. Ein Unternehmer aus Zwickau hatte mir den Kontakt zu Uwe von Grafenstein vermittelt, der früher selbst ein erfolgreicher und bekannter Magier war und mittlerweile als Marken-Berater tätig war.

Mein ursprünglicher Firmenname lautete „Insane Magic“, was übersetzt etwa „Wahnsinnige Magie“ heißt. Schnell stellte sich im Gespräch heraus, dass das nicht mehr zu mir passt. Mir war klar, dass ich meine Corporate Identity finden musste. Das ging ich in einer dreitägigen Klausur zusammen mit Uwe an. Eine Investition, die sich gelohnt hat.

Mein Name ist Programm

Der Businessmagier mit Herz“ bringt auf den Punkt, was ich Geschäftskunden biete: Durch meine Magie verbinde ich Kunden und Mitarbeiter so mit Ihrem Unternehmen, dass es sich positiv in deren Herzen brennt. Ich gehe mit Menschenkenntnis, Empathie und Herzlichkeit auf die Gäste ein und immer mit einer Portion Demut.

Denn für mich steht fest: Wenn ich für Events gebucht werde, dann geht es nicht um MICH als Magier. Es geht um die Menschen, dich ich verzaubere. Wenn die alle verblüfft sind und die Veranstalter begeistert, dann habe ich mein Ziel erreicht, ich bin glücklich und mein Unternehmerherz brennt!

Magie