Gastbeitrag

Gastbeitrag / 21. April 2020

Überfordert mit der Immobilienverwaltung?

Immobilienverwaltung

Überfordert mit der Immobilienverwaltung? Ur-Leipzigerin hilft individuell

„Ich bin die, die um die Häuser tanzt!“

So stelle ich mich gerne vor bei Veranstaltungen von Business Network International (BNI), ein Unternehmernetzwerk, dem ich sehr verbunden bin. Dieser Satz bringt auf den Punkt, was ich bin: Eine Hausverwaltungs-Geschäftsführerin, die nicht in das übliche Schema passt. Vielleicht liegt das daran, dass ich vor meiner Immobilienkauffrau-Ausbildung bereits als Tanzpädagogin gearbeitet habe. Eine Sinnkrise und schließlich ein Skiunfall brachten mich dazu, den Beruf zu wechseln.

Ich habe alles von der Pike auf gelernt, was mit Verwaltung und Betreuung von Immobilien zu tun hat. Dabei fiel mir schnell auf, dass von Seiten der Hausverwaltung vieles einfach gemacht wurde, ohne die Eigentümer vorher in Entscheidungsprozesse einzubinden. Das ging meiner Ansicht nach gar nicht. Ich wollte das optimieren. Aber als Angestellte war das natürlich schwierig.

Ein Gastbeitrag von Katja Günther-Lerner von GP Immobilien Leipzig GmbH

Werte in eigener Firma leben

Deshalb kam mir die Idee eine eigene Firma zu gründen, in der ich meine Werte und Ansichten leben könnte. Ich fand in Marcel Stahn einen idealen Geschäftspartner, der als Rechtsanwalt für Immobilienrecht nicht nur die täglichen rechtlichen Fragen der Eigentümer beantworten kann, sondern auch alle Verträge sofort auf ihre Rechtsicherheit prüft.

Seit 2017 sind wir unter dem Namen GP Immobilien Leipzig GmbH tätig. Kurzgefasst bieten wir Mieten- und Wohneigentumsverwaltung, Gewerbeverwaltung, Buchhaltung und technische Verwaltung.

Unsere Philosophie

Ich gebe offen zu, dass wir nicht die billigsten in unserer Branche sind. Das hat seinen guten Grund: Wir gehen ganz individuell auf unsere Kunden ein. Wir übernehmen alles von A-Z im Bereich Hausverwaltung, was gewünscht wird. Vor einiger Zeit wunderte sich ein Eigentümer über den ungewöhnlich hohen Anstieg der Heizkosten in seinem Objekt. Wir gingen der Sache auf den Grund. Schnell stellten wir fest, dass es an den Grundgebühren des Versorgers lag, der auf falschen Werten basierte. Durch uns kann unser Kunde im Jahr 20.000 Euro einsparen.

Transparenz gegenüber unseren Auftraggebern ist unsere Firmenphilosophie. Deshalb erstellen wir jeden Monat einen Bericht über alle Mieteinnahmen und die Kosten der Versorgungsträger. Aus meiner Erfahrung heraus ist mir wichtig, dass unsere Eigentümer immer mitentscheiden.

Von Herzen lokal

Unser Aktionsradius beträgt maximal 50 km um Leipzig herum. Als Ur-Leipzigerin kenne ich die Stadt „in und auswendig“ und ich finde nach wie vor, dass man hier sehr gut leben kann. Leipzig ist eine kleine Perle, wie Goethe schon sagte: Mein Klein-Paris!

Aber das ist nicht der einzige Grund, warum wir aus Überzeugung regional arbeiten. Nur so ist es möglich, dass wir nicht nur unsere Eigentümer persönlich kennen, sondern auch alle unsere zu verwaltenden Einheiten. Zur Zeit sind das rund 1200. Wir betreuen Objekte ab acht Einheiten bis hin zu Wohn- und Gewerbe-Mischobjekten wie z.B. das neue Kaufhaus Held mit 74 Wohneinheiten und 15 Gewerbekunden.

BNI als Hauptgewinn

Dass wir innerhalb von drei Jahren so durchstarten konnten, verdanken wir auch Business International. Gleich am Anfang wurde mir das Unternehmernetzwerk von einem Küchenbauer empfohlen. Zunächst habe ich mich dagegen gesperrt. Für mich war das auf den ersten Blick alles zu strukturiert bei BNI. Die Mitglieder der Leipziger Gruppe „Via Regia“ zeigte mir, dass ich trotzdem hierher passe. Walter Stuber ist einer von ihnen. Unglaublich, was dieser Mann für Ideen hat – und dann geht er los und setzt sie in die Tat um! Großartig!

Aber nicht nur aus menschlicher Sicht habe ich von BNI profitiert: Für unsere Firma war und ist dieses Unternehmernetzwerk wie ein Hauptgewinn! Wir haben dadurch Kontakte zu vielen zuverlässigen Firmen und Geschäftspartnern bekommen, die enorm hilfreich sind für unsere Arbeit und ein Gewinn für unsere Kunden. Deshalb bin aus voller Überzeugung Mitglied bei BNI und man kennt mich dort – wie gesagt – als „Die, die um die Häuser tanzt!“

Falls Sie uns kennenlernen möchten, damit wir auch Ihr Objekt verwalten, besuchen Sie unser wunderschönes Büro in der Jahnallee 6, im Herzen von Leipzig.

Gastbeitrag / 10. April 2020

Natürlich und ohne Nebenwirkungen: Vom Kinderwunsch zum Wunschkind!

Kinderwunsch

Natürlich und ohne Nebenwirkungen: Vom Kinderwunsch zum Wunschkind!

Überall sah ich Schwangerschaftsbäuche, Babys und Kleinkinder – und ich konnte immer nur denken: „Warum ich nicht?“ Diese schmerzvolle Erfahrung teile ich mit vielen Menschen in Deutschland. Jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ist ungewollt kinderlos.

Zwei Jahre lange habe ich vergeblich versucht schwanger zu werden, habe alles Mögliche ausprobiert. Jeden Strohhalm ergriffen. Nichts half. Dann wurde ich ernsthaft krank und musste drei Monate raus aus dem Berufsleben. Schon vorher hatte mir mein Frauenarzt einen Termin in einer Kinderwunschklinik besorgt. Wir sahen keine andere Möglichkeit mehr.

Ein Gastbeitrag von Silke Baasch, Kinderwunsch-Coach

Völlig unerwartet schwanger

Am 18.12.2001 sollte die künstliche Befruchtung stattfinden. Einen Tag vorher hatte ich noch einen Termin beim Frauenarzt um Unterlagen abzuholen. Er machte überraschend noch eine Ultraschall-Untersuchung. Er schaute mich danach an und sagte strahlend: „Herzlichen Glückwunsch!“

Ich dachte er bezog das auf den langersehnten Termin in der Klinik am nächsten Tag. Als er dann „Wir sind schwanger!“ ergänzte, konnte ich es kaum glauben. Ich war schon in der fünften Woche! Mein Traum war tatsächlich in Erfüllung gegangen. Ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf Erden.

Angst als innerer Saboteur

Trotz der Freude ließ mich der Gedanke nicht los, was dafür gesorgt hatte, dass ich nach so vielen Fehlversuchen endlich schwanger geworden war. Diese Frage und die Suche nach den Ursachen von früheren, ernsthaften Erkrankungen, motivierten mich eine Mentaltraining Ausbildung zu absolvieren und mich in der Persönlichkeitsentwicklung zu spezialisieren.

Tatsächlich kam ich mir dabei selber auf die Spur: Ich war ein reines Nervenbündel. Alles hatte mit den Ängsten zu tun, die ich seit meiner Kindheit ständig erlebte. Diese Ängste mussten aufgelöst werden. Nun hatte ich effektive Techniken gefunden, um angstfrei leben zu können. Schließlich wurde ich drei Jahre nach meinem Sohn nochmals schwanger. Vom ersten Moment an hatte ich keine Angst, dass dem Kind etwas passieren könnte. Meine Entspannung hat sich auf unsere Tochter übertragen.

Kinderwunsch

Individuelles Coaching-Programm

Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, was Angst im Kopf mit einem Menschen machen kann! Deshalb habe ich das Kinderwunsch-Intensiv-Coaching entwickelt. Sehr oft sind es die unbewussten Ängste, die verhindern, dass der Traum vom Wunschkind wahr werden kann. Dazu kommen die Handlungen, die aus der Angst heraus geschehen.

Ich begleite Paare neun Wochen lang ganz individuell. Wir arbeiten gemeinsam heraus, welche Faktoren dagegen sprechen, dass der Kinderwunsch erfüllt wird und hinterfragen, ob diese Umstände wirklich unabänderlich sind oder ob es nicht auch Ausnahmen geben kann! Zusätzlich gebe ich Anleitungen, wie die größten Ängste und Zweifel effektiv und nachhaltig beseitigt werden können.

Freiheit leben

Auch wenn sich bei einem Paar herausstellen sollte, dass medizinisch gesehen der Kinderwunsch unerfüllt bleiben wird, ermutige ich auch über andere Möglichkeiten nachzudenken, wie Pflegekinder oder Adoption.

Mein allerhöchster Wert ist Freiheit! Ich möchte, dass Menschen die Freiheit wieder leben und nicht die Meinung anderer Menschen als Gesetz ansehen und sich davon abhängig machen.

Gastbeitrag / 3. März 2020

Die Reise in das mächtigste Tal der Erde

Reise

Auf dem Gelände von Google steht diese Nachbildung eines T-Rex. “Stan” wie er liebevoll von den Mitarbeitern bei Google genannt wird, soll daran erinnern, dass der Dinosaurier einst das mächtigste Lebewesen auf der Erde gewesen ist. Hm: Ob es Google wohl noch in 20, 30 oder 50 Jahren geben wird?

Mit 60 Unternehmern machten wir uns auf in das mächtigste Tal der Erde, das Silicon Valley.

Eine Woche voller Inspiration, Start-Up-Spirit und interessanter Vorträge bei Unternehmen wie Google, Zoom, Linked-IN und Salesforce haben uns sehr fasziniert. Die Entwicklung ist schlichtweg beeindruckend.

Vor der Reise versprachen wir unseren Teilnehmern, dass sie sehen werden, wie die besten Teams der Welt geführt werden. Doch diese Reise übertraf selbst hier unsere Erwartungen. Zusätzlich zu den besten Teams der Welt trafen wir an den Universitäten Stanford und Berkeley heranwachsende Gründer und Unternehmer. Junge Teams, denen durch die richtige DNA schon früh auf den Weg gebracht wird, mit Mut und Gestalterkraft ihre Ideen unternehmerisch umzusetzen.

Ein Gastbeitrag von Andreas Buhr 

Wieso geht „Gründen im Silicon Valley“ anders?

  1. Die rasant wachsenden Unternehmen im Silicon Valley stellen sich zu allererst die Frage, wie sie die Probleme ihrer Kunden lösen können, und zwar in dem sie ihren Mitarbeitern ein Umfeld schaffen, in dem sie selbst wachsen können! Als Unternehmer haben wir 2 Kunden: den Kunden selbst und unsere Mitarbeiter!
  2. In den USA ist der bürokratische Aufwand an vielen Stellen geringer als in Deutschland. Das bedeutet auch, dass Unternehmer dort schneller ihre Visionen umsetzen und so die Herausforderungen ihrer Kunden frühzeitig erkennen und somit auch lösen können.
  3. Training und Weiterbildung ist laut László Bock (ehem. Personalchef von Google und Autor des Buches “Work Rules”) und Eric S. Yuan (Gründer von Zoom Communications) der Schlüssel für nachhaltiges Unternehmenswachstum.
  4. Think 10x! Wenn es ein Problem zu lösen gilt, denken sie größer. Innovation kann nur entstehen, wenn den Mitarbeitern Raum dafür gegeben wird.

Mein Fazit: Trotz all der Euphorie um die Tech-Giganten, sind es nach wie vor deutsche Hidden Champions, die Märkte – gerade im Mittelstand – prägen und bestimmen. Hier gilt es, diese Erkenntnisse in unsere Philosophien einzugliedern und konsequent umzusetzen, um auch morgen noch vorn dabei zu sein.

Gastbeitrag / 11. Februar 2020

Videoangst: Das hilft, wenn Sie vor die Kamera müssen!

Kamera

Ich weiß, dass sich viele beim Dreh eines Videos sehr unwohl fühlen. Egal ob beim Live-Video in Social Media, einer Produktvorstellung oder einem Interview: Viele Menschen sind sich unsicher wie sie wirken. Weil sie eben keine Schauspieler oder Moderaten sind, sind sie meistens mit dem anschließenden Ergebnis nicht so zufrieden.

Sie erwarten von sich selbst, dass sie genauso gut vor einer Kamera agieren können wie Kameraprofis. Denn mit denen vergleichen sie sich und diesen Anspruch haben sie dann auch an sich. Doch diese Menschen haben Ihnen eine lange Ausbildung vor der Kamera voraus.

Was ist also mein Rat für Sie.

Versuchen Sie nicht, sich mit diesen Profis zu vergleichen. Bekommen Sie aus dem Kopf, dass sowas von Ihnen erwartet wird!

Wenn Sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Idee sprechen, dann steht Ihre Persönlichkeit im Mittelpunkt.

Umso authentischer Sie rüberkommen, umso mehr werden Sie erreichen.

Denn Sie sprechen für Ihr Unternehmen oder für sich. Sie sind eben nicht jemand, der für jemand anderen spricht wie es Schauspieler oder Moderatoren tun.

Sie sind jetzt gerade das Aushängeschild Ihrer Firma und für die Menschen die dort arbeiten.

Und genau die soll der Zuschauer zu sehen bekommen.

Bekommen Sie aus ihrem Kopf heraus, dass Sie eine Rolle spielen müssen wie ein Schauspieler. Sie sollen Sie sein! Sonst hätte man ja einen Schauspieler nehmen können.

Ich habe eine Geschäftsführerin eines Küchenstudios gefragt, wie Sie mit dem Thema umgeht. Für ihr Küchenstudio steht sie regelmäßig vor der Kamera und dreht Expertentipps.

Sie sagte:

“Ich mache mir einfach klar, dass auf der anderen Seite genau die gleichen Menschen sitzen, die hier ins Küchenstudio kommen. Sie haben Fragen zu unseren Küchen und die beantworte ich.

Ich mache mir klar, dass ich eben keine Schauspielerin bin sondern jemand, der kompetent beraten kann. Es ist wirklich witzig, wenn mich Kunden treffen, die vorher die Videos angeschaut haben und ganz überrascht sind, dass ich ja genauso bin wie in den Videos.

Sie kommen also schon mit einer positiven Einstellung hier rein und genau das ist es doch, was wir mit den Videos erreichen wollten. Aufwendige Imagevideos über Produkte, die liefern uns unsere Hersteller.“

Noch einen Experten habe ich für Sie im Interview. Tim Hard ist Filmemacher und hat noch einen weiteren Tipp, wie sie mit der Herausforderung beim Videodreh umgehen können und vor allem wie Ihnen dabei der Videograf helfen kann.

Hier geht es zum Video 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem nächsten Film. Behalten Sie im Hinterkopf: Spielen Sie keine Rolle. Seien Sie genau der authentische und kompetente Berater, Firmenchef oder Dienstleister, der Sie auch im persönlichen Gespräch sind. 

Herzlich Ihre 

Manuela Kuhlmann 

Gastbeitrag / 4. Februar 2020

Alles anders als geplant – trotzdem zufrieden und dankbar

Eigentlich wollte nie nähen lernen und deutsch sprechen schon gar nicht. So wie die Bayern redeten, die in meiner Heimat Kroatien ihren Urlaub verbrachten, war für mich schrecklich!

Kaum zu glauben: Heute liebe ich es zu nähen und meine Alltagssprache ist Deutsch! Allerdings hat diese Entwicklung viele Jahre gedauert und ursprünglich hatte ich ganz andere Pläne.

Ein Gastbeitrag von Tanja Weitz, Inhaberin Stickerei Weitz, Leipzig

Anders als geplant

Mein Traum war es das kombinierte Jura/Soziale Arbeit Studium in Kroatien erfolgreich abzuschließen und in diesem Bereich zu arbeiten. Nicht weit entfernt von uns tobte der Balkankrieg. Deshalb engagierte ich mich nebenbei in einem Flüchtlingscamp.

Hier lernte ich einen Deutschen kennen. Nach drei Jahren Fernbeziehung zog ich zu ihm nach Erlangen. Ich lernte natürlich deutsch und studierte Psychologie. Nebenbei arbeitete ich in unterschiedlichen Jobs um unser Leben zu mitzufinanzieren. Wir heirateten. Unser Sohn kam auf die Welt.

Neues Talent entdeckt

Ein bisschen neidisch bemerkte ich damals, dass eine gute Freundin von mir immer so schicke Sachen trug. Ich fragte sie, wo sie die kaufen würde. Sie antwortete, dass sie selber nähen würde. Das hatte ich nicht erwartet.

Ich kannte bis dahin nur das, was meine Mama mit ihrer alten Maschine genäht hatte. Das konnte man damit nicht miteinander vergleichen. Ich ließ mich zu einem Nähkurs überreden. Die Leiterin sagte bald: „Du hast Talent!“ Das Nähen machte mir immer mehr Spaß.

Der Traum von Nähmanufaktur wird wahr

Dann kam der Umzug nach Leipzig. Voller Elan dachte ich: „Ich kann so viel. Ich finde bestimmt schnell einen Job.“ Das Problem war, das sich zu viel konnte! Da mittlerweile unser zweiter Sohn geboren war, habe ich zu Hause angefangen im Nebengewerbe Kinderaccessoires zu nähen.

Unser Schlafzimmer wurde immer mehr mit Nähzeug belagert. Schließlich habe ich 2010 die Manufaktur „Kleine Hummel“ gegründet in der ich meine Ware zum Verkauf anbot. Der Laden entwickelte sich zum regionalen Treffpunkt.

nähen

Mutig neue Wege gehen

Doch dann kam die Trennung von meinem Mann. Meine Jungs waren noch klein und ich wusste privat und beruflich nicht weiter. Meine Mutter hat mir damals unendlich viel Mut gemacht mit dem Satz: „Du hast einen Krieg hinter dir. Hör auf deinen Bauch!“ So kam es, dass ich meinen Laden von 70 qm auf 25 qm geschrumpft und mehr Stickerei und Stoffe verkauft habe. 2014 tat ich mich mit drei anderen Frauen zusammen und wir betrieben den Laden gemeinsam, wobei jede für sich selbstständig war.

Das war anfangs ein gutes Konzept. Allerdings merkte ich nach drei Jahren, dass es für mich so nicht weitergehen konnte. Ich suchte mir einen neuen, eigenen Standort und nahm mutig einen Kredit auf. Das habe ich bis heute nicht bereut! Mein Plan hochwertige Stickereien auf jeder Art von Textilien anzubieten, egal ob für Firmen oder Privatleute, ging auf und wurde von der Kundschaft sehr gut angenommen.

BNI-Gruppe hilft im Geschäftsalltag

Anfang 2019 entdeckte ich Business Network International www.bni.de. Ich gebe zu: Zunächst war ich sehr skeptisch gegenüber dieser „Gruppierung“. Aber in der Leipziger Gruppe „Via Regia“ stimmte die Atmosphäre und ich habe mich sofort wohlgefühlt.

In Schulungen, die regelmäßig angeboten werden und auch in den „Vier-Augen-Gesprächen“, habe ich schon so manchen Tipp für mein Alltagsgeschäft bekommen. Neue Geschäftskontakte haben sich natürlich auch ergeben!

Angekommen, zufrieden und dankbar!

Wenn ich heute meine Stickmaschinen anmache, ist das Musik in meinen Ohren! Bei mir wird aber nicht nur Besticktes verkauft. Das ganze Ambiente sorgt dafür, dass mein Laden wieder ein Treffpunkt ist. Es gibt immer Kaffee und ich habe ein offenes Ohr für alle, die kommen.

Das ist mehr als Sticken, das ist „Soziale Arbeit“ und das habe ich schließlich mal mit Begeisterung studiert. Ich kann nur sagen: Leipzig ist mein zu Hause geworden. Hier bin ich zufrieden und jeden Tag dankbar!