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Gastbeitrag / 30. Juli 2019

Walter Stubers Botschaft und was Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit daraus lernen können

Walter Stubers Botschaft und was Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit daraus lernen können
Walter Stubers Botschaft und was Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit daraus lernen können

Foto: Thilo Schmülgen

Warum verpuffen Ihre Social Media-Bemühungen? Warum schaffen Sie es nicht, in der Zeitung zu sein und warum werden Sie nicht als einzigartig von Kunden und Branche wahrgenommen? Öffentlichkeitsarbeit wird durch Social Media anders! Nicht Werbebotschaften zünden, sondern der Unternehmer muss sich ganz persönlich zeigen. Walter Stuber hat das verstanden. Tag und Nacht arbeitet er an seinem Personal Brand. Sie können von ihm in dieser Case Study lernen. 

Ein Gastbeitrag von Manuela Kuhlmann, Expertin für Öffentlichkeitsarbeit

Wofür stehen Sie und senden Sie dies als Botschaft aus?

Diese zwei Fragen sollten Ihre Kommunikationsstrategie für die Öffentlichkeitsarbeit bestimmen. 

Wenn diese Fragen nicht geklärt sind, wird Ihre Kommunikation aus dem Unternehmen heraus verpuffen. Walter Stuber hat das verstanden! Als „Personal Brand“ nutzt er jede Möglichkeit zu kommunizieren und bringt so als Geschäftsführer von Gemeinhardt Gerüstbau Service sein Unternehmen mit ins Spiel. Dabei wird er sehr persönlich: Er spricht von eigenen Erfolgen, gesteht aber auch Niederlagen ein. So kann er in einem Artikel zugeben: „Früher war ich ein Tyrann“, schildert seinen Weg und räumt ein, dass er umdenken musste.

Social Media bedeutet: Der Mensch im Mittelpunkt

Fast nie geht es um Gerüstbau, immer um den Menschen. Er demonstriert seine Werte und Ideale – er zementiert sie geradezu. Auch, indem er sie neben seinem Konterfei auf seinem Blog schreibt: Walter Stuber: lösungsorientiert, innovativ, diszipliniert, herzlich, sympathisch. Wofür stehen Sie als Unternehmer und damit maßgeblich Ihr Unternehmen? Wo haben Sie das für alle sichtbar gemacht?

Genau das ist das Geheimnis gelungener Kommunikation zu Ihren Zielgruppen. Menschen wollen mit Menschen zu tun haben und nicht mit Firmen. So bloggt Walter Stuber unter seinem eigenen Namen über die Dinge, die ihn persönlich bewegen und doch ist es das, was ihn auch als Unternehmer prägt. Seine Werte und Ideale finden sich in den Beziehungen zu seinen Kunden wieder. Er als Person prägt das Unternehmen.

Als Expertin für Unternehmenskommunikation beobachte ich fasziniert seinen Tatendrang. Keine Social Media-Plattform, auf der er nicht zu finden ist. Zwei Blogs, Facebook und Facebook-Gruppenaktivitäten, Xing, LinkedIn, Twitter und dazu noch das persönliche Engagement in Unternehmensnetzwerken wie beispielsweise BNI. Auch in der Presse ist Walter Stuber dabei. Mit seinem MUTMACHER-Buch besetzt er ein weiteres Sichtbarkeits-Projekt welches jede Menge Inhalte und Kommunikationsanlässe gibt. Er gibt zahlreiche Gastbeiträge in Blogs und Podcasts .

Walter Stuber ist eine Marketing-Maschine, ein Netzwerk-Profi und ein Vernetzungstalent: Online und Offline!

Das liegt natürlich an seiner eigenen Begeisterung für die Möglichkeiten der neuen Medien, die er fast spielerisch austestet. Er selbst sagt: „Ich bin lieber zwei Stunden auf Social Media aktiv als abends den Krimi mit meiner Frau zu schauen.“ Mit seiner Energie, mit seiner markanten Persönlichkeit, seinen Ideen und auch seinem Geltungsbedürfnis schafft er einen Sichtbarkeits-Kosmos mit Reichweite, die er natürlich strategisch nutzt. Um mit seinem Unternehmen sichtbar zu werden, seine Herzens-Projekte voran zu treiben und auch anderen eine Plattform zu bieten.

Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, eigene (auch negative) persönliche Erfahrungen zu teilen und gradlinig seine Meinung kundzutun fällt Walter Stuber nicht schwer. Die Niederlage als Titelthema – hätten Sie sich das getraut? Gerade in einer Erfolgs-Kultur, fällt es uns schwer, Niederlagen einzugestehen oder auch sich von seiner persönlichen Seite zu zeigen. Doch lebenslanges Lernen, der Umgang mit Niederlagen und unsere Persönlichkeit sind es, die uns Einzigartig machen. Das ist es, was uns interessant macht und Menschen – auch Kunden – anzieht. Natürlich, Walter Stuber hat was Anderen was voraus, doch Sie können von ihm lernen:

Case Study: Tipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

Tipps für Ihre ÖffentlichkeitsarbeitSo macht es Walter Stuber
Finden Sie Ihre BotschaftSich als Unternehmer als Mensch mit seinen Werten und seiner Persönlichkeit darzustellen.
Seine Persönlichkeit und seine Werte fließen in sämtliche Kommunikation mit ein -> Personal Brand
Zeigen Sie sich als Menschen mit ihren Werten und die Menschen, die in Ihrem Unternehmen arbeitenPersönlicher Blog
Gerüstbau-Blog (Mitarbeiter und Unternehmen)
Bleiben Sie kontinuierlich dranZwei Blogs, Facebook und Facebook-Gruppenaktivitäten, Xing, LinkedIn, Twitter, persönliches
Engagement in Unternehmensnetzwerken wie beispielsweise BNI, Rotary, Pressearbeit, Messeauftritte
Erarbeiten Sie sich eine Kommunikationsstrategie mit Content-Projekten und KampagnenMUTMACHER-Projekt, Blogs

Fazit:
Sie werden kein zweiter Walter Stuber werden. Er ist einmalig. Und Sie müssen auch nicht abends auf der Couch twittern. Aber eine gute Kommunikationsstrategie, in der die Basis ihr Alleinstellungsmerkmal und Ihre Werte sind, ein solider Redaktionsplan und feste Arbeitszeiten für Social-Media helfen Ihnen, dran zu bleiben und kontinuierlich Ihre Botschaft zu senden. So dass sie ankommt!

Walter Stubers Botschaft und was Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit daraus lernen können

Foto: Yves Timmermann

Gastbeitrag / 5. April 2018

BNI – Liebe auf den zweiten Blick

Gastbeitrag von Anja Landmann

Gerade erst habe ich mich erneut selbstständig gemacht. Die Zeit als Angestellte hatte seine Vorzüge, war angenehm und irgendwie auch bequem. Doch auf Dauer vermisste ich meine Freiheit. Knapp 15 Jahre verdiente ich bereits meine Brötchen als freiberufliche Diplom-Journalistin. Wieso nicht noch einmal diesen Weg einschlagen? Doch die Herausforderung, die sich mir diesmal stellte: Nachdem ich einige Jahre in Saarbrücken gelebt und gearbeitet hatte, besaß ich in meiner Heimatstadt Leipzig kaum Kontakte. Und ein gut funktionierendes Netzwerk ist nun mal das Wichtigste eines Unternehmers.

Dann sprachen mich immer wieder Leute auf BNI an. Business Network International. Was ich zunächst aus den Gesprächen mitnahm: ständiges Beifall bekunden, sich selbst lobhudeln, andere lobpreisen. Klingt ziemlich amerikanisch. Brauche ich das wirklich?

Na gut, einen Versuch ist es wert, sagte ich mir, als ich eine Einladung zu einem Weihnachtstreffen dreier Chapter annahm. Mehr als 100 Unternehmer, niemand den ich kannte, Frühstück irgendwo ganz vorn, weit weg – ich bin normalerweise niemand, der allein in irgendeiner Ecke steht. Doch dieses Treffen überforderte mich schlichtweg. Nein danke, das muss ich nicht wieder haben, war mein Fazit nach diesem Vormittag, den ich nur allzu gern unter „Du hast es halt mal probiert!“ abhakte.

Als ich erneut eine Einladung – diesmal in ein einzelnes Chapter – erhielt, war ich deshalb mehr als skeptisch. Wozu noch einmal? „Wir sind diesmal nur 30 Mitglieder. Das ist eine klasse Runde. Schau doch noch mal vorbei!“, versuchte man mich umzustimmen. Ich ließ es zu. Und war überrascht. Jeder einzelne Unternehmer kam freundlich auf mich zu, stellte sich vor, machte mich wiederum mit anderen bekannt. Das Gefühl BNI war auf einmal ein ganz anderes. Ja, man könnte sagen, ich fühlte mich von der ersten Minute an wie einer von ihnen… Und nach eineinhalb Stunden wusste ich: Ich möchte dazugehören zu dieser tollen Truppe.

In den nächsten Wochen besuchte ich weitere Chapter. Jakob Kees folgten Karl Heine und schließlich Via Regia. Bei jedem einzelnen hätte ich sofort meinen Mitgliedsantrag unterschrieben. Am Ende musste ich mich (leider) entscheiden. Seit März gehöre ich Via Regia in Leipzig-Breitenfeld an, besuche nach wie vor auch gern und regelmäßig die anderen Chapter. Das Gefühl, dazu zu gehören, hat sich nicht verändert. Ich freue mich auf die Zeit bei BNI!

Anja Landmann, Diplom-Journalistin, Social Media Managerin & Politologin

Mail. info@redaktionsbuero-landmann.de

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