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Ganz Privat / 23. Juni 2026

Ein Lächeln für Josefine – und warum Henry uns Hoffnung schenkt

Bild: Walter Stuber

Manchmal gibt es Geschichten, die gehen direkt ins Herz.

Nicht, weil sie perfekt sind. Sondern weil Menschen trotz schwerster Umstände nicht aufgeben. Unsere Enkelin Josefine ist so eine Geschichte.

Kurz nach ihrer Geburt wurde bei ihr eine schwere Hirnhautentzündung diagnostiziert. Seitdem kämpft sie mit Epilepsie, motorischen Einschränkungen und schwerer Skoliose. Viele Dinge, die für andere Kinder selbstverständlich sind, sind für Josefine tägliche Herausforderungen.

Und trotzdem erleben wir als Familie immer wieder kleine Wunder:

ein Lächeln, eine Reaktion, ein Blick, neue Bewegungen, kleine Fortschritte. 

Jetzt gibt es neue Hoffnung:

Eine Delfintherapie auf Curaçao.
Diese Therapie kombiniert Wasser, Bewegung, Emotionen und tiergestützte Förderung. Ziel ist es, Mobilität, Konzentration, Wahrnehmung und Selbstvertrauen zu stärken. Viele Familien berichten von Entwicklungen, die vorher kaum vorstellbar waren.  

Mehr Informationen zur Delfintherapie auf Curaçao finden Sie direkt beim offiziellen Curaçao Dolphin Therapy Center (CDTC). Dort werden seit vielen Jahren Kinder und Erwachsene mit unterschiedlichsten Einschränkungen therapeutisch begleitet.

Natürlich weiß ich:

Es gibt bei Delfintherapien auch kritische Stimmen und wissenschaftliche Diskussionen über die langfristige Wirksamkeit.

Aber ich weiß auch etwas anderes:

Wenn man ein schwerbehindertes Kind in der Familie hat, dann lernt man, Hoffnung nicht vorschnell aufzugeben.

Und genau hier kommt Henry ins Spiel.
Vor einiger Zeit durfte ich auf meinem Blog einen Gastbeitrag über Henry veröffentlichen. Henry durfte selbst eine Delfintherapie erleben. Seine Familie berichtete von positiven Veränderungen, neuer Motivation und echter Hoffnung für den Alltag.  

Dieser Beitrag hat unsere Familie tief bewegt.

Denn plötzlich war da nicht nur Theorie.

Da war ein Kind.
Eine echte Geschichte.
Echte Eltern.
Echte Fortschritte.

Und genau daraus entstand die Idee:

Warum nicht auch Josefine diese Chance ermöglichen?

Als Opa und Oma werden wir selbstverständlich selbst spenden. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.

Aber solche Therapien kosten viele tausend Euro und werden von den Krankenkassen nicht übernommen. 

Deshalb brauchen wir Menschen mit Herz.
Menschen, die sagen:

„Ich helfe mit.“
Jeder Betrag zählt.
Wirklich jeder.

Spendenkonto für Josefine 🐬

Empfänger: delfine therapieren menschen e.V.
IBAN: DE52 3005 0110 0020 0024 24
BIC: DUSSDEDDXXX
Bank: Stadtsparkasse Düsseldorf
Verwendungszweck: Josefine Enya Stuber

Weitere Informationen zu Josefine finden Sie auf http://Josefine-Stuber.de

Den Beitrag über Henry finden Sie hier:  Henrys Delfintherapie

Ich glaube fest daran:
Menschen können füreinander Hoffnung werden.
Nicht durch große Reden.

Sondern durch kleine Taten mit großer Wirkung. 
▶️ Helfen Sie mit, Josefine ein neues Stück Lebensfreude zu schenken?

Gastbeitrag / 19. Dezember 2023

Henrys Delfintherapie

Bei diesem Winterwetter schleicht sich bei dem ein oder anderen sicher die Sehnsucht nach Sonne & Meer ins Gemüt und man würde gerne die Stiefel gegen Flip-Flops eintauschen. Im März dieses Jahres hatten wir als Familie das unfassbare Glück, dies zu tun. Nicht aus Freizeitgründen, sondern um eine delfingestützten Intensivtherapie auf Curacao für unseren Sohn Henry wahrzunehmen.

WER IST HENRY?

Unser Sohn ist ein lebenslustiger und willensstarker Junge, der unsere Familie seit 5 Jahren bereichert. Er hat eine Zerebralparese, die auf eine frühkindliche Hirnschädigung aufgrund eines Sauerstoffmangels unter der Geburt zurückzuführen ist. Er ist motorisch schwer betroffen und benötigt im Alltag komplett unsere Hilfe beim Spielen, Bewegen, Anziehen, Essen etc. Zudem wurden eine Sehbehinderung sowie Epilepsie diagnostiziert. Um ihn bestmöglich zu fördern und seine Selbständigkeit im Rahmen des Möglichen zu unterstützen, fahren wir mehrmals im Jahr zu Intensivtherapien in Deutschland und dem Ausland, die Stück für Stück Fortschritte ermöglichen. Diese Therapien werden leider nicht von den Krankenkassen bezuschusst. In der Hoffnung auf eine Verbesserung der Fein- und Grobmotorik, der Lautbildung /Sprache, Koordination und auch der Epilepsie traten wir die Reise nach Curacao an.

MOMENTE DES GLÜCKS!

Es können Worte oder Laute sein, ein erstes Greifen mit den Händen, ein Lächeln – ausgelöst von einem Delfin. Henry zusammen mit „seinem“ Delfin Bonnie im Wasser zu beobachten, war auch für uns Eltern ein überwältigender, emotionaler Augenblick. Es war einfach grandios. Henry war von Tag 1 an super motiviert, liebte ihr Team aus Therapeut, Assistentin und Delfin. Diese Motivation und Energie waren mehr als wir uns wünschen konnten. Man kann vorher schlecht vorhersehen, wie das Kind auf die unbekannten Tiere, fremde Menschen, Umgebung und Klima reagiert. Es war sehr emotional zu sehen, wie er sich immer mehr zugetraut hat, wie er sich von uns Eltern lösen konnte und den Spaß seines Lebens hatte. Henrys Therapeut ließ sich immer wieder etwas einfallen, um ihn aus seiner Komfortzone zu holen, ihn zu fordern, ihm aber auch großartige Erfolgserlebnisse zu bieten. Wir waren sehr hingerissen von der liebevollen Art, wie mit den Kindern umgegangen wird.

Nach der ersten Delfintherapie waren wunderbare & für uns bahnbrechende Fortschritte zu beobachten: Henry schläft seitdem die Nächte wirklich durch. Die Nächte vorher waren geprägt von mehrmaligem wachwerden und auch Zeiten, in denen er mehrere Stunden in der Nacht wach war- dies ist ein Effekt, den Kinder mit einer Hirnschädigung häufig aufweisen. Damit ist viel Lebensqualität entstanden! Zudem hat Henry kognitiv in der Wahrnehmung seiner Umgebung einen riesigen Sprung gemacht. Er schaut interessiert, was um ihn herum passiert und tritt dadurch auch mehr in Kontakt. Er hat angefangen, bei witzigen Gegebenheiten zu kichern, manchmal gibt es auch richtige Lachanfälle, was absolut mitreißend ist. Und er lautiert viel mehr und auch neue Laute sind dazugekommen. Henrys Kopfkontrolle und seine Kraft im Oberkörper haben sich sehr verbessert – klar, wenn man sich im Wasser anstrengen muss, um die Delfine zu sehen. Und er lernt so viel – innerhalb kurzer Zeit hat er gelernt, mit seinem Therapierad zu fahren!

HOFFEN AUF EINE FORTSETZUNG

Henry liebt Wasser und Tiere – eine Delfintherapie ist daher die perfekte Kombination für ihn! Die Delfintherapie ist eine nachweislich wirksame Therapie, die langanhaltende, individuelle Verbesserungen mit sich bringen kann und die Hoffnung auf ein selbständigeres Leben macht. Daher möchten wir Henry eine 2. Delfintherapie auf Curacao ermöglichen und benötigen hierfür Ihre Unterstützung, da der 2-wöchige Therapiezeitraum ca. 16.000€ kostet.

SPENDEN

  1. Über die Gofundme-Seite: Spendenkampagne von Stefanie Beckmann: Delfintherapie für Henry (gofundme.com)
  2. Über das offizielle Spendenkonto bei „delfine therapieren menschen“

Stadtsparkasse Düsseldorf

Empfänger:                    delfine therapieren menschen e. V.
IBAN:                                 DE 52 3005 0110 0020 0024 24
BIC:                                    DUSSDEDDXXX
Verwendungszweck:      Henry Elias Beckmann

Wichtig: für eine korrekte Zuordnung der Spende per Überweisung muss der Verwendungszweck wie beschrieben lauten, da sonst eine Zuordnung nicht möglich ist!

Die Spende kann steuerlich geltend gemacht werden. Bis 300 € reicht hierzu der Bankbeleg. Bei einer Spende > 300 € stellt die Organisation „delfine therapieren menschen“ auf Wunsch eine Spendenquittung aus. Dazu eine Mail an office@delfine-therapieren-menschen.de unter Angabe der kompletten Anschrift senden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Therapie für Henry unterstützen!

Gastbeitrag von Stefanie Beckmann