Vom 22. September bis zum 31. Oktober 2026 mache ich bewusst eine Auszeit von sozialen Medien. Kein WhatsApp-Status, kein Facebook, kein LinkedIn, kein Instagram und kein YouTube.
Für jemanden wie mich, der über Jahre regelmäßig Inhalte veröffentlicht hat, ist das eine echte Umstellung. Aber ich merke schon jetzt: Diese Pause tut mir gut.
Was mir die Auszeit von sozialen Medien bringt
Plötzlich ist wieder mehr Raum für echte Gespräche. Fürs Lesen und für Hörbücher. Für den Garten. Für Gedanken, die nicht sofort zu einem Beitrag werden müssen. Und vor allem für die Unternehmer, die ich in meiner Unternehmensberatung begleite.
Dabei wird mir immer klarer, wie viel Aufmerksamkeit soziale Medien tatsächlich binden. Es sind nicht nur die Minuten beim Schreiben und Posten. Es ist auch das ständige Nachschauen: Wer hat reagiert? Wer hat kommentiert? Was müsste ich noch veröffentlichen?
Diese Gedanken nehmen mehr Platz ein, als man merkt.
Ein Buch, das lange auf mich gewartet hat
Die gewonnene Zeit hat mir auch Bücher zurückgebracht, die schon lange auf meinem Stapel lagen. Dazu gehört „Die 13-Hertz-Formel“ von Amina Meineker.
Ich kenne Amina persönlich. Trotzdem hat ihr Buch lange auf mich gewartet. Jetzt war endlich Zeit dafür.
Das Thema passt erstaunlich gut zu meiner eigenen Auszeit von sozialen Medien: Stress, Resilienz, innere Ruhe und die Frage, wie wir bewusster mit unserer Energie umgehen.
Wer mehr über das Buch erfahren möchte, findet es hier bei Thalia.
Weniger senden, mehr wahrnehmen
Ich habe nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Im Gegenteil. Ich gewinne etwas zurück.
Mehr Aufmerksamkeit für Menschen. Mehr Ruhe im Kopf. Mehr Zeit für Dinge, die nicht öffentlich stattfinden müssen.
Auch auf mehrdanke.de beschäftige ich mich immer wieder mit Dankbarkeit, Achtsamkeit und dem bewussten Wahrnehmen dessen, was längst da ist.
Vielleicht ist genau das die größte Erkenntnis dieser Pause: Nicht alles, was wertvoll ist, muss sichtbar sein.
Und ganz unter uns …
Geplant war meine Auszeit von sozialen Medien bis zum 31. Oktober 2026.
Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher: Ich werde sie verlängern.
Nicht, weil soziale Medien schlecht sind. Sondern weil ich merke, dass mein Leben auch ohne tägliches Senden weitergeht – und an manchen Stellen sogar besser.
Weniger Reichweite. Mehr Tiefe.
Weniger Reaktion. Mehr Begegnung.
Und vielleicht ist das gerade genau das, was ich brauche.