Allgemeine Themen / 23. März 2021

Wie ich Ablehnung von anderen Unternehmer*innen erlebe

Ablehnung

Wie ich Ablehnung von anderen Unternehmer*innen erlebe und trotzdem nicht zerbreche.

Es gibt Menschen, die sind auf den ersten Blick freundlich und interessiert, aber sie vermitteln mir ohne Worte, dass sie mich und meine Denkweise ablehnen. Da war zum Beispiel ein Unternehmer, der an Meetings einer von mir initiierten Facebook-Gruppe teilnahm. Im Vordergrund stand, dass man sich während Corona austauscht und unterstützt. Nach einigen Treffen teilte er mir mit, dass er sich zurückziehen würde, weil er keinen Mehrwert daraus ziehen könnt. Außerdem hätte er wichtigere Termine. Leider konnte er meine Ansicht nicht teilen, dass auch daraus Mehrwert zu ziehen ist, wenn man andere „nur“ unterstützt, ein offenes Ohr hat für ihre Fragen und dass es nicht nur darauf ankommt, dass der andere mir Kontakte oder Umsätze bringt. Nach der Absage fühlte ich mich von ihm abgelehnt.

Ein anderes Beispiel: Bei einer Unternehmer-Reise kam ich mit einem Geschäftsmann ins Gespräch. Er wirkte freundlich, nett und zuvorkommend. Während wir uns unterhielten, kam immer mehr seine Überheblichkeit zum Vorschein. Die unternehmerischen Leistungen anderer konnte er nicht anerkennen und wertschätzen. Ich habe immer deutlicher auch die Ablehnung meiner Person und meiner Art ein Unternehmen zu leiten, gespürt.

Von Walter Stuber

4 Tipps für mehr Lebensqualität trotz Gegenwind

Diese beiden Erlebnisse und viele andere, haben mir gezeigt:

  • Nicht jeder kann (oder will) mich als Mensch und Unternehmer so akzeptieren, wie ich bin. Ich werde meine Werte und Einstellungen deshalb nicht verändern, sondern ihnen treu bleiben, denn sie gehören zu mir und bereichern mein Leben.
  • Ich will meine Zufriedenheit und mein Lebensglück nicht davon abhängig machen, dass andere mich akzeptieren.
  • Ich lerne zu unterscheiden zwischen dem Unternehmer*in und dem Menschen, der mich ablehnt. Das schafft eine gesunde Distanz, die es möglich macht, dass ich die unternehmerischen Leistungen meines Kritikers voll anerkennen und respektieren kann.
  • Ich habe die Freiheit mich von denen, die mich nicht wertschätzen, fernzuhalten. Das gilt für Business und Privatleben gleichermaßen.

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