Alle Beiträge von Walter Stuber

Gastbeitrag / 21. November 2023

BNI: Mein Weg zu einem Netzwerk voller Chancen und Erfolg

In der Welt des Geschäfts und Unternehmertums gibt es Momente, die das Potenzial haben, unser Leben und unsere Karriere in eine neue Richtung zu lenken. Für mich war einer dieser entscheidenden Momente im frühen Sommer 2019, als ein Berufskollege mir von BNI erzählte und mich ermutigte, einen Blick darauf zu werfen. Ich hatte das Glück, auf seinen Rat zu hören, denn BNI hat mein unternehmerisches Leben auf eine Art und Weise bereichert, die ich mir nie erträumt hätte.

Wie kam ich zu BNI?

Die Einladung, BNI zu erkunden, kam von einem Kollegen, der meine Begeisterung für Netzwerken, Empfehlungsmarketing und die Zusammenarbeit mit anderen Menschen erkannt hatte. Er wusste, dass BNI die perfekte Plattform sein könnte, um meine Fähigkeiten und Leidenschaften weiter auszuleben. Neugierig geworden, besuchte ich zwei unterschiedliche BNI-Chapter, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Nach diesen Besuchen war ich fasziniert und hatte das Gefühl, dass ich hier eine einzigartige Gelegenheit gefunden hatte.

Ich begann, eng mit den leitenden Direktoren von BNI und anderen Unternehmern zusammenzuarbeiten, um ein neues Chapter aufzubauen. Dies war eine spannende Herausforderung, die mir half, meine Fähigkeiten im Netzwerken und in der Geschäftsentwicklung weiter zu schärfen.

Das erste Jahr bei BNI: Wissensgewinn und Reputation

In meinem ersten Jahr bei BNI lernte ich eine Fülle von Informationen von Fachleuten und Experten aus verschiedenen Branchen. Dieses Wissen half mir nicht nur, mein eigenes Geschäft zu stärken, sondern ermöglichte mir auch, wertvolle Empfehlungen an mein persönliches Netzwerk weiterzugeben. Dies steigerte mein Ansehen und führte dazu, dass Kunden und Geschäftspartner mich als erste Anlaufstelle für Kontakte ansahen.

Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ich in diesem Jahr entwickelte, war die Kunst der Präsentation. Es ging nicht nur darum, Inhalte zu präsentieren, sondern komplexe Konzepte verständlich und prägnant auf den Punkt zu bringen. Diese Fähigkeit hat meine Kommunikationsfertigkeiten auf eine ganz neue Ebene gebracht.

Darüber hinaus baute ich deutschlandweit ein Netzwerk auf, das mir die Möglichkeit gab, mit herausragenden Persönlichkeiten und Unternehmern zusammenzuarbeiten. Diese wertvollen Beziehungen hätte ich wahrscheinlich nie geknüpft, wenn ich nicht Teil des BNI-Netzwerks geworden wäre. Dieser Mehrwert ist  unbezahlbar, sowohl beruflich als auch persönlich.

BNI im Jahr 2022: Der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg

Das Jahr 2022 sollte sich als entscheidend für meine berufliche Zukunft erweisen. Meine Geschäftspartnerin und ich beschlossen, uns von unserer bisherigen beruflichen Partnerschaft zu lösen und ein eigenes Unternehmen zu gründen. Was dann folgte, war eine erstaunliche Reise. Wir schafften es, innerhalb von nur vier Wochen ein neues Unternehmen von Grund auf aufzubauen. Dies umfasste rechtliche Aspekte, Gesellschaftsverträge, Notartermine, die Entwicklung einer Corporate Identity, Technologieintegration und vieles mehr.

 

Allgemeine Themen / 7. November 2023

Willkommenskultur in Vereinen

Von Walter Stuber 

Bärte pflegen, Bobby-Car fahren, lachen oder – ganz klassisch – Kaninchen züchten. In Deutschland gibt es für (fast) alles einen Verein, in dem man seinem Hobby in Gesellschaft nachgehen kann. Die Vereinslandschaft ist bei uns so vielfältig, wie in kaum einem anderen Land. Knapp 616.000 Vereine gibt es derzeit, das meldete die Online-Ausgabe des Stern im März diesen Jahres. 

Es hat offensichtlich immer noch für viele einen besonderen Reiz sich einem Verein anzuschließen. Das kann ich gut nachvollziehen. Seit Kurzem sind meine Frau und ich Mitglieder im Verein der Christlichen Motorradfahrer Sachsen (CMS) e.V. . Wir fahren nämlich gerne mit unserem Harley-Trike  durch Sachsen und wollen das zukünftig in netter Gesellschaft tun.

Enttäuscht

Meine bisherigen Vereinserfahrungen waren sehr überschaubar und wenn, dann waren sie auf überregionaler Ebene. Deshalb war ich umso gespannter, wie wir als Ehepaar in einem Ortsverein begrüßt werden würden. Voller Erwartung gingen wir zu unserem ersten Treffen als neue CMS-Mitglieder. Wir hatten erwartet, dass wir in irgendeiner Form willkommen geheißen werden. Aber nichts dergleichen passierte.  Weder kam jemand auf uns zu, noch wurde von vorne etwas gesagt.

Wenn wir nicht selbst das Gespräch gesucht hätten, wären wir die ganze Zeit für uns geblieben. Wir hatten den Eindruck, dass es hier kleine Gruppen gab, die so auf sich fixiert waren, dass Neue keinen Platz hatten. Leider war das auch bei den nächsten Clubtreffen nicht anders. Meine Frau und ich waren enttäuscht. 

Neue mit hineinnehmen

In einem Online-Lexikon wird der Begriff „Verein“ erklärt mit den Worten: „Organisation, in der sich Personen mit bestimmten gemeinsamen Interessen, Zielen zu gemeinsamem Tun zusammengeschlossen haben.“  In einem Verein geht es um die eine Sache, die alle verbindet. Wenn jemand neu dazu kommt, sich einbringen will und die gemeinsame Sache (nicht nur finanziell) unterstützen will,  dann gehe ich mal davon aus, dass  das Freude beim Vorstand und den Mitgliedern auslöst. Die könnte man zelebrieren und eine Willkommenskultur entwickeln.  

Darunter verstehe ich, dass Neue begrüßt werden und, wenn sie es möchten, beim ersten Clubtreffen von Vorne kurz vorgestellt werden. Das bietet Anknüpfungspunkte um ins Gespräch zu kommen. Ideal wäre, wenn neue Mitglieder eine Art Mentor an die Seite gestellt bekommen würden, als ersten Ansprechpartner für alle Fragen. Derjenige könnte auch dabei helfen, dass man schneller erfährt, wer ähnliche Interesse hat, wie man selbst, sodass man sich schneller zu Hause fühlt. 

Selber Vorbild sein

Schade, dass sich offensichtlich die Verantwortlichen bei den Christlichen Motorradfahrern in Sachsen noch keine Gedanken gemacht haben über eine gute Willkommenskultur. Wir werden trotzdem weiter an den Veranstaltungen teilnehmen, von uns aus versuchen mit anderen ins Gespräch zu kommen und unseren Platz in diesem Verein zu finden. Denn nach wie vor wünschen wir uns per Trike und  in netter Gesellschaft durch unser schönes Sachsen zu fahren. Eins steht für uns fest: Wenn demnächst neue Mitglieder dazukommen, werden wir sie auf jeden Fall begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen. 

Gastbeitrag / 24. Oktober 2023

Wie ich das wirksamste (reale) #Netzwerk für mich gefunden habe?

Eingefangen durch Marco Kitzing
Eingefangen durch Marco Kitzing

Es war wie so oft – wieder mal eine Einladung zu einem Netzwerktreffen. Diesmal ein Termin in Leipzig – frühmorgens. ok.
… mal ´ne andere Uhrzeit.
… warum nicht ?!

Also hin und nach anfänglicher mittelleichter Skepsis schwer beeindruckt von

40 Unternehmern, die nicht nur für ihr jeweiliges business brennen sondern auch kommunikativ weit vorn dabei sind

jeder pitcht und gibt auch so Besuchern die Chance sich zugehörig zu fühlen

jeder ist engagiert und teilt seine Erfolge mit

jeder ist 100% da und bringt sich ein, getreu dem Mantra „Wer gibt gewinnt.“

Es war das Treffen des chapter „via regia“ des #BNI, das mich mit seiner Disziplin und Stringenz beeindruckte. Es geht nicht darum unter den Anwesenden Geschäfte abzuschließen, sondern man zielt auf Empfehlungen aus dem Netzwerk heraus ab. Genau so begründet sich die höchst unterhaltsame Vorstellungsrunde, denn man kann nur den empfehlen, den man kennt und dem man selbst vertraut. Glaubt man dann auch noch der Statistik, dass selbst ein #KMU ca. 1.000 Kontakte kennt, spricht man so jeden Mittwoch – zumindest theoretisch – zu ca. 40.000 Menschen!

Für dauerhafte Mitglieder gilt es daher gegenseitiges Vertrauen nicht nur zu bilden, sondern stetig zu intensivieren. Die resultierende Umsatzsteigerung ist dann eine nahezu logische mathematische Konsequenz. Schließlich lobt man sich nicht selbst, sondern bringt sich ins Gespräch, um andere zu Botschaftern der eigenen Sache werden zu lassen.

Was mich vom BNI überzeugt hat, waren final die vielen Verwandtschaften zum Sport:

💪🏼 aktiv mitwirken ➡️ #Leidenschaft

💪🏼 Pünktlichkeit und Präsenzpflicht ➡️ #Disziplin

💪🏼 es geht um die Aktivierung einer Gruppe ➡️ #Teamplay

💪🏼 Regelmäßigkeit, 1 x wöchentlich ➡️ konstantes #Training

… und das Beste: parallel zu all dem „Zirkus“:

ein fantastisches Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, ganz im Sinne des Sportlers „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“ 😋 … großen Dank an die Küchenschmiede Leipzig an dieser Stelle die jeden Mittwoch aufs Neue ein ausgewogenes Angebot schafft, das keinerlei Wünsch im Spannungsfeld von „süß bis herzhaft“ und „gesund bis sündenhaft“ offenlässt. 🙌🏼

Die Erkenntnisse zum ultimativen Netzwerk:

🟢 gleich was Du tust, tu es mit Hingabe und Leidenschaft denn nur so bist Du authentisch

🟢 wenn networking, dann richtig! Deine Zeit ist zu wertvoll für „Kamingespräche“

🟢 miss Dein Engagement und prüfe Deine selbstgesteckten Ziele, schließlich fliegt kein Captain ohne Kompass und Landekoordinaten!

Walter Stuber als ein Urgestein des BNI ist ein wichtiges Mitglied unseres Chapters und wir freuen uns, dass er nach zwischenzeitlicher Unterbrechung den Weg zum BNI zurückgefunden hat, da er mit all seiner unternehmerischen Erfahrung und seinen vielen über die Jahre angesammelten Geschäftskontakten dem Chapter eine enorme Schubkraft verleiht. Im Gegenzug spricht das für die Wirksamkeit und die Bedeutung von Sichtbarkeit, wenn ein gestandener Unternehmer, die bewusste Entscheidung für die Aktivierung seines Umfelds i.S. seiner Firma trifft.

Sowohl die Gerüstwaschanlage, die verschiedenen Marken (Mutmacher etc.) als auch das ursprüngliche Kerngeschäft des Spezialgerüstbaus folgen einer klaren Grammatik  – den bestmöglichen Input zu selektieren und für das eigene Unternehmen anzupassen und zu übernehmen. So entsteht Wachstum.

Mittlerweile darf ich das Chapter „Via-Regia“ in der Funktion des Chapter-Direktors wöchentlich moderieren. Keine leichte Aufgabe die durchdeklinierte Tagesordnung, für die mitunter durch Besucher bis zu 50-Personen starke Gruppe minutengenau ins Ziel zu bringen. Das gelingt nur durch die gegenseitige Unterstützung im Führungsteam zusammen mit @Sven Doberitzsch als Schatzmeister und @Carsten E. Wind als Mitgliederkoordinator, sowie all den anderen vielen helfenden Händen, sei es z.B. durch den Aufbau der Technik durch @Gunter Alex oder die Betreuung der Gäste und Besucher im Anschluss. So leistet jeder einen Beitrag, damit die Gruppe funktioniert und gemeinsam Umsätze erwirtschaftet werden können.

Hast auch Du Lust dieses „Happening“ mal live zu erleben – auch ohne jegliche BNI-Erfahrung vorab bist Du herzlich zu uns ins Chapter Mittwoch früh 6:30 Uhr eingeladen. Wir freuen uns darauf Dich kennenzulernen.

Gastbeitrag von Stefan Frohnsdorf
www.sfk-architekten.de  

Netzwerken / 26. September 2023

Von der Auswanderung bis zum globalen Netzwerk: Meine Reise in Israel und mit BNI

Benjamin Funk mit Partnerin

Nein, ich habe meine Auswanderung nach Israel keineswegs unterschätzt. Meine damalige Verlobte hatte mir wiederholt die vielen Hürden und Herausforderungen aufgezeigt, die mich in ihrer Heimat erwarten würden.

In Deutschland hatte ich mir über Jahre ein sehr gutes berufliches Netzwerk aufgebaut. Ich war überzeugt, dass ich, selbst in der Ferne, stets genügend Projekte würde handhaben können. Ein zuverlässiges Einkommen und genügend Rücklagen waren dringend notwendig, um den anspruchsvollen Visa-Prozess von Israel, welcher mein dauerhaftes Verweilen im Land sicherstellen sollte, zu ermöglichen. Hinzu kam die zusätzliche Herausforderung, als neue Patchwork-Familie zusammenzuwachsen. Der Staat Israel unterstützt nichtjüdische Einwanderer nicht übermäßig, und ich spürte bald den Druck des für mich unbekannten Systems.

Obwohl es bereits seit 2016 Technologien wie Webcams und Videotelefonie gab, waren es die Zeit vor der Pandemie, in denen der persönliche Kundenkontakt zählte. Viele meiner Kunden scheuten die Technologien. Zudem hatte ich über Jahre meine Kunden in Deutschland regelmäßig besucht. So waren sie es gewohnt und lief auch all die Jahre einwandfrei für beide Seiten. Mit der Entfernung kam somit eine langsame Entfremdung und viele sprangen ab und suchten sich lokale Anbieter.

Mein Sprachkurs in Hebräisch kam nur zäh voran. Jeden Tag verbrachte ich fünf Stunden im Unterricht und arbeitete danach bis tief in die Nacht. Aber trotz aller Bemühungen fühlte ich mich in Israel in dieser ländlichen Region ausgegrenzt, zu schlecht war mein Hebräisch, und ich war kulturell komplett anders aufgewachsen.

Doch der Wendepunkt kam, als meine Frau und ich, mit Unterstützung einer Business-Coachin aus Deutschland, einen neuen Businessplan ausarbeiteten. Wir gründeten einen Gäste- und Reisebetrieb namens gilboapassion.com. Wir hatten uns auf exklusivere Reisen und Aufenthalte im Land spezialisiert. Dazu gehörten auch Offroad-, Wander- und Abenteuertouren. Unsere Leidenschaft (Passion) für das Reisen, die Menschen verband sich mit dem Land und der Region, in der wir lebten (Gilboa-Gebirge).

2020 war ein vielversprechendes Jahr für uns. Unsere Touren waren fast das ganze Jahr über ausgebucht. Wir hatten sehr gute Aussichten für die kommenden Jahre und planten uns zu vergrößern.

Doch dann kam die Pandemie, und mit ihr der finanzielle Totaleinbruch. Es war eine Zeit der Unsicherheit, aber dank der Unterstützung von Freunden, Familie und einer Rückbesinnung auf meine ursprünglichen Fähigkeiten konnten wir wieder Tritt fassen.

In dieser Phase eröffneten sich durch die Pandemie paradoxerweise auch neue Chancen. Die Digitalisierung machte es möglich, meine Dienstleistungen erneut in Deutschland anzubieten. Videomeetings wurden zur Norm, und plötzlich war die geografische Distanz kein Hindernis mehr.

Es kamen sogar einige Kunden zurück, was mich sehr gefreut hat. Ich begann auch wieder mehrfach im Jahr nach Deutschland zu fliegen, um neue Kontakte zu knüpfen und das bestehende Netzwerk zu pflegen.

Das gelingt auch recht gut, aber reicht nicht aus.

Dann lud mich Walter Stuber zu BNI ein, ein globales Netzwerk, deren Potenzial ich zuvor nicht erkannt hatte. Ich hatte schon von BNI gehört, vorwiegend von den örtlichen Treffen von Geschäftsleuten, das einmal pro Woche stattfindet. Im BNI Online-Chapter LEJ Airport Leipzig wurde ich herzlich aufgenommen. Die Mitglieder sind offen, herzlich und äußert professionell. Im Online-Chapter spielt die Regionalität keine große Rolle, also kein Problem, dass ich in Israel lebe. Mit meinem Angebot, Webseiten zu optimieren, bin ich auch nicht ortsgebunden.

Ich habe schnell verstanden, wie ein regelmäßiger und verbindlicher professioneller Austausch mir die letzten Jahre gefehlt hat. Netzwerken bedeutet bei BNI mehr, als ich es früher tat, was ich als positiv wahrnehme. Genau darin liegen auch die Stärken. Es sind die Verbindlichkeit, ein Geben und Nehmen im Austausch. Ich bin begeistert von der Hilfsbereitschaft vieler Mitglieder. Ganz zu schweigen von den Kontakten, die man über Mitglieder erhält.

Ich bin ein Lernender, weil ich recht neu dabei bin, aber auch weil ich erkenne, wie viel geballte Erfahrung und Wissen dort vertreten sind. Hinzu kommen die professionellen Schulungen, die immer den eigenen Horizont erweitern. Aus meinem Businessbereich weiß ich, dass ich nur durch Lernen am Ball bleibe und Know-how liefern kann. Im Netzwerk werde ich zudem motiviert und aufgefordert, an Schulungen teilzunehmen, die mich fordern und fördern.

BNI gewinnt mehr und mehr Bedeutung für mich, nicht nur beruflich, sondern auch menschlich. Es bietet eine Plattform für Verbindlichkeit, professionellen Austausch, Weiterempfehlungen und Weiterbildung. Es ist ein Geben und Nehmen, eine Gemeinschaft, die über reine Geschäftsbeziehungen hinausgeht. Der Fokus liegt nicht nur auf Geschäftsabschlüssen, sondern auch auf menschlichen und langfristigen geschäftlichen Beziehungen.

Bei Weitem kann ich bisher nicht das ganze Potenzial ausschöpfen, dazu gehört auch, dass BNI international ist, dafür steht das „I“, somit kann ich in Israel und auf der ganzen Welt einfach Kontakte knüpfen.

Mit Reisen kenne ich mich gut aus, somit dürfte das noch eine spannende Reise werden.

Benjamin Funk

E-Mail: b.funk@benjaminfunk.com

Netzwerken / 12. September 2023

BNI – Erfolgsgeschichte von Andreas Becker

Mein Name ist Andreas Becker, ich bin Gründer- und Unternehmerlotse seit 2015, meine Kunden sind Gründer die etwas tolles vorhaben und sich entwickeln wollen und Unternehmer mit kleinen Unternehmen (bis ca. 30 Mitarbeiter) die Herausforderungen und Ziele haben oder ihre Unternehmensnachfolge regeln möchten. www.unternehmerlotsen.bayern

Zu dem Unternehmernetzwerk BNI bin ich gekommen wie die berühmte Jungfrau zum Kind. Ich hatte mit meiner (jetzigen) Ex-Frau gegründet die 2015 schon einige Jahre selbständig war. Sie führte ein Kooperationsgespräch mit einer Trainerin die schon länger bei BNI war, die ihr dann auch anbot für sie mal die Vertretung zu machen. Dann sollte ein Unternehmerteam in Aichach bei Augsburg gegründet werden. Meine Ex-Frau besuchte eines der ersten Gründungstreffen und kam mit der ausgefüllten Bewerbung heim.

Meine Reaktion „spinnst Du? Die 1.000€ Beitrag können wir doch anderweitig sinnvoller einsetzen – und max. 3x im Halbjahr fehlen dürfen? Was ist denn das für ein Sch…rott, da sind wir ja total gebunden!“

Nun, ich hab dann am Gründungstreffen teilgenommen (hat sich ein bisschen wie eine Multi-Level-Marketing-Veranstaltung angefühlt) war dann aber auch in einigen der regulären Frühstücke dabei als Vertretung meiner Frau oder gemeinsam und wir haben auch viele Vertrauensaufbaugespräche (1:2:1-Gespräche) gemeinsam geführt.

Dabei verstand ich zum einen warum die regelmäßige Anwesenheit Sinn macht und lernte viele tolle Menschen kennen. Auch die ersten Empfehlungen kamen sehr schnell (worauf man nicht bauen sollte).

2016 hatten meine (Ex-)Frau und ich beide das Gefühl dass es Sinn machen würde, dass ich auch einem Unternehmerteam beitrete. Das tat ich dann in Landsberg/Lech. Dort ist auch die Trainerin Mitglied die uns BNI als Netzwerk empfohlen hatte.

Meine Zwischenbilanz heute:

Ich habe viele wirklich tolle, inspirierende Menschen kennengelernt, habe mit einigen gemeinsame Veranstaltungen oder Projekte durchgeführt, habe wahnsinnig viel gelernt in vielen Fachgebieten, habe selbst BNI-Dienstleister oder -Produktverkäufer für mich in Anspruch genommen, nutze dieses weltweite Netzwerk für meine Kunden (dass ist für mich auch der Hauptzweck), habe bis jetzt über 200T€ Umsatz durch BNI-Empfehlungen generiert, habe viel gelernt über Führung (ich habe auch einige Führungsrollen ausgeübt und übe sie noch aus in einem Team in dem alle gleich sind), habe mein Angebot geschärft (muss ja in eine 60-Sekunden-Präsentation oder kürzer passen), habe glaube ich auch vielen anderen gutes Feedback gegeben und sie inspiriert, habe auch viele Menschen mit Schicksalsschlägen gesehen und wie sie im Team aufgefangen wurden, habe Freunde gefunden und viele sehr gute Bekannte, war an Orten an die ich ohne BNI nie hingekommen wäre,…..

Ich könnte endlos weiterschreiben, aber meine Begeisterung für dieses tolle, zielorientierte Netzwerk ist wohl rausgekommen. Natürlich finde ich nicht alle BNI-Mitglieder supertoll, natürlich ärgere ich mich auch mal über jemanden (und sicher auch andere mal über mich), natürlich habe ich auch mal BNIler als Dienstleister in Anspruch genommen bei denen die Leistung und der Service nicht so gepasst haben, aber das gehört dazu und die vielen positiven Aspekte überwiegen trotzdem.

BNI ist für mich ein Jahrmarkt der Möglichkeiten! Du musst sie nur nutzen – und – ein bisschen Geduld am Anfang bis man das System dahinter verstanden hat, bis man Empfehlungen bekommt und dass es auch einiges an Zeit kostet Beziehungen aufzubauen und zu pflegen gehört auch dazu – denn schließlich ist das Leitbild ja „Wer gibt, gewinnt!“