Alle Beiträge von Walter Stuber

Allgemeine Themen / 30. Januar 2024

Talententwickler gesucht!

Gemeinhardt Service GmbH
Gemeinhardt Service GmbH

350.000 Azubis gibt in Deutschland im Handwerk. Das meldet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in den des Handwerks für 2023 KennzahlenWenn man bedenkt, dass es rund 5,7 Millionen Beschäftigte im Handwerk gibt, wird deutlich, dass auf Sicht viel mehr Lehrlinge gebraucht werden, damit die anfallenden Arbeiten auch zukünftig getan werden können. 

Das Handwerk sucht händeringend nach Azubis. Wenn man einen oder eine gefunden hat, heißt das aber noch lange nicht, dass sie bis zum Ende der Ausbildung bleiben. Das zeigt die hohe Quote der Ausbildungsabbrecher quer durch alle Gewerke. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Mit dem Spruch konnte man vielleicht noch Großväter und Väter motivieren anstrengende, langweilige oder nervige Ausbildungsaufgaben zu machen. Heute kommt man damit überhaupt nicht weiter. Man erreicht eher das Gegenteil.

Gute Unternehmenskultur gefragt
„Um im Handwerk Nachwuchs zu gewinnen, muss auch die Unternehmenskultur in den Betrieben stimmen.“  Das sagte Dr. Markus Glasl, Geschäftsführer des Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften, im Personalmagazin mit Schwerpunkt Ausbildung. Diesen Satz haben wir als Ausbildungsbetrieb schon lange verinnerlicht. 

Unser Anspruch ist es, ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem jeder geachtet und respektiert wird. Wir wissen: Jeder unserer Mitarbeitenden trägt dazu bei, dass wir ein führendes und erfolgreiches Unternehmen im Spezialgerüstbau sind. Faire Löhne sind für uns selbstverständlich. Azubis bekommen bei uns eine höhere Ausbildungsvergütung als von der Bundesinnung empfohlen. Aber wir wissen auch: Geld ist nicht alles.

Erfolgreiche Azubi-Kolonnen
Damit wir jugendliche Berufseinsteiger/innen und erwachsene Quereinsteiger/innen für den Gerüstbau begeistern können, müssen wir eine Ausbildung bieten, die alle dort abholt, wo sie sind. Das heißt wiederum, man muss individuell auf jeden einzelnen eingehen. Wir haben festgestellt, dass das nicht funktioniert, wenn Azubis gemeinsam mit erfahrenen Kollegen auf Baustellen geschickt werden. Bei der Gemeinhardt Service GmbH gibt es deshalb seit einigen Jahren reine Azubi-Kolonnen, die selbstverständlich auch auf Baustellen eingesetzt werden um Praxiserfahrung zu bekommen.

Dabei legen wir großen Wert darauf, dass ein/e Azubi-Kolonnenführer/in besondere Eigenschaften mitbringt. Neben der Begeisterung für den Gerüstbau und einem guten Umgang mit den Kunden, muss er/sie mit Freude und Elan bereit sein, auf interessante, zeitgemäße Weise den Azubis die Kenntnisse des Gerüstbaus und eigene Erfahrungen weiterzugeben. Dafür braucht man Geduld, Einfühlungsvermögen, Disziplin und den Blick dafür, ob die Azubis ihre Ausbildungs-Meilensteine erreichen oder noch Bedarf für Schulung besteht. 

Ihre Chance: Azubi-Kolonnenführer/innen
Als Azubi-Kolonnenführer/in legt man den Grundstein für den beruflichen Erfolg der Nachwuchskräfte. Eine abwechslungsreiche, herausfordernde, durch und durch sinnvolle Stelle als Talententwickler haben wir aktuell noch zu vergeben! Voraussetzung dafür ist eine Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Kolonnenführer/in oder eine mehrjährige Erfahrung als Kolonnenführer oder eine abgeschlossene Meisterausbildung im Gerüstbau-Handwerk. Eine Ausbildungsprüfung oder ähnliche Qualifikation sind von Vorteil.

Gerne stehe ich unter stuber@spezialgeruestbau.de für weitere Fragen zur Verfügung. Bei Interesse besteht die Möglichkeit für ein Probearbeiten. Dadurch kann man sich am besten ein Bild machen von unserem Unternehmen, dem Azubi-Team und unserem Standort in Roßwein im schönen Mittelsachsen. 

Ich freue mich auf Ihre Nachrichten!

Walter Stuber

Ganz Privat / 16. Januar 2024

Erfolgreiches Jahr 2024 – Ziele setzen und umsetzen

Shutterstock.com

Mehr Geld sparen. Mehr Sport treiben. Gesünder ernähren. Das sind die beliebtesten Vorsätze  der Deutschen für das Jahr 2024. Bei mir ist es mittlerweile Tradition, dass ich im November überlege, was ich im kommenden Jahr, aber auch in den nächsten drei, fünf und zehn Jahren privat und beruflich erreichen möchte. Das Ergebnis halte schriftlich fest. 

Ziel 1: Gesundheit

An erster Stelle bei meinen persönlichen Zielen steht 2024 für mich die Gesundheit. Ich will fit und mobil bleiben, mit und trotz Gehbehinderung und den Erbkrankheiten HSP  und Klinefelter Syndrom Das bedeutet zum Beispiel, dass ich Vorsorgeuntersuchungen wahrnehme und Ratschläge und Verordnungen der Ärzte umsetze. Ich will mich regelmäßig bewegen, Spaziergänge machen und Krankengymnastik machen. 

Außerdem will ich mich bewusst und gesund ernähren. Deshalb bin ich besonders glücklich, dass wir nach langem Suchen endlich mit  Manuela Stoppe, der Inhaberin der Küche zum Pförtnerhaus in Roßweineine kompetente Gastronomin gefunden haben, die uns jeden Arbeitstag einen frischen, regionalen und gesunden Mittagstisch liefert. Zu Hause sorgt meine Frau Burgunda für eine ausgewogene, nachhaltige Ernährung. Das fängt schon mit dem Einkaufen an. Regionales und Saisonales kaufen wir gerne beim Hofladen auf Gut GadewitzHochwertige Fruchtsaftgetränke aus Sachsen beziehen wir direkt von Kekilaeiner inhabergeführten Kelterei in der Oberlausitz. 

 Ziel 2: Zufriedenheit

Ich will in den kommenden zwölf Monaten meinen Fokus auf positive Gedanken legen. Dabei geht es mir nicht nur um das, was ich über andere Menschen oder Entwicklungen denke und womit ich mich beschäftige, sondern auch um das, was ich selbst über mich denke. Ich will eine gesunde Form der Selbstliebe einüben und immer dankbarer werden. Dankbarkeit ist für mich der Schlüssel zur Zufriedenheit. 

Deshalb möchte ich in diesem Jahr bewusst dazu einladen, den Wert der Dankbarkeit neu zu entdecken. Nicht nur in meinem privaten Umfeld, sondern öffentlich. Im November haben wir unsere neue Homepage mehrdanke.de  freigeschaltet. Außerdem haben wir an Geschäftspartner und Freunde als Gruß zum Weihnachtsfest „Danke-Steine“ verschickt. „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“  Diesen Satz des englischen Philosophen Sir Francis Bacon will ich mir zu Herzen nehmen.

Ziele im Fokus behalten

Die beliebtesten Vorsätze, die Statista ermittelt hat, unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht großartig von meinen persönlichen Zielen. Mich würde interessieren, inwiefern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage ihre guten Vorsätze auch wirklich umsetzen. Meine oben erwähnte Liste mit meinen Zielen verschwindet nicht „auf nimmer Wiedersehen“ in einer Schublade. Zweimal im Monat nehme ich mir die Zeit und schaue die Aufzeichnungen an, damit ich das, was ich erreichen möchte, nicht aus den Augen verliere. 

Was steht für Sie im Jahr 2024 im Mittelpunkt? Was möchten Sie erreichen oder verändern? Und was tun Sie, damit Sie Ihre Ziele im Blick behalten? 

Ich freue mich über Ihren Kommentar oder Ihre Mail. 

Ihr Walter Stuber

Über die Gerüstbau Branche / 2. Januar 2024

Die Chance für Quereinsteiger, die etwas (er)schaffen wollen

Die Chance für Quereinsteiger, die etwas (er)schaffen wollen 
Marco Kitzing

Wer sucht ihn nicht, den Arbeitsplatz, der auch auf absehbare Zeit nicht von Maschinen ersetzt werden kann, in dem Teamarbeit groß geschrieben wird und man im wahrsten Sinne des Worte „etwas (er)schaffen“ kann? Das alles  – und noch viel mehr –  bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinhardt Service GmbH. Jedes Spezialgerüst ist echtes Hand-Werk. In unseren Kolonnen kann sicher jeder auf jeden   verlassen und wenn Feierabend ist, sieht man, was man geschafft hat. 

Wer beim Berufsbild des Gerüstbauers nur an muskelpackte Männer denkt, liegt mittlerweile falsch. Dank moderner Technik, wie Kräne und Materialaufzüge, ist die körperliche Belastung wesentlich geringer geworden. Dafür sind wir als Unternehmer sehr dankbar. Denn dadurch steigt die Zahl derer, die sich bei uns für diesen interessanten und innovativen Beruf bewerben können.

Die wichtigste Voraussetzung für Gerüstbauer/innen
Dabei haben wir nicht nur junge Menschen im Blick, die bei uns das Handwerk von der Pike auf lernen können. Sehr gerne stellen wir auch Quereinsteiger aus anderen Berufen ein. Oft hören wir die Frage, welche Eigenschaften man mitbringen muss. Unser Mitarbeiter Jens Mann  fasst die wichtiges Voraussetzung in drei Worten zusammen: „Ich will arbeiten!“ Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren kam er selbst aus dem Straßenbau zu uns in die Firma. Zunächst arbeitete er im Lager. Dann bildete er sich zielstrebig weiter bis hin zum staatlich geprüften Gerüstbau Kolonnenführer. Heute ist er als Vorarbeiter für unseren Gerüstbau-Nachwuchs tätig. 

Jens Mann ist aus eigener Erfahrung davon überzeugt, dass grundsätzlich Quereinsteiger aus allen Sparten zum Gerüstbau wechseln können.  Allerdings macht es Sinn, dass man vorher genau prüft, ob der Beruf zu einem passt. Deshalb bieten wir Probearbeiten an. Wir nehmen die Interessierten mit auf Baustellen. Dort bekommen sie genaue Einblicke in die Abläufe, erleben die Teamarbeit. Am Ende weiß jede/r, was auf ihn oder sie zukommen würde.

Weiterqualifizieren erwünscht! 
Selbstverständlich ist für uns, dass Quereinsteiger beste Einarbeitung und Schulungen bekommen. Grundsätzlich legen sehr viel Wert  darauf, die Potentiale unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen und zu fördern. Deshalb unterstützen wir jeden, der sich weiterbilden möchten und/oder weitere Qualifikationen anstrebt. Jens Mann ist das beste Beispiel dafür, wie man bei uns Karriere machen kann.

Wenn Sie eine neue berufliche Herausforderung im Handwerk suchen, die vielfältig und innovativ ist, in dem Teamgeist groß geschrieben wird und Sie etwas (er)schaffen möchten, dann freue ich mich auf Ihren Anruf! Wir vereinbaren dann zeitnah einen „Gerüstbau-Schnuppertag“! 


Beitrag: Walter Stuber
Bild: https://www.marco-kitzing.de/  Marco Kitzing 

Gastbeitrag / 19. Dezember 2023

Henrys Delfintherapie

Bei diesem Winterwetter schleicht sich bei dem ein oder anderen sicher die Sehnsucht nach Sonne & Meer ins Gemüt und man würde gerne die Stiefel gegen Flip-Flops eintauschen. Im März dieses Jahres hatten wir als Familie das unfassbare Glück, dies zu tun. Nicht aus Freizeitgründen, sondern um eine delfingestützten Intensivtherapie auf Curacao für unseren Sohn Henry wahrzunehmen.

WER IST HENRY?

Unser Sohn ist ein lebenslustiger und willensstarker Junge, der unsere Familie seit 5 Jahren bereichert. Er hat eine Zerebralparese, die auf eine frühkindliche Hirnschädigung aufgrund eines Sauerstoffmangels unter der Geburt zurückzuführen ist. Er ist motorisch schwer betroffen und benötigt im Alltag komplett unsere Hilfe beim Spielen, Bewegen, Anziehen, Essen etc. Zudem wurden eine Sehbehinderung sowie Epilepsie diagnostiziert. Um ihn bestmöglich zu fördern und seine Selbständigkeit im Rahmen des Möglichen zu unterstützen, fahren wir mehrmals im Jahr zu Intensivtherapien in Deutschland und dem Ausland, die Stück für Stück Fortschritte ermöglichen. Diese Therapien werden leider nicht von den Krankenkassen bezuschusst. In der Hoffnung auf eine Verbesserung der Fein- und Grobmotorik, der Lautbildung /Sprache, Koordination und auch der Epilepsie traten wir die Reise nach Curacao an.

MOMENTE DES GLÜCKS!

Es können Worte oder Laute sein, ein erstes Greifen mit den Händen, ein Lächeln – ausgelöst von einem Delfin. Henry zusammen mit „seinem“ Delfin Bonnie im Wasser zu beobachten, war auch für uns Eltern ein überwältigender, emotionaler Augenblick. Es war einfach grandios. Henry war von Tag 1 an super motiviert, liebte ihr Team aus Therapeut, Assistentin und Delfin. Diese Motivation und Energie waren mehr als wir uns wünschen konnten. Man kann vorher schlecht vorhersehen, wie das Kind auf die unbekannten Tiere, fremde Menschen, Umgebung und Klima reagiert. Es war sehr emotional zu sehen, wie er sich immer mehr zugetraut hat, wie er sich von uns Eltern lösen konnte und den Spaß seines Lebens hatte. Henrys Therapeut ließ sich immer wieder etwas einfallen, um ihn aus seiner Komfortzone zu holen, ihn zu fordern, ihm aber auch großartige Erfolgserlebnisse zu bieten. Wir waren sehr hingerissen von der liebevollen Art, wie mit den Kindern umgegangen wird.

Nach der ersten Delfintherapie waren wunderbare & für uns bahnbrechende Fortschritte zu beobachten: Henry schläft seitdem die Nächte wirklich durch. Die Nächte vorher waren geprägt von mehrmaligem wachwerden und auch Zeiten, in denen er mehrere Stunden in der Nacht wach war- dies ist ein Effekt, den Kinder mit einer Hirnschädigung häufig aufweisen. Damit ist viel Lebensqualität entstanden! Zudem hat Henry kognitiv in der Wahrnehmung seiner Umgebung einen riesigen Sprung gemacht. Er schaut interessiert, was um ihn herum passiert und tritt dadurch auch mehr in Kontakt. Er hat angefangen, bei witzigen Gegebenheiten zu kichern, manchmal gibt es auch richtige Lachanfälle, was absolut mitreißend ist. Und er lautiert viel mehr und auch neue Laute sind dazugekommen. Henrys Kopfkontrolle und seine Kraft im Oberkörper haben sich sehr verbessert – klar, wenn man sich im Wasser anstrengen muss, um die Delfine zu sehen. Und er lernt so viel – innerhalb kurzer Zeit hat er gelernt, mit seinem Therapierad zu fahren!

HOFFEN AUF EINE FORTSETZUNG

Henry liebt Wasser und Tiere – eine Delfintherapie ist daher die perfekte Kombination für ihn! Die Delfintherapie ist eine nachweislich wirksame Therapie, die langanhaltende, individuelle Verbesserungen mit sich bringen kann und die Hoffnung auf ein selbständigeres Leben macht. Daher möchten wir Henry eine 2. Delfintherapie auf Curacao ermöglichen und benötigen hierfür Ihre Unterstützung, da der 2-wöchige Therapiezeitraum ca. 16.000€ kostet.

SPENDEN

  1. Über die Gofundme-Seite: Spendenkampagne von Stefanie Beckmann: Delfintherapie für Henry (gofundme.com)
  2. Über das offizielle Spendenkonto bei „delfine therapieren menschen“

Stadtsparkasse Düsseldorf

Empfänger:                    delfine therapieren menschen e. V.
IBAN:                                 DE 52 3005 0110 0020 0024 24
BIC:                                    DUSSDEDDXXX
Verwendungszweck:      Henry Elias Beckmann

Wichtig: für eine korrekte Zuordnung der Spende per Überweisung muss der Verwendungszweck wie beschrieben lauten, da sonst eine Zuordnung nicht möglich ist!

Die Spende kann steuerlich geltend gemacht werden. Bis 300 € reicht hierzu der Bankbeleg. Bei einer Spende > 300 € stellt die Organisation „delfine therapieren menschen“ auf Wunsch eine Spendenquittung aus. Dazu eine Mail an office@delfine-therapieren-menschen.de unter Angabe der kompletten Anschrift senden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Therapie für Henry unterstützen!

Gastbeitrag von Stefanie Beckmann

Ganz Privat / 5. Dezember 2023

Volksdroge Smartphone: Ich steige aus!

Volksdroge Smartphone: Ich steige aus!
Volksdroge Smartphone: Ich steige aus!

Mal eben die Mails checken, eine WhatsApp verschicken oder von unterwegs zu Hause die Heizung einschalten. Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Interessant ist, dass fast Dreiviertel aller unter 30-Jährigen angeben, dass sie sogar auf der Toilette das Handy regelmäßig nutzen. Das berichtet der MDR auf seiner Homepage  https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/recap-smartphonenutzung-abhaengigkeit-100.html und fragt: Ab wann wird Handykonsum problematisch? 

Wenn ich unterwegs bin, fällt mir immer öfter auf, dass Menschen zwar zusammen an einem Tisch sitzen, aber sich gar nicht mehr anschauen und unterhalten. Die Blicke sind die meiste Zeit auf die Smartphones gerichtet. So mancher schreibt sogar seinem Tischnachbarn eine Nachricht, anstatt mit ihm persönlich zu reden. Bei jungen Leuten gibt es den Trend miteinander per Handy zu spielen. Leider schaut dann jeder nur auf sein Display und nicht dem anderen in die Augen.

Wie eine Sucht

Ich gebe zu, dass das Smartphone schon seit langer Zeit mein treuer Begleiter in allen Lebenslagen ist. Unzählige Stunden habe ich damit verbracht, mich in den Sozialen Medien einzubringen, Kontakte zu knüpfen und zu halten und natürlich auch auf unser Spezialgerüstbau-Unternehmen, unsere Bücher und unseren Einsatz als „verrückte Unternehmer“ https://mutmacher.jetzt/  bekannt zu machen. 

Oft fand ich kein Ende. Es war wir eine Sucht. Beim Essen gibt es im Hause Stuber schon lange Handy-Verbot. Das hat meine Frau Burgunda eingefordert. Aber danach hatte ich das Gerät sofort wieder in den Händen. Auch abends auf der Couch, wenn sie gerne mal mit mir geredet hätte, war ich aufs Handy konzentriert. Ich war nicht nur im Internet unterwegs, sondern habe auch Hörbücher und Meditationen hierüber gehört. Im Laufe der Zeit ist diese elektronische Teil mehr und mehr zum Mittelpunkt meines Lebens geworden. 

Gutes Miteinander mit Blickkontakt

Damit ist jetzt Schluss! Als erstes habe ich alle sozialen Medien von meinem Handy verbannt. Schritt zwei: Ich kaufe mir ein neues Handy nur für meine private Belange. Bisher hatte ich ein Gerät für alles und konnte jederzeit meine geschäftlichen Nachrichten einsehen und auch auf alle Unterlagen der Firma zugreifen. Zukünftig werde ich das Dienst-Handy zum Feierabend und am Wochenende im Auto liegen lassen, dass ich erst gar nicht in Versuchung komme, mal eben etwas nachzuschauen.

YouTube, Facebook und Co werde ich auf meinem neuen privaten Smartphone nicht installieren. Hörbücher und meine EBook-Reader dagegen schon. Gute Inhalte zu hören oder zu lesen, ist für mich Entspannung pur. Außerdem kann ich mich über das Gehörte mit meiner Frau und der Familie austauschen – mit Blickkontakt – und nicht via Messenger und Co. Für ein gutes Miteinander ist der persönliche, dem anderen komplett zugewandte Austausch alternativlos! Früher war das selbstverständlich. Heute musste ich diese alte Wahrheit für mich neu entdecken.