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Allgemeine Themen / 25. August 2026

Mutmacher gesucht: Damit die Botschaft von Jesus weiterfährt

Motorradtreffen am Marienberger Rätzteich
Bild: Walter Stuber

Wenn 650 Motorräder am Rätzteich stehen

Wenn vom 11. bis 13. September 2026 am Marienberger Rätzteich wieder die Motoren zu hören sind, dann geht es um viel mehr als Motorräder, Benzingespräche und gemeinsame Ausfahrten. Über 1.000 Menschen und rund 650 Motorräder werden erwartet. Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus kommen zusammen. Mich berührt das. Denn mitten zwischen Kutten, Maschinen, Lagerfeuer und Benzingeruch geschieht etwas, das man nicht kaufen kann: Menschen begegnen Menschen. Und Menschen begegnen Jesus Christus. Der Verein Christliche Motorradfahrer Sachsens e. V. – CMS wurde 2003 als eigenständiger Verein gegründet. Heute tragen rund 300 Mitglieder, rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter und die hauptamtlichen Pastoren diese Arbeit. Motorradgottesdienste, Biker-Bibelkreise, Freizeiten, Hilfstransporte und persönliche Gespräche gehören dazu. Die Arbeit finanziert sich fast vollständig aus Spenden.

Es braucht Menschen, die diese Arbeit mittragen

Genau deshalb schreibe ich heute diesen Beitrag. Wir suchen Mutmacher. Menschen, die sagen: Diese Arbeit ist es mir wert, dass ich sie unterstütze. Vielleicht mit 10 Euro einmalig. Vielleicht mit 25 oder 50 Euro im Monat. Vielleicht mit einer größeren Spende. Entscheidend ist nicht zuerst die Höhe. Entscheidend ist, dass viele gemeinsam Verantwortung übernehmen. Jörg Weniger hat jetzt zusätzlich die Möglichkeit eingerichtet, den CMS direkt über PayPal zu unterstützen:

👉 Über PayPal den CMS unterstützen

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QR-Code mit dem Smartphone scannen und den CMS über PayPal unterstützen.

Unterstützung per Überweisung

Natürlich ist auch weiterhin eine klassische Überweisung möglich: CMS e. V. Sparkasse Chemnitz IBAN: DE08 8705 0000 3627 0130 25 Wer beispielsweise gezielt die Hilfstransporte oder die Bikerbibel-Aktion unterstützen möchte, kann dies im Verwendungszweck angeben.

Die Botschaft muss zu den Menschen

Ich glaube nicht, dass wir darauf warten dürfen, dass Menschen irgendwann von selbst in unsere Kirchen kommen. Wir müssen dorthin gehen, wo die Menschen sind. Und manchmal fährt die Botschaft von Jesus Christus eben auf zwei oder drei Rädern vor. Bei einem Motorradgottesdienst stehen Menschen nebeneinander, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Da wird gelacht, erzählt, gemeinsam gefahren, gebetet und über Fragen gesprochen, die tiefer gehen als die nächste Motorradtour. Genau darin sehe ich die Stärke dieser Arbeit. Ich habe schon 2022 in meinem Blog geschrieben: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ 👉 Meinen damaligen Beitrag lesen Dieser Satz gilt für mich heute genauso.

Vielleicht bist genau du einer dieser Mutmacher

Nicht jeder kann bei 35 Open-Air-Gottesdiensten im Jahr helfen. Nicht jeder kann einen Hilfstransport begleiten. Nicht jeder kann Motorrad fahren. Aber jeder kann überlegen:
Was kann ich beitragen, damit diese Botschaft weitergetragen wird?
Vielleicht ist es dein Gebet. Vielleicht deine Mitarbeit. Vielleicht eine einmalige Spende. Vielleicht entscheidest du dich sogar für eine regelmäßige Unterstützung. Es geht am Ende nicht um 650 Motorräder.
Bikergottesdienst der Christlichen Motorradfahrer Sachsens
Bild: Walter Stuber
Es geht um Menschen. Und darum, dass sie erfahren: Du bist wertvoll. Du bist nicht vergessen. Und Jesus Christus geht mit dir deinen Weg. Werden wir gemeinsam zu Mutmachern und helfen wir mit, dass diese Botschaft weiterfährt. 🏍️🛣️✝️ Meine Frage an dich: Wo könntest du heute mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende selbst zum Mutmacher werden?

Glauben / 5. Mai 2020

Unternehmer und Christ

Unternehmer und Christ

Einfach oder kompliziert? Mein Leben als Unternehmer und Christ 

Es gibt Sätze, die begleiten einen das ganze Leben über. Bei mir ist es ein Vers aus der Bibel, den ich anlässlich meiner Konfirmation zugesprochen bekommen habe. “Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Das steht im Matthäus-Evangelium Kapitel 16, 26.

Ich habe mich oft gefragt, warum der Pfarrer genau diese Worte für mich herausgesucht hat. Dass ich mal Unternehmer sein würde, war damals überhaupt noch nicht abzusehen! Es hat eine Weile gedauert, bis ich es verstand. Als Teenager habe ich mich sehr gerne in den Vordergrund gespielt, weil ich mich nach Anerkennung und Liebe gesehnt habe. In meinem Elternhaus habe ich das nie erfahren. Erst durch den christlichen Glauben und Jesus Christus, habe ich genau das gefunden, was ich zu Hause immer vermisst habe.

Von Walter Stuber  

Fast vergessen – dann wieder entdeckt

Dann kam eine Lebensphase, in der ich Glaube, Liebe, Hoffnung an die Seite gedrängt habe. Ich stand kurz davor „die Welt zu gewinnen“, aber „Schaden an meiner Seele zu nehmen“. Mittlerweile war ich ein erfolgreicher Gerüstbauunternehmer.

Ein tödlicher Arbeitsunfall auf einer unserer Baustellen, ein Kalkulationsfehler, der fast in die Insolvenz führte und eine schwere Erkrankung erinnerten mich wieder an meinen Konfirmationsspruch und brachten mich letztlich zurück zum Glauben. Seitdem bekenne ich mich öffentlich dazu Christ zu sein.

Persönlicher Glaube hat Auswirkungen auf den Alltag

„Was bedeutet für dich Christsein im (Berufs-)Alltag?“ Diese Frage bekomme ich öfters gestellt. Wie wird mein Glaube für andere sichtbar? Durch den sonntäglichen Gottesdienstbesuch? Die Mitarbeit in einer christlichen Kirche? Das Händefalten zum Gebet? Das ist alles gut und auch wichtig. Aber um hier in Ostdeutschland als Unternehmer ein Leuchtturm für den Glauben an Jesus zu sein, ist das meiner Meinung nach nicht effektiv genug.

Ich bin davon überzeugt, dass ich mehr darauf hinweisen kann, wenn ich meinen Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden mit Wertschätzung begegne und jederzeit ordentlich und korrekt mit meinem Geld und den Steuern umgehe! Aber das ist in unserer Gesellschaft manchmal schwieriger zu realisieren, als man denkt. Deshalb ist für mich der Kontakt zu Christen, die ähnliche berufliche Herausforderungen wie ich haben, so wichtig. Das Netzwerk Christen in der Wirtschaft ist mir eine große Hilfe. Es ist gut, wenn man mit Gleichgesinnten nicht nur reden, sondern auch beten kann.

Gläubig und ganz menschlich

„Was hülfe es dem Menschen…“ – Irgendwie kommt es mir so vor, als ob der Pfarrer damals bei meiner Konfirmation schon geahnt hat, was aus dem aufmüpfigen Walter mal werden würde. Die Liebe, die keine Leistung fordert, habe ich mittlerweile in Jesus gefunden. Anerkennung von Menschen brauche ich trotzdem noch – und bekomme sie nicht immer so, wie ich mir das wünsche. Trotz beruflicher Erfolge, Herausgabe von zwei Büchern, Engagement für Menschen mit Behinderungen, usw.

Vielleicht liegen noch 20 oder 30 Jahre Lebenszeit vor mir. Ich hoffe sehr, dass irgendwann meine Sehnsucht nach Anerkennung gestillt ist. Ein Weg dahin könnte sein, dass ich mir immer wieder die Frage stelle: Wo soll mein Lebenswerk hingehen und wie kann ich in meinem Umfeld meinen Glauben authentisch leben und weitergeben?