Alle Beiträge von Walter Stuber

Gastbeitrag / 18. Juli 2023

Lebensmittel … Mittel zum Leben

Eine Vision bahnt sich Ihren Weg

Am 22.03.2023 eröffneten Heike, Matthias gemeinsam mit Ihren 3 Jungs, Jonathan, Leonard, Emanuel, dem Bäckermeister Sebastian, Kaufmann Norbert und BA-Studentin Marlene den QioStore mitten in Dresden auf der Ringstraße 5 (www.qiofood.de).

Unsere Vision

In naher Zukunft erhalten alle Menschen heimische Nahrung …
… die sie genussvoll nährt,
… die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht,
… die aus respektvollen Umgang mit der Erde und deren Lebewesen entstanden ist.

Hülsenfrüchte (Leguminosen) sind – nach langer Produktentwicklung und Rohstofftests – ein hervorragender Ansatz, dies zu verwirklichen.

Das besondere an Qio-Produkten

Wir setzen regionale hochwertige Zutaten ein und schaffen neuartige Wertschöpfungsketten, wo Landwirte, Müller und Bäcker in enger Kooperation Zusammenarbeiten und innovative Produkte schaffen.

Leguminosen verdienen hohe Aufmerksamkeit:

Durch ihr besonderes Nährwert–Profil sind Leguminosen ideal für die menschliche Ernährung. Sie helfen die CO2-Emissionen zu senken und entlasten so das Klima. Und: Sie erhöhen die Fruchtbarkeit der Ackerböden, auf natürliche Weise.

Gut für das Klima, sinnvoll für die Agrarwirtschaft

Der Grundwasserspiegel wird mit Sorge beobachtet, sogar im feuchten Deutschland. Hitzewellen treffen selbst Länder mit bisher gemäßigten Temperaturen. Gletscherschmelze. Der Golfstrom..?

Das Klima wandelt sich

Alle, auch die Ernährungswirtschaft, sind gefragt, ihr Bestes zur positiven Beeinflussung des Klimas zu geben. Die menschliche Ernährung ist einer der Verursacher von CO2–Emissionen. Auf die welt- weite Tierhaltung und die Erzeugung von Rindfleisch für den Massenverzehr gehen laut Greenpeace etwa 20% der Treibhausgasemissionen zurück.

Die Zahl der Vegetarier, Flexitarier und Veganer steigt seit einem Jahrzehnt stetig, gerade unter jungen Menschen, die das Thema „Klima“ (Fridays for Future!) sehr sensibel wahrnehmen: Ja, pflanzliche Proteine können den Eiweißbedarf sehr gut erfüllen.

Leguminosen liefern pflanzliches Eiweiß, das für die Humanernährung hervorragend geeignet ist. Für das Klima sind sie ein Gewinn, und für eine nachhaltige Agrarwirtschaft ein wesentlicher Vorteil.

Für die nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft

Die als Hülsenfrüchte bekannten Leguminosen gedeihen fast überall in Europa. Sie können nahe bei Verarbeitungsbetrieben angebaut werden; das senkt Emissionen und Kosten der Logistik. Regionalversorgung wird ein Klima–Aspekt.

Beeindruckend ist die Produktivität des Leguminosen–Anbaus für die Humanernährung. Sie verbrauchen viel weniger Wasser und generieren eine erheblich höhere Eiweißausbeute je Anbaufläche als tierische Produkte: Von kleineren Ackerflächen können mehr Menschen ernährt werden.

Leguminosen benötigen keinen mineralischen Stickstoff-Dünger

Sie sind die einzigen Pflanzen, die Luftstickstoff binden und als Bodenstickstoff verfügbar machen. Auch für Folgekulturen. Sie erlauben die Auflockerung enger Fruchtfolgen. Ihre Flächeneffizienz gibt Raum für höhere Artenvielfalt, die die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Bohnen, Linsen und Erbsen fördern dauerhaft Qualität und höhere Erträge. Leguminosen für die Humanernährung sind Lebensmittel, die eine optimierte Preispolitik unterstützen. Sie erschließen höhere Einkünfte, minimieren Kosten und fördern die Rentabilität der Anbauer.

Gesunde, klimaschonende Landwirtschaft

Leguminosen bringen Fortschritt, auch durch ihren positiven Einfluss auf ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Länder wie Deutschland benötigen dauerhaft eine gesunde, zukunftssichere Agrarwirtschaft. Leguminosen werden einen wichtigen Beitrag dazu liefern.

Ernährungsphysiologische Qualitäten.

Leguminosen unterstützen eine gesunde, vollwertige Ernährung: Sie sind reich an wertvollen Makro– und Mikronährstoffen eine wesentliche Hilfe, sich ohne tierische Produkte zu ernähren.

Klima–Schonung — kann gesund sein

Proteine sind Grundbausteine des Lebens. Bei der Reduktion des Fleischkonsums, was wegen der Klimaherausforderung populär wird (Flexitarier), und beim völligen Verzicht auf tierische Produkte (Vega- ner) kann die Kompensation von tierischen Proteinen durch pflanzliche Proteine erfolgen.

Typisch für Leguminosen ist ihr im Vergleich mit anderen Pflanzen der hohe Eiweißanteil. Ihre Protein-Qualität wird durch die Kombination mit Getreide, das die fehlende Aminosäure Methionin enthält, optimiert und erhält eine so hohe biologische Wertigkeit wie Fleisch.

Leguminosen haben einen hohen Anteil an Folsäure, die u.a. für die Neubildung von Zellen unentbehrlich ist.

Leguminosen sind reich an Ballaststoffen. Sie sind im Darm wesentlich für ein gesundes Mikrobiom und helfen, Erkrankungen wie Diabetes und Hämorrhoiden zu verhindern. Ballaststoffe bestehen vorrangig aus Polysacchariden. Aus ihnen bilden Bakterien im Darm kurzkettige Fettsäuren. Sie fördern den Stoffwechsel, sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Darms, stärken die Immunkräfte und die Abwehr von Infektionen. Erwachsene Personen sollten täglich 30g Ballaststoffe zu sich nehmen; fast 75% kommen nicht auf diesen Wert!

Komplexe Kohlenhydrate stabilisieren, zusammen mit Ballaststoffen, den Blutzuckerspiegel. Sie bieten wertvolle Vitamine, z.B. Vitamin B1, das am Energiestoffwechsel der Körperzellen beteiligt ist und die Erhaltung des Nerven– und Herzmuskelgewebes unterstützt. Beim Verzehr von Leguminosen wird der Anteil des positiven HDL–Cholesterin erhöht, so kann das Risiko für Herzerkrankungen gesenkt werden.

Fein für Fitness

Dass Leguminosen fettarm sind, wird von heutigen Konsument*innen sehr geschätzt. Sie sind praktisch frei von gesättigten Fettsäuren und, als pflanzliches Nahrungsmittel, frei von LDL–Cholesterin.

Gut für Diätkost geeignet

Laut Weltgesundheitsorganisation (2016) sind 56,8 % der Deutschen übergewichtig. Leguminosen wecken durch ihren hohen Eiweiß– und Ballaststoffe–Anteil ein gutes Sättigungsgefühl. Sie eignen sich für Diäten zum Abnehmen und zur Gewichtsstabilisierung, die auf niedrigem glykämischen Index (GI) basieren.

Kulinarische Qualität auch für Allergiker

Leguminosen sind glutenfrei. Sie werden intensiv in der Ernährung bei Zöliaki–Problemen genutzt und bieten Menschen mit Gluten–Unverträglichkeit eine köstliche Erweiterung des Speiseplans.

Für fortschrittliche Konsument:innen geeignet

Die Nährwert–Flaute tut sich den Tag über bei potenziell mehr als 60% der 20 – 50–Jährigen auf (GfK ConsumerScan).

Zwei bis drei vollwertige Mahlzeiten täglich, mit längeren Pausen dazwischen, wären gesund: Der Insulinspiegel wird reduziert, und die Zellregeneration (Autophagie) setzt ein. Der heutige Lebensstil lässt das nicht zu, mit nur einer vollwertigen Mahlzeit und drei bis fünf Zwischenmahlzeiten, die als Überbrückung der Lücke zwischen Hauptmahlzeiten konzipiert sind — sie sättigen, bieten aber keine gesunde Ernährung.

Die Leguminosen-Produkte helfen, Nährwert– Defizite auszugleichen für Leistungsfähigkeit und Vitalität.

Und ein Genuss!

Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu stärken ist für die meisten Konsument*innen der eigentliche Zweck der Ernährung. Den Sinn sehen sie jedoch — im Genuss, der emotionalen Auftrieb gibt, Menschen miteinander verbindet und das Leben verschönt. Die kulinarische Produktentwicklung unserer Leguminosen- Produkte widmete sich den Bedürfnissen der Sinne, bezogen auf Geschmack, Duft und Textur und: Das Auge genießt nicht nur mit, es lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte, z.B. an der Theke, und intensiviert Geschmackswahrnehmungen beim Verzehr.

Basis für individuelle Varianten

Die LeSnägg bspw. werden in der täglichen Verpflegung eingesetzt, als würzige Produkte.

… oder würzig … LeCreca

… oder süß … LeGebägg

Allgemeine Themen / 4. Juli 2023

Das Unternehmernetzwerk BNI und unser neuestes Produkt

Unternehmernetzwerk BNI

Silicon Valley ist ein besonderer Ort voller Innovation und Inspiration. 2019 waren mein Kompagnon Dirk Eckart und ich dort im Rahmen einer Unternehmerreise. Uns hat fasziniert, dass hier Produkte auf den Markt gebracht wurden, die noch gar nicht ganz ausgereift waren. Wenn dann Beanstandungen kamen, wurde bei der nächsten Produktion einfach nachjustiert. Zurück in Sachsen beschlossen wir, unser neues Produkt nach diesem Vorbild zügig auf den Markt zu bringen: Eine Waschstraße für Gerüste. 

Der Vorteil einer solchen Anlage lag auf der Hand: Auf den Gerüstteilen sammelt sich immer Schmutz. Dieser ist schwer. Schnell kommen bis zu 500 Kilo pro Ladung zusammen. Saubere Gerüstteile bedeutet eine Entlastung für unsere Mitarbeiter. Außerdem sind saubere, neuwertige Gerüste in manchen Industrieanlagen, vor allem in der Lebensmittelproduktion, Pflicht. Man muss also nicht immer neue kaufen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Eine große Kostenersparnis. Und schließlich werden bei sauberen Gerüstteilen auch weniger Arbeitshandschuhe verbraucht. Das minimiert Ausgaben und schont die Umwelt.

Eine tolle Idee, super Umsetzung, aber….

Zusammen mit der Firma Hammelmann überlegten wir, wie groß so eine Waschstraße sein musste, damit die Gerüstteile gut hineinpassen würden und mit wie viel Wasserdruck sie bearbeitet werden mussten, damit auch hartnäckiger Schmutz entfernt werden konnte. Nach sechs Monaten bekamen wir die Anlage fristgerecht geliefert. Kostenpunkt: 200.000 Euro. Sie funktionierte wie gewünscht.

Aber…. was wir nicht bedacht hatten, war die Lautstärke, mit der die Waschstraße arbeitete. Eine Messung ergab satte 100 Dezibel. In unserem Gewerbegebiet in Roßwein waren nur 60 Dezibel erlaubt und wir wollten die Gerüst-Waschstraße auch mobil einsetzen und vermieten. Dazu kam, dass zum Anlaufen 250 KW nötig waren. Unsere Leitung hatte nur 60 KW. Uns blieb nichts anderes übrig als beim Schallschutz und Stromanschluss nachzurüsten. Das kostete weitere 250 000 Euro. So viel zur Effektivität und Rentabilität des „Silicon-Valley-Prinzips”. Aber immerhin: Jetzt war die Gerüst-Waschstraße endlich einsetzbar. Wir nutzten sie selbst, aber uns fehlten die Kunden, an die wir sie vermieten konnten.

Wunschkunden finden leicht gemacht

Vor gut acht Jahren standen wir schon mal an einem ähnlichen Punkt. Wir suchten neue Kunden. Damals gab mir Jürgen Frey von Tempus den Tipp, Mitglied bei Business Network International (BNI) zu werden. Es stellte sich heraus, dass es eine optimale Plattform für unser Unternehmen war,  um Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale in 4-Augen-Gesprächen herauszuarbeiten und schließlich auch die Wunschkunden zu finden. Rund acht Jahre lang war ich aktiv bei BNI. Dann nahm ich mir aus gesundheitlichen Gründen eine knapp zweijährige Auszeit, die ich jetzt ganz bewusst beendet habe.

Mir ist klar geworden, dass BNI uns die besten Möglichkeiten bietet, unsere Wunschkunden für die Gerüst-Waschstraße zu finden. Allein durch den Austausch mit den anderen Unternehmerinnen und Unternehmern hat sich für mich in kürzester Zeit ganz deutlich herauskristallisiert, dass nicht nur Gerüstbauer unsere einzigartige Maschine nutzen können. Auch Maler- und Baubetriebe, Dachdeckereien arbeiten mit Gerüsten. Dazu kommen die Unternehmen, die mit Schaufeln, Hacken und Schalungselementen arbeiten.  Auch diese müssen immer wieder gesäubert werden. Die  mühsame und zeitintensive Reinigung von Hand kann man sich mit unserer Waschstraße sparen.

Persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung

Neben dem Austausch bei den BNI-Netzwerk-Treffen, schätze ich sehr die Seminare, die angeboten werden. Für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens sind sie sehr wertvoll. Ich freue mich, dass ich jetzt wieder in den Genuss dieser besonderen Weiterbildungen kommen werde. Darüber hinaus kann ich durch persönliche Gespräche anderen helfen, sich weiterzuentwickeln, dazu beitragen, dass sie ihrerseits ihre Wunschkunden finden und daraus entsprechende Umsätze für sie entstehen.

Ich bin mir sicher, BNI kann auch Ihnen und Ihrem Unternehmen dabei helfen sich weiterzuentwickeln und Ihre Wunschkunden zu finden! Wenn Sie mehr über das Business-Netzwerk erfahren wollen, welche langfristen Vorteile es Ihnen bringen wird und wo es in Ihrer Nähe regionale BNI-Treffen gibt, dann freue ich mich über Ihre Nachricht.

Netzwerken / 3. Juli 2023

Atmosphäre zwischen Himmel und Erde

Siegmar Gottschalch
Porträt: Markus Gabriel, MinneMedia
Gutes Klima im Unternehmen ist nicht nur eine Sache zwischen Mensch und Mensch, sondern vor allem zwischen Warm und Kalt. Am Mittwoch begegnen wir dem einzig wahren Klima-Aktivisten.

Wie jeden Mittwoch treffen sich auch am 5. Juli ca. 40 Unternehmer/innen zum Business-Frühstück, um sich Geschäftskontakte und Empfehlungen auszutauschen. Das Hauptreferat übernimmt Siegmar Gottschalch von der CLIMATECH Firmengruppe Standort Leipzig, dem führenden Unternehmen für Lüftungs- und Klimatechnik.

Prima Klima zwischen Himmel und Erde – nichts geringeres ist die Mission von Siegmar Gottschalch. Und gelungen ist dem Magier von Temperatur und Feuchtigkeit das meisterlich z.B. bei den Hauptbahnhof Promenaden Leipzig, der ARENA Leipzig oder dem Seaside Park Hotel in Leipzig. Jeder, der baut oder irgendwie unzufrieden mit dem Betriebsklima ist, sollte den Klimagipfel nicht verpassen und am Mittwoch um 6.45 Uhr in der „Küchenschmiede”, Adenauerallee 3, in 04347 Leipzig kommen!

#BNIViaRegia #BNI #Jeden Mittwoch #climatech #ClimatechLeipzig #siegmargottschalch

 

Netzwerken / 20. Juni 2023

BAUHAUS · MIT · EMOTIONEN

Stefan Frohnsdorf
Porträt: Marco Kitzing, Kitzing PiX – UnternehmensPortraitierung

Für viele Architekturbegeisterte ist das Bauhaus der heilige Gral der Architektur. Am Mittwoch wird dazu noch eine ordentliche Portion Emotionen draufgesetzt.
Wie jeden Mittwoch treffen sich auch am 21. Juni ca. 40 Unternehmer/innen zum Businessfrühstück in der Küchenschmiede Leipzig, um sich Geschäftskontakte und Empfehlungen auszutauschen. Das Hauptreferat übernimmt der Bauhaus-Nachbar und Vollblut-Architekt Stefan Frohnsdorf von SFK architekten.

Wessen Hauptsitz in Dessau direkt gegenüber den Meisterhäusern des Bauhauses liegt, der kann nur beeindruckende Architektur abliefern. Aber alle Bau- und Sanierungsprojekte haben eine sonst leider ausgestorbene Besonderheit – die absolute Angebots- und Termintreue.

Bauherren und Projektentwickler, die auf verlässliche Preise und Termine angewiesen sind – also alle – sollten am Mittwoch, 21. Juni, früh 6.45 Uhr an diesem öffentlichen Businessfrühstück teilnehmen und in die „Küchenschmiede“, Adenauerallee 3, in 04347 Leipzig kommen.

#BNIviaregia #bni #JedenMittwoch #SFKarchitekten #StefanFrohnsdorf #kostentreue #termintreue #walterstuber

 

Gastbeitrag /

Afrika, der Kontinent der Zukunft – Investieren lohnt sich!

Tobias Messerschmidt
Foto: Tobias Messerschmidt

Ein Gastbeitrag von Tobias Messerschmidt, UNFLD 

Afrika gilt seit Jahren als der Kontinent der Zukunft mit dem mächtigsten Wachstumspotential. Vor einem halben Jahr haben wir uns als Familie auf den Weg nach Afrika gemacht, um uns selber ein Bild vor Ort von diesem Zukunftskontienten zu machen. Um genau zu sein leben wir in Jinja.

 Eine faszinierende Stadt im Osten von Uganda, direkt gelegen an dem Viktoriasee und der Quelle des Nils. Dort haben wir auch unser erstes Unternehmen, “Meraki Beauty & Hair Salonmit zwei lokalen Geschäftspartnern gegründet und beschäftigen bereits 15 Personen. 

Im Meraki Beauty & Hair Salon

Uganda, bekannt als die „Perle von Afrika“, steht für gastfreundliche Menschen, saftige Landschaften, ein immerwährender Sommer und faszinierende Safaris. Es gehört es mit seiner jungen Bevölkerung, 80% sind unter 30 Jahren, zu dem am stärksten wachsenden, gleichzeitig aber auch zu den ärmsten Ländern in der Welt. Als Unternehmer und Berater interessiert mich das Unternehmertum, die Volkswirtschaft und der Impact auf die Gesellschaft. 

Deutsche Unternehmen – Fehlanzeige

Seit Anfang November 2022 bin ich auf der Suche nach deutschen Unternehmern in Uganda. Leider erfolglos! Was ich jedoch vorfinde, sind sehr viele deutsche bzw. europäische Hilfsorganisationen, die den Ärmsten im Land helfen. Das scheint auf den ersten Blick sehr lobenswert zu sein.

Im wirtschaftlichen Bereich haben die Weltmächte China und Indien, sowie die Türkei das mächtige Potential des zweitgrößten Erdteils erkannt und hier ihre Stellung in den letzten Jahrzehnten ausgebaut. Sie sind in der Regel die Partner bei den großen Infrastruktur-Projekten und haben sich zudem den Zugang zu den wichtigen Ressourcen gesichert. 

Vom Helfen zum Investieren

Die afrikanische Bevölkerung wird in den kommenden zwei Jahrzehnten von 1,3 auf vier Milliarden ansteigen. Es ist der einzige Kontinent, welcher hohe Wachstumsraten und eine steigende Nachfrage nach wirtschaftlichen Gütern in den kommenden Jahren verzeichnen wird. Vor diesem Hintergrund ist das relativ geringere Interesse der deutschen Industrie an Afrika sehr irritierend für mich. 

Kiira Motors

Wie kann Deutschland mit dieser Entwicklung mithalten und sich ebenfalls ein Stück am afrikanischen Kuchen sichern? Vor wenigen Wochen hat Joe Chialo, Mitglied des CDU-Bundesvorstands und Musikmanager, es in der Talkshow bei Markus Lanz folgendermaßen auf den Punkt gebracht:

 “Man muss von einer wertebasierten Hilfslogik zu einer partnerschaftlichen Investitionslogik kommen.” 

Chancen für den deutschen Mittelstand

Afrika braucht Europa nicht, sondern Europa braucht Afrika. Dies gilt nicht nur in Hinsicht auf die wertvollen Rohstoffe, sondern auch in Bezug auf den akuten Fachkräfte-Mangel in Deutschland. Die Anzahl der hochqualifizierten Fachkräfte aus Afrika wächst stetig. Die Hauptsprache der ausgebildeten und leistungswilligen High-Potentials ist häufig englisch. 

Zudem sind in vielen Teilen der Gesellschaft bereits hohe Standards im Bereich der Digitalisierung vorhanden. Weiteres Potential ist in nahezu allen Branchen zur finden. Insbesondere hervorzuheben ist die Urbanisierung mit dem enormen Wachstum der Städte und dem einhergehenden Bedarf an Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen. 

Im Bus

Mein Tipp für Unternehmerinnen und Unternehmer

Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit, planen Sie eine Reise nach Afrika und machen Sie sich selbst ein Bild von den Entwicklungen vor Ort. Vom 10. bis zum 16. November 2023 werde ich wieder eine exklusive Studienreise mit einer kleinen Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern nach Uganda durchführen. 

Auf dieser Reise erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in innovative Unternehmen, Politik und soziale Einrichtungen. Im Anschluss kann man natürlich gerne noch auf Safari gehen, wo Sie die Möglichkeit haben, die Big 5, also Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard, zu sehen.

Bei Interesse, kontaktieren Sie mich gerne und folgen Sie mir auf  LinkedIn , 

um weitere Einblicke sowie Erfahrungsberichte aus Afrika zu erhalten. 

Erfahrungsbericht aus Afrika

Zum Schluss noch ein exklusives Angebot für mutige Azubis in Ihrem Unternehmen! 

Ende Juli biete ich für diese Zielgruppe eine ganz besondere Reise nach Uganda an. In zweieinhalb Wochen können die jungen Menschen in die afrikanische Kultur eintauchen und sich in zwei Projekten sozial engagieren. 

Hier erfahren Sie, welchen Nutzen Sie von solch einer Azubi-Reise haben und finden weitere Informationen