Alle Beiträge von Walter Stuber

Ziele / 27. Juli 2021

Gemeinwohl: Unternehmerisches und privates Handeln müssen zusammenpassen

Gemeinwohl Ökonomie

„Nachhaltigkeit ist das Fundament unseres täglichen Handelns.“  So können Sie es auf der Homepage unserer Gemeinhardt Service GmbH www.gemeinhardt-service.de nachlesen. Mein Kompagnon Dirk Eckart und ich sind davon überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens nicht allein an hohen Umsätzen zu sehen ist, sondern auch am ökologischen, ökonomischen und sozialen Handeln. Deshalb sind wir zertifizierte Mitglieder der Gemeinwohl Ökonomie https://www.spezialgeruestbau.de/nachhaltigkeit/ und tun einiges in unserem Betrieb:  

Wir haben eine Solaranlage für Warmwasser, nutzen Öko-Strom. Einen Teil unseres Fuhrparks wurde auf Elektroantrieb umgestellt. Ansonsten kommen zertifizierte Umweltmanagementsysteme zum Einsatz. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir Business-E-Bikes an. Das Gerüstmaterial beziehen wir ausschließlich bei der Firma Layher www.layher.com, die in Deutschland produziert. Systemfreie Gerüstbohlen aus heimischen Schnitthölzern kaufen wir bei Holz Brüner https://www.firesec.com. Bohlen, die nicht mehr in den Gerüsten einsetzbar sind, werden weiterverwendet https://dirk-eckart.de/2020-12/upcycling-das-zweite-leben-unserer-geruestbohlen und aus unseren alten Layher-Gerüstbauteilen stellen wir Hochbeete her, die wir auch zum Kauf https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/hochbeet-aus-stahl-lebenszeit-30-jahre-und-mehr/1731376230-240-4018 anbieten. 

Verantwortung gibt man nicht zum Feierabend ab 

Eines dieser Upcycling-Hochbeete https://www.saechsische.de/doebeln/wirtschaft/verueckte-upcycling-idee-aus-rosswein-ein-hochbeet-aus-gerueststahl-5465787-plus.html  steht in unserem Garten. Meine Frau Burgunda freut sich, dass sie ganz bequem Salat, Kürbis und Co gießen kann. Dieses Hochbeet ist fast so etwas wie ein Bindeglied zwischen meinem Engagement für Nachhaltigkeit als Unternehmer und als Privatmann Walter Stuber.  

Ich kann meine Verantwortung für die nachfolgenden Generationen nicht einfach abgeben, wenn ich Feierabend habe, das muss sich auch zu Hause zeigen. Deshalb beschäftige ich mich in letzter Zeit vermehrt mit der Frage, wie ich so lebe kann, dass andere z.B. durch mein Konsumverhalten, nicht benachteiligt werden.  

Ungerechte Verteilung der Lebensmittel 

Wie ich schon in einem Blog www.walter-stuber,de……. erwähnte, hat mich das Buch „Es gibt keinen Planet B“ von Mike Berners-Lee https://buch-jung.buchkatalog.de/Product/3000002163526/38209/10002/-3/Buecher_Sachbuecher/Mike-Berners-Lee/Es-gibt-keinen-Planet-B/4099276460822241391/%204099276460822241224/%204099276460822241224  aufgerüttelt. Der Autor listet in einem Schaubild auf, wie viele essbare Pflanzen pro Person und Tag in kcal auf den Feldern produziert werden und was am Ende im Magen ankommt. Fazit: Eigentlich wäre für alle genug da. Trotzdem sind viel zu viele Menschen unterernährt. Berners-Lee versucht Antworten zu finden und ich suche Wege, wie ich in meinem kleinen Bereich dafür sorgen kann, dass diese Produktionsabläufe und Handelswege unterbrochen werden. 

Eine Möglichkeit wäre, dass wir weitestgehend zu Selbstversorgern werden! Wir bauen ja sowieso in unserem großen Garten Obst und Gemüse an. Damit hätten wir schon mal eine Basis. Zusammen mit meinem Enkel habe ich einen Hühnerstall gebaut. Wenn das Geflügel eingezogen ist, wären wir demnächst sogar unabhängig was Eier und Hühnerfleisch angeht. Alles andere, was wir brauchen, kaufen wir dann nicht im Supermarkt oder Discounter, sondern im Hofladen um die Ecke.  Zum Beispiel gibt es auf dem Gut Gadewitz http://gut-gadewitz.de/ von Maja Horlacher beste Produkte aller Art aus unserer Region.  

Kleine Schritte mit großer Wirkung 

Nun hat nicht jeder einen großen Garten oder den Platz für einen Hühnerstall. Aber ich bin mir sicher, dass man auch schon viel bewirken kann, wenn man mehr auf Märkten oder in Hofläden Regionales kauft, damit die Lebensmittel nicht tausende von Kilometern durch die Gegend gefahren oder sogar geflogen werden und die Bauern, Hersteller in der Nähe unterstützt werden. 

Das afrikanische Sprichwort kann sich auch mit Blick auf die Ökologie und Ökonomie bewahrten: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“ 

Die entscheidende Frage ist: Welcher kleine Schritt ist für mich, für Sie, als nächstes dran, damit wir mit Blick auf die Lebensmittelverteilung Verantwortung für die folgenden Generationen übernehmen?  

Ich freue mich über Ihre Anregungen und konkreten Beispiele hier als Kommentar oder per Mail.  

Allgemeine Themen / 20. Juli 2021

Ich steige aus! Warum ich das Unternehmernetzwerk BNI dankbar verlasse

Warum ich das Unternehmernetzwerk BNI dankbar verlasse

Ich steige aus! Warum ich das Businessnetzwerk BNI dankbar verlasse 

von Walter Stuber  

Vor sieben Jahren habe ich das Unternehmernetzwerk Business Network International www.bni.de entdeckt und war sofort begeistert. Es entsprach mir total, denn das BNI-Motto: „Wer gibt, gewinnt“, war damals schon längst auch mein Leitgedanke und Unternehmerinnen und Unternehmer in meinem Umfeld miteinander zu verbinden, Empfehlungen auszusprechen, war mein Leidenschaft. 

Aber es war noch mehr, was mich faszinierte: Ich lernte mein Business innerhalb von einer Minute so vorzustellen, dass jeder sofort verstand: DAS ist der Mann für besondere Gerüste. Außerdem wurde immer wieder betont, dass Spezialisierung Erfolg bringt. Je spitzer ich aufgestellt bin, umso klarer ist für den Kunden, worin ich Fachmann bin. Das leuchtete mir ein. Mein Kompagnon Dirk Eckart www.dirk-eckart.de, der später auch bei BNI einstieg, und ich fingen an unsere Firma neu aufzustellen. 

Dankbarer Rückblick  

Ich war so begeistert von BNI, dass ich mich schnell engagiert habe. Ich war im Unternehmerteam Karl May   in Radebeul, die letzten zwei Jahre war ich Teil des Teams Via Regia  in Leipzig. In Grimma und Meißen   habe ich beim Aufbau der Gruppen geholfen. In Döbeln war ich alleine am Werk und es entstand das Chapter Erich Heckel , das mittlerweile in Roßwein ansässig ist. Jens Fiedler von BNI Südost hat mich bei allem tatkräftig unterstützt. 

In den vergangenen sieben Jahren habe ich 603 Vier-Augen-Gespräche geführt. Daraus habe ich 517 Empfehlungen gegeben, die einen Umsatz von über 1,7 Mio Euro für andere Unternehmen generiert haben. Für unser Unternehmen erhielten wir insgesamt 136 Empfehlungen. Viele „Extrameilen“ bin ich mit Einzelnen gegangen, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Und ganz „nebenbei“ habe ich mich verändert und auch unsere Firma.  BNI ist maßgeblich daran beteiligt , dass sich aus unserem Fassadengerüstbau-Betrieb die heutige Gemeinhardt Service GmbH www.gemeinhardt-service.de  entwickelt hat. Mit Schutz in Perfektion, Spezialgerüstbau, Mobile Teile Waschstraße und MUTMACHER haben wir vier starke Marken zu bieten. Dafür bin ich BNI von Herzen dankbar!  

Herausfordernde Bereicherung 

Alle 7 Jahren verändert sich der Mensch, so heißt es. Und tatsächlich kann man das an einigen Beispielen in der Entwicklung belegen und Psychotherapeuten arbeiten mit den  “Jahrsiebten“. Auch für mich ist nach sieben Jahren eine Veränderung fällig. Die Zeit als BNI-Netzwerker war für mich sehr intensiv. Sie hat mich sehr bereichert, aber auch manchmal viel Zeit gekostet und mich an meine Grenzen gebracht. Dazu kamen in letzter Zeit noch andere Faktoren, die mir klargemacht haben, dass ich aus gesundheitlichen Gründen mein Engagement bei Business Network International Mitte Juli beenden werde.  

Ein herzliches Dankeschön für alle Anregungen, Tipps, Gespräche, Aufmunterungen, Korrekturen und auch für manche Kritik, die ich den vergangenen Jahren aus den Reihen von BNI bekommen haben. Das Gute und auch das Schwere haben mir geholfen, mich weiterzuentwickeln und mir letztlich auch den Mut gegeben für diesen Schritt mich zurückzuziehen.  

Neue Schwerpunkte  

„Alles hat seine Zeit!“, steht schon in der Bibel. BNI hatte seine Zeit – und jetzt möchte ich meine Prioritäten anders setzen. Im Vordergrund sollen meine Gesundheit, die Verwirklichung meiner „Big 5 for Life“ https://www.thebigfiveforlife.com/  und  natürlich auch meine Frau Burgunda stehen.  

Mein Abschied von BNI bedeutet nicht, dass ich von der Bildfläche verschwinde oder das Netzwerk nicht weiterhin anderen Unternehmerinnen und Unternehmern empfehlen würde. Ich freue mich, wenn der ein oder der andere, den oder die ich über BNI kennengelernt habe, mit mir in Kontakt bleibt! Von daher sage ich „Auf Wiedersehen”. 

Aus dem Gerüstbauer-Leben / 13. Juli 2021

Billig statt sicher- Wie dieser Kundenwunsch mich in eine tiefe Krise geführt hat

Billig statt sicher

Von Walter Stuber   

Ein Mitarbeiter verunglückt auf einer Baustelle tödlich. Der Horror für jeden Unternehmer im Baugewerbe. Einmal musste ich das vor vielen Jahren erleben und mir war klar, dass darf nicht nochmal passieren. Seitdem hat Sicherheit allerhöchste Priorität. Alle Bestimmungen und Vorgaben müssen in unserer Firma eingehalten werden! Da gibt es nichts zu diskutieren. Ich bin sehr dankbar, dass im Laufe der Jahre immer mehr Möglichkeiten zur Unfallverhütung dazugekommen sind.  

Aber solche Maßnahmen kosten natürlich Geld oder sorgen dafür, dass manche Arbeiten etwas länger brauchen. Deshalb gehören wir nicht zu den Anbietern mit den niedrigsten Preisen. Dafür steht die Gemeinhardt Service GmbH für Qualität und Arbeitssicherheit. Aber ist es auch das, was für unsere derzeitigen und zukünftigen Kunden an erster Stelle steht? Ich wollte es genau wissen und habe Kerstin Hawraneck von KeHaConsulting beauftragt, eine Umfrage zu machen.  

Kundenumfrage: Worauf kommt es an? 

Das Ergebnis war ernüchternd: Viele der Befragten haben sich noch nicht einmal die zehn Minuten Zeit genommen, um unserer Fragen zu beantworten und die, die sich die Mühe gemacht haben, betonten zu 98%, dass für sie nur der Preis zählt. Qualität und Arbeitsschutz im Gerüstbau sind ihnen total unwichtig. Von öffentlichen Auftraggebern habe ich nichts anderes erwartet. Deshalb machen wir schon lange nicht mehr bei solchen Ausschreibungen mit. 

Aber besonders in der Industrie oder auf dem Bau hätte ich schon erwartet, dass Qualität, Arbeitsschutz und Termintreue den Kunden sehr wichtig sind. Allerdings hätte mich das Telefonat mit dem Geschäftsführer eines Walzwerkes, das wir vor Kurzem geführt haben, hellhörig machen müssen. Er sagte klipp und klar: „Wir nehmen den Günstigsten. Wenn der keine Qualität, Arbeitsschutz und Termintreue liefert, tauschen wir ihn einfach aus.“  

Selbstzweifel und Depression 

Das Ergebnis der Umfrage hat mich in eine schwere persönliche Krise gestürzt. Alles, was für mich sicheres Arbeiten im Gerüstbau ausmacht, alles wofür unser Unternehmen steht, wird von den (meisten) Kunden überhaupt nicht geschätzt. Mich quälte die Frage: Sollen meine Mitarbeiter ihre Gesundheit und ihr Leben gefährden, nur damit wir einen möglichst geringen Preis bieten können und die Aufträge bekommen? Meine Business-Werte kamen gehörig ins Wanken. Ich habe an mir und meiner „Sicherheitsmission“, meinem Unternehmersein massiv gezweifelt. Es nagte in mir: Ob die anderen Gerüstbauer, die die Vorgaben nicht so ernst nehmen wie wir, es vielleicht doch richtig machen?  

Ich bin ganz ehrlich: Ohne meinen christlichen Glauben hätte ich mir in dieser Zeit vielleicht das Leben genommen. Durch das Gespräch mit Gott, das Beten, konnte ich immer wieder neuen Lebensmut schöpfen. Ich musste lernen zu akzeptieren, dass der Großteil der befragten (realen und potenziellen) Kunden lieber alles billig haben wollen und Sicherheit für sie keine Rolle spielt. Das fühlte sich für mich so an, als ob ich mit meiner Mission, das Arbeiten auf den Gerüsten so sicher wie möglich zu machen, gescheitert wäre.  

Scheitern will gelernt sein 

Dann las ich einen Blog-Beitrag von Business-Trainer und Leiter der Gutshof Akademie  Rainer Wälde  mit der Überschrift „Auch Scheitern will gelernt sein“ . Er berichtet darin, dass er sich von einem jungen Mitarbeiter-Ehepaar verabschieden musste, weil die beiden gemerkt hatten, dass es für sie im Gutshof nicht gepasst hat. Rainer Wälde hatte das ganz anders wahrgenommen. Er sah eine gute Basis, er hat den beiden vertraut, wollte mit ihnen im Bereich des Küche Neues aufbauen.  

Dass daraus nicht geworden ist, daran erinnern ihn drei rote Starkstromsteckdosen in der Küche, die extra installiert worden sind. Diese Steckdosen sind für Rainer Wälde ein Symbol für einen großen Traum, der geplatzt ist. Aber stand am Anfang beim Anblick das „Warum?“ und das Scheitern im Vordergrund, ist er heute dankbar für das Gute, das er mit den ehemaligen Mitarbeitern erlebt hat und er freut sich auf den Moment, wenn der Starkstrom wieder fließen kann. Mit Mitarbeitern, wo alles passt. Ein Perspektivwechsel ist also möglich.  

Unsere Firmenwerte stehen fest! 

Dieser Blogbeitrag von Rainer Wälde hat mich für meine Situation ermutigt. Ich will nicht stehen bleiben bei dem Gefühl, dass ich damit gescheitert bin, Kunden zu vermitteln, dass Arbeitssicherheit an höchster Stelle steht und dass das nicht zu Dumpingpreisen machbar ist. Ich werde und kann in Punkto Sicherheit keinen Schritt zurückgehen. Deshalb werden wir nur noch mit Kunden zusammenarbeiten werden, die unserer Werte teilen.  

Die Gemeinhardt Service GmbH steht für höchste Sicherheit, Arbeitsschutz, Qualität und Verlässlichkeit! Ich möchte auch weiterhin abends in den Spiegel schauen können, mit einem „Gott sei Dank“ auf den Lippen, dass es keinen Unfall auf unseren Baustellen gab und alle gesund nach Hause gekommen sind und mit dem Wissen, dass wir alles Menschenmögliche dafür getan haben.  

Allgemeine Themen / 6. Juli 2021

Historischer Charme, zeitgenössische Kunst und fleißige Bienen: Eine Hotel-Oase mitten in Potsdam

Eine Hotel-Oase mitten in Potsdam

Von Janina Bachmann-Graffunder, Hoteldirektorin NH Potsdam www.nh-hotels.de/hotel/nh-potsdam 

Eine unscheinbare, kleine Hofeinfahrt an der belebten Potsdamer Friedrich-Ebert-Straße, nur einen Steinwurf vom Nauener Tor und dem Holländischen Viertel entfernt. Tritt man durch das Tor, läuft man auf altem Kopfsteinpflaster und befindet sich auf historischem und denkmalgeschütztem Grund. Hier ist einst König Friedrich der Große, der Alte Fritz, mit seinem Gefolge durchgeritten. Das Palais hat er für den Philosophen Voltaire bauen lassen.  

Das Flair der alten Zeiten ist bis heute zu spüren. Wenn man den Blick schweifen lässt, fällt sofort ein Neubau ins Auge, den man von der Straße aus nie vermutet hätte. Das ist typisch für Potsdam: Immer wieder trifft Altes auf Modernes. Das spiegelt sich auch in unserem NH Potsdam wider, das heute hier zu finden ist. 

Das Voltaire Projekt 

1996 wurde das Haus als Kunsthotel eröffnet. Das erste Kunstwerk ist der Anbau an sich. Aus der Vogelperspektive betrachtet sieht es aus wie ein großes Schiff. Wer auf der Terrasse im Rosengarten sitzt, befindet sich, von oben betrachtet, im geschützten Bug. Und tatsächlich kann man hier bei Ruhe und Vogelzwitschern ganz vergessen, dass man mitten in Potsdam ist und gleich nebenan die Flaniermeile Brandenburger Straße. Aber es gibt noch viel mehr Kunst, denn das ganze Hotel ist Teil eines einzigartigen Kunstprojektes. 

Die Maler Dieter Hacker https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Hacker , Stefan Szczesny https://stefan-szczesny.com/  und die Künstlerin Elvira Bach http://www.elvira-bach.de/  haben zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Potsdamer Voltaire Schule (Jahrgang 1996) Kunstwerke speziell für das Hotel geschaffen. Ich bin stolz, dass unser Haus das einzige in der internationalen NH Gruppe ist, über dessen Geschichte und die Entstehung der hier ausgestellten Bilder, ein Buch geschrieben worden ist:  „Das Voltaire Projekt“ https://www.zvab.com/Voltaire-Projekt-Kasten-Friedrich-Szczesny-Stefan/22700442382/bd von Friedrich W. Kasten. 

Effektiver Naturschutz auf dem Dach  

Nicht nur das „Voltaire Projekt“ und die besondere Architektur des Neubaus macht das NH Potsdam www.nh-hotels.de/hotel/nh-potsdam zu etwas Besonderen. Auf einem unserer Flachdächer, das einer Blumenwiese gleicht, leben derzeit rund 1,5 Millionen Bienen in zehn Völkern.  

Mir lag am Herzen mit unserem Hotel einen Beitrag für Nachhaltigkeit und für Naturschutz zu leisten. Der Honig wird bei uns im Hotel geschleudert, abgefüllt und unsere Gäste können ihn natürlich auch genießen. Aber keine Sorge: Die fleißigen Bienen stören nicht den Aufenthalt auf unseren Terrassen. 

Verantwortung übernehmen und zurückgeben 

Seit mehr als sechs Jahren leite ich das NH Potsdam. Die Anfrage das Hotel zu übernehmen, kam für mich damals überraschend. Aber schnell stellte sich heraus, dass es total für mich passte. Nicht nur, weil ich mit einem Potsdamer verheiratet bin und das schwiegerelterliche Haus ganz in der Nähe steht. Dieses Hotel ist ein Schmuckstück. Modernes gepaart mit Geschichte, das ergibt das besondere Ambiente hier im Haus.  

Auch die Potsdamer sind mir ans Herz gewachsen. Deshalb engagiere ich mich hier z.B. im Bereich der Kinderbildung bei „Theo Tintenklecks“ https://www.mytheo.tv/ und als Botschafterin von „Fördert Frau e.V. Potsdam“ https://www.foerdertfrau-potsdam.de/verein/botschafterin . Für mich steht fest: Wenn ich in der Wirtschaft tätig bin, dann muss ich Verantwortung für das Miteinander übernehmen und etwas zurückgeben von dem, was ich bekommen habe. Meine Erfahrung ist, dass am Ende durch mein Geben sogar noch wirtschaftlicher Erfolg zu mir zurückkommt.  

Einfach zum Wohlfühlen 

In unserem Rosengarten konnten wir schon einige Prominenten begrüßen. Zum Beispiel Schauspielerin und Entertainerin Désirée Nick http://www.desiree-nick.de/ . Sie war zu Gast bei unserer Sommer-Reihe „Lass Lesen“. Regelmäßig bieten wir auch Freundinnen-Wochenende mit besonderen Programmpunkten an wie Lesungen, Yoga, Workshops und Shopping. Es bleibt immer genügend Zeit, zum Verwöhnen lassen bei Beauty-Anwendungen vom Team des Studios LASS WAXEN https://lasswaxen.de/  oder Massagen von Knut Kunde https://www.ayurvedakunde.de/ , unserem NH Potsdam Ayurveda-Spezialisten.  

Mitten in Potsdam und trotzdem wie in einer Oase. Unserer Gäste schätzen das, egal ob sie allein, als Paar oder mit der Familie anreisen, Geschäftsreisende sind oder in unserem Haus Tagungen abhalten. Dazu kommt das freundliche, persönliche Ambiente, das ohne meine „Mannschaft“ undenkbar wäre. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwecken das Hotel zum Leben und sorgen dafür, dass sich alle wohlfühlen.  

Ich freue mich, wenn ich Sie demnächst bei uns im NH Postdam Hotel www.nh-hotels.de/hotel/nh-potsdam  begrüßen darf!  

Janina Bachmann-Graffunder 

Allgemeine Themen / 29. Juni 2021

Nicht warten- handeln! Bevor es zu spät ist!

Es gibt keinen Plan B

Nicht warten – handeln! Bevor es zu spät ist!   

Von Walter Stuber  

Unser Unternehmen ist Teil des ethischen Wirtschaftsmodels Gemeinwohl Ökologie. Dass wir uns für Ökonomie, Ökologie und soziales Handeln einsetzen ist damit klar. Allerdings ist mir aufgefallen,  dass noch ein paar Sachen verbessert werden können. Zum Beispiel verbrauchen wir im Jahr rund 60.000 qm Gerüstplanen. In der Vergangenheit haben wir diese immer in Containern entsorgt.  

Vor zwei Jahren bekamen wir vom Containerdienst dafür 100 Euro pro Container. Diese Zahlungen gibt es mittlerweile nicht mehr. Interessanterweise sind wir erst dadurch ins Nachdenken gekommen, wie wir die alten Planen noch weiternutzen oder weiterverwerten können. In diesem Jahr haben wir daraus aus Projekt gemacht. Die genutzten Planen werden aufbereitet, damit sie wieder einsatzfähig sind. Wir brauchen 50% weniger neue Gerüstplanen kaufen und natürlich auch nur noch die Hälfte entsorgen.  

Plastik, Plastik und noch mehr Plastik 

Für 2022 sind weitere Einsparungen beim Planenkauf vorgesehen. Ich will nicht verschweigen, dass die Aufbereitung teurer ist als das Entsorgen und neu kaufen. Aber langfristig gesehen ist das der richtige Weg um Ressourcen zu schonen und weniger Müll zu produzieren. Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Enkel und Urenkel. Wir haben schon genug Müll auf dieser Welt. Vor allem aus Plastik. Ich habe mich über den Plastikmüll in unseren  Wäldern schon in einem Blog https://walter-stuber.de/2019-06/muell-laendlichen-idyll-fridays-for-future-persoenlich-umweltschutz-kann beklagt.   

Wenn heute jemand ein Auto erfinden würde, das 200 km kostenlos fährt, wenn man Plastikmüll in den Kofferraum einfüllt, dann wären in kürzester Zeit Straßen, Wiesen und Wälder plastikfrei. Vermutlich würden die Menschen auch alles dransetzen, dass Flüsse und die Weltmeere von Plastikmüll befreit werden würden. Leider bleibt das wohl ein schöner Wunsch von mir.  

Genug für alle und trotz zu wenig 

Aber nicht nur der Plastikmüll ist ein großes Problem für die Zukunft. Auch die Lebensmittelproduktion. In dem Buch „Es gibt keinen Planet B“ von Mike Berners-Lee https://buch-jung.buchkatalog.de/Product/3000002163526/38209/10002/-3/Buecher_Sachbuecher/Mike-Berners-Lee/Es-gibt-keinen-Planet-B/4099276460822241391/%204099276460822241224/%204099276460822241224, habe ich gelesen, dass pro Kopf und Tag täglich 5700 kcal angebaut werden und nur 2300 benötigt werden. Wo bleibt der Rest? Und warum hungern trotzdem Menschen?  

Das Buch von Mike Berners-Lee hält mir schonungslos vor Augen, dass alles was wir tun – und lassen – Auswirkungen auf unsere Erde hat. Wir haben nur diese eine Welt – und keinen Planet B. Wir sollten endlich wach werden und uns im ganz persönlichen Bereich und dort wo wir Einfluss haben einsetzen zum Schutz und zur Bewahrung unseres einzigartigen Planeten!  

Wo können Sie im privaten oder beruflichen Umfeld mehr für den Erhalt der Umwelt tun? Ich freue mich auf Ihren Kommentar oder Ihre Mail!