Alle Beiträge von Katrin Fay

Allgemeine Themen / 29. Januar 2019

Mein Ziel: Etwas bewirken – über den Tod hinaus

etwas bewirken

Von Walter Stuber

Mit dem eigenen Tod beschäftigt sich keiner wirklich gerne, ich mache das trotzdem immer wieder – mehr oder weniger freiwillig. In einer Reportage hörte ich jetzt von einem Grabstein mit QR-Code. Sofort dachte ich: Das wäre was für mich!

Menschen, die an meiner Grabstätte vorbeigehen würden, könnten mit Hilfe ihres Handys den Code scannen und zum Beispiel eine Video-Botschaft von mir anschauen, in der ich ermutige, sich aktiv in der Gesellschaft einzubringen oder ich erzähle aus meinem Leben als „verrückter Unternehmer“ oder ich berichte, wie mich der christliche Glaube in schwierigen Zeiten durchgetragen hat, oder, oder, oder….. Ideen hätte ich genug.

Was bleibt von mir? Konnte ich etwas bewirken?

Durch den Grabstein mit QR-Code kam mir noch eine ganz andere Frage: Was werden die Menschen mit „Walter Stuber“ verbinden, wenn ich nicht mehr da bin? Werde ich Spuren hinterlassen, denen es sich auch nach meinem Tod lohnt zu folgen, weil sie positive Veränderung bringen oder Mut machen?

Mein Herzenswunsch ist es, solche „Fingerabdrücke“ zu hinterlassen! Deshalb muss ich hier und jetzt schon die Weichen dafür stellen. Wenn ich etwas bewirken will, muss ich genau überlegen, was ich unbedingt tun muss und für was ich mich einsetze. Das hat Auswirkungen auf meine beruflichen und privaten Entscheidungen.

Gemeinsam Spuren legen

Vielleicht wäre es auch effektiver, wenn ich mit anderen zusammen versuche, etwas zu verändern, einer großen Vision zu folgen, die etwas in der Welt verändert. Das könnte zum Beispiel der Wunsch nach weltweitem Frieden sein! Vielleicht sagen Sie jetzt: Das ist doch was für Träumer! Ich setze dagegen: Es gibt hoffnungsvolle Beispiele, die zeigen, dass man gemeinsam schier Unglaubliches erreichen kann.

Die Ostermärsche Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre bei denen viele Menschen friedlich für die atomare Abrüstung demonstriert haben – und sich dadurch tatsächlich etwas verändert hat. Oder die „Revolution der Kerzen“ in der DDR Ende der 1980er. Ohne die vielen Mutigen, die ihre Meinung gesagt haben und auf die Straße gegangen sind, wäre die Berliner Mauer 1989 nicht gefallen! Jeder einzelne, der sich damals eingesetzt hat für Freiheit, hat bleibenden Eindruck hinterlassen in dieser Welt.

Ihre Idee mit „Ewigkeitswert“

Damals wie heute stellt sich die Frage: Wo können wir etwas zum Positiven verändern, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen? Nicht nur im Blick auf den Weltfrieden. Es gibt so vieles, wo ein Kurswechsel nötig wäre, um die Erde für unsere Nachfahren zu erhalten: Umweltschutz, Wasser als Grundrecht, usw. Aber es gibt auch im privaten Umfeld vieles, das wir gemeinsam verändern und so wertvolle Spuren hinterlassen können.

Was könnte das für Sie sein? Wo könnten wir gemeinsam etwas mit „Ewigkeitswert“ schaffen, also etwas, dass auch über unseren Tod hinaus Bestand hat und das mit unserem Wirken in Verbindung gebracht wird? Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge als Kommentar unter diesem Beitrag.

Allgemeine Themen / 22. Januar 2019

Filmemacher aus Leidenschaft mit positiver Message

Leidenschaft - Lawrence Richards

Ein Gastbeitrag von Lawrence Richards, Geschäftsführer der Filmproduktion indievisuals

Filmideen suchen, Konzepte erarbeiten, drehen, schneiden und dann den fertigen Film präsentieren: Das ist mein Beruf und meine große Leidenschaft dazu. Egal was die Kunden wünschen: Imagefilm, Mitarbeitermotivation, Event-Dokumentation, Reportage, Porträt oder einen Film über Wohltätigkeitsaktionen – ich mache alles mit Herzblut.

Am Liebsten setze ich Projekte um, die nachhaltig sind und eine positive Message pushen. Zum Beispiel die Spot-Serie zu Migration und Integration für das Deutsche Rote Kreuz Hessen, der Charity-Film „Right to See“ oder die Produktionen, die wir für die Stiftung von Business Network International (BNI) produziert haben.

Filmemacher entdeckt das Business-Netzwerken

„Wer gibt, gewinnt!“, das Motto von BNI, gilt nämlich nicht nur für die Mitglieder des weltweiten Netzwerkes untereinander. Durch die BNI Stiftung werden Kinder und junge Menschen in der ganzen Welt unterstützt, vor allem auf dem Weg ins Berufsleben. Was da alles geleistet wird, davon konnte ich mich bei den Dreharbeiten in unterschiedlichen Erdteilen selber überzeugen.

Vor gut acht Jahren hat mich ein Freund auf BNI aufmerksam gemacht. Bis dahin waren Business Netzwerke nichts für mich. Wir aus der Filmszene ticken ja ganz anders als bodenständige Unternehmer, dachte ich immer. Ich ging trotzdem zu einem BNI-Frühstückstreffen und zu meiner eigenen Überraschung habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Es lag auf der Hand, dass Netzwerken hier funktioniert! Nicht nur interessante Aufträge habe ich über die Kontakte bekommen. Dank BNI hat sich mein nationaler Aktionsradius auf das Internationale erweitert.

Kindheit mit alten Hollywood-Streifen und Theaterluft  

Meine Liebe und Leidenschaft zum Film wurde schon in Kindertagen angebahnt. Daran war mein Opa „schuld“. Er hat mir viele alte Hollywood-Filme gezeigt. Die fand ich mehr oder weniger interessant. Noch spannender war für mich das Theater. Als Sohn des Opernsängers John Treleaven durfte ich sogar mit auf die Bühne, habe schon als Kind in unterschiedlichen Stücken gesungen und getanzt. Diese Fantasiewelt hat mich fasziniert und geprägt. Als es dann irgendwann darum ging, wo ich mich beruflich sehen würde, war schnell klar, dass ein Bürojob nicht zu mir passen würde.

Opernsänger – das wäre eine Option gewesen. Aber dann habe ich jemanden getroffen, der mich so mit seiner Begeisterung und Leidenschaft für das Filmemachen angesteckt hat, dass ich das auch machen wollte. Von da an war ich  „der Typ, der seine Kamera überall dabei hat“!  Ich studierte Film- und Theaterwissenschaften. Später habe ich zusätzlich noch einen Bachelor in Filmproduktion gemacht. Noch während des Studiums gründete ich zusammen mit Kollegen www.indievisuals.de  als studentisches Projekt. 2008 habe ich mich mit dieser Filmproduktionsfirma selbstständig gemacht.

„Son of Cornwall“ – Die Lebensgeschichte von Vater John als Film

Vor mehr als zehn Jahren entstand die Idee für ein ganz besonderes Film-Porträt über das coole Leben meines Vaters John. Ein Junge aus Cornwall wird im Kirchenchor entdeckt  und macht als Opernsänger Weltkarriere. Besser hätte sich das Hollywood nicht ausdenken können. Irgendwann war es soweit und ich reiste mit meinem Vater an die Orte, die ihn geprägt haben. Wir drehten dort und ich stellte ihm viele Fragen. Langsam begann ich zu verstehen, wie er zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.

Zur Finanzierung startete ich einen Crowdfunding-Aufruf im Internet. Die Resonanz war groß. Einer der sofort begeistert war, war Walter Stuber. Ich hatte ihn vorher nur kurz auf BNI-Konferenzen getroffen. Dass er mich ziemlich spontan mit einer großzügigen Spende unterstützte, hat mich überwältigt.

Träume, die wahr werden können

Im Moment schneide ich  „Son of Cornwall“. Dieser für mich ganz besondere Film  soll und muss unter die Menschen! Nicht nur in unserer Heimatstadt Wiesbaden und bei nationalen Filmfestivals. Ich träume davon, dass eines Tages „Son of Cornwall“ bei den Filmfestspielen in Cannes und bei der Berlinale gezeigt wird.

Leidenschaft - Son of Cornwall

Aber nicht nur mit dieser sehr persönlichen Produktion will ich etwas erreichen. Mein Ziel ist es, möglichst mit allem, was wir produzieren, Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu transportieren – und damit dazu beizutragen, dass unsere Welt ein bisschen besser wird.

Gastbeitrag / 15. Januar 2019

Braucht ein Unternehmer eine Vision? JA!

Vision Ingo Karsch

von Ingo Karsch, Visions- und Empfehlungsmarketing-Experte

Die Antworten, die ich von gestandenen Unternehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bei meinen Seminaren auf die folgenden Fragen erhalte, sind praktisch überall dieselben. Bei Frage 1: „Wer von Ihnen hat eine Vision?“, halten 90% der Anwesenden die Hand hoch. Bei Frage 2: „Wer hat seine Vision auch niedergeschrieben?“, da ist es dann schon umgekehrt, also gerade noch 10%, die eine geschriebene Vision haben. Auf Frage 3: „Wer liest seine geschriebene Vision regelmäßig und macht sich seine Gedanken, wo er gerade steht?“, da heben dann von den vorherigen 10% noch 20% die Hand. Nun rechnen Sie mal wie viele das sind, wenn 100 Teilnehmer im Saal sitzen …

Vor jedem Tun: Inspirierende, positiv formulierte Gedanken sammeln

Dabei ist meiner Meinung nach, eine klare Vision zu haben und das ständige daran arbeiten, das A und O eines Unternehmens! Ja, es ist wichtiger als alles andere! Eigentlich sollte jede Person eine Vision für sich erstellen (müssen), bevor sie anfängt etwas zu tun. Ich behaupte sogar es gäbe viel weniger Konkurse, Enttäuschungen und Sozialfälle, wenn die Banken, nebst allen nötigen Unterlagen für einen Kredit zur Unternehmensgründung, auch nach einer Vision fragen würden.

Übrigens: Ich war früher einer dieser Menschen, der zu den 10% von Frage 1 gehört hat! Ja, ich hatte mir nie irgendwelche inspirierende und positiv formulierte Gedanken gemacht, wo ich mich in 3 oder 5 Jahren sehe. Ich machte mir keine großen Gedanken, in welche Richtung ich mich entwickeln wollte! Auch hatte ich keine Idee, wofür mein Unternehmen in Zukunft stehen sollte, welche Art von Menschen mit mir arbeiten sollten, was für Resultate ich erreichen wollte und wie sich diese für mich anfühlen würden.

Visionen müssen groß sein!

Heute weiß ich, dass eine Vision unabdingbar ist für das Setzen von Zielen und deren Planung. Ja, sie ist der Katalysator, um Träume zur Realität zu machen! Ich achte sehr darauf, wenn ich wieder an meiner Vision arbeite, dass ich mich dabei gut fühle, und versuche mir vorzustellen, was mir das Erreichen bedeutet bzw. was sich ändert. Ich teile heute auch regelmäßig meine Vision mit anderen Menschen, denn sie geht anfangs immer über die Grenze hinaus, die ich mir vorstellen kann. Mir ist klar, dass ich Leute brauche, die sich von meiner Vision inspiriert fühlen und die mir helfen sie zu erreichen.

Machen Sie es einfach mal wie Walter Stuber: Probieren Sie Ihre Vision zu erstellen und achten Sie darauf, dass Sie sie in der Gegenwart schreiben und, wenn möglich, in klaren Bildern. Sollte ein Teil Ihrer Zuhörer über Ihre Vision schmunzeln oder gar lachen, dann können Sie sicher sein, dass sie groß genug ist! Dabei erarbeiten Sie gleichzeitig auch die Basis für die Erstellung Ihrer Mission.

Übrigens: Die richtige Antwort auf die kleine Rechenaufgabe am Anfang ist: 2!

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Ich haben Ingo Karsch bei Seminaren über Visionen kennen- und schätzen gelernt.  Seine Tipps haben mir Mut gemacht, Großes zu erwarten!

Der Beitrag erschien zuerst in „MUTMACHER – Das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmern“, von Walter Stuber und Dirk Eckart.

Auch erhältlich als eBook, Hörbuch-CD und zum Downloaden.

 

Ziele / 8. Januar 2019

Mein Vorsatz für 2019: Zeit nehmen und effektiv nutzen

Zeit nehmen

Von Walter Stuber

Als Chef um 16 Uhr Feierabend machen! Vor drei Jahren habe ich das fast immer geschafft. Ich war dann auch um 6 Uhr im Büro. Trotzdem: Am frühen Nachmittag sich aus der Firma zu verabschieden, das hatte schon was. Allerdings bedeutete das nicht, dass ich immer sofort nach Hause gefahren bin und die Füße hochgelegt habe, wie mancher Mitarbeiter vermutet hat.

Ich habe dann oft noch „am Unternehmen“ gearbeitet: Kundenbesuche gemacht, Netzwerktreffen besucht oder soziale Projekte unterstützt. Trotzdem hatte ich im Rückblick mehr Zeit für meine Frau Burgunda und auch für mich selbst. Nach einem Jahr häuften sich allerdings (vermeintlich) wichtige Termine am Nachmittag oder ich war überzeugt, dass eine Arbeit unbedingt sofort und gleich erledigt werden musste und nicht bis zum nächsten Tag warten konnte. Schnell war ich wieder in der alten Zeitschiene: Arbeiten von morgens bis abends!

Mein Jahresmotto: Nimm dir Zeit!

Das ist mir wieder ganz neu bewusst geworden als ich mir meine „Marschrichtung“ für das Jahr 2019 überlegt habe. Wie Millionen andere auch, fasse ich gute Vorsätze! Laut einer Umfrage von Forsa die im Auftrag der DAK-Gesundheit gemacht wurde, steht in diesem Jahr der Vorsatz „Stress vermeiden und abbauen“ an erster Stelle (62%), gefolgt von „Mehr Zeit für Familie und Freunde“  (60%), „Mehr bewegen/Sport“ (57%)  und „Mehr Zeit für sich selbst“ (51%).

Mit meinem Jahresmotto: „Zeit nehmen“, liege ich also voll im Trend. Aber es liegt auf der Hand: Damit aus dem Vorsatz auch Realität wird, muss ich aktiv werden. Wie jedem stehen mir 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Die habe ich bisher immer sehr gut gefüllt bekommen. Deshalb ist es wichtig zu überlegen: Wie schaffe ich es, dass ich trotz aller nötigen und wichtigen Arbeit,  mehr „freie Zeit“  für mich und meine Frau habe?

Analyse: Was zahlt in meine Marke ein?

Meine wichtigste Erkenntnis: Ich muss als Unternehmer, Netzwerker und MUTMACHER effektiver arbeiten, um mehr Zeit fürs Private zu haben. Effektiv bedeutet für mich in diesem Zusammenhang, dass meine Marke „Walter Stuber“ gestärkt wird. Ich muss analysieren, welche meiner bisherigen breitangelegten Aktivitäten auf meine Marke „einzahlen“ und welche nicht.

Dabei helfen mir z.B. diese Fragen:

  • Bringen die Netzwerk-Veranstaltungen, die ich organisiere oder die ich besuche, wirklich das, was sie sollen? Oder ist weniger manchmal mehr?
  • Bekomme ich Wertschätzung entgegen gebracht, wenn ich mich für jemanden einsetze oder ihn/sie fördere?
  • Kann ich bei dem, was ich tue, das erreichen, was ich will oder ist am Ende „außer Spesen nichts gewesen“?

Zeit nehmen – Kraft bekommen

Ich will ganz neu überlegen, wem oder was ich meine Zeit schenke und mich selbst dabei nicht vergessen! Denn ohne Zeit für mich, kann ich nicht als Unternehmer, Netzwerker oder MUTMACHER unterwegs sein. Wer anderen etwas gibt, muss selber auftanken können. Mir helfen dabei  nicht nur Coachings und Seminare, sondern auch Hör- und Sachbücher und, ganz wichtig, die alten Worte der Bibel, die Wegweiser für mein Leben sind.

Kraft schöpfen kann ich auch, wenn ich Zeit mit meiner Frau verbringe. Auf Urlaubsreisen oder wenn wir ein paar Tage Wellness genießen im „Romantischen Winkel“  in Bad Sachsa. Aber auch ganz unspektakulär mitten im Alltag bei einer Tasse Kaffee zu Hause, wenn wir beide Zeit haben – oder uns sie einfach nehmen! Das  wird hoffentlich 2019 wieder öfters vorkommen. Es soll nämlich nicht nur beim „Nimm dir Zeit-Vorsatz“ bleiben.

Zeit haben zum Leben

Das ist auch mein Wunsch für Sie, dass Sie sich 2019 Zeit nehmen: Für sich selbst und die Menschen, die Sie lieben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie „Zeit haben zum Leben“, wie Lyrikerin Elli Michler es lyrisch auf den Punkt gebracht hat.

Allgemeine Themen / 18. Dezember 2018

Unterstützer gesucht: Mehr Lebensqualität für Josefine mit Hilfe der Doman-Therapie

Mehr Lebensqualität - Josefine

Von Walter Stuber

Sie ist gefangen im eigenen Körper, unsere achtjährige Enkelin Josefine. Als sie ein paar Tage alt war, bekam sie eine schwere Hirnhautentzündung. Seitdem sind epileptische Anfälle bei ihr an der Tagesordnung. Unter anderem dadurch konnte sie sich nicht wie andere Kinder weiterentwickeln. Untersuchungen im Frühjahr dieses Jahres haben ergeben, dass sie ein „neurologisches Alter“ von 3,8 Monaten hat.

Aber das muss nicht so bleiben! Die Doman-Therapie hat in ähnlichen Fällen dafür gesorgt, dass verpasste Entwicklungsstufen nachgeholt werden konnten. Für mehr Lebensqualität macht unsere Josefine seit Ende August zusammen mit vier Helfern jeden Tag 90 Minuten lang Übungen, mit der die Bewegungen zum Krabbeln angebahnt werden sollen. Dazu kommen weitere Übungen die das Atmen, Riechen, Hören und Sehen positiv beeinflussen sollen.

mehr Lebensqualität - Josefine

Erster Erfolg nach nur vier Wochen

Schon nach vier Wochen Motorik- Training gab es die erste Erfolgsmeldung: Josefine hat sich selbstständig hingesetzt. Das macht große Hoffnung, dass noch viel Potential in ihr steckt, das nur geweckt werden muss. Mehr selbstbestimmt agieren zu können würde ihr zu mehr Lebensqualität verhelfen.

Leider ist die aufwändige Doman-Therapie, die über einen langen Zeitraum durchgeführt werden muss, nicht von den Krankenkassen zugelassen. Die Kosten von rund 200.000 Euro kann die Familie nicht alleine aufbringen. Im vergangenen Jahr haben sich mein Sohn Ingolf und meine Schwiegertochter Janine bereits über unterschiedlichste finanzielle Hilfe gefreut: Benefiz-Veranstaltungen, Foto-Shooting,  Einzelspenden, zuletzt der Stollenverkauf in Döbeln.

Zwei von vielen, die sich engagieren

Thomas Böttcher, Radiomoderator, Schauspieler, Entertainer ist einer der Unterstützer: „Auf Josefine sind wir aufmerksam geworden, weil die Familie bei uns in der Siedlung wohnt und damit diese Problematik uns ganz nah ist. Wir haben Josi besucht und waren begeistert, wie stark die Eltern sind und wie unendlich liebenswert die kleine Josefine ist. Da war für uns klar: Hier wollen wir helfen!“ Das tut Thomas Böttcher zum Beispiel am 20.Januar 2019 im Rahmen einer Benefizveranstaltung im Sonnenhof in Ossig.

Auch der Fotograf Marco Kitzing ist sich sicher, dass das Geld, das er für Josefine gespendet hat, eine gute Investition ist: „Meine Freundin arbeitet in der Therapie  für neuronal erkrankte Menschen. Ich habe gesehen, dass es dort viele Patienten gibt, die ihr Handicap als „Absprungbasis“ für neue Chancen im Leben nutzen. So eine Absprungbasis bei einem Kind positiv zu nutzen, geht nur durch Anreize von außen. Deshalb ist die Doman-Therapie genau das richtige für Josefine und ich unterstütze das sehr gerne.“

Hoffnung auf mehr Selbstständigkeit

Ich habe die Vision, dass meine Enkelin im Jahre 2030 fließend sprechen kann und ohne Hilfsmittel laufen kann. Ich weiß, das ist sehr groß gedacht. Aber Visionen müssen so gestrickt sein, dass andere erstmal darüber schmunzeln oder sich sogar an den Kopf fassen! Das gilt fürs Geschäftliche genauso wie für das Private. Ich sehe die Doman-Therapie als einen wichtigen Baustein auf dem Weg, dass aus meiner Vision Realität werden kann und Josefine mehr Lebensqualität erlangt.

Sie können durch Ihre Spende auch dazu beitragen, dass sich Josefine weiterentwickeln kann: Josefine Stuber DE46 8605 5462 0481 106642. Es können leider keine Spendenquittungen ausgestellt werden, da es nicht möglich ist einen Verein speziell für Josefines Belange zu gründen. Ich sage jetzt schon mal von Herzen „Danke“ und „Vergelt´s Gott!“!  Aktuelle  Infos über Josefines Leben und ihre Fortschritte bekommen Sie hier www.josefine-stuber.de