Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 6. Juni 2016

Über der Donau schwebend – auch bei Hochwasser

Über der Donau schwebend – auch bei Hochwasser 

Wie eine geniale Idee für ein Hängegerüst erfolgreich zum Einsatz kam

„Hängegerüst an einer Donaubrücke in Passau“– so lautete vor drei Jahren unser Auftrag von einer großen sächsischen Baugesellschaft,  die den Korrosionsschutz mit schwarz/weiß Bereich ausführen sollte.

In der Planung hatte ich den Gedanken, das Gerüst im Bereich der Gesimskappe mit einer Sonderkonstruktion aus Stahl über der Donau schweben zu lassen. Das Besondere: das Ganze würde ohne eine Bohrung an der Brücke funktionieren!

Das Hängegerüst ist mit vierzig hierfür konstruierten Sonderbauteilen auf einer Länge von  92 m abgehangen worden.

Im freien Vorschub bauen Diese Konstruktion wurde im freien Vorschub montiert, und später auf die andere Brückenseite umgesetzt.

Unsere erfahrenen Gerüstbauer, die sich bestens mit kompilierten Gerüsten auskennen, bauten das Hängegerüst im freien Vorschub, das heißt: ein Gerüstfeld nach dem nächsten nach vorne.

Dabei waren sie vorbildlich gesichert durch ihre „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz“ (PSAgA)  und einen Schwimmkragen.

Von Weitem sah es so aus, als ob die sie, elegant über dem Wasser schwebend, Stück für Stück das Gerüst zusammenbauen würden.

Ein Video zum Rückbau des Hängegerüst über der Donau bei Passau finden Sie hier:  https://youtu.be/5-HVwkfCQjQ

Donau-Hochwasser

Die Bilder von Hochwasser -Fluten im Süden Deutschlands erinnerten mich an den Sommer 2013. Nach Fertigstellung unseres Hängegerüstes Passau, war damals auch Hochwasser angesagt. Die Situation war angespannt, denn wir wollten das aufwendige Hängegerüst auf jeden Fall vor den Fluten  retten. Ein schneller Rückbau wäre auch kein Problem gewesen.

Wir haben die Hochwasserstände im Internet aufmerksam verfolgt und auf die endgültige Entscheidung unseres Auftraggebers gewartet.

Gott sei Dank: als nur noch 1,20 m zwischen unserem Gerüst und dem Wasser der Donau gemessen wurden, sank  der Pegelstand. Große Erleichterung auf allen Seiten!  Unser Kunde konnte die Baustelle termingerecht abschließen!

Safety first

Über 1500 Hängegerüste haben wir bis heute, teils unter schwierigsten Umständen, an verschieden Brücken und Produktionsanlagen mit unseren Gerüstbauern erfolgreich umgesetzt.

Wichtigster Maßstab für alle unsere Lösungen, ist die Sicherheit für Mitarbeiter, Kunden und Nutzer!

 

 

Allgemeine Themen / 25. April 2016

God@Work-Companies

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Studienreise von New York nach Boston …

Mittwoch, 14. Sept. – Sonntag, 18. Sept. 2016

Reisen Sie mit uns in die USA und erleben Sie Unternehmer, die ihre Firmen nach christlichen Maßstäben führen. Das größte Wirtschaftsland der Welt erlebt einen geistlichen Aufbruch – nicht so sehr in den Kirchen, dafür umso mehr in den Betrieben. Das Ganze hat viele Namen: God@Work, Kingdom Companies oder auch ganz einfach BAM (Business as Mission). Das zentrale Thema dabei: Wie kann ein christlicher Unternehmer seine Überzeugung innerhalb der Firma weitergeben?

Beim god@sprinterClub in Giengen hat mich Jörg Knoblauch von tempus ® Akademie & Consulting angesprochen, er hätte mich am Donnerstag in der Gästeliste gesehen !

Es hat sich geklärt, es war eine Verwechslung.

Super spannend, das war eine glückliche bzw. göttliche Fügung, denn  in meinen Zielen war für 2016 die USA als Reiseziel vorgesehen.

In diesem Zusammenhang werde ich dann auch meine Cousine Margit Krato und ihren Mann Chris Krato besuchen.

Eine Studienreise von New York
nach Boston …
Mittwoch, 14. Sept. – Sonntag, 18. Sept. 2016
Reisen Sie mit uns in die USA und erleben Sie Unternehmer,
die ihre Firmen nach christlichen Maßstäben
führen.

Vielleicht lassen Sie sich auch inspirieren.

Viele Grüße
Walter Stuber

http://www.fbg-eg.de/media/downloads/informationen-studienreise-2016.pdf

Allgemeine Themen / 20. April 2016

Das kann ich nicht gut!

Das kann ich nicht gut!

Warum ich ganz offen mit meiner Grammatik- und Rechtschreibschwäche umgehe

Impulse, Hinweise und Gedanken bei Facebook und Co zu schreiben, das mache ich sehr gerne. Ich merke, dass es bei den Lesern etwas bewirkt. Leider nicht immer nur Positives. Ich wurde nämlich gebeten, das Posten dieser kurzen Texte einzustellen. Nicht etwa aus inhaltlichen Gründen, sondern weil meine Rechtschreibung und Grammatik so schlecht wären.

Das muss ich so stehen lassen, denn es stimmt. Das ist meine große Schwäche seit Schulzeiten. Mir fehlte der Ehrgeiz zum Lernen, weil ich dachte, dass ich sowieso den landwirtschaftlichen Hof meiner Eltern übernehmen würde. Was brauchte ich da gute Noten?

Schulzeit und Ausbildung

Wenn ein Diktat geschrieben wurde, habe ich immer nur ein leeres Blatt abgegeben. Ohne Aufwand bekam ich so die Zensur, die ich auch bekommen hätte, wenn ich mitgeschrieben hätte. Bei Aufsätzen war das anders. Geschichten konnte ich sehr gut schreiben. Trotz Grammatik- und Satzzeichen-Fehler habe ich da meistens eine 2 geschafft.

In meiner Ausbildung zum Bürokaufmann habe ich aufgrund meiner Schreibschwäche die einzige Abmahnung in meinem Berufsleben bekommen: ich hatte die Adresse eines Kunden falsch geschrieben!

Trotzdem erfolgreich

Wenn ich zurückschaue, dann wundere ich mich, dass ich bei meinem langjährigen Desinteresse an Bildung es beruflich trotzdem so weit gebracht habe.

Ich habe manches Defizit ausgleichen können, die Grammatik- und Rechtschreibschwäche ist leider geblieben.

Und nun kam der Aufruf, deshalb nicht mehr öffentliche Kommentare in sozialen Medien zu schreiben. Kommt das aus Liebe zur korrekten deutschen Sprache? Oder ist es vielleicht der Neid, im Blick auf meinen Erfolg, der sich trotz meiner Schreibschwäche eingestellt hat?  Ich weiß es nicht.

Was zählt mehr?

Sicher: Eine gute und fehlerfreie Schreibweise steht gerade einem Geschäftsmann wie mir gut. Aber ist nur das wichtig?

Zählt nicht viel mehr, dass ich die Wünsche der Kunden umsetzen kann, dass ich die Kosten kalkulieren kann und mit meinem Team hundertprozentige Arbeit abliefere?

Ich schreibe trotzdem weiter

Ich habe noch so viele Gedanken und Impulse, die ich bei Facebook und Co weitergeben möchte. Deshalb steht für mich fest:

Ich schreibe weiter öffentlich!

Ich werde mich kurz fassen, ein Rechtschreibprogramm benutzen und – wenn es zeitlich passt – meine Assistentin querlesen lassen.

Wenn sich dann doch noch Fehler eingeschlichen haben, bitte ich Sie um Nachsicht.

Sie wissen ja jetzt, dass es nicht durch Nachlässigkeit passiert. Ich hoffe, dass Sie mehr auf den Inhalt meiner Posts achten als auf die Form!

Viele Grüße

Walter Stuber

Allgemeine Themen / 7. April 2016

Warum ich nicht so bleiben will, wie ich bin!

Mein Motto: Entweder richtig oder gar nicht – am besten sofort!

Warum ich nicht so bleiben will, wie ich bin!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich gebe es zu: Ich bin ein ungeduldiger  Mensch. Am besten werden meine Ideen schon umgesetzt, wenn ich sie gerade präsentiere. Bei mir muss immer alles sofort passieren – und nicht irgendwie, sondern richtig gut. Habe ich ein Erfolgserlebnis,  will ich gleich das nächste Ziel erreichen – und das ganz schnell.

Dabei ist Anerkennung mir unglaublich wichtig.  Ich brauche das als Motor zum Weiterarbeiten.

Immer öfter habe ich mich gefragt, woher diese innere Unruhe und Haltung kommt. Nach vielem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass in meiner Kindheit die Basis für dieses Denken und Handeln gelegt wurde. Je länger ich mich damit beschäftige, desto intensiver sind meine Erinnerungen.

Rückblick

Ich bin als Nachzügler wie ein Einzelkind aufgewachsen. Immer hatte ich den Eindruck, dass ich es niemanden in der Familie recht machen konnte.

Der Kindergarten war für mich ein Wohlfühl-Ort. Ich habe sehr an meiner Kindergärtnerin Martha gehangen. Am liebsten wäre ich für immer da geblieben. Aber das ging natürlich nicht und ich musste in die Grundschule in Eibensbach .

Als ich sechs Jahre alt war, schenkte mir meine Tante zu  Ostern einen Hasen. Ich liebte Tiere. Aber das war mir viel zu viel Arbeit! Deshalb habe ich ihn meiner Mutter zum Muttertag geschenkt. Die Arbeit war ich trotzdem nicht los. Ich musste nicht nur beim Hasen ausmisten, auch bei den Hühnern wurde ich gebraucht.

Ganz normal damals: Kinder helfen in der Landwirtschaft

Wir Kinder mussten mit dran, mussten nach der Schule Essen aufwärmen, raus  aufs Feld oder in den Weinberg bringen und dort danach noch mitarbeiten. Oder wir mussten im Wald Huflattich, Schlüsselblumen, Maiglöckchen und andere Gewächse für den Tee sammeln. Eigentlich habe ich die Arbeit gescheut, aber ich es ging ja nicht anders.

Ein guter Schüler war ich nicht. Lernen und Bücher lesen war nichts für mich. Ich habe viel lieber mit meinen Freunden Otto, Andreas und Harald Baumhäuser und Wasserräder gebaut, Forellen gefischt oder den Bach angestaut.

Fremdwort „Fleiß“

Meine Eltern sagten immer, dass ich lernen müsste um bessere Noten zu bekommen. „Fleiß“ war aber für mich ein Fremdwort. Außerdem dachte ich immer, dass Vater und Mutter selber nur sieben Jahre auf der Schule waren und trotzdem so einen schönen Bauernhof hatten und davon leben konnten!  Warum sollte ich denn so viel lernen?

Um meine Noten etwas zu verbessern, habe ich immer kurz vor den Zeugnissen meinen Lehrern Wein, Obst, Eier oder Kartoffeln mitgebracht!  Meine Eltern wussten davon nichts! So bin ich Jahr für Jahr in der Schule weiter gekommen.

Fernsehgeräte waren etwas ganz Besonderes

Noch eine Erinnerung ist sehr präsent, das kann sich heute kein Jugendliche mehr vorstellen: 1967 hatten wir einen einzigen Fernseher mit einem Programm im Ort! Da durften wir am Sonntag bei meinem Freund Otto eine Stunde Bonanza gucken. Ich weiß noch, dass die Erwachsenen uns erzählten, wir sollten, wenn geschossen würde, in Deckung gehen, damit wir nicht getroffen werden!  Und wir haben es natürlich geglaubt!

Meine Eltern kauften übrigens erst 1974 einen Fernseher. Ein Auto hatten sie nie. Nicht weil kein Geld dafür dagewesen wäre oder mein Vater nicht Autofahren konnte, nein,  ihm waren seine Traktoren immer wichtiger als ein Auto!

Liebste Freizeitbeschäftigung

Das Fernsehen hielt uns aber nicht ab unterwegs in der Natur zu sein. Da waren wir am liebsten. Wir sind in den Weinbergen und im Höhenzug des Strombergs gewandert. Im Sommer wussten wir, wo die besten Süßkirschenbäume standen, da sind wir hingelaufen, manchmal bis zu 10 Kilometer! Im Winter waren wir Schlittenfahren.

Später sind wir Jungs zu einem spanischen Gastarbeiter gegangen, der uns die Haare geschnitten hat. Wir sind deshalb so gerne zu ihm hin, weil er einen Fernseher mit zwei Programmen hatte. Meist sind wir dann samstags um 19 Uhr zum Frisör. Dann konnten wir nicht nur das Abendprogramm sehen, sondern auch für eine Mark etwas Leckeres zum Essen bekommen!

Reflexion tut gut

Während ich diese Dinge Revue passieren lassen, bemerke ich, dass manches auf dem Weg von der Kindheit zum Erwachsen werden nicht angesprochen und verarbeitet wurde. Deshalb prägt es mich noch heute – und nicht unbedingt positiv. Manches ist auch belastend.

Das soll ein Ende haben! Für mich ist die Zeit gekommen das alles aufzuarbeiten. Das ist harte Arbeit und das kann ich nicht allein. Deshalb wird Monika Bylitza www.monika-bylitza.de  mir zur Seite stehen. Sie ist Coach und wird mir mit ihrer analytischen, klaren Art helfen, alles ins rechte Licht zu setzen, sodass ich wieder innere Ruhe finden kann .Ich möchte endlich lernen, nach einem erreichten Ziel, den  Erfolge auszukosten und zu genießen, ohne gleich dem nächsten Ziel hinterherzujagen .

Ich bin gespannt, was sich sonst noch alles verändern wird!

Walter Stuber

 

Allgemeine Themen / 30. März 2016

Es geht nicht mehr ohne Netzwerke

Christen in der Wirtschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es geht nicht mehr ohne Netzwerke

Egal ob man sich heute politisch, gesellschaftlich oder christlich engagiert,  überall findet man Netzwerke von Gleichgesinnten.

Im  Bereich der Wirtschaft denken viele  bei „Netzwerk“ zunächst an mehr Aufträge und Geld.

Netzwerken – mal anders

Langfristig kann es allerdings viel mehr bringen, wenn man durch sein Engagement in Netzwerken neue Ideen fördert, Freundschaften aufbaut, Anregungen für den eigenen Vertrieb aufnimmt und neue Geschäftspartner, Lieferanten und Zulieferer findet. Dadurch wird ein Unternehmen oft mehr gestärkt als  weitere Aufträge es könnten.

Voneinander lernen

Sogenannte Netzwerktage  finde ich immer sehr bereichernd. Vor allem, wenn die anderen Unternehmer  ihre Firma und Strategien innerhalb  von 10 Minuten vorstellen. Dabei sind mir nicht nur die puren Informationen interessant , sondern auch die Art und Weise der Präsentationen. Dadurch bekomme ich Anregungen und neue Ideen für meine eigenen Kundengespräche. Solche Treffen sind für mich immer sehr bereichernd: menschlich und fachlich!

Mögliche Netzwerke:  Christen in der Wirtschaft,

Bundesverband mittelständischer Wirtschaft

Netzwerk-Tag 

Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.

Business Network International

W.I.N Women in Network

Schreiben Sie mir Ihr Netzwerk, ich werde es gerne in die Liste mit aufnehmen.

viele Grüße

Walter Stuber

privat(at)walter-stuber.de