Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 15. Juni 2016

Was ich mit diesem Begriff “Heimat” verbinde

Heimat? Heimat!

Was ich mit diesem Begriff verbinde

„Sachsen, meine Heimat,  die immer lacht!“ Mit diesem Lied landete das DJ-Duo Stereoact einen Hit. Interessant, dass damit mancherorts Diskussionen entstanden sind zum Begriff „Heimat“. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass jeder Mensch etwas anderes mit  „Heimat“  verbindet. Zum Beispiel denken viele nur an den Ort, an dem sie aufgewachsen sind.

Eibensbach

Ich habe meine Kindheit in  Eibensbach  https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eibensbach  verbracht, ein kleines Dorf zwischen den Gebirgszügen Stromberg und Heuchelberg im Zabergäu.In den 1960ger Jahren waren dort  80% der Einwohner in der Landwirtschaft und im Weinbau tätig. Die anderen arbeiteten beim ortsansässigen Gerüsthersteller Layher www.layher.com .

Schulfach: Heimatkunde
In der Grundschule wurde Wert auf Heimatkunde gelegt. Wir wussten viel über die Geschichte unseres Dorfes. Zum Beispiel über die alte evangelische Marienkirche https://de.m.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_(Eibensbach), die urkundlich zum ersten Mal 1447 erwähnt wurde. Das Mittelschiff musste 1975 aufgrund von Baufälligkeit und einer Veränderung der Straßenführung abgerissen werden.

Blick in die Vergangenheit

Damals kamen Historiker und Forscher in unser Dorf um Grabungen an der Baustelle durchzuführen. Ich war damals 15 und durfte dabei mithelfen. Mit Kelle und Spachtel „bewaffnet“ habe ich Zentimeter für Zentimeter des Bodens rund um die Kirche durchkämmt. Tatsächlich habe ich ein paar Tonscherben gefunden.

Das hat sich mir sehr eingeprägt und mich mit meinem Heimatdorf verbunden. Trotzdem habe ich dieses Dorf verlassen. Lebte in Bayern und kam nach Sachsen. Auch hier fühlte ich mich schnell heimisch.

Auftrag in der neuen Heimat Sachsen

1995, ich war schon Geschäftsführer der Gerüstbau Gemeinhardt Roßwein GmbH, musste ich wieder an dieses Ausgrabungserlebnis  in meinem Dorf denken.

Wir hatten den Gerüstauftrag für die Sanierung der der Villa Eschebach in Dresden bekommen. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Villa_Eschebach.

Das Gelände sah aus wie das „Dornröschen-Schloss“: voller Sträucher, Bäume, Gestrüpp und Dornenhecken. Nach dem großen Bombenangriff 1945 und dem Kriegsende war niemand mehr dort gewesen. Beim Ausmessen kam ich mir vor wie ein Schatzsucher, wie damals in Eibensbach. Man munkelte, dass hier irgendwo unter dem Bauschutt noch ein großer Tresor lagern würde.

Explosive Überraschung

Bei der Begehung des Grundstückes bemerkte ich Hügel rund um die Fassade der Villa. Ich fragte den Bauleiter, ob wir unsere Gerüste darauf stellen könnten. Da er nichts dagegen hatte, haben wir auch diese Flächen genutzt. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das gesamte Grundstück von Schutt  und Überwucherungen befreit.

Als man die Hügel abtrug, kam der Schock: die Gerüst-Fußplatten hatten mit ihrer Last auf einer Kiste Handgranaten und scharfer Munition gestanden!  Den Tresor hat man dabei übrigens auch gefunden. Allerdings war darin nichts mit besonderem Wert. Heute ist die Villa Eschebach vollständig renoviert und ein Schmuckstück  in der Inneren Neustadt von Dresden.

Meine Heimat

Im Laufe der Jahre habe ich an unterschiedlichen Orten gelebt. Das ist vielleicht ein Grund, warum ich mit dem Begriff „Heimat“ nicht nur mein Heimatdorf in Baden-Württemberg verbinde.  Heimat ist für mich, wo ich:

willkommen bin,

Freunde haben,

helfen kann und wo meine Familie ist.

Aber auch dort, wo Gott mich haben möchte.

Deshalb ist seit vielen Jahren Mittelsachsen meine Heimat!  Und das von ganzem Herzen!

Allgemeine Themen / 9. Juni 2016

Meine langjährige Erfahrung im Gerüstbau – Vorteile für unsere Kunden

Meine langjährige Erfahrung im Gerüstbau  – Vorteile für unsere Kunden

Warum  ich günstige, sichere Gerüstlösungen finde, die allen Anforderungen gerecht werden

Jeder Auftrag, den wir als Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH bekommen,  hat seine Besonderheiten. Deshalb werde alle Details schon in der Planungsphase sehr genau und individuell von uns berücksichtigt. Bei der Ausarbeitung der Lösungen helfen mir meine Erfahrungen, die ich in den letzten 38 Jahren im Gerüstbau gesammelt habe. Bei der Ausführung sind dann unsere erfahrenen Mitarbeiter aktiv!

Mehr als 500 Wetterschutzdächer habe ich  bereits in verschiedenen Größenordnungen konstruiert. Wie zum Beispiel 1989 in der Münchner Leopoldstraße 4000 qm in einer 30m tiefen Baugrube und  1997 am ZDF Hauptstadt-Studio eines mit 500 qm.

Viele Herausforderungen 

Bei einem Auftrag von der Sparkasse Döbeln für ein Wetterschutzdach waren viele Details zu beachten. Da es sich um eine denkmalgeschützte Fassade handelte, durften eigentlich keine Verankerungen angebracht werden, wenn überhaupt,  nur wenige.

Sparkasse Erich Heckel Haus

Eine andere Maßgabe war, dass so wenig wie möglich Parkplatz von uns genutzt werden sollte, damit der Kundenbetrieb der Sparkasse und der umliegenden Geschäfte normal weiterlaufen konnte. Auch sollte möglichst auf die Beeinträchtigung des Straßenverkehrs verzichtet werden. Damit die Bauzeit verkürzt werden konnte, sollte die Baustelle auch im Winter betrieben werden können.

Gutes Planen

Von Anfang an war mir klar, dass hier eine kostengünstige, mit dem Kran bedienbare Konstruktion her musste: mit wenigen, hocheffizienten, platzsparenden  Gerüstbauteilen. Im Blick hatte ich auch die verschiedenen Bauphasen, in denen  das Gerüst eingesetzt werden musste: Abbruch des Dachstuhls, Ringanker, Dachstuhl neu aufbauen,  Dacheindeckung. Dazu kam, dass nebenan ein Neubau entstand. Das Ganze musste wirtschaftlich durch den Winter gebracht werden!

Ich entschied mich für das Layher Allround Gerüst als Trag-Schutz-und Arbeitsgerüst und das Layher Kassettendach als Wetterschutzdach. Durch die per Hand abnehmbaren Kassetten war diese Lösung sehr individuell und ermöglichte deshalb auch den Kranbetrieb.

Layher KassettendachLayher Gerüst

Weiterentwicklung von Computerprogramm sorgt für Transparenz

Seit 1999 entwickle ich zusammen mit meinem Gesellschafter Dirk Eckart das von Gregor Clausen auf den Markt  gebracht Gerüstbauprogramm CP-PRO mit weiter www.cp-pro.de . Dadurch ist es möglich, mit den vorhandenen Arbeitszeitwerten aus dem Controlling,  genaue und kurzfristige Ausarbeitungen vorzunehmen.

Viele Bauherren, Architekten und Planungsbüros nutzen mittlerweile mein Fachwissen rund um Gerüst und Bau um ihrerseits wirtschaftliche Angebote und Lösungen vorzustellen.

Wir lieben hoch!

Unserem Auftraggeber, der Sparkasse Döbeln, konnten wir dadurch innerhalb weniger Tage ein Gerüstbau – Angebot vorlegen,  das nicht nur den vielen Anforderungen entsprach, sondern auch dem Motto unseres Unternehmens: „ Wir lieben hoch!“

Denn wir haben hohe Anforderung an die Sicherheit und Qualität unserer Gerüstbauten! Und ich habe  hohe Ansprüche an mich selbst und meine Mitarbeiter.

 

Luftbild Quelle: https://www.google.de/maps/place/Kreissparkasse+Döbeln

 

Allgemeine Themen / 6. Juni 2016

Über der Donau schwebend – auch bei Hochwasser

Über der Donau schwebend – auch bei Hochwasser 

Wie eine geniale Idee für ein Hängegerüst erfolgreich zum Einsatz kam

„Hängegerüst an einer Donaubrücke in Passau“– so lautete vor drei Jahren unser Auftrag von einer großen sächsischen Baugesellschaft,  die den Korrosionsschutz mit schwarz/weiß Bereich ausführen sollte.

In der Planung hatte ich den Gedanken, das Gerüst im Bereich der Gesimskappe mit einer Sonderkonstruktion aus Stahl über der Donau schweben zu lassen. Das Besondere: das Ganze würde ohne eine Bohrung an der Brücke funktionieren!

Das Hängegerüst ist mit vierzig hierfür konstruierten Sonderbauteilen auf einer Länge von  92 m abgehangen worden.

Im freien Vorschub bauen Diese Konstruktion wurde im freien Vorschub montiert, und später auf die andere Brückenseite umgesetzt.

Unsere erfahrenen Gerüstbauer, die sich bestens mit kompilierten Gerüsten auskennen, bauten das Hängegerüst im freien Vorschub, das heißt: ein Gerüstfeld nach dem nächsten nach vorne.

Dabei waren sie vorbildlich gesichert durch ihre „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz“ (PSAgA)  und einen Schwimmkragen.

Von Weitem sah es so aus, als ob die sie, elegant über dem Wasser schwebend, Stück für Stück das Gerüst zusammenbauen würden.

Ein Video zum Rückbau des Hängegerüst über der Donau bei Passau finden Sie hier:  https://youtu.be/5-HVwkfCQjQ

Donau-Hochwasser

Die Bilder von Hochwasser -Fluten im Süden Deutschlands erinnerten mich an den Sommer 2013. Nach Fertigstellung unseres Hängegerüstes Passau, war damals auch Hochwasser angesagt. Die Situation war angespannt, denn wir wollten das aufwendige Hängegerüst auf jeden Fall vor den Fluten  retten. Ein schneller Rückbau wäre auch kein Problem gewesen.

Wir haben die Hochwasserstände im Internet aufmerksam verfolgt und auf die endgültige Entscheidung unseres Auftraggebers gewartet.

Gott sei Dank: als nur noch 1,20 m zwischen unserem Gerüst und dem Wasser der Donau gemessen wurden, sank  der Pegelstand. Große Erleichterung auf allen Seiten!  Unser Kunde konnte die Baustelle termingerecht abschließen!

Safety first

Über 1500 Hängegerüste haben wir bis heute, teils unter schwierigsten Umständen, an verschieden Brücken und Produktionsanlagen mit unseren Gerüstbauern erfolgreich umgesetzt.

Wichtigster Maßstab für alle unsere Lösungen, ist die Sicherheit für Mitarbeiter, Kunden und Nutzer!

 

 

Allgemeine Themen / 25. April 2016

God@Work-Companies

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Studienreise von New York nach Boston …

Mittwoch, 14. Sept. – Sonntag, 18. Sept. 2016

Reisen Sie mit uns in die USA und erleben Sie Unternehmer, die ihre Firmen nach christlichen Maßstäben führen. Das größte Wirtschaftsland der Welt erlebt einen geistlichen Aufbruch – nicht so sehr in den Kirchen, dafür umso mehr in den Betrieben. Das Ganze hat viele Namen: God@Work, Kingdom Companies oder auch ganz einfach BAM (Business as Mission). Das zentrale Thema dabei: Wie kann ein christlicher Unternehmer seine Überzeugung innerhalb der Firma weitergeben?

Beim god@sprinterClub in Giengen hat mich Jörg Knoblauch von tempus ® Akademie & Consulting angesprochen, er hätte mich am Donnerstag in der Gästeliste gesehen !

Es hat sich geklärt, es war eine Verwechslung.

Super spannend, das war eine glückliche bzw. göttliche Fügung, denn  in meinen Zielen war für 2016 die USA als Reiseziel vorgesehen.

In diesem Zusammenhang werde ich dann auch meine Cousine Margit Krato und ihren Mann Chris Krato besuchen.

Eine Studienreise von New York
nach Boston …
Mittwoch, 14. Sept. – Sonntag, 18. Sept. 2016
Reisen Sie mit uns in die USA und erleben Sie Unternehmer,
die ihre Firmen nach christlichen Maßstäben
führen.

Vielleicht lassen Sie sich auch inspirieren.

Viele Grüße
Walter Stuber

http://www.fbg-eg.de/media/downloads/informationen-studienreise-2016.pdf

Allgemeine Themen / 20. April 2016

Das kann ich nicht gut!

Das kann ich nicht gut!

Warum ich ganz offen mit meiner Grammatik- und Rechtschreibschwäche umgehe

Impulse, Hinweise und Gedanken bei Facebook und Co zu schreiben, das mache ich sehr gerne. Ich merke, dass es bei den Lesern etwas bewirkt. Leider nicht immer nur Positives. Ich wurde nämlich gebeten, das Posten dieser kurzen Texte einzustellen. Nicht etwa aus inhaltlichen Gründen, sondern weil meine Rechtschreibung und Grammatik so schlecht wären.

Das muss ich so stehen lassen, denn es stimmt. Das ist meine große Schwäche seit Schulzeiten. Mir fehlte der Ehrgeiz zum Lernen, weil ich dachte, dass ich sowieso den landwirtschaftlichen Hof meiner Eltern übernehmen würde. Was brauchte ich da gute Noten?

Schulzeit und Ausbildung

Wenn ein Diktat geschrieben wurde, habe ich immer nur ein leeres Blatt abgegeben. Ohne Aufwand bekam ich so die Zensur, die ich auch bekommen hätte, wenn ich mitgeschrieben hätte. Bei Aufsätzen war das anders. Geschichten konnte ich sehr gut schreiben. Trotz Grammatik- und Satzzeichen-Fehler habe ich da meistens eine 2 geschafft.

In meiner Ausbildung zum Bürokaufmann habe ich aufgrund meiner Schreibschwäche die einzige Abmahnung in meinem Berufsleben bekommen: ich hatte die Adresse eines Kunden falsch geschrieben!

Trotzdem erfolgreich

Wenn ich zurückschaue, dann wundere ich mich, dass ich bei meinem langjährigen Desinteresse an Bildung es beruflich trotzdem so weit gebracht habe.

Ich habe manches Defizit ausgleichen können, die Grammatik- und Rechtschreibschwäche ist leider geblieben.

Und nun kam der Aufruf, deshalb nicht mehr öffentliche Kommentare in sozialen Medien zu schreiben. Kommt das aus Liebe zur korrekten deutschen Sprache? Oder ist es vielleicht der Neid, im Blick auf meinen Erfolg, der sich trotz meiner Schreibschwäche eingestellt hat?  Ich weiß es nicht.

Was zählt mehr?

Sicher: Eine gute und fehlerfreie Schreibweise steht gerade einem Geschäftsmann wie mir gut. Aber ist nur das wichtig?

Zählt nicht viel mehr, dass ich die Wünsche der Kunden umsetzen kann, dass ich die Kosten kalkulieren kann und mit meinem Team hundertprozentige Arbeit abliefere?

Ich schreibe trotzdem weiter

Ich habe noch so viele Gedanken und Impulse, die ich bei Facebook und Co weitergeben möchte. Deshalb steht für mich fest:

Ich schreibe weiter öffentlich!

Ich werde mich kurz fassen, ein Rechtschreibprogramm benutzen und – wenn es zeitlich passt – meine Assistentin querlesen lassen.

Wenn sich dann doch noch Fehler eingeschlichen haben, bitte ich Sie um Nachsicht.

Sie wissen ja jetzt, dass es nicht durch Nachlässigkeit passiert. Ich hoffe, dass Sie mehr auf den Inhalt meiner Posts achten als auf die Form!

Viele Grüße

Walter Stuber