Allgemeine Themen

Allgemeine Themen / 28. März 2023

Gesunde Führung – gesundes Führen

Nur wenn Du als Unternehmer und Führungskraft auf Deine eigene Gesundheit achtest (gesunde Führung) kannst Du auch Deine Mitarbeiter gesund Führen.

Die meisten Menschen fangen erst an, sich um Ihre Gesundheit zu kümmern, wenn sie nicht mehr intakt ist. Wirklich frühzeitige Prävention ist da aber der viel sinnvollere Ansatz. Und damit kann jeder selbst beginnen, oder Du setzt in Deinem Unternehmen den Faktor Gesundheit mit ein. Nicht nur für die Produktivität des Unternehmens, sondern auch gegen die Fluktuation und für das Recruiting neuer Mitarbeiter kann ein funktionierendes Gesundheitssystem im eigenen Betrieb eingesetzt werden. Vor vielen vielen Jahren haben die großen Player damit angefangen und mittlerweile ist es auch im Mittelstand und in kleinen Unternehmen angekommen, wie wichtig es ist.

Dabei sollst Du nicht der Trainer oder gar Therapeut Deiner Mitarbeiter werden, aber das Bewusstsein für die körperliche und geistige Gesundheit auf dem Schirm haben. In erster Linie damit, dass Du Deinen Mitarbeitern eine gesunde Lebensweise vorlebst (Arbeitszeiten, Ernährung, genug Trinken – nein nicht Alkohol! Und ein vernünftiges Maß an Bewegung). Und hör jetzt hier nicht auf zu lesen! Vor allem, wenn Du denkst: „So ein Blödsinn, wie soll das denn funktionieren?“

In vielen Situationen ist es mit Mitarbeitern ähnlich wie mit Kindererziehung: Sie machen nicht das, was Du sagst, sondern machen das nach, was Du vorlebst. Die meisten Dinge lernen wir im Laufe unseres Lebens durch Nachahmung.

Also ja! Es kommt auf das Vorleben an. Werden in Deinem Unternehmen Getränke für die Mitarbeiter angeboten? Das ist nicht nur eine schöne Geste, sondern genug Flüssigkeit trägt zur besseren Konzentration und Leistungsfähigkeit bei. Ist es in Deinem Unternehmen üblich, dass die Mitarbeiter Ihre Pausen aktiv zur Erholung nutzen? Lies hierzu gern in meinem Blog weiter: https://www.aktivgesundonline.de/pause-aktiv-gestalten-3-ideen-die-einfach-umsetzbar-sind/

Ein weiterer großer Anteil an gesundem Führen hat das Thema Arbeitsorganisation und die Kommunikation im Unternehmen. Wieviel Zeit und Raum bleibt im Alltag für klare Kommunikation und gute Absprachen – oder tappen Deine Mitarbeiter manchmal im Dunkeln, weil die Arbeitsanweisungen oder Handlungsspielräume unklar sind? Wie geht Ihr im Unternehmen mit Fehlern um? Und wann und wie wird gelobt und Anerkennung ausgesprochen? Das merke ich immer wieder in der Arbeit mit Mitarbeitern, dass das häufig zu kurz kommt. „Erwische“ Deine Mitarbeiter bei Ihren Erfolgen und lass es sie wissen. Und denke daran: Lob vor der Gruppe – Kritik unter vier Augen.

Kommen wir zum Abschluss nochmal zum Thema Ernährung. Trinken ist zwar ein Teil davon, um den es ja oben schon ging, aber auch das Essen ist ein wichtiger Faktor im Arbeitsalltag. Nimmst Du Dir in Ruhe Zeit, Deine möglichst 3 Mahlzeiten am Tag einzuhalten? Wie sieht es in den Pausen dazwischen aus? Hier mal ein Keks, da mal ein Stück Schokolade? Oder nutzt Du die Esspausen lediglich zum Trinken (Wasser, Tee)? Denn das würde ich empfehlen, nicht nur für die Figur, sondern vor allem auch für die Leistungsfähigkeit. Vier bis sechs Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten machen total Sinn, um aus dem Kohlenhydratstoffwechsel in die Fettverbrennung zu kommen – das macht einen klaren Kopf und gute Konzentration. Ist die Pause länger, gerät der Körper leicht in „Notfall-Situation“ und fährt den Stoffwechsel runter. Ist die Pause kürzer, kommen wir gar nicht in die Fettverbrennung.

Aller Anfang ist schwer… aber es haben schon so viele geschafft! Ich freue mich immer über Feedback, Anregungen und Fragen. Und wenn Du das Gefühl hast, in Deinem Unternehmen darf in Zukunft gesünder geführt werden, dann lass uns gern mal telefonieren.

Zur Autorin:

Mein Name ist Corinna Werner, ich bin Physiotherapeutin, Ernährungsberaterin, Rückenschullehrerin, Ergonomieberaterin (für Verhaltens- und Verhältnisprävention) und ganzheitlicher Gesundheitscoach. Ich habe „Gesundheits- und Sozialmanagement“ und „Prävention und Gesundheitspsychologie“ studiert, sowie diverse Fort- und Weiterbildungen um Bereich Coaching und Stressmanagement sowie Burnout Prophylaxe. www.aktivgesundonline.de mail: info@aktivgesundonline.de

Allgemeine Themen / 14. Februar 2023

Eine bahnbrechende Begegnung

Christin Sakretz im Rollstuhl

Ein Gastbeitrag von Christin Sakretz, Rostock 

Klinik Hoher Meißner in Bad Sooden-Allendorf im Juni 2022. Das Thermometer zeigte knapp dreißig Grad. Ich war an meinem Lieblingsplatz auf dem Klinikgelände geflüchtet um Zeit für mich zu haben. Da sah ich einen Mann auf einem E-Bike in meine Richtung fahren. Ich hatte ihn in der Klinik schon mal gesehen. Er war sichtlich geschafft und dann musste er auch noch Treppen hochlaufen. 

Als er vor mir stand, rang er nach Luft. Deshalb lud ich ihn zu einer Verschnaufpause ein. Er setzte sich und ich erfuhr, dass er Walter hieß. Es entwickelte sich ein intensives Gespräch über unsere Lebenswege, was unser Leben stärkt und bereichert. Ich hörte von seinen „Big Five for Life“, von den Zielen, die er sich immer wieder neu setzt.

Mein großer Traum

Das ermutigte mich auch von meinem großen Traum zu erzählen: Endlich wieder mit dem Motorrad durch Wälder und Landschaften düsen und den Fahrtwind im Gesicht spüren, wie damals als ich Teenagerin war. Für mich nicht so einfach umzusetzen, wie für die meisten. Denn die seltene Muskelerkrankung Lipidspeichermyopathie 

hat dafür gesorgt, dass ich ständig auf den Elektrorollstuhl angewiesen bin. Mit meinen vierunddreißig Jahren benötige ich bei allen Dingen des täglichen Lebens Hilfe.

 

Lange habe ich gedacht, dass deshalb mein Wunsch nie Realität werden kann. Aber irgendwann kam mir der Gedanke, dass ich ja nicht direkt auf dem Motorrad sitzen muss. Auch in einem umgebauten Beiwagen könnte mein Traum wahr werden. Die Idee vom POWERGESPANN war geboren!  Mit meinem guten Freund Hannes, der KFZ-Schlosser ist, hatte ich gleich jemanden an der Seite, der mir bei der Umsetzung helfen konnte. Allerdings fehlte etwas Entscheidendes: das nötige Geld. 

Kampfgeist geweckt

Walter hörte mir mit leuchtenden Augen zu und erzählte, dass er sich mit einem für seine Bedürfnisse umgebauten Harley-Trike  einen großen, langgehegten Traum erfüllt hat und dass er so seiner Erkrankung getrotzt hatte. Diesen Kampfgeist und die Begeisterung, die von ihm ausging, wollte ich auch für mein POWERGESPANN entwickeln. Ich erfuhr, dass Walter Unternehmer war, sich als MUTMACHER sah, dass er Blogs und Bücher schrieb und einen Podcast machte. Er berichtete aber auch offen und ehrlich von harten Kämpfen und Schicksalsschlägen.

 

Seine Art damit umzugehen und nicht aufzugeben, sorgte völlig unerwartet bei mir dafür, dass ich den Mut bekam Wege zu finden, damit auch mein Traum wahr werden konnte. Ich war bereit dafür zu kämpfen bis mein POWERGESPANN fertig vor mir stehen würde. Nach dieser für mich so überraschenden Begegnung mit dem MUTMACHER, von dem ich nur den Vornamen kannte, ergaben sich leider keine weiteren Gespräche während der Reha zwischen uns. 

Mutig Spendenaktion gestartet

Ich fuhr zurück nach Rostock und startete durch mit meinem Projekt POWERGESPANN. Ich organisierte eine Spendenaktion. Zunächst nur im Familien – und Freundeskreis und bei Facebook und Instagram. Parallel dazu begann ich über vierhundert Stiftungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anzuschreiben. Außerdem bekamen Prominente, zahlreiche deutsche Millionäre und über 3500 Unternehmen und Konzerne einen Brief mit meiner Geschichte und der Bitte um ihre finanzielle Unterstützung. Auch auf dem Portal www.gofundme.com stellte ich meine Bitte ein. 

 

Ich war überwältigt von den vielen ermutigenden Rückmeldungen und den teils sehr großzügigen Spenden. Meine Erwartungen wurden übertroffen! Allerdings war die Resonanz von den Unternehmen eher gering. Mitte Januar bekam ich eine Mail von der Gemeinhardt Service GmbH in Roßwein mit der Ankündigung, dass sie mich finanziell unterstützen würden. 

Große Überraschung

Die Nachricht kam von Walter Stuber. Ich war neugierig, wer das war und gab den Namen bei Google ein. Als ich die Ergebnisse sah, konnte ich es kaum glauben: Das war der Walter, der mich während der Reha in der Klinik Hoher Meißner  so ermutigt hatte! Mir kamen die Tränen vor Freude, aber auch, weil ich so unendlich dankbar war, dass sich alles so gefügt hatte. Für mich war das kein Zufall! Wie heißt es so schön: Man sieht sich immer zweimal! 

 

Ich habe sofort auf seine Mail geantwortet, mich für die finanzielle Unterstützung, aber vor allem für seine Ermutigung in Bad Sooden/Allendorf bedankt. Wie sich herausstellte, war ihm das gar nicht bewusst. Er freute sich sehr und bot mir an, dass ich einen Gastbeitrag für seinen Blog schreiben könnte, damit mein Traum vom POWERGESPANN bald wahr werden kann! Und jetzt lesen Sie hier von meinem großen Wunsch. 

Ihre Unterstützung

Für die Anschaffung des Motorradgespanns, das Material für den behindertengerechten Umbau (spezielle Sitzvorrichtung, verstellbares Rückenteil, Liftfunktion), Arbeitsstunden, Motorradkleidung für mich, Versicherung und Tankfüllungen für das erste Jahr haben mein guter Freund und KFZ-Schlosser Hannes und ich rund 27.000 Euro kalkuliert. Bis jetzt sind über das Online-Portal gofundme und das Spendenkonto bereits 7400 Euro eingegangen. Das macht mich sehr glücklich! 

 

Ich habe die große Hoffnung, dass auch „der Rest“ noch zusammenkommt, damit mein Traum wahr werden kann. Und nicht nur meiner! Es liegt mir am Herzen, dass auch andere Rollifahrer mein POWERGESPANN nutzen können. Warum soll nur ich diese wunderbare Freiheit des Motorradfahrens genießen können? Andere „Leidensgenossen“ sind bestimmt genauso begeistert. 

Mit Ihrer Spende schenken Sie mir und anderen Rollifahrern ein Stück Mobilität und Lebensqualität! Ich sage schon jetzt von Herzen DANKE für Ihre Unterstützung!   

www.gofundme.com/f/powergespann

Kontoinhaber: IDM Stiftung  

IBAN: DE73 5486 2500 0007 1610 00 

BIC:              GENODE61SUW 

Stichwort:     POWERGESPANN”

Christin Sakretz vor Leuchtturm

Allgemeine Themen / 31. Januar 2023

Das erste Mal

Viele Menschen schwärmen von der größten Baleareninsel Mallorca. Meine Frau Burgunda und ich haben uns immer für andere Urlaubsziele entschieden. Bis jetzt. Wir wollten wissen, ob eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen auch uns beide im Januar begeistern kann. Zur Einstimmung schauten wir uns zu Hause auf YouTube Videos über die Insel an. Und auf Google Maps markierten wir auf einer Mallorca Karte die Orte mit einem Fähnchen, die wir unbedingt besuchten wollten.

Der Ballermann gehörte allerdings nicht dazu. Denn unser Urlaubsmotto lautete: „einfacher machen“ und „einfach machen“. Dementsprechend hat auch Cathrin Müller- Wrege von CM-Travel , die ich über das Businessnetzwerk BNI  kenne, unser Hotel gebucht Auch die Flüge ab/bis Dresden und das Mietauto hatte sie organisiert. Das war für uns sehr entspannend.

Ein Ort der Ruhe

Cathrin Müller-Wrege hat für uns genau das richtige Hotel ausgesucht: Das Forn Nou liegt in der Region Artà , das ist im Nordosten der Insel. Die gleichnamige Stadt hat einen besonderen Charme, vielleicht auch weil hier Traditionen und Kulturerbe vor dem Tourismus kommen. Als „historische und kreative Stadt“ wird sie bezeichnet. Hier überwintern viele Deutsche.

Hier haben wir gefunden, was wir gesucht haben: Ruhe vom Alltag. Wir konnten bei unseren oft stundenlangen Spaziergängen durchatmen, die Landschaft, das Meer, den Strand genießen und mit dem Mietauto die Gegend erkunden. Abends wurden wir in unserem schönen Hotel  mit gutem, regionalem Essen und Wein verwöhnt.

Nicht das letzte Mal

Von dem einheimischen Hotelbesitzer, der gut deutsch sprach, bekamen wir die besten Tipps für unsere Ausflüge. Dabei lernten wir unter anderem den schönen Strand von Cala de s’ Àguila und den Naturschutzpark Cala Moltó kennen und entdeckten das typisch mallorquinische Restaurant Es Cellers in Petra. Das Wetter war typisch für den Winter auf Mallorca. Um die acht Grad, Sonne, aber auch mal Regen und Sturm. So hatten wir es erwartet.

Jetzt sind wir wieder zurück in Sachsen. Wenn ich auf unsere Google Maps Karte mit den Fähnchen schaue, die die Orte markieren, die wir besuchen wollten, stelle ich fest, dass wir das wenigste davon geschafft haben. Aber nicht nur deshalb steht für uns fest: Das erste Mal Mallorca war nicht das letzte Mal! Wir werden wieder auf die Baleareninsel fliegen. Die Begeisterung für dieses Fleckchen Erde hat uns tatsächlich auch erfasst. Dafür mussten wir beide zweiundsechzig Jahre alt werden. Aber besser spät, als nie!

Allgemeine Themen / 17. Januar 2023

Alltagsstress ade! Hier funktioniert es!

Einfach nur Ruhe! Das war der Wunsch von meiner Frau Burgunda und mir für unseren Herbsturlaub. Im Internet haben wir entsprechende Suchworte eingegeben und bekamen jede Menge Ergebnisse. Eher zufällig entdeckten wir die besten Bewertungen für den „Barfußpark Gasthof und Pension am Kürfürstendamm“ in Burg im Spreewald.

Auf der Homepage erfuhren wir, dass der hauseigene Barfußpark fünfundzwanzig Stationen umfasst und wie gesund das Laufen ohne Schuhe und Strümpfe ist. Vor allem begeisterten uns die Fotos von der gemütlichen Pension mit sieben Doppelzimmern, der schönen Gegend und dass im Gasthof frische, regionale Küche angeboten wird. Das war alles genau unser Geschmack. Also buchten wir eine Woche.

Pure Entschleunigung

Als wir im Spreewald ankamen, fühlten wir uns sofort wohl. Die Fahrräder waren in der Woche unser liebstes Fortbewegungsmittel. Die Radwege waren allesamt in einem guten Zustand und dazu bestens markiert. Wir freuten uns an der herrlichen Natur, über die Ortschaften die wir durchquerten mit ihren kleinen Geschäften und den zahlreichen Gaststätten und fast an jeder Ecke wurden Spreewaldgurken zum Kauf angeboten.

Wir waren begeistert von der abendlichen Kahnfahrt durch die Kanäle Es war wunderschön und beruhigend auf diese Weise die Tier- und Pflanzenwelt beobachten zu können. Manchmal saß ich tagsüber nur da, schaute auf das Wasser und die an mir vorbeifahrenden Kähne, nahm den würzigen Geruch von frischgemähtem Gras bewusst war. Die Alltagssorgen rückten in weite Ferne.

Komplette Funkstille

Noch etwas Besonderes in unseren Zeiten: In der Pension und rundherum gab es kein WLAN, keine Verbindung zum Internet und keinen Handyempfang. Komplette Funkstille. Das hat mit dazu beigetragen, dass ich im – im wahrsten Sinne des Wortes – komplett abschalten konnte. Die Woche in Burg im Spreewald war für mich pure Erholung und Entschleunigung. Im Sommer werden wir hier wieder einige Tage verbringen. Ich freue mich schon jetzt auf das Runterfahren und Auftanken in völliger Ruhe!

Wenn Sie auf der Suche sind nach einen Ort, wo Sie sich so richtig vom Alltagsstress erholen können, dann empfehle ich Ihnen den „Barfußpark Gasthof und Pension am Kürfürstendamm“. Mein Tipp: Rechtzeitig buchen, damit Sie an Ihrem Wunschtermin Ihre Auszeit genießen können.

Allgemeine Themen / 3. Januar 2023

Lebenszeit nutzen, nicht verschwenden

Lebenszeit nutzen

Zwölf Monate. 52 Wochen. 362 Tage liegen vor mir, wenn dieser Blog veröffentlicht wird. Ich habe mir einiges vorgenommen für 2023. Werde ich alles erreichen und meine Zeit optimal nutzen? Ich muss zugeben: Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, ist mir das nicht immer gelungen. Ich habe wertvolle Lebenszeit verschwendet: Am Tablet, vor dem Fernseher, durch Autofahrten quer durchs Land und im Stau.  

Aber das sind nur die offensichtlichen Lebenszeitverschwender. Wie viele Stunden habe ich damit verbracht mich über Dinge zu ärgern, die ich doch nicht ändern kann? Wie oft habe ich eine Situation beklagt, statt zu sehen, wofür ich in diesem Moment dankbar sein kann? Es kommt darauf an, dass ich offensichtliche und versteckte Lebenszeitfresser frühzeitig erkenne und ausschalte. Eine „Zeitverschwendungs-Warn-App“ wäre wirklich hilfreich! Aber Spaß beiseite. In einem Blog https://karrierebibel.de/zeitverschwendung/ auf der Homepage Karrierebibel habe ich gute Impulse zum Thema Zeitverschwendung bekommen. 

Ich entscheide

Fakt ist: Ich entscheide, wie ich mit meiner Zeit umgehe und was ich aus Situationen mache, in denen die Gefahr besteht, Zeit zu vergeuden. Ich kann lange Autofahrten und sogar Staus zur gut genutzten Zeit werden lassen, wenn ich zum Beispiel interessante Hörbücher dabeihabe, die mich weiterbringen oder Menschen anrufe, die mir guttun. 

Schwieriger wird es mit den Stunden, die verschwende, in dem ich mich ärgere oder klage. Oft ist es schwer aus dieser negativen Haltung herauszukommen. Da hilft ein einfühlsamer Hinweis eines mir nahestehenden Menschen oder der Versuch, die Situation von außen zu betrachten.   

Lebensfreude und Dankbarkeit

Das Gegenteil von Zeitverschwendung ist eine gute Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Zeit. Das muss aber nicht ständige Aktion bedeuten. Im Gegenteil. Es tut mir gut in diesen schnelllebigen Zeiten innezuhalten, durchzuatmen, mich zu besinnen und – ganz wichtig – zu genießen. Für mich sind die folgenden Worte eine gute Anleitung für das neue Jahr: 

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen: Das Beste, was der Mensch tun kann, ist, sich zu freuen und sein Leben zu genießen, solange er es hat. Wenn er aber zu essen und zu trinken hat und genießen kann, was er sich erarbeitet hat, dann verdankt er das der Güte Gottes.“  Vor mehr als 2000 Jahren schrieb das der Verfasser des Buches Prediger, nachzulesen in der Bibel. 

In diesem Sinne will ich das neue Jahr angehen und noch sensibler werden für die Lebenszeitfresser. 

Ich freue mich über Ihre Tipps, wie Sie verhindern, dass Sie Lebenszeit verschwenden. Schreiben Sie mir einen Kommentar oder eine Mail.