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Allgemeine Themen / 28. April 2020

Es ist nie zu spät Lebensträume wahr werden zu lassen

Lebensträume

Es ist nie zu spät Lebensträume wahr werden zu lassen

Ein Teilstück des Jakobsweges gehen. Mit einem Harley-Trike durch die Gegend brausen. Das sind zwei meiner größten Träume. In meinem Blogs habe ich schon mehrfach darüber berichtet. Mit Schrecken sah ich jetzt, dass das schon mehrere Jahre her ist und die Erfüllung dieser Wünsche in weite Ferne gerückt zu sein scheinen. Berufliches und Privates haben meine Kräfte dermaßen gebündelt, dass für Traum-erfüllung keine Zeit war.

Dazu kommt, dass die Verwirklichung durch meine Körperbehinderung und andere Erkrankungen sowieso nicht ganz einfach ist: Um ein Trike fahren zu können, müsste ich viel beweglicher sein. Das ist grundsätzlich möglich. Aber ich müsste mich dafür mehr und ausdauernder bewegen. Da ich auf Krücken angewiesen bin, sind lange Strecken für mich sehr anstrengend. Dazu kommt, dass ich einige Kilos zu viel mit mir herumschleppe. Neben regelmäßigem Bewegungstraining wäre also kräftiges Abnehmen angesagt.

Von Walter Stuber

116 Monate durchalten = Dauerhafte Veränderung

Damit meine Visionen Realität werden können, müsste ich einige meiner Gewohnheiten auf lange Sicht deutlich verändern. Das hat mir Monika Bylitza, Coach und Beraterin, bei einem Seminar sehr deutlich vor Augen geführt. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder, der etwas Grundsätzliches in seinem Leben verändern will, 116 (!) Monate konsequent durchhalten muss, damit die Veränderung dauerhaft bleibt.

Als ich vor einigen Jahren schon einmal stark abgenommen habe, regelmäßig und viel gelaufen bin, hat das drei Jahre gut geklappt. Dann war „die Luft raus“ und ich bin wieder in meine alten Muster zurück gefallen. Aber ich will es nochmal versuchen! Denn ich weiß ja, dass es geht und dass ich es kann! Wer 36 Monate durchhält, wird doch auch 116 schaffen!!!!

Vision Board als Hilfe

Dabei soll mir zukünftig ein Vision Board helfen, eine Ziel- oder Traumcollage, die mir meine Wünsche und Ziele dauerhaft vor Augen halten soll und Motivation sein soll zum Durchhalten.

Aber was nützt die schönste und beste Visualisierung meiner Träume, wenn ich nicht das Nötige zu Erfüllung beitrage?!?!

Das Aufschreiben ist deshalb nur der erste – und vermutlich – einfachste Schritt. Dann kommen Umsetzung und Durchhalten! 116 Monate! Fast 10 Jahre! Ich bin jetzt 59 Jahre. Deshalb will ich das Ganze nicht mehr auf die lange Bank schieben und heute anfangen für meine Träume aktiv zu werden!

Ich wünsche Ihnen Mut und Durchhaltevermögen, damit auch Ihre Lebensträume wahr werden können!

Allgemeine Themen / 18. Februar 2020

Meine Entdeckung: Mit CityCards neue Mitarbeiter gewinnen

CityCards

Meine Entdeckung: Mit CityCards neue Mitarbeiter gewinnen

Netzwerktreffen von Business Network International (BNI) sind immer für eine Überraschung gut. Neulich traf ich auf Gerd Klug von culturtraeger in Leipzig. Ich gebe zu: Ich konnte mit seinem Business erstmal gar nichts anfangen. Ich hatte nur „irgendwas mit Werbung“ verstanden.

Wir verabredeten uns zu einem „Vier-Augen-Gespräch“. Hier konnte er mir die Kernkompetenzen seiner Firma und das Alleinstellungsmerkmal in Ruhe entfalten. Sofort war mir klar: Das ist eine originelle Möglichkeit neue Mitarbeiter für die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH zu finden!

Von Walter Stuber

Gratispostkarten als Werbeträger

Gerd Klug und sein Team sind Werbeprofis mit ganz verschiedenen Angeboten, z.B. Flyer, Plakate und Toilettenwerbung. Für unsere Zwecke sind die CityCards besonders interessant. Das sind Gratispostkarten, die an markanten Stellen in der Gastronomie und Kultur-und Freizeiteinrichtungen verteilt werden. Gerade bei jungen Leuten sind sie sehr beliebt, egal ob als Grußkarte, Sammelobjekt oder einfach für die Pinnwand zu Hause.

Den Gedanke mit einem flotten MUTMACHER-Spruch und einem ansprechenden Bild nach neuen Gerüstbauern, geprüften Gerüstbau-Kolonnenführer, einem Gerüstbaumeister oder einer Meisterin als Ausbilder/in und Azubis für 2020 per Postkarte zu suchen, fand ich einfach super! Die Kosten waren auch überschaubar.

Großflächig trotzdem zielgruppenorientiert

Weil wir unserem Ruf als verrückte Unternehmer gerne gerecht werden, haben wir gleich 7000 Karten drucken lassen. Die werden in den nächsten Wochen in der Region Leipzig in dreißig Kneipen und Restaurants verteilt.

Schon unsere Mitarbeitersuche mittels Pizzakartons hat Erfolg gebracht. Die CityCards Aktion ist noch eine Nummer größer und geht noch direkter an unsere Zielgruppe: jungen Leute. Wir sind sehr gespannt auf die Rückläufe!

Mut und Geduld

Wenn Sie auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, dann haben Sie Mut neue, verrückte Wege zu gehen! Besuchen Sie doch mal ein Businessfrühstück von www.bni.de in Ihrer Nähe. Vielleicht treffen Sie dort Unternehmer wie Gerd Klug von www.culturtraeger.de, die Sie mit kreativen Ideen und Möglichkeiten bei der Mitarbeitersuche unterstützen können – oder man kann Ihnen Kontakte vermitteln.

Und: Haben Sie Geduld! Wenn Bewerbungsgespräche anstehen, stellen Sie nie einen neuen Mitarbeiter ein, nur weil Sie sofort jemanden brauchen! Nehmen Sie sich Zeit um zu prüfen, ob der- oder diejenige ins Team passen würde und seine/ihre Werte denen Ihres Unternehmens entsprechen. Unsere Erfahrung ist, dass dafür ein Gespräch nicht ausreicht. Ich wünsche Ihnen Mut, Neues zu wagen und das richtige Gespür für die Auswahl der neuen Mitarbeiter!

Allgemeine Themen / 10. September 2019

Nur Mut: Verborgene Talente entdecken

Talent

Von Walter Stuber

In vielen Menschen schlummern unentdeckte Talente. Warum sie nicht an die Oberfläche kommen, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Keine Zeit zum Entdecken, keine Lust auf Neues oder es ist niemand da, der einen Blick für die verdeckten Fähigkeiten anderer hat.

Meine Frau Burgunda ist zum Beispiel sehr musikalisch. Vor mehr als 20 Jahren habe ich ihr eine Gitarre gekauft. Leider fand sie nie Zeit zum Üben und Spielen. Erst waren es die Kinder, der große Garten und die Schichtarbeit als Mechatronikerin, die sie komplett ausfüllten. Jetzt sind es die Enkelkinder für die sie ihre Freizeit gerne einsetzt. Ich habe die große Hoffnung, dass ihr schlummerndes, musikalisches Talent spätestens in drei Jahren Raum und Zeit einnehmen kann, wenn sie in den Vorruhestand geht.

Musik: Nicht mein Ding

Was die Musik angeht, da sind meine Begabungen eher überschaubar. Meine Schwester Heidi hat versucht mir das Blockflöte spielen beizubringen. Da war ich sechs. Das hat mehr schlecht als recht funktioniert. Das größte Problem war, dass ich keine Noten lesen konnte. Das erschwerte auch später die Versuche meines Schwagers Oswald mich mit der Kunst des Posaunenspiels vertraut zu machen. Ich habe viel improvisiert, das heißt ich spielte immer nur das, was ich wollte.

Meine Gesangskünste waren auch nie die besten. Mein Lehrer Werner Glück sagte zu mir: „Am besten du bewegst nur den Mund! Nicht mitsingen! Das kannst du einfach nicht!“ Das hat sich bis heute nicht geändert und ich weiß, dass in dieser Hinsicht auch kein verborgenes Talent bei mir zu finden ist. So ist es dann eben. Dafür habe ich andere Begabungen!

Begabungen fördern

Interessant finde ich, dass Musikalität so unterschiedlich in einer Familie verteilt sein kann. Wie schon erwähnt, hat meine Schwester Heidi in diesem Bereich eine große Begabung, genauso wie mein Schwager Oswald. Bei ihnen zu Hause in Eibensbach wurde schon immer viel gesungen und musiziert. Das haben sie an ihre Kinder und Enkel weitergegeben.

Das wäre auch eine schöne Aufgabe für meine Frau und mich: Die musikalischen Begabungen unserer Enkelinnen und Enkel zu fördern. Das Singen und Musizieren würde ich in die talentierten Hände meiner Frau legen und mein Fokus wäre das Ermutigen. Damit kenne ich mich aus!

Talentsucher und Ermutiger

Mut ist eine Grundvoraussetzung, wenn man verborgene Begabungen ans Licht und zur Entfaltung bringen will! Welches Talent schlummert tief in Ihnen und wartet darauf entdeckt zu werden und zum Zuge zu kommen? Ich wünsche Ihnen Mut, sich auf die innere Suche zu machen!

Wenn Sie bei sich selbst fündig geworden sind, dann werden Sie zum Talentsucher bei Ihren Kindern, Kollegen oder Mitarbeitern. Manchmal braucht es nämlich einen Anstoß von außen, damit man erkennt, welche Gaben noch in einem versteckt sind. In diesem Sinne als Ermutiger unterwegs zu sein, ist eine sehr erfüllende Aufgabe!

Allgemeine Themen / 4. Juni 2019

Unternehmer mit Behinderung: Wie das eine Erfolgsgeschichte werden kann

Erfolgsgeschichte

Von Walter Stuber

Verstärkt bekomme ich in letzter Zeit Zuschriften von Menschen, die wie ich, körperlich behindert sind. So mancher hatte die Idee in die Selbstständigkeit zu starten. Oft wurden sie aus unterschiedlichen Richtungen dabei behindert. Nicht selten war die größte Hürde die eigenen Bedenken. Allem voran spielte diese Frage eine große Rolle: Werde ich mit meiner Behinderung überhaupt ernst genommen? Kann ich, so wie ich bin, erfolgreich sein?

Leider denken bei uns in Deutschland immer noch zu viele, dass Rollstuhlfahrer, Blinde oder Hörgeschädigte in allen Bereichen „nichts drauf“ haben und keine leitenden Funktionen übernehmen können. Über dieses „Phänomen“ habe ich bereits einen Blog verfasst.

Storytelling für Unternehmer

Im Mai war ich Teilnehmer der BNI-DACH Konferenz in München. Den Gastvortrag über „Storytelling für Unternehmer“ hielt Dr. Nikolaus Förster, geschäftsführender Herausgeber der Impulse Medien GmbH. Seine These: Führungskräfte müssen gute Geschichtenerzähler sein. Die persönliche, spannende Unternehmergeschichte, die gekoppelt ist mit einem guten Produkt und einer Vision, bringen beruflichen Erfolg.

Das war nichts Neues für mich. In unseren MUTMACHER Büchern haben mein Kompagnon Dirk Eckart und ich schriftlich fixiert, was wir vorher mündlich weitergegeben haben. Die Reaktionen zeigen, dass unsere offene und ehrliche Art über Erfolge, Niederlagen und Lösungen zu berichten, anderen Führungskräften weiterhilft.

Stolpersteine werden zur Erfolgsbasis

Emotionen kommen mehr an als Fakten und Worte. Als ich diese Aussage im Vortrag von Dr. Nikolas Förster hörte, dachte ich an die Feedbacks, die ich von potentiellen Gründern mit einer Behinderung bekommen habe. Gerade sie könnten viele Geschichten über Höhen und vor allem Tiefen auf dem Weg in die Selbstständigkeit erzählen.

Ob ihnen bewusst ist, dass die Stolpersteine, die Basis für ihren Erfolg werden können, wenn sie alles in einer griffigen, bewegenden Geschichte einbetten? Natürlich muss auch die Geschäftsidee stimmen und ein schlüssiges Zukunftsbild für die Firma vorhanden sein.

Mutig mit Handicap in die Selbstständigkeit

Mein Traum ist, dass noch mehr Körperbehinderte die Chance bekommen in den Führungsetagen mitzumischen oder sich trauen, mit ihren Geschäftsideen den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Es schlummern hier so viele Talente, die ans Licht kommen sollten!

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, aber nicht wissen, wie Sie mit Ihrem Handicap Ihre Träume vom eigenen Geschäft wahr werden lassen können, dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Durch mein großes Netzwerk kann ich Ihnen Experten vermitteln, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Eine körperliche Behinderung sollte heute kein Hinderungsgrund sein, als Unternehmer tätig zu sein.

Allgemeine Themen / 5. Juni 2018

Das schaff ich nie – Einschränkungen akzeptieren

Einschränkungen akzeptieren – Begabungen neu entdecken

Von Walter Stuber

Eine Menschenmasse bewegt sich vorwärts auf einer sonst vielbefahrenen Brücke. Man sieht fröhliche Gesichter, aber auch angestrengte, konzentrierte, erschöpfte, entmutigte: Fotos vom New York Marathon, dem weltgrößten Marathonlauf. Im letzten Jahr nahmen daran 50.766 Läufer teil. Bei Nieselregen und 13 Grad waren sie hochmotiviert an den Start gegangen. Nicht alle waren so erfolgreich wie erhofft, trotz des harten Trainings.

Was muss das für ein Gefühl sein, wenn man nach 42,195 km das Ziel erreicht? Schaut man die Live Reportagen von den Zieleinläufen im Fernsehen an, kommt sogar darüber die emotionale Stimmung herüber. Überfließende Freude bei den einen, Erleichterung, Enttäuschung oder Erschöpfung bei den anderen. Da wäre ich gerne mal dabei. Aber Marathon laufen, mit meiner starken Gehbehinderung? Das werde ich wohl nie schaffen.

Von Wünschen, die nicht wahr werden können

„Das schaffst du nie!“ Das dachte ich auch, als ich neulich eine Reportage im TV verfolgte über einen wunderschönen, hunderte Kilometer langen Wanderweg, der durch Deutschland, die Schweiz und Italien verläuft und teilweise bis auf 2000 m hoch geht. Zehn Kilometer davon würde ich vielleicht schaffen, aber die ganze Strecke, das ist unvorstellbar.

Da ist auch immer noch mein Traum den Jakobsweg zu gehen. Seit Jahren will ich das schon. Immer wieder kamen gesundheitliche Rückschläge, dass ich die geplanten Wanderungen auf Teilstücken nicht antreten konnte. Aber ich arbeite jeden Tag dafür und versuche meinen Rücken zu stärken und meinen Bewegungsapparat trotz der Einschränkungen in Schwung zu halten, dass es irgendwann mal klappt.

Entweder verbittern oder annehmen

Die Frage ist, wie gehe ich mit der Tatsache um, dass ich manches gerne tun würde, aber es nie schaffen kann? Bei den genannten Beispielen liegt es daran, dass ich nicht die körperlichen Voraussetzungen dafür habe. Aber es gibt immer wieder im Leben Ziele, die ich aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht erreichen kann.
Zum einen kann ich deswegen enttäuscht sein, traurig, frustriert, wütend oder darüber verbittert werden.

Die zweite Variante macht für mich mehr Sinn: Ich kann lernen meine Einschränkungen zu akzeptieren und damit zu leben. Das gilt übrigens für alle Dinge, bei denen ich merke, dass ich an meine Grenzen komme, dass ich etwas nicht schaffen kann – egal ob privat oder beruflich.

Was kann ich richtig gut?

Gerade in solchen Momenten, in denen meine Schwächen offenbar werden, tut es mir gut, auf das zu schauen, was, ich richtig gut kann. Das klingt jetzt vielleicht ungewöhnlich, weil wir durch das Sprichwort: „Eigenlob stinkt!“ geprägt sind. Wenn es in die Richtung „Prahlerei“ geht, dann ist das sicher richtig.

Aber ich sehe es so: Jeder Mensch hat seine besonderen Begabungen, die er oder sie mit Freude einsetzen kann und über die man auch reden darf.
Was kann ich richtig gut? Ich verbinde gerne Menschen miteinander, kann gut weiterempfehlen, unser Unternehmen auf Erfolgskurs halten und ich bin ein leidenschaftlicher „Ermutiger“!

Ich bin ein MUTMACHER

Wenn ich sehe, dass Mitarbeiter oder Unternehmerkollegen den Kopf in den Sand stecken, weil sie nicht mehr weiter wissen, dann ermutige ich sie wieder hochzuschauen, weiterzumachen und die schönen Dinge des Lebens nicht zu vergessen.

Ich möchte auch Menschen Mut machen, die wie ich eine körperliche Behinderung haben oder sonstige Einschränkungen in ihrem Leben: Schauen Sie nicht immer nur auf das, was Sie nicht können, wo Sie immer wieder an Ihre Grenzen kommen! Halten Sie sich bewusst ihre Stärken und Begabungen vor Augen, setzen Sie sie ein und werden Sie ganz neu dankbar dafür!

Mein Mutmach-Tipp für Sie:

• Lernen Sie Ihre Schwächen und alles, was Ihnen schwer fäll, anzunehmen! Das ist ein Prozess und geht nicht von heute auf morgen.
• Nehmen Sie sich heute bewusst Zeit und überlegen Sie:
Was kann ich richtig gut?
Wo liegen meine Stärken?
Wie kann ich sie so einsetzen, dass sie mir und anderen gut tun?